
von Sonnenhang
In den nÀchsten Tagen freundeten sich James und Al mit den echten Maraudern an und Rose und Lily machten viel zusammen.
So kam es auch, das Lily, zu ihrem UnglĂŒck, ziemlich viel Zeit in der NĂ€he von James verbringen musste.
Und wieder fand eines dieser Essen, Mittagessen, statt, wo alle zusammen saĂen. Fast alle. Lily musste noch etwas in den Gemeinschaftsraum bringen.
James (senior) seufzte.
âKopf hoch James.â
âDu hast leicht reden.â
âWas ist denn ĂŒberhaupt los?"
âEvans", brummte Sirius von der Seite her.
âOh, oh. Liebeskummer."
âWohl eher Liebessehnsucht", meinte Remus, ohne von seinem Tagespropheten aufzusehen.
âWarum stehst du eigentlich so auf sie? Was an ihr findest du so toll?" Sirius, Remus und Peter stöhnten auf. Aber das Marauder Trio war gespannt auf die Antwort.
âIhr LĂ€cheln, wenn sie sich freut. Ihre Haare, wenn sie sie zurĂŒck wirft und wenn sie im Sonnnlicht steht und ihre Haare einen goldenen Schimmer haben. Ihre Art und Weise. Ihr gutes Herz zu jedem. Diese Konzentration, wenn sie ein Buch aufmerksam lieĂt, das Funkeln in ihren Augen, wenn sie sich freut. Einfach ihr inneren Werte und wie sie mit ihren Freunden umgeht. Wie sie kleine Streitigkeiten und Aufgaben geschickt löst und wie sie einfach sie selbst ist. Nicht wie alle anderen, die hier mit Kilo weise Schminke im Gesicht rumrennen. Nein, sie ist so wie sie ist und lĂ€sst sich von niemanden verbiegen. Deshalb liebe ich sie." EhrfĂŒrchtiges Schweigen breitete sich aus. Und James (junior) sah wie Lily das alles gehört hatte. Diese tat aber so, als hĂ€tte sie nichts mitbekommen und setzte sich auf ihren Platz, schlug die Zeitung auf und laĂ.
James (senjor) sah zu ihr hinĂŒber und beobachtete sie.
âIhr gutes Herz", sagte er zu James. (A/N: Sorry Leute, aber ich nenne die echten Marauder jetzt mit ihren Spitznamen.)
Prongs bekam ein LĂ€cheln. James musste zweimal hinsehen, bis er sah, dass es wirklich ein LĂ€cheln war.
Okay, dachte James, bei Prongs hÀtten wir das geschafft, jetzt muss ich mal mit Lily reden. Oder sollte das lieber Rose machen? Vielleicht wÀre auch Al, mit seiner Art und Weise, am besten? Oder konnte ich Remus losschicken, ohne das sie dachte, dass er es den Maraudern einfach so erzÀhlte? Ach was, das schaffe ich, dachte James zuversichtlich.
Als das Quartett und Lily sich auf den Weg zum Unterricht machte, gingen James, Al und Rose zurĂŒck in ihre RĂ€ume.
James und Al saĂen auf dem Sofa. Rose ihnen gegenĂŒber in einem Sessel.
âWir mĂŒssen mit Lily reden."
âWieso, Prongs?"
âWenn wir Lily beweisen wollen, dass James auch eine gute Seite hat, mĂŒssen wir wissen, was sie ĂŒber ihn denkt, Pad."
âWarum fragen wir da nicht einfach die Marauder?"
âIch will es aus erster Hand erfahren, Moony."
âKlingt logisch", meinte Al.
âUnd wer redet mit ihr?"
"Einer von uns. Ich wĂŒrde sagen, ich rede mit ihr, Al, du passt auf das James uns nicht dazwischen funkt und Rose, du findest herraus wann sie wo ist."
"Okay, lass es uns so machen", sagten Al und Rose gleichzeitig.
âIch wusste das auf euch verlass ist."
âAber wann machen wir das?",fragte Rose.
âFinde du in Ruhe heraus wann sie wo ist, dann sehen wir weiter. Vielleicht schaffen wir das so hinzukriegen, das das wĂ€hrend eines Quidditchtrainings ist oder so."
Die Drei waren sich einig. Aber James grauelte es davor, so viele negative Sachen gegen James zu hören. Nur wenn man mit ihm befreundet war, konnte man sagen, wie er ist. Aber Lily wĂŒrde sich nie freiwillig mit ihm anfreunden.
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