Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

110 Begebenheiten aus Lily Evans Leben - 11. Geisteskrank

von jujube58

Es tut mir wirklich Leid, dass es so lange gedauert hat, aber jetzt ist das neue Kapitel ja immerhin da. Vielen lieben Dank für eure Reviews, sie lassen mich immer glücklich lächelnd vorm PC sitzen.
Allen die schon Ferien haben, wünsche ich eine wunderschöne freie Zeit und den anderen erholsame letzte Schultage!
Liebe Grüße, jujube
_________________________________________________

Geisteskrank



Kennt ihr diese Situationen, in denen euch eure beste Freundin euch etwas für die Zukunft prophezeit und ihr könnt darüber nur lachend den Kopf schütteln? Sie fragen, wie sie auf eine solche Schnapsidee hat kommen können? Und im Hinterkopf rumrätseln, ob es möglich wäre, dass ihr wahlweise jemand etwas in den Kürbissaft gekippt, sie unbemerkt verzaubert, ihr eine Gehirnwäsche verpasst oder sie einfach einen Schlag auf den Kopf bekommen hat? Ja? Gut, dann bin ich erleichtert, denn genau so geht es mir seit einiger Zeit häufiger. Beinahe jeden Tag muss ich ernsthaft am Geisteszustand meiner besten Freundin zweifeln. Eine Aufgabe, die ich nicht allzu gerne erfülle.
Das Ganze begann während des Zauberkunstunterrichts. In diesen Stunden ist es immer so laut, dass man sich gut unterhalten kann, ohne Gefahr zu laufen, belauscht zu werden. Und solange man zwischendurch auch noch ein bisschen was tut und die Zauber übt, lässt uns unser Lehrer, Professor Flitwick, der so winzig ist, dass er sich auf einen Stapel Bücher stellen muss, um über das Pult gucken zu können, auch in Ruhe.

Es war ein warmer Septembermorgen und die Sonne strahlte durch die Fenster. Sehnsüchtig warteten wir auf das Klingeln, das uns von der Arbeit erlösen und uns erlauben würde, die letzten warmen Tage des Jahres am Seeufer zu genießen. Doch zunächst mussten wir noch den Silencio-Zauber üben, der für unsere ZAG-Prüfungen am Ende des Jahres wichtig werden würde – zumindest, wenn man Professor Flitwick Glauben schenkte. Rose brachte mit einem Schlenker ihres Zauberstabs die fette Kröte vor sich auf dem Pult zum Schweigen und wendete sich dann mir zu. „Weißt du, was mir mal aufgefallen ist?“ Ich hob nur eine Augenbraue, da ich gerade damit beschäftigt war, meinen Raben daran zu hindern, Roses Kröte mit seinem Schnabel zu zerhacken. „James Potter starrt in letzter Zeit immer wieder zu dir herüber. Ich wette mit dir, dass er etwas von dir will!“
Ich schnaubte nur durch die Nase. „Rosie, mit dir sind wohl die Pferde durchgegangen. Wieso sollte Potter etwas von mir wollen? Ausgerechnet von mir? Weißt du, wie oft er in den drei Wochen Schule, die wir jetzt hatten schon Nachsitzen gekriegt hat, weil ich ihn bei irgendwelchen Regelverstößen gesehen habe? Fünf Mal! Weißt du, wie oft er mir schon erzählt hat, ich wäre die absolute Spaßbremse und eine Streberin, weil ich im Gegensatz zu ihm ab und zu mal meine Hausaufgaben mache? Weißt du, wie vollkommen lächerlich es wäre, wenn er ausgerechnet von mir etwas wollen würde, wo er doch fast jede andere haben könnte? Komm schon Rose, das ist doch nicht dein Ernst!“
Doch meine Freundin grinste nur vielsagend und nickte mit dem Kopf zu der Ecke, in der Potter und Konsorten den Silencio-Zauber übten. Besser gesagt übte nur noch Peter, die anderen hatten ihre Raben und Kröten offenbar bereits zum Schweigen gebracht. Während Sirius Black scheinbar angestrengt mit Remus diskutierte, starrte Potter, den Kopf in die Hände gestützt, mit verträumtem Blick in unsere Richtung.
„Dir ist aber schon klar, dass er genauso gut Emily ansehen könnte? Die sitzt direkt inter uns und will schon seit letztem Jahr mit ihm ausgehen. Vielleicht sind sie ja jetzt zusammen und er muss sie den ganzen Tag angucken.“ „Genau, und in Zaubertränke ist er dann immer mit Thomas Goodluck zusammen, in Verwandlung mit Pickelgesicht Jennifer Smith und im Gemeinschaftsraum mit dieser seltsamen Erstklässlerin, die immer mit ihren Freunden Koboldstein spielt, Fiona Hammerton oder wie die heißt, nur weil die dann immer hinter uns sitzen.“ Beim Sprechen nickte sie noch bedeutungsschwer mit dem Kopf, dann lächelte sie Professor Flitwick zu, der auf uns zusteuerte und sehen wollte, ob wir den Zauber schon beherrschten.

