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Fanfiction

Halloween - Halloween

von Nitsrek

]Hermine stand in einer möglichst dunklen Ecke des riesigen Saals und fühlte sich mehr als unwohl.

Sie war noch nie ein Freund von Verkleidungen gewesen. Immer dieses "Ich bin einen Abend lang das, was ich schon immer einmal sein wollte"... Sie konnte einfach keinen Sinn dahinter erkennen.

Abgesehen davon langweilte sie sich. Sie war sowieso nur nach langem Drängen von Ginny, Harry und Luna mitgekommen. Und die tobten sich gerade fröhlich auf der Tanzfläche aus.

Hermine seufzte und versuchte, ihren Rock noch etwas länger zu ziehen. Ginny hatte das Kostüm ausgesucht und Hermine hätte sie dafür am Liebsten verflucht. Sie erinnerte sich noch sehr genau an die lebhafte Diskussion.

"Was hast du denn? Du bist ein Leopard!"

Hermine zog an allen möglichen Enden des Kostüms, bevor sie schließlich ihre Arme um ihren halbnackten Bauch schlang.

"Nuttiger Leopard trifft es wohl eher, Ginny, und läufig noch dazu!", hatte sie sich empört. Ihre Freundin hatte nur gekichert.

"Ganz ruhig, Hermine! Guck, zu dem Kostüm gehört doch auch eine Maske, die verdeckt immerhin dein Gesicht zur Hälfte", erklärte sie praktisch.

Hermine wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte.

"Aaaah, ich verstehe... Praktisch, wo das Kostüm ja sonst fast nichts verdeckt!"


Und nun stand sie hier, in diesem albernen Minikleid mit Leoparden-Muster und wünschte sich nach Hause.

Aber wenigstens hatte Ginny nach Harrys Flehen (auf Hermines Befehl hin) aufgehört, nach einem Date für sie zu suchen.

Das Thema war für sie nämlich auch abgehakt. Sie war inzwischen 25 Jahre alt und wenn sie sich an ihre letzten Verabredungen erinnerte, war es wohl besser, nichts mehr mit Männern anzufangen.

Nicht, dass es besonders viele gewesen wären. Ron (okay, so ähnlich hätte es sich wohl auch für Ginny angefühlt, wenn sie mit einem ihrer Brüder ein Date hätte), Cormac McLaggen (wie heißt es so schön? Shame on you if you fooled me once, shame on me if you fooled me twice), Lee Jordan (nicht nur ein Date, sogar eine kurze Beziehung, aber die Funken wollten einfach nicht sprühen) und last, but not least James Ebony, ihr Arbeitskollege (ganz okay, aber der Gedanke, etwas mit jemandem anzufangen, den sie täglich den ganzen Tag lang sah, machte ihr Angst).

Sie hatte einfach genug. Jeder von ihnen war lieb und freundlich gewesen, und das war das Problem. Sie wurde behandelt wie eine zerbrechliche, kleine Porzellanpuppe und das machte ihr auf Dauer einfach keinen Spaß. Sie hatte keine Lust auf immerzu Komplimente, Blumen, Romantik und Blümchensex.

Sie wollte einmal - nur ein einziges Mal - etwas Wildes erleben, etwas, das ihre Welt ins Wanken geraten ließ, das sie bis tief ins Innerste erschütterte.

Ihr Blick schweifte wieder durch den Raum. Nein, das würde sie hier wohl nicht finden.

*****

Draco quetschte sich durch die Menge in Richtung Bar. Ohne etwas zu trinken würde er es hier nicht mehr lange aushalten.

Vorsichtig achtete er darauf, mit seinem Kostüm nirgendwo hängen zu bleiben. Er war als das Phantom aus irgend so einem Muggel-Musical verkleidet, die Verkäuferin meinte, das wäre gerade der letzte Schrei.

Dummerweise schwitzte er unter der Maske, die sein halbes Gesicht verdeckte, enorm und auch die dunkle Langhaar-Perücke machte es nicht besser. Immerhin hatte er sie zu einem Pferdeschwanz gebunden.

An der Bar angekommen, wollte er sich gerade ein Glas Feuerwhiskey bestellen, als sein Blick von einer spärlich bekleideten Dame angezogen wurde.

