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Fanfiction

Die üblichen Verdächtigen - Des Nachts mit Sirius

von Chuck

Candra & hermine: da ich grad nicht viel schreiben kann weil der lehrer grad reingekommen ist, kann ich nur fĂĽr reviews danken und um weitere bitten und viel spaĂź!

---

“Neiin ich bin krank ich bleib heute im Bett” maule ich automatisch, als etwas Schweres auf mir landet. Es kann doch nicht schon wieder morgen sein. “Ich will nur noch ein ganz kleines bisschen schlafen…”
“Lee?” fragt jemand leise und ich schubse, was auch immer es ist, weg von mir. Ach, die Decke. Warum bin ich zugedeckt obwohl es so heiß ist? Nachdem ich blinzelnd meine Augen geöffnet habe, erkenne ich vage die Schemen im Dunklen des Zimmers, sowie eine Figur, die neben mir hockt, ganz offensichtlich Sirius.
“Was machst du hier?” frage ich verschlafen und setze mich auf.
“Das ist immerhin mein Bett” meint der gleich.
“Was dein ist, ist auch mein” rezitiere ich ihn. Darauf haben James, Sirius und ich uns in den Ferien geeinigt.
“Was fragst du dann?” gibt er zurück.
“Ich meinte eher, warum bist du nicht woauchimmer du immer mit Ellen normalerweise bist?”
“Achso. Sie muss morgen schon früh auf und ich hab den ganzen Tag frei und will ausschlafen.”
“Na gut, ich stör dich ja nicht, oder?” meine ich und rücke ein wenig zur Seite, woraufhin Sirius herumrutscht. “Mein mein, das kanns doch nicht sein. Du kannst echt nicht im selben Bett wie ich schlafen?” maule ich und kann beinahe sehen, wie Sirius rot anläuft. Naja, immerhin ist er trotz allem nur ein sechzehnjähriger Junge.
“Nein!” widerspricht er eher lahm. “Ich bin nur nicht müde.”
“Na toll wenn du weiter so rumzappelst kann ich bald auch nicht mehr schlafen.” Daraufhin beugt er sich natürlich über mich und kitzelt mich in der Seite, bis ich wahrscheinlich die nächsten zehn Tage kein Auge mehr zu tun kann. “Super du Genie und was jetzt?”
Er zieht die Vorhänge zu und mit einem Lumos ist unser kleines Lager erhellt. “Ich zeig dir was.” Und damit zieht er ein Pergament hervor.
“BOAH ist das geil” brülle ich halb und Sirius hält mir den Mund zu.
“Klappe du Trottel” grinst er.
“Sorry, ich hab nur noch nie in meinem Leben so ein tolles Stück Pergament gesehen und meine Begeisterung lässt sich nun mal schwer in Grenzen halten. Jetzt sag bloß nicht man kann auch drauf schreiben! Hol mich der Teufel.”
“Dein Sarkasmus nervt” meint Sirius beleidigt.
“Was ist denn nun damit?”
“Nein ich glaube du verdienst das nicht.”
“Gut dann frage ich eben James.” Dann schnappe ich mir das Papierteil und stopfe es mir unter mein Shirt. “Nacht.” Damit klebt mein Kopf wieder am Kissen und Sirius darf sich mit meinem Hinterteil weiter unterhalten.
Ätsch.
Falsch gedacht. Ehe ich mich versehe, finden sich meine Beine in der felsenfesten Umklammerung meines derzeitigen Bettgenossen wieder und ein paar Finger kitzeln meine Sohlen. Sofort schreie ich natĂĽrlich auf und beginne mich unter Lachern zu winden.
Es endet damit, dass er den Fetzen zurĂĽckbekommt und mit ein paar feierlichen Worten ein paar Linien herbeizaubert. Nach einem weiteren Blick bin ich schwer begeistert.
“Moony, Wurmschwanz, Tatze und Krone, ja? Nagut Mister Tatze dann lass uns mal auf eine Wanderung gehen und sehen was das Teil so draufhat.”
“Wie wärs mit der Küche?”
“Ne. Viel zu leicht. Wie kommt man am besten hier raus?”
“Aus dem Schloss?”
“Ja, lass uns draußen spazieren gehen. Aber zuerst!”
