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Fanfiction

Wenn zusammen kommt, was zusammen gehört - Ein Komma, sechs Worte und ein Fragezeichen

von SuperSuNnEsChIiIn

Dieses Kapitel widme ich SiriusJames, Little Miss Cullen, Misspadfoot und Sephiroth
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„Lily Evans, die bücherverliebte, immer strebsame Muster- und dazu noch Vertrauensschülerin hat sich mit dir geprügelt?!“ Pad schüttelte ungläubig den Kopf.
„Sorry Prongs, das kann ich dir nicht glauben!“
„Na klar, und meine Nase habe ich mir auf dem Weg in die Bibliothek gebrochen, als ich einen Klatscher von Joey Jenkins an die Birne gekriegt habe… Brilliante Theorie Pad, aber ich schwör’s dir bei Merlin, wir haben Evans völlig falsch eingeschätzt, das ist ein kleines Biest!“
„Aber warum um Himmels willen sollte sie so über dich herfallen? Hast du sie gemein abserviert?“
Das war eine gute Frage. Wirklich, ich hatte keine Ahnung, warum Lily so ausgerastet ist. So weit ich wusste, hatte ich nie irgendwelche Probleme mit ihr. Genau genommen wusste ich bis vor etwa, ähhm… drei Stunden nicht einmal, dass eine Lily Evans in diesem Universum existierte.
„Vielleicht James“, sagte Moony leicht angesäuert, als er seinen Blick seit Ewigkeiten mal von seinem Buch nahm, „Hättest du Lilys beste Freundin Alice Prewett nicht so gemein abservieren dürfen…“ Verdutzt blickte ich ihn an. Alice Prewett, da klingelte was…
„Ach scheisse…“ Jetzt wusste ich, warum Lily so ausgeflippt ist…
„Aber, ich mein, da konnte ich doch nichts dafür, das mit Alice ist einfach saublöd gelaufen…“ Stotternd probierte ich mich aus der Misere zu ziehen.
Erfolglos, wenn ich das so nebenbei anmerken darf. Moony starrte mich weiterhin böse über den Rand seines Buches an und Pad lag beinahe unter seinem Sessel, weil er sich vor Lachen nicht mehr halten konnte.
„Scheisse, Moony, meinst du das von gestern? Das war einfach göttlich“ Das letzte Wort zog er absichtlich in die Länge, verdammter Mistkerl…
„Danke, das ihr mich daran erinnert, ich hätte es beinahe vergessen“ Säuerlich drehte ich mich von ihnen weg.
Wenn ich es mir so überlegte hatte ich Lily’s Schläge vielleicht ein gaaanz kleines Bisschen verdient…

____________________

„Alice, bitte steh auf und iss was! Du kannst dich nicht für den Rest deines Lebens hier oben verstecken“ Alice’ verheultes Gesicht kam zum Vorschein, als sie sich unter der Bettdecke hervorkämpfte.
„Glaub mir Lily, das hab ich auch nicht vor. Nur bis Potter unter der Erde verschwunden ist und ich ihn nie wieder sehen muss…“ Ihre Stimme brach und sie versteckte sich erneut unter ihrer Bettdecke.
„Alice, soll ich dir was hochbringen? Möchtest du etwas Toast? Übrigens hab ich beim Frühstück gesehen, dass ein neues Muggelgetränk eingeführt wurde, Orangensaft, das solltest du probieren, es schmeckt wirklich gut!“
Muss ich anfügen dass meine Versuche Alice zum Essen oder Aufstehen zu bewegen völlig fehlschlugen..? Sie zog es vor, sich den Rest des Tages im Schlafsaal zu verkriechen.
Sie war der festen Ăśberzeugung, dass sie sich nie mehr drauĂźen im Schloss blicken lassen konnte. Und wenn man bedachte, dass sie sogar das Mittagessen ausfallen liess, sollte das schon was heissen...
„Potter, bete dass ich dich nicht heute vor 20:00 nicht mehr in die Finger kriege…“ Mit zusammengekniffenen Zähnen und wütenden Schritten machte ich mich in Richtung Grosse Halle, immer darauf bedacht, Potter nicht zu begegnen.
Und –oh Wunder- , es gelang mir auch tatsächlich.

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Zeitsprung
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Lily starre nachdenklich auf ihr Pergament, ihre Feder lag unberührt daneben und die Arme hatte sie verschränkt, unablässig starrte sie mich böse an. In McGonagalls Büro herrschte eiserne Stille, nur das Kratzen ihrer Feder war zu hören. Lily und ich schrieben nicht.
Obwohl die Aufgabe des Nachsitzens eigentlich darin bestand, einen Aufsatz ĂĽber den Aufstand heute morgen zu schreiben.
Aber was bitteschön hätte ich genau schreiben sollen?! Das Evans mich in einem Anfall von Hysterie fast umgebracht hätte, nur weil was mit ihrer besten Freundin schief gelaufen ist..?
Augen zu und durch...
Ich nahm die Feder und begann einfach zu schreiben.