Seine Augen wanderten ihren kompletten, nicht gerade verhüllten, Körper entlang und bewunderten die vielen Stellen seidig glatter Haut, die das Kostüm entblößte.

Eine Raubkatze, allerdings! Er merkte, wie trocken sein Mund bei ihrem Anblick geworden war. Er brauchte wirklich einen Drink. Aber zuerst musste er sie ansprechen. Vielleicht konnte er ihr etwas ausgeben?

Er näherte sich ihr unbemerkt und wollte sie gerade ansprechen, als sie den Barkeeper ansprach.

"Einen Ladykiller, bitte!"

Draco hätte diese Stimme überall wieder erkannt. Aber das konnte nicht sein. Sie würde niemals so herumlaufen.

Wieder musterte er sie, und sein Blick fiel diesmal auf ihre Haare. Wilde, braune, seidige Locken. Interessant.

Dank ihrer Maske konnte er nur die untere Hälfte ihres Gesichts sehen, aber gerade ihr Mund ließ keinen Zweifel an ihrer wirklichen Identität aufkommen.

Dieser sich immerzu bewegende Mund, der auf jede Frage eine Antwort hatte. Granger!

Er stöhnte und rollte mit den Augen. Was machte sie hier? Und in DIESEM Outfit? Was war nur in sie gefahren?

Er blickte sich um und überlegte, ob sie wohl in Begleitung da war, entschied sich aber für ein Nein. Kein Mann würde seine Freundin so aus dem Haus gehen lassen, egal, wie selbstbewusst er war.

Immer noch dachte er darüber nach, ob er sie ansprechen sollte. Sie hatten sich nie sonderlich gut verstanden. Gut, sie hatten sich verabscheut. Aber das war immerhin fast zehn Jahre her.

Er trat noch ein Paar Schritte näher, bis er in ihrer Hörweite war.

"Lange nicht mehr gesehen", begrüßte er sie.

Überrascht blickte sie ihn an und ein skeptischer Ausdruck trat in ihre Augen, wurde jedoch durch ein kleines Lächeln entschärft.

"Kennen wir uns denn?"

Dracos Verstand raste. Er wollte ihr eigentlich die Wahrheit sagen, aber andererseits... er mochte den Reiz des Unbekannten, und sie vielleicht auch.

Let's play a game
Let's pretend for a second
You don't know who I am or what I do
Let's just put it to the side


"Oh, Entschuldigung, ich muss Sie wohl verwechselt haben. Ich dachte, sie wären eine alte Schulkameradin von mir."

Sie neigte mit einem entschuldigenden Blick den Kopf. "Das halte ich eher für unwahrscheinlich, tut mir Leid."

"Darf ich Sie auf den Cocktail einladen?", fragte Draco, als der Barkeeper das Getränk vor ihr abstellte.

Granger biss sich auf die Unterlippe, was in diesem Outfit unglaublich erotisch wirkte, und schüttelte leicht den Kopf.

"Ich bin nicht der Typ, der sich einfach von fremden Männern einladen lässt."

Draco grinste. "Mein Name ist..."

Los, denk dir was aus! Etwas Originelles! Etwas Exotisches! Etwas Männliches!

"...Ronald."

Nicht das!

Selbst durch ihre Maske hindurch spürte er ihre Verwunderung.

"Wirklich? Ich hatte einmal einen Freund, der auch so hieß... Im Ernst?"

Das war seine Chance.

"Nein... nicht Ronald. Schlag ein paar Namen vor, heute Abend bin ich nicht ich."

Granger grinste und dachte nach, während sie an ihrem Cocktail schlürfte.

"Männernamen... Fred... George... Bill..."

Bloß nicht!

"...Cormac... Viktor... Adrian... Theodor"

Slytherins? Wir kommen der Sache näher!

"... Neville... Cedric... Colin..."

Na, komm schon, Granger!

"...Draco..."

"Das wäre doch nicht schlecht!", unterbrach er sie.

"Was? Draco? Nagut, aber ich muss dich warnen, Draco, mit diesem Namen verbinde ich nichts Gutes!" Sie lachte.

Er versuchte, sein Lächeln zu verbergen. "Gut, da du ja jetzt meinen Namen kennst und ich nicht länger ein Fremder bin, darf ich dir doch einen Drink ausgeben, oder?"