“Hm?”
“Hast du was zum Essen da?”
“Na klar, ich geh doch nicht ohne Proviant irgendwohin.”
Also stopft Sirius seine Schultasche mit dem undefinierten Proviant voll, ich borge mir ein wenig Überkleidung von James und weg sind wir. Auf Socken schlendern wir zwei so durchs Schloss, nicht mal irgendwie unauffällig. Sirius kann hier wahrscheinlich blind rumrennen, deswegen macht er nicht mal Licht.
Über ein Bild und einen Gang gelangen wir innerhalb kürzester Zeit im Freien. Dieses Schloss ist löchrig wie meine Socke, das kann ich jetzt schon sagen.
“Und jetzt?” meint Sirius. “Überzeugt?”
“Ja, das ist ziemlich cool” gebe ich neidisch zu. “Also hin und wieder müsst ihr mir das schon leihen.”
“Vielleicht” grinst Sirius und nach ein paar Neckereien laufen wir zum See und stoßen uns gegenseitig rein, schwimmen ein bisschen herum, in Unterwäsche, nicht nackt keine Sorge, dann lassen wir uns von dem kühlen Nachtwind im Gras trocknen und stopfen uns mit Schokofröschen voll, nachgespült wird mit Bier, ja, richtigem Bier nicht Butterbier, das ist zwar lecker, reicht aber Besenlängen nicht an Echtes ran, da sind wir zwei uns einig. James hat lieber die Kinderversion, aber mein Cousin ist allgemein etwas mäßiger im Konsum sämtlicher Genussmittel, glaube ich, zumindest wollte er nicht mehr unbedingt bei Festen mit der Grünen Fee mitmachen. Wer nicht will der hat schon, ne?
“James ist übrigens schon wieder ziemlich sauer” meine ich ins Schweigen hinein. “Wir haben ein Badezimmer etwas aufpoliert aber blöderweise ist er mittendrin draufgekommen, dass es das von Lily-Schatz ist und wir haben abgebrochen.”
“Das hole ich gern noch mit dir nach. Ich wette du kennst nicht alle Klassiker. Was hattest du alles vor?”
“Lächerlich” pruste ich. “Ihr mögt zwar ein langes Strafregister haben, aber denk nicht ihr könntet mit mir mithalten.”
Dann folgt eine lange Aufzählung mit bereits gespielten Streichen, die alle schwer nach Wiederholung an dieser Schule schreien, obwohl ich so viele Ideen für neue Streiche habe.
“Sagen wir es ist ein Unentschieden” einigen wir uns schließlich, nachdem mir Sirius ein paar Meisterwerke der Rumtreiber aufgetischt hat. Und dann…

“Da hast du dir ja ne tolle Freundin geangelt, was Potter?”
Blinzelnd öffne ich meine Augen und bin wegen dem Sonnenlicht vorerst mal blind. Dann erkenne ich langsam was. Etwas hinter mir regt sich. Hm. Sirius.
“Morgen Schatz” grinse ich meinem Cousinchen entgegen.
“Morgen Leute” gähnt Sirius, streckt sich und verpasst mir einen Schubs in den Rücken. “Kannst du dich mal bewegen?”
Irgendwie müssen wir gestern eingeschlafen sein, als mich Sirius mal wieder verwöhnt hat, zumindest liegen wir so da. Sirius, angelehnt an nen Baum, ich zwischen seinen Beinen, tja, das kann man mal schnell missverstehen.
Ich richte mich auf und lass die Szene auf mich wirken. James, Evans. Zwei Sekunden später…
“Komm Sirius, gehen wir weiterschlafen” meine ich und ziehe ihn hoch, dann sammeln wir unsere Kleidung ein.
“Das ist meine Hose!” meint James stinksauer. “Und was macht ihr zwei hier draußen? Wart ihr etwa die ganze Nacht hier? Und bist du nicht mit Ellen zusammen und–”
“Bittesehr” meine ich und pfeffere ihm sein Zeug entgegen.
“Gehen wir?” meint Sirius schlecht gelaunt und gibt mir sein Hemd zum Überziehen, dann machen wir uns auf den Weg zu den Schlafsälen, während Evans hinter uns weiter herumzickt und die Aufpasserin raushängen lässt.