Dieses eine Mal hätte ich ja noch als unwichtig abtun können, als Scherz oder das unglückliche Zusammenkommen mehrerer unmöglicher Faktoren, die meine Freundin zu einer Reihe unlogischer Schlussfolgerungen geführt hatten, die bei genauerer Betrachtung absolut keine Substanz haben konnten. Aber leider beließ Rose es nicht bei diesem einen Mal.
Nur wenige Tage später hatte Susan Carter aus unserem Schlafsaal Geburtstag. Im Laufe der Jahre ist es bei uns zur Tradition geworden, dass wir uns abends zusammensetzen, Süßigkeiten essen, quatschen und Spiele spielen. Ich mag diese Abende, denn sie sind immer ziemlich lustig und außerdem erfährt man dann mal wieder, was die anderen so machen, da ich mit Susan, Mary und Amber sonst nicht so unglaublich viel zu tun habe.
Also spielten wir mal wieder unter viel Gekicher Flaschendrehen, Wahrheit oder Pflicht. Kaum zeigte die Flasche auf Rose, fragte Amber sie, wer wohl in zwei Jahren das Hogwarts-Traumpärchen des Abschlussjahrgangs sein würde. Rose blickte in die Runde, so ein Glimmen in den Augen, das ich schon besser kannte, als mir lieb war. Wenn sie das hatte, dann kam hinterher meistens nichts Gutes für mich dabei raus. Aufs allerschlimmste gefasst biss ich mir auf die Unterlippe und versuchte dennoch keine Miene zu verziehen.
„Ich weiß ja nicht so genau“, begann Rose dramatisch, „aber eine Vermutung habe ich natürlich…“ Ein Grinsen erschien auf ihrem Gesicht und verschwörerisch senkte sie die Stimme, sodass wir alle ein wenig näher zusammenrückten. „Wenn ich mir überlege, wie James Potter unsere gute Lily immer ansieht…“ Noch eine Pause, zur Spannungssteigerung. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass die beiden es schaffen werden, zusammenzukommen.“ Susan grinste, hakte aber dennoch nach: „Nur weil sie zusammen sind, müssen sie ja nicht gleich das Traumpaar werden, oder?“ „Oh doch, die beiden passen perfekt zueinander. Lily will das zwar nicht einsehen, aber sie sind beide unglaublich ehrgeizig und auch irgendwie leicht reizbar. Aber für ihre Freunde würden sie durch Feuer gehen. Außerdem habe ich so einen verliebten Blick noch bei keinem anderen Typen gesehen!“ Ambers Mundwinkel verzogen sich ein wenig, ein säuerlicher Ausdruck stand ihr ins Gesicht geschrieben. Ich wusste, dass sie Potter gerne mal zu einem Date überreden würde, da passte ihr Roses Beschreibung davon, dass wir wunderbar zusammenpassen würden natürlich gar nicht. Obwohl, wenn man mich auch mal nach meiner bescheidenden Meinung fragt - ich meine, immerhin geht es hier ja auch um mich - dann ist das völliger Schwachsinn. Potter ist einfach nur ziemlich selbstverliebt und arrogant. Gut, ich kann nicht abstreiten, dass er intelligent ist und auch einen gewissen Ehrgeiz entwickelt, wenn ihm etwas wichtig ist, aber leider sind das immer die falschen Gebiete. Statt auf die Schule konzentriert er sich nur auf Quidditch und Unfug machen. Ich weiß nicht, ob jemals ein Schüler in seiner gesamten Schullaufbahn so oft nachsitzen musste, wie Potter in einem Jahr. Das wäre doch eigentlich mal ein interessantes Forschungsprojekt, was meint ihr?