Granger grinste schelmisch, stimmte aber schließlich zu.

"Gerne. Mein Name ist übrigens Hermine Granger."

Sie blieben beide an der Bar stehen, drehten sich jedoch um und lehnten sich mit dem Rücken an die Theke, während sie das Geschehen im Saal beobachteten.

Draco neigte seinen Kopf zu ihrem Ohr.

"Nettes Kostüm!", raunzte er hinein und atmete dabei ihren Duft ein. Er konnte ihn nicht definieren. Aber sie roch unglaublich.

Granger hob ihren Blick. "Nur nett? Meine Freundin hatte geschworen, dass die Männer es atemberaubend finden würden!", schmollte sie gespielt.

"Vielleicht möchte dieser Mann nur nicht mit der Tür ins Haus fallen...", antwortete er mit tiefer Stimme und strich mit seinen Fingern wie zufällig über ihren freien Rücken.

Er hörte, wie ihr Atem sich verfing und sah die Gänsehaut, die ihren Rücken bedeckte. Interessiert beobachtete er sie, als er seine Fingerspitzen federleicht ein zweites Mal über ihren Rücken gleiten ließ.

Ihr Atem wurde flacher und ihre Brüste hoben und senkten sich in schnellem Tempo.

I can feel your heart beating
I can hear you breathing


Mit einem erstaunten Ausdruck blickte sie ihn an. Bildete er sich das nur ein oder knisterte die Luft zwischen ihnen?

Er schluckte. "Wollen wir tanzen?"

Wider Erwarten nickte Granger, nahm seine Hand und zog ihn auf die Tanzfläche.

Der DJ hatte ein schnelles Lied aufgelegt und er betrachtete beim Tanzen ihre Hüften, die im Takt hin- und her schwangen. Der kurze Rock ihres Kostüms rutschte ein paar Millimeter nach oben und enthüllte ihren Oberschenkel noch ein wenig mehr.

Er hob seinen Blick und merkte, dass sie ihm direkt in die Augen sah. Ihn geradezu herausforderte. Aber zu was? Die Granger, die er kannte, hätte ihn niemals so angesehen.

Er nahm ihre Aufforderung zum Duell an. Mal sehen, wer zuerst aufgeben würde.

Trying to see into your mind
See into your soul
See, no limits to the levels
Me and you can go


Sie näherte sich ihm, als der DJ ein anderes Lied auflegte. Etwas langsamer, dafür um einiges sinnlicher als das vorherige.

Sie drehte sich von mir weg, kam aber noch ein Stück näher, bis ihr Körper seinen berührte.

Seine Hände glitten um ihre Taille und spürten, lenkten die Bewegungen ihrer Hüfte.

When it's me, I take control
But it's something about you
That makes me wanna change
I like the way you dancing
And the way you play the game


Granger bedeckte seine Hände mit ihren und führte sie an ihrem Oberkörper hoch und runter. Nach oben, bis kurz unter den Ansatz ihrer Brüste, nach unten, so dass er ihre Beckenknochen durch den samtigen Stoff spüren konnte.

Moment mal... Er spürte nur das Kleid und ihren Körper. Und das Kleid war dünn genug, um eine weitere Barriere ertasten zu können. Trug Granger etwa nichts darunter?

Er knurrte an ihrem Ohr. "Entschuldige die indiskrete Frage, Miss Granger, aber was trägt eine Leopardin unter ihrem Kostüm?"

Mit einem boshaften Grinsen - erotischer, als Draco es je gesehen hatte - drehte sie sich zu ihm um und schlang ihre Arme um seinen Nacken.

Sie zog ihn eng an sich, so dass es kaum eine Stelle gab, an der sich ihre Körper nicht berührten, und rieb sich sanft an ihm.

"Mhm... das würdest du wohl gerne wissen..."

Granger packte ihn am Kragen und zog seinen Kopf nach unten. Langsam ließ sie ihre Zunge seine Lippen nachfahren, bevor er mit einem Stöhnen seinen Mund öffnete und sie verschlang.

I like the way you take away the pain
The way you tell me that you want it
Not saying a thing
The way you got me going
Got me going outta brains
I see us going at it
Going in and out of them lanes


Seine Hände griffen nach ihrem Po und pressten ihren Körper fest gegen seinen.