In der GroĂźen Halle legen wir einen Zwischenstopp zum FrĂĽhstĂĽck essen ein, wo uns alle wie bekloppt anstarren, das bekomme ich sogar im Vollschlaf mit.
“Tatze, ich hab dich schon überall gesucht” meint da ein waches Etwas gegenüber von uns. “Beeil dich lieber Lee, hast du nicht Zaubertränke?”
“Ja, aber das ist erst am Nachmittag, ich hab noch massig Zeit.”
“Es ist halb Eins” meint ein anderer Sitznachbar.
“Nein, es ist mitten in der Früh” mault Sirius. “Warum kann Evans nie die Klappe halten, ich hab so gut geschlafen.”
“Ich lass Zaubertränke eben sausen. Hab ich ja noch oft genug.”
“Wurmschwanz, wir gehen wieder schlafen, also bitte kein indiskreter Frauenbesuch jetzt” spöttelt Sirius halb grinsend und ich lache wie besoffen und kleckere überall meinen Kürbissaft hin. Dann hieven wir uns noch mal auf und alle sieben Stockwerke hoch und sind wir dann so fertig, dass wir es gerade noch so ins Bett schaffen und dann augenblicklich einschlafen. Erst am Nachmittag werden wir geweckt, von Peter, der über irgendeine Kiste stolpert.
“Morgen” grinst mir Sirius entgegen und obwohl wir beide entsetzlichen Mundgeruch haben, bleiben wir ineinander gekeilt liegen und genießen die Wärme des anderen. Das ist eben etwas, was du nur mit echt echt guten Freunden machen kannst. Dich total in eine große, geschlossene Blase mit ihnen einmummen und in der Gemeinsamkeit sonnen lassen.
“Tatze, Lee, steht endlich auf” meint jemand und verpasst der Matratze einen Tritt und weil sich das nichts bringt ist mein Arsch als nächstes dran. Unwillig murre ich und rapple mich dann doch auf.
“Es ist bald Abendessen” teilt mir Remus mit, der offensichtliche Übertäter. James liegt in seinem Bett und tief in ein Magazin versunken. Peter hängt an ihm dran und gibt immer wieder ein Ohh und Ahh ab.
“Was macht ihr” meine ich und lasse mich neben James fallen, doch der dreht sich nur weg.
“Entschuldige” meine ich und James’ Blick zuckt zu mir. “Ich sehe nichts mehr” erkläre ich mit einem verbissenen Lächeln und darauf schüttelt er den Kopf, steht auf und geht raus. Ja, er geht einfach so raus.
“James!” rufe ich ihm nach und laufe hinterher. “Gibts irgendein Problem?”
“Ja!” meint er hitzig. “Es ist rothaarig-”
“Ach, hast du es endlich erkannt? Ich wusste ja, dass du nicht ewig diesen Evans Trip haben kannst” triumphiere ich.
“Ich meinte mehr dich” faucht er mich an.
“Ach, ich bin ein Problem? Das ist doch nichts Neues, das solltest du inzwischen wissen” tadle ich ihn. Grinsend beobachte ich, wie er mit sich ringt. Hey, ich bin nicht blöd, ich weiß, dass James auf mich sauer ist. Ich hab nur keinen Bock auf seine Zicken.
“Ja, weißt du was, du hast Recht. Vergiss es” gibt James auf.
“Na, immer noch keine eigene Kleidung gefunden” meint ein Mädchen von der Couch aus. In der Gruppe inkludiert: das stotternde Blondchen, Charlet, zwei Unbekannte und Evans..
“Sie kanns sich auch leisten, im Gegensatz zu euch, denkt ihr nicht Leute?” quatscht da eine andere dazwischen, die in einem fetten Couchsessel sitzt und recht arrogant in die Runde blickt. Einige Jungs nicken bekräftigend und ein Johlen macht die Runde. Zur Erklärung: Ich hab nur Unterwäsche und Sirius’ Hemd übergezogen.
“Die Prinzessin ergreift unsere Partei, dass wir das noch erleben” meint ein halbnackter Sirius von der Treppe aus und gesellt sich zu uns.