Doch auch das war nicht alles. Jetzt waren auch noch Susan, Amber und Mary auf das Thema angesetzt und beobachteten jeden Blick, den James Potter auch nur andeutungsweise in meine Richtung warf, ganz genau. Abends im Schlafsaal wurde dann analysiert und ausgewertet, wobei die vier meine Versuche, ihnen zu erklären, dass es mir egal wäre, was Potter mir für Blicke zuwarf, geflissentlich ignorierten. Ich muss sagen, das können sie mittlerweile echt gut. Da es sowieso nichts brachte, zu versuchen, sie zu überzeugen, stellte ich meine Ohren auf Durchzug und ignorierte ihr Gelaber ebenfalls – zumindest, bis es dann eine gute Woche nach Susans Geburtstag zu einer Wette kam.
„Ich glaube nicht, dass James wirklich was von ihr will. Wahrscheinlich ist das nur so eine Laune, dass er irgendwem beweisen will, dass sogar die strebsame Lily Evans zu haben ist.“ Jetzt mal ehrlich, bei solchen Worten muss man doch aufhorchen, oder nicht? „Ach Amber, rede dir nichts ein. Es ist fast so, als würden kleine Herzchen aus seinen Augen zu Lily fliegen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nur eine vorübergehende Laune sein soll!“ Die gute Rose natürlich. Hat sie einmal eine Meinung gefasst, ist sie auch nicht so leicht wieder davon abzubringen. Koste es, was es wolle. Und Mary leistete ihr auch noch Schützenhilfe. „Bis zum Ende der siebten Klasse sind sie zusammen. Darauf würde ich fast jede Wette eingehen!“ Amber grinste. „Eher wäscht Severus Snape sich die Haare!“
Ich wollte schon protestieren, so was fand ich einfach nur ungerecht, doch bevor ich auch nur den Mund öffnen konnte, ging Rose auf diese wunderbare Vorlage ein. „Ich wette um 20 Galleonen, dass Lily schon nächste Woche von ihm nach einem Date gefragt werden wird und bis zum Ende unserer Schulzeit mit James Potter zusammen sein wird.“ „Gut, die Wette gilt! Dann fang schon mal an, die 20 Galleonen zusammenzusparen, meine liebste Rose Annabelle Jenkins!“

Am nächsten Morgen hängte ich im Gemeinschaftsraum das Datum für das erste Hogsmeadewochenende ans Schwarze Brett, weil das eindeutig in den Aufgabenbereich einer Vertrauensschülerin fällt. Da Rose neben mir stand, konnte ich sie auf die bescheuerte Wette ansprechen. „Dir ist aber schon klar, dass es da einen gewaltigen Risikofaktor in deiner Wette gibt? Ich habe nämlich nicht vor, mit James Potter zusammenzukommen. Bei aller Liebe nicht, und auch nicht nur, damit du über Amber triumphierst und die 20 Galleonen sparst. Ich dachte eigentlich immer, du wärst ein intelligentes Mädchen, aber das ist doch überhaupt nicht durchdacht, das ist völlig schwachsinnig! Vollkommen bescheuert!“
„Ach Lily“, begann sie, während ich die letzte Nadel an das Brett pinnte, „du planst zwar vielleicht nicht, mit Potter zusammenzukommen, aber er scheint dich in seinen Zukunftsplänen fest mit eingearbeitet zu haben.“ Schon wollte ich zu einer sarkastischen Antwort ansetzen, da hörte ich nur ein „Hey, Evans!“ aus dem Munde eines winkenden James Potter.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Ich glaube Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson lieferten alle drei ihre bisher beste Darstellung.
Joanne K. Rowling über den dritten Harry-Potter-Film