Granger stöhnte und rieb sich weiter an ihm, saugte an seinen Lippen, seiner Zunge, küsste ihn, als gäbe es kein Morgen.

Wenn sie so weiter machte, würde es kein Zurück geben.

Ihr gemeinsamer Kuss erregte ihn und er spürte, wie er in der schwarzen Stoffhose hart wurde.

Auch sie schien es deutlich zu spüren und unterbrach mit einem erstaunten Keuchen den Kuss.

Sie stolperte zwei kleine Schritte nach hinten und sah ihn aus großen Augen an.

"Ich... äh... wir... wenn du..."

I don't want your innocence
I don't want you to stutter
I don't want a commitment and
I don't want you to suffer
I don't want your number
Baby, I want you to wonder
I want you to come up
Looking like something you wanna


Draco grinste, schloss den Abstand zwischen ihnen, neigte sich zu ihrem Ohr und leckte mit seiner Zunge über ihre Ohrmuschel. Ein Beben durchfuhr ihren ganzen Körper.

"Ich bin gleich wieder da."

*****

Hermine schwirrte der Kopf, während sie dem Fremden - nein, "Draco" - dabei zusah, wie er in der Menge verschwand.

Noch nie war sie so erregt gewesen. Und der Gedanke, dass sie dieses Gefühl zum ersten Mal mit einem Unbekannten erlebte, machte es nur noch verruchter.

Ihre Lippen kitzelten immer noch von seinem Kuss. Sie wusste, dass sie sich untypisch verhielt, aber heute Abend war ihr das egal. Endlich verstand sie, was alle an Kostümen so toll fanden.

Du konntest nicht nur aus deiner Alltagskleidung, sondern auch aus deiner üblichen Rolle schlüpfen.

Sie wankte, leicht schwindelig, zu einem Stuhl und setzte sich, während sie auf Draco wartete.

Auch das trug zu ihrer Erregung bei. Es war das Schmutzigste, was sie sich vorstellen konnte. So unmöglich, so verboten... so heiß.

Sie blickte auf und sah, wie Ginny mit Harry und Luna im Schlepptau auf sie zukam.

Ginny grinste wie ein kleines Kind an Weihnachten.

"Oh. Mein. Gott. Hermine Granger, wer ist der Typ?"

Hermine konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. "Keine Ahnung, ich habe ihn noch nie gesehen."

Ihren drei Freunden klappte die Kinnlade herunter und sie sah sie vorwurfsvoll an.

"Was? Darf ich nicht auch einmal das machen, was alle anderen an Halloween machen?"

Ginny schüttelte kurz ihren Kopf, als würde sie aus einer Trance erwachen.

"Natürlich darfst du das. Aber... naja, du solltest wirklich wissen, worauf du hinaus willst. Das was du da veranstaltet hast, war nämlich echt..."

"Heiß!", stieß Harry hervor und bekam von Luna und Ginny gleichzeitig eine Kopfnuss.

Hermine lachte. Wenn sogar ihr bester Freund sie plötzlich als sexuelles Wesen wahrnahm, musste Ginny wohl Recht haben.

Sie blickte der Rothaarigen in die Augen. "Glaub mir, ich weiß sehr genau, worauf ich hinaus will!"

Luna grinste. "Ist es plötzlich warm hier oder geht es nur mir so?"

"Okay, Hermine... Aber pass auf dich auf!" Harry neigte sich zu ihr und küsste sie auf die Wange. Dann packte er seine beiden Damen und verschwand wieder in der Menge.

Hermine fragte ein Mädchen in Reichweite, wie spät es denn war. Wieso ließ er sich so viel Zeit?

Tell me, what you thinking about
When you got me waitng patiently
And usually, I don't have
to wait for nobody
But there's something about you
That really got me feeling weak
And I'm trying to find the words to speak


Sie überlegte sich, dass sie lange genug gewartet hatte und machte sich auf die Suche nach ihm.

Nachdem sie die Menge in die Richtung durchschritten hatte, in die auch er gegangen war, gelangte sie in einen schmalen Gang, der in einen Hinterhof zu führen schien, und auf beiden Seiten mehrere Türen hatte.