“Wie immer gibst du ungefragt deinen Scheiß ab” meint das Mädchen. Yay, die ist mir sympathisch. Also nicht weil sie Sirius nicht leiden kann, das ist eher minus. Ne, das natürliche benutzen der Schimpfwörter ist das tolle.
“Wir wollen ein Foto von ihr” johlt eine Gruppe spätpubertärer Jungs um ich grinse in die mich anschauende Kamera, während James seine Nerven aufsammelt und die Jungen dann die Treppen raufjagt.
“Mit jedem Tag populärer” grinst Sirius. “Ich bin so stolz.”
“Meine Güte Black, krieg dich wieder ein” redet meine Verbündete dazwischen und kommt zu uns. “Ich bin Kristin Bell” stellt sie sich vor. “7. Klasse und diejenige, die Black entjungfert hat.”
“Erfreut dich kennen zu lernen” grinse ich und schlage in ihre dargebotene Hand ein, während Sirius rot angelaufen neben uns steht. “Lee, 6. und werdende Rumtreiberin.”
Sirius stößt ein Tzz aus, Kristin lächelt und der Rest dürfte uns dann wohl anglotzen.
“Ach ja, und feste Freundin von James” setze ich noch hintendran und unterziehe sie einer kurzen Musterung. Schulterlanges, glattes, blondes Haar, wirklich schön. Stark, aber attraktiv geschminkte Augen und zwar in Grün. Oha die traut sich aber was. Vollschlank. Bis jetzt das interessanteste Mädchen weit und breit, vor allem mit der Vergangenheit. “Ich geh mir dann was anziehen Sweetie” grinse ich Sirius zu und lasse die Zwei für sich allein.
“Hi Lee” begrüßen mich die Marys, die mit zwei anderen Mädchen am Bett sitzen und in einem Haufen Mädchenmagazine untergehen.
“Tag Leute” meine ich und wühle in meiner Kleidersammlung herum, als ich mich umdrehe krieg ich beinahe wieder nen Herzkasper, weil sie sich um mich zusammengerottet haben. “Ist was?”
“Alle sagen du hast James mit Sirius betrogen” meint eine Mary.
“Tja, ich kann halt nicht immer nur mit ihm schlafen” sinniere ich und als alle japsen, klopfe ich einer beschwichtigend auf die Schultern. “Das war jetzt nicht in sexueller Hinsicht gemeint” lächle ich und sie entspannen sich, glaube ich.
“Und hast du Sirius wegen einem Date für mich gefragt?” schwebt eine Mary.
“Ja, aber er hat im Moment eine Freundin und ist deshalb weniger interessiert” rede ich mich raus. Denn es stimmt ja auch fast…
“Er ist wirklich mit Ellen Summers aus Hufflepuff zusammen?”
“Yay, die Zwillingsschwester von Charlet Summers, Gryffindor” brilliere ich und zeige ihnen beide Daumen. Kein Applaus. Naja, falsches Publikum.
“Oh nein und ich dachte, jetzt wo ich endlich in der Fünften bin, wird er sich endlich für mich interessieren. Und ich hab noch dazu fünf Kilo über die Ferien abgenommen und…” beginnt eine Mary zu heulen und rennt zu einem Bett, wo sie ihr Gesicht im Kissen vergräbt. Oh nein, Weltuntergang, Sirius ist für ein Monat nicht zu haben, heul!! (Ganz ehrlich, länger geb ich dem Paar nicht, immerhin sind Ellen und Charlet ja Zwillinge, das muss dieser blonden Kuh von Schwester ja was bedeuten.)
Froh, dass sie von mir ablassen, gehe ich ins Bad und dusche. Nachdem ich mir zwei StĂĽcke Stoff ĂĽbergeworfen habe, komme ich im Laufschritt zurĂĽck in den Gemeinschaftsraum, wo alle Rumtreiber auf der Couch hocken und lachen.
“Was geht ab” begrüße ich sie und lasse mich auf James’ Schoß fallen.
“Schatz, wir wissen immer noch nicht wo du die erste Schulnacht warst” lächelt James und hält mich mit beiden Armen um meine Taille rum fest.
“Das weiß Sirius doch schon längst, hat er etwa nichts gesagt?” grinse ich fies.
“Tatze?” meint James böse.
“Was heißt das: Ich weiß es” plustert sich Sirius auf.