Alles fing an, als Lilys Freundin mit mir ausgehen wollte. Am Donnerstag kam sie im Gang im dritten Stock auf mich zu und fragte mich, ob ich am Samstag Lust hätte, mit ihr nach Hogsmeade zu gehen.
Zu ihrem Glück (schlussendlich stellte es sich eher als Unglück heraus, aber dazu komme ich später...) hatte ich an diesem Tag noch kein Date. Also traf ich mich mit Alice um 09:00 am Schlossportal.
Blöderweise hatte ich vergessen, dass ich mich um die selbe Zeit mit Abby Summer aus der sechsten verabredet hatte. (Ich weiss, ich weiss, echt peinlich so was zu vertauschen, aber hey, ich hab einfach den Überblick verloren... Vielleicht sollte ich weniger für die Schule lernen, um mehr Zeit für meinen unkoordinierten Terminplan aufzubringen... Neee, war nur ein Scherz, Professor... ^^).
Jedenfalls kam dann Abby auf mich zugestürzt und fragte mich genau in dem Augenblick mit einem anzüglichen Grinsen „was ich denn jetzt schönes mit ihr vorhätte“ (ZITAT... -.-) , als Alice kam und das ganze mitanhörte...
Das hat sie dann natĂĽrlich nicht so toll aufgefasst...
Wahrscheinlich hatte Evans wegen diesem... ähhm... Vorfall den Ausraster. Warum sie allerdings so heftig reagiert hat, verstehe ich selbst nicht (aber ganz ehrlich, wer versteht dieses Mädchen schon..?)


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Warum ich Potter so angefallen habe..? Ich würde sagen, das Ganze begann, als seine Eltern den völlig hirnlosen Gedanken hatten, ein Kind in die Welt zu setzen. Normalerweise würde ich so was überhaupt nicht hirnlos finden, aber wenn man bedenkt, dass wir hier von James Potter sprechen, finde ich es einfach nur unverantwortlich.
Ganz ehrlich, wem ist mit seinen blöden Streichen geholfen..? Wem nützt es, dass er jeden Abend ein anderes Mädchen im Bett hat..? Wem nützt es, dass er es länger als zwei Minuten schafft, auf dem Besen zu bleiben, ohne dass er durch sein übergroßes Ego in die Tiefe gerissen wird?!
Richtig, niemandem...
Vielleicht hätte ich das auch Alice klar machen sollen, bevor sie sich auf diesen Idioten eingelassen hat.
Blöderweise war mir bis gestern noch nie so richtig klar, wer James Potter wirklich ist. Naja, jetzt weiss ich es. Er spielt mit Mädchen weil es ihm gerade in den Kram passt. Er verzaubert Leute, weil er es lustig findet. Er spielt Streiche, weil ihm sonst langweilig ist.
Und er verarscht meine beste Freundin, weil ihm gerade nichts anderes einfällt. Das ist so krank, er macht mich krank.
Und Sie fragen mich allen Ernstes, warum ich mich mit ihm geprĂĽgelt hab?!


„Die Zeit ist um, bitte legen sie Ihre Federn beiseite und setzen sie sich hier hin.“ Professor McGonagall deutete auf zwei Stühle vor ihrem Schreibtisch, die sie aus dem nichts heraufbeschworen hatte. „Mr. Potter, Sie beginnen. Ich möchte dass sie Miss Evans Ihren Aufsatz vorlesen.“

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Was?
Diese Frau wollte mich definitiv tot sehen...
Nachdem sie Lily in „Action“ gesehen hatte, wollte sie tatsächlich dass ich meinen Aufsatz vorlas..? Das kam einem Mord nahe...
Aber was hätte ich tun sollen..? Unter ihrem Blick wurde ich immer kleiner und gab schließlich nach:

... Wahrscheinlich hatte Evans wegen diesem... ähhm... Vorfall den Ausraster. Warum sie allerdings so heftig reagiert hat, verstehe ich selbst nicht (aber ganz ehrlich, wer versteht dieses Mädchen schon..?)

Ängstlich blickte ich auf (Jaa, auch ein James Potter ist mal ängstlich...). Zu meiner Erleichterung sass Lily jedoch noch ganz ruhig auf ihrem Stuhl, ihren Zauberstab oder eine primitive Muggelwaffe sah ich nicht. Aber ich blieb vorsichtig. Vielleicht wartete sie nur auf den Moment, in dem McGonagall nicht mehr im selben Zimmer sass. Und ich musste für alles gewappnet sein...
Meine Gedanken wurden jedoch unterbrochen, als Lily anfing ihren Aufsatz vorzulesen (Momentmal, LILY..? seit wann nenn ich sie Lily *nachobenscroll*)

____________________

...Und er verarscht meine beste Freundin, weil ihm gerade nichts anderes einfällt. Das ist so krank, er macht mich krank.
Und Sie fragen mich allen Ernstes, warum ich mich mit ihm geprĂĽgelt hab?!


Langsam hob ich meinen Blick, ich hatte Angst vor Potters Reaktion. Ich wollte ihn nicht verletzen, ich war einfach nur wütend. Die Hälfte dieses Aufsatzes war nicht mal ernst gemeint. Ich war einfach nur wütend! Vielleicht sollte ich das klarstel...
Moment mal!!
Potter sah weder verletzt, noch wütend noch deprimiert aus, ganz im Gegenteil: Er hatte das grösste Pottergrinsen im Gesicht, das ich je gesehen hatte.
Und wisst ihr, was er mich dann gefragt hat?!

„Evans, gehst du mit mir aus?“




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Jaaaa, das waren sie =) Die 6 Worte, das Komma und das Fragezeichen... =)
Vielen Vielen Dank an SiriusJames, Little Miss Cullen, Misspadfoot und Sephiroth, ich habe mich gaaanz doll ĂĽber eure kommentare gefreut =) Das ist eine super Motivation =)=)
Wenn ihr noch was zum Kapitel oder zur Geschichte loswerden wollt... *nachuntendeut...* ^^


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

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