Als sie ein paar Schritte gemacht hatte, packten sie zwei starke Hände und zogen sie in eine kleine, dunkle Nische.

Zuerst versteifte sie sich in einem anfänglichen Anflug von Panik, doch sie entspannte sich sofort, als seine Zunge an ihrem Hals entlang glitt und sanft an ihrer Pulsader knabberte.

Sie spürte, wie ihre Knie weich wurden, und stöhnte, während eine Hand sich über ihre Brüste legte und die andere an dieser bestimmten Stelle über ihren Rock strich.

Boy, I got my eyes on you
Tell me what you wanna do
I can picture you in my room
Until the morning
I don't even know your name
Boy, I need to know your name
I'm hoping that you feel the same
Tell me if you want it


"Na, na, na, das war aber unvorsichtig, Granger... Ich hätte jeder sein können." Sein heißer Atem huschte über ihre feuchte Haut und sie spürte, wie ihr Magen sich vor Erregung zusammenzog.

"Oder lässt du dich von jedem Mann ablecken und anfassen?"

Sie schüttelte vehement den Kopf, zuckte jedoch zusammen, als er ihren Rock etwas weiter nach oben zog und seine Hand über ihren nackten Oberschenkel fahren ließ.

"Eigentlich sollte man dich für dieses naive Verhalten bestrafen..."

Hermine stöhnte und versuchte, sich so hinzudrehen, dass er nicht nur ihr Bein berührte.

"Und wie willst du mich bestrafen?", ihre Stimme klang tief und lüstern.

I know you're gonna like it
So tell me how you want it
And you don't have to fight it
Cause baby you're invited


"Draco" biss unsanft in ihre Schulter und zog sie fest an seinen Körper, so dass sie seine Erektion an ihrem Hintern spüren konnte.

Seine Stimme war heiser, als er sprach. "Erstmal müsste ich dich fesseln, damit du deiner Strafe nicht entfliehen kannst..."

Er knabberte an ihrem Ohrläppchen.

"Und dann würde ich dich so lange berühren..." Seine Hände glitten über Hermines Brüste.

"... und küssen..." Er drehte ihre Kopf zur Seite und küsste sie leidenschaftlich auf den Mund.

"... und lecken..." Seine Zunge fuhr an ihrem Unterkiefer entlang und ihren Hals hinunter.

"... und fingern..." Er stieß ohne Vorwarnung einen Finger in ihre Öffnung und sie krümmte sich vor Erregung, als er ihn quälend langsam wieder entfernte.

"... und - letztendlich - ficken, bis du dir bewusst bist, dass kein anderer Mann dich jemals so befriedigen wird wie ich."

Als er mit seiner Schilderung fertig war, glaubte Hermine, keinen Schritt machen zu können, ohne umzukippen.

Ihre Beine zitterten, ihr war schwindlig, sie hyperventilierte und vor allem wollte sie nur eins:

"Komm mit in meine Wohnung."

Mit einem Knall apparierten sie beide dorthin.

*****

Granger blickte ihn verblüfft an. Ihr Gesicht war rot, ihre Lippen geschwollen und eine leichte Schweißschicht bedeckte ihr Gesicht.

"Du... du kannst... du bist ein Zauberer?", brachte sie unter sichtlich großer Anstrengung hervor.

"Ist das jetzt wichtig?" Draco hievte sie über seine Schulter und sah sich in ihrer Wohnung um.

"Schlafzimmer?", fragte er.

"Zweite Tür links."

Er betrat mit ihr zusammen den Raum und legte sie auf dem Bett ab.

Dann sah er sie an und murmelte "Incarcerus".

Vier Bänder erschienen aus dem Nichts, legten sich um ihre Arme und Beine und banden die vier Gliedmaßen jeweils an einem Bettpfosten fest.

Granger sah ihm aus großen, schokoladig braunen Augen dabei zu, wie er sich nach und nach seiner Kleidung entledigte. Nur die Maske behielt er auf.

Draco beobachtete, wie sie sich bei seinem Anblick die Lippen leckte, und grinste.

"Gefällt dir mein Schwanz, Granger?"

Sie errötete.

"Es wird leider noch etwas dauern, bis du ihn zu spüren bekommst."