“Wehe ihr seid wirklich zusammen Tatze” droht James, lässt sich aber vom Hundeblick rumkriegen. “Also, Schatz?”
“Es klingt so sexy wenn du das sagst” meine ich trocken.
“Tatze, nimm ihre Beine.” Im Handumdrehen liege ich quer auf dem Quartett und winde mich unter Kitzelattacken.
“NEEIIIN” kreische ich und wenig später krachen James und ich in den Tisch vor der Couch. “ABENDESSEN” verkünde ich und alle willigen ein, auch wenn wir dann das ganze Essen weiterhin über meinen geheimnisvollen Liebhaber witzeln. Von McGonagall bekomme ich eine Standpauke, weil ich Unterricht geschwänzt habe und darf den Abend James beim Nachsitzen Gesellschaft leisten, bei Slughorn. “Klasse, kann ich gleich eine Flasche Wein mitnehmen!” meine ich begeistert in die Runde, kaum ist McDrache von dannen. Sirius prustet seinen Saft quer über den Tisch und James klopft ihm auf den Rücken, während er die Augen verdreht.
“ERNST?” brüllt mich Sirius beinahe an und ich nicke ihm grinsend zu.
“Klar.”
“Du bist die coolste Frau der Welt” meint Sirius grinsend, bäh, falscher Moment, Ellen ist gerade hinter dir aufgetaucht.
Bevor sie zu heulen beginnt, wird sie zur Schönsten gekürt und alles ist wieder ok.
Bevor wir in die Kerker gehen, machen wir noch einen kurzen “Abstecher” sieben Stockwerke nach oben, ich muss ja eine Flasche Wein holen.
Später in Slughorns Büro…
“Und mit Doxyspucke wird tatsächlich…” meint Slughorn staunend, die Nase bereits rot angelaufen.
“Ja doch!” rufe ich. “Voll-kommen andere Wirkung!”
“Unglaublich” ruft er, lacht und schenkt sich noch ein Glas ein. Mein mitgebrachter Wein ist schon längst alle, wir sind inzwischen bei der zweiten Flasche und die neigt sich auch dem Ende zu. “Nun, Miss Lee, Mister Potter, das hier wird auf jeden Fall unter uns bleiben, nicht wahr” fragt er dann, während er mir das letzte Bisschen einschenkt.
“Natürlich” rufe ich. “Ich würde es nie riskieren einen so hervorragenden und ausgezeichneten Lehrer zu verlieren.”
“Oh, da schmeicheln Sie mir aber…”
“Nicht doch, bitte nicht bescheiden werden!”
“Obwohl es Mister Potter hin und wieder an Begeisterung zu mangeln scheint, wenn es zur unvergleichbaren Zaubertrankbrauerei kommt” tadelt er. “Wie gut, dass er ein so herausragendes Bild einer gut gebildeten, charmanten Lady an seiner Seite hat, dass ihm ein Vorbild sein kann.”
Sowohl James als auch ich prusten bei dieser Stelle in unsere Gläser, aber Slughorn sauft gerade den letzten Rest seines Weines und merkt nichts mehr.
“Nun übertreiben Sie” meine ich schließlich. “Ich bin so verlegen, ich glaube ich gehe lieber.”
“Natürlich meine Liebe, genießen sie ihren Schlaf. Und Mister Potter begleitet Sie lieber, wir wollen ja nicht, dass sie sich verlauft, so neu wie sie hier ist, nicht wahr Mister Potter.”
“Überaus großzügig. Ihre Weitsichtigkeit ist überwältigend. Gute Nacht Professor” meine ich noch, wir stolpern raus und eine Ecke weiter brechen wir inhaltloses Gelächter aus und brauchen ne ganz schöne Weile nach oben, weil wir nicht mehr aufhören können.
“Ihre Weitsichtigkeit ist überwältigend” zitiert James im Gemeinschaftsraum und es haut uns beide aufs Neue um.
“Das hast du zu Slughorn gesagt?” erfasst Sirius die Situation, der hier mit Peter auf uns gewartet hat.
“Voll” pruste ich und gebe noch ein paar dieser Zitate wieder.
Dann fallen wir erledigt ins Bett und schnarchen eine Runde.


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