Your dreams fullfilled
You're rockin with the best
Unforgivable I'm gonna put your
limits to the test


Er kniete sich zwischen ihre gespreizten Beine, und schob das Kleid, das ohnehin schon ihren ganzen Unterkörper Preis gab, über ihre Brüste nach oben, wobei er soviel wie möglich ihren Körper berührte.

Ihre Brüste hoben und senkten sich in einem ungleichmäßigen Rhythmus und sie atmete laut ein und aus, während er ihren Körper von oben bis unten genüsslich studierte.

Sie zitterte, jedoch war er sich sicher, dass es nicht an der Temperatur, sondern an der Erwartung, der Erregung lag.

You're pulsating, your heart is
beating outta your chest
You're hyperventilating, trying
to catch your breath


Draco legte sich auf sie, stützte sich seitlich mit seinen Händen ab, und begann, mit seinen Zähnen an ihren steifen Brustwarzen zu knabbern.

Granger stöhnte und keuchte, versuchte, sich aufzubäumen und ihm entgegenzukommen.

Er schloss den Mund um ihren rechten Nippel und saugte fest daran.

"Draco!"

Draco grinste, hörte jedoch nicht auf. Wenn sie nur wüsste...

Er lehnte sich auf einen Arm und ließ den anderen an ihrem Körper herunterwandern, bis er kurz vor ihrem Geschlecht stoppte.

Sie stöhnte frustriert.

Er hob seinen Blick und sah sie fragend an.

"Was, Granger? Was soll ich mit dir machen?"

Sie räkelte sich, versuchte, ihren Körper an seiner Hand zu reiben, da er sie nicht weiter bewegte.

"Willst du, dass ich deine Muschi mit meinen Finger fülle?"

Er beobachtete, wie ihre Augen zufielen und sie sich auf die Lippe biss.

Gut, den Gefallen würde er ihr gern erfüllen.

Er kniete sich wieder zwischen ihre Beine und ließ einen Finger ihre Schamlippen nachziehen.

Sie warf ihren Kopf hin und her, hielt ihre Augen jedoch geschlossen.

"Sieh mich an, Granger! Ich werde nicht zulassen, dass du die Augen schließt und an einen anderen Mann denkst!"

I'm the first, I'm the next, I'm the end
I'm the boss, in your
thoughts, that'll make your mind bend


Ihre Lider flogen auf.

"Ich würde niemals..."

Sie unterbrach sich, als Draco einen langen Finger in sie einführte.

"Oh Gott..."

Langsam bewegte er ihn rein und raus, während er seine zweite Hand dazu nahm, um ihren Kitzler zu massieren.

Ihr Körper schien ein eigenes Bewusstsein entwickelt zu haben und wand sich willkürlich unter seinen Berührungen.

"Draco..."

Er zog seinen Finger aus ihr zurück und blickte sie unschuldig an.

"Bitte, oh, bitte, hör nicht auf!", flehte sie ihn an.

Mit einem selbstgefälligen Grinsen führte er diesmal zwei Finger in sie ein.

Ihr Stöhnen wurde lauter.

"Gott, Granger, du bist so feucht. Ich kann deine Erregung riechen."

Als er seine Finger wieder aus ihr zog, hob er sie an seinen Mund und leckte sie langsam und gründlich ab.

Granger wimmerte.

Look how I approach you,
look how I expose you
Look how I've studied every move,
now I know you
I don't wanna control you,
I wanna console you
And do everything that I told you


Draco stöhnte, als er sie zum ersten Mal schmeckte. Er wusste, dass er diesen Geschmack für den Rest seines Lebens nicht vergessen würde.

Mit einem teuflischen Grinsen neigte er sein Gesicht ihrem Geschlecht zu und ließ seine Zunge federleicht über ihren Kitzler schnellen, was ihren kompletten Körper aufbocken ließ.

Er zog eine Augenbraue hoch und grinste sie verschmitzt an.

"Soll ich etwa weitermachen?", neckte er sie.

Ihre Augen waren halbgeschlossen, als sie ihn anflehte.

"Oh Gott, ja, bitte, bitte hör nicht auf."

Get high with me, come touch the sky with me
Fly with me, see life with new eyes with me


Er gehorchte ihr nur zu gern und stürzte sich wieder auf sie, als wäre sie seine Rettung vor dem Hungertod.

Granger krümmte und wand sich unter ihm, stöhnte, jauchzte, wimmerte, alles auf einmal.

Zu wissen, dass er der Grund für ihren Zustand war, steigerte seine Lust nur noch mehr und er entschied hier und jetzt, dass er diese Laute immer wieder hören wollte.

Ihr Körper bebte unter seinen Küssen und er merkte, dass sie nicht mehr lang brauchen würde, um ihren Höhepunkt zu erreichen.

Er stöhnte. "Granger, ich will dich. Ich glaube, ich kann mich nicht länger beherrschen."

Sie versuchte, sich gegen ihre Fesseln aufzubäumen, jedoch ohne Erfolg.

Er richtete sich auf und brachte sein Gesicht nah an ihres heran. Dann neigte er seinen Kopf und küsste sie. Sanft, aber leidenschaftlich.

Mit rauer Stimme flüsterte er ihr ins Ohr. "Ich werde dich jetzt nehmen. Und du wirst kommen, heftiger als jemals zuvor und du wirst meinen Namen schreien."

Er beobachtete, wie ihr Gesicht sich dunkelrot färbte und ihr ganzer Körper heftig zitterte.

Dann legte er sich zwischen ihre Beine und drang in sie ein.

Granger bog ihren Rücken durch und ließ ihren Kopf in den Nacken fallen.

"Oh, Draco, du fühlst dich so gut an!", stöhnte sie.

Er stieß einige Male heftig in sie, bevor er antwortete.

"Gott, Granger, du bist so heiß... so eng... so feucht. Ich kann nicht glauben, wie gut es sich anfühlt."

Draco spürte, wie sein eigener Orgasmus näher rückte.

Er brachte eine Hand an ihren Kitzler und rieb in kleinen Kreisbewegungen darüber und wurde dafür mit noch lauterem Stöhnen belohnt.

"Draco... ich kann nicht mehr... gleich...", stieß sie zwischen flachen Atemzügen hervor.

I'm the dream, I'm the one, I'm the reason you come
I'm a king, I'm a hung, I'm a beast
I'm the last thing your eyes see
The passion's inside me, it's yours
Now come try me, c'mon


Er grinste. Sein Ziel war so nah. Er beugte sich zu ihr, um ihren Hals zu küssen.

Dann hob er leicht seinen Kopf und sah ihr in die Augen.

"Komm für mich, Schlammblut."

*****

Hermine keuchte, als sie das verhasste Wort hörte. Nur, dass es sie diesmal nicht traf, sondern in diesem Moment sogar noch zu ihrer Erregung beitrug.

Nach nur zwei weiteren Stößen von Draco kam sie bebend zum Höhepunkt und bäumte sich ihm entgegen.

"Draco... Oh Gott... Draco... Ich will, dass du in mir kommst", murmelte sie erschöpft.

Er schüttelte lächelnd seinen Kopf.

"Noch nicht. Ich muss das hier auskosten."

Tell me, what you thinking about
When your hands is all on me
Cause I've been thinking about
All the possibilities
Ain't no other place that I really wanna be
Cause you're sweepin' me off my feet


Ein bösartiges Grinsen huschte über ihr Gesicht.

"Dich macht es also an, ein Schlammblut zu ficken?"

Er stöhnte und stieß heftig in sie. Hermine frohlockte. Sie würde nicht aufhören.

"Eine deiner Fantasien?"

Er knirschte mit den Zähnen und erhöhte sein Tempo.

"Das ist aber nicht sehr Slytherin, meinst du nicht auch?", flüsterte sie mit einem unschuldigen, jedoch sehr erotischen Unterton.

Mit einem Knurren drang er bis zum Ansatz in sie ein.

Sie wusste, dass er gleich soweit war.

"Das nächste Mal will ich, dass du in meinen Mund kommst, Draco."

Mit einem lauter Stöhnen brach er auf ihr zusammen und sie spürte, wie sein Samen heiß in ihrem Körper schoss.

Draco lag keuchend auf ihr. Sie ließ ihn einen Moment verschnaufen, bevor sie ihn wieder ansprach.

"Befreist du mich jetzt?"

Mit einem Winken seiner Hand fielen die Bänder von den Bettpfosten ab und Hermine spürte das Kribbeln in ihre tauben Arme und Beine zurückkehren.

Prüfend betrachtete sie den Mann, der immer noch schwer atmend auf ihr lag. Vorsichtig und langsam hob sie ihre Hände an seinen Kopf und zog schließlich mit einem Ruck die Perücke samt Maske herunter.

Dracos Kopf schnellte hoch und er blickte sie mit schuldbewusstem Gesichtsausdruck an.

Hermine sagte nichts. Wie auch, sie wusste ja nicht einmal, was sie denken sollte. Sie fühlte sich hintergangen, gedemütigt, dämlich... und so befriedigt wie noch nie.

Ein Großteil ihres Körpers schmerzte unglaublich, aber eine winzige Stimme in ihrem Kopf sagte ihr, dass es das allemal wert gewesen sei.

Sie grinste und bemerkte Dracos verwirrten Blick.

Tell me, what you thinking about
When your hands is all on me
Cause I've been thinking about
All the possibilities
Ain't no other place that I really wanna be
Cause you're sweepin' me off my feet


Sie räusperte sich, sich nur zu bewusst, dass sie beide immer noch nackt (gut, ihr Kleid hing um ihre Brüste herum) waren und er auf ihr lag.

"Wusstest du von Anfang an, dass ich es war?" Draco hatte zuerst gesprochen.

Sie schüttelte den Kopf. "Erst seit... seitdem du mich Schlammblut genannt hast. Das war wie ein Déjà-vu."

Er setzte sich auf und warf ihr einen prüfenden Blick zu. "Deine Hände sind wieder frei... warum hast du mir noch keinen Fluch auf den Hals gehetzt?"

Hermine musste grinsen. "Ich hatte es mir überlegt, aber... zu Halloween tut man eben manchmal Sachen, die man sonst nie tun würde."

Er blickte sie ungläubig an.

"Gut, außerdem glaube ich, dass ich meinen Arm nicht bewegen kann", fügte sie kleinlaut hinzu und er lachte.

Langsam stand er auf und zog sich an, während Hermine sich ihr Kleid einschließlich Maske endlich ganz auszog und sich ein Laken umwickelte.

Zum ersten Mal in dieser Nacht konnte Draco ihr Gesicht vollständig sehen, und sie fühlte sich plötzlich entblößter als vorher.

Röte kroch in ihr Gesicht.

Drao bemerkte es, behielt jedoch jeglichen Kommentar dazu für sich.

Als er fertig angezogen war, richtete er sich auf und sah sich beschämt im Raum um.

"Granger, ich... gehe dann mal besser."

Sie blickte ihm offen in die Augen und spürte, wie ihr Herz bis zum Hals klopfte. Wenn sie es nicht sagen würde, wäre das wohl der Abschied.

Doch es wollte nicht über ihre Lippen kommen, also sah sie ihn einfach nur an und nickte.

War das Enttäuschung auf seinem Gesicht? Er drehte sich um und wollte gerade das Schlafzimmer und schließlich auch die Wohnung verlassen, als sie ihn zurück hielt.

"Draco?"

Er blieb stehen und wartete darauf, dass sie weitersprach.

"Ich... Es war mein Ernst."

Sie konnte an seinem Gesicht sehen, dass er nicht verstand.

Ihre Finger krallten sich in das Laken und sie wandte ihre Blick ab, bevor sie weitersprach.

"Das nächste Mal will ich..." Sie hätte es tatsächlich gesagt, wenn er nicht sofort bei ihr gewesen wäre und sie auf den Mund geküsst hätte.

Ein Blitz durchzuckte sie, als sie erneut - diesmal wissentlich - Draco Malfoys Lippen auf ihrem Mund spürte.

Er löste sich von ihr und sie beobachtete erstaunt, wie er sein Hemd wieder aufknöpfte.

"Was hast du vor?", fragte sie leichtsinnig.

Ein spitzbübisches Grinsen trat auf sein Gesicht.

Er öffnete seine Hose und streifte sie vor ihren Augen ab.

"Wozu warten?

+++++++++

So, keine Ahnung, ob das so in Ordnung ist oder nicht. Wie gesagt, war nur ein Versuch.

Würde mich über Kommentare freuen.
LG
Nitsrek


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