
von lumos
ÜBLICHES:
Rating & Paring: P-12 Slash & Snarry
Genre: kleines Drama in Slash Version
Warnung: Charakter Death – bitte nicht abschrecken lassen! & Mpreg, vielleicht sollten Taschentücher parat liegen - *Schulter zuck* - weiß nicht wie sehr sie euch rührt.
Länge: 3 Kapitel: 1. Kap = 2611 Wörter / 2. Kap = 2440 Wörter / 3. Kap = 2435 Wörter
Beta: Ich hatte sie meiner Mutter *lol - wirklich* zum lesen gegeben, da Jasada mit meinen anderen Geschichten viel zu tun hat und anschließend hat Willow82, eine Freundin von mir, einen Blick drauf geworfen. ;-) Solltet ihr dennoch kleine Fehler finden, könnt ihr mir sie benennen und ich werde sie beheben.
Disclaimer: Mir gehört keine der Personen und verdiene natürlich auch keinen Cent. Ich leihe sie mir nur von J. K. Rowling aus und gebe sie mehr oder weniger unbeschadet zurück.
Inhalt: Als Harry an einem verschneiten Winternachmittag von der Universität nach Hause kam, brach für ihn eine Welt zusammen. Eine Welt, die vor etwas mehr als fünf Jahren zum Schein und zu seinem Schutz aufgebaut worden war und die er nach anfänglichen Schwierigkeiten zu lieben gelernt hatte.
Anmerkung: Wieso sie mussten überlasse ich eurer Phantasie!
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Gebrochenes Herz:
1: Harry: 2611 Wörter
Als Harry an einem verschneiten Winternachmittag von der Universität nach Hause kam, brach für ihn eine Welt zusammen. Eine Welt, die vor etwas mehr als fünf Jahren zum Schein und zu seinem Schutz aufgebaut worden war und die er nach anfänglichen Schwierigkeiten zu lieben gelernt hatte.
Er hatte einen langen und anstrengenden Tag in der Universität verbracht. Außerdem ging es ihm seit kurzen nicht wirklich gut. Kein Essen wollte auf längere Sicht in seinem Magen verweilen und er musste sich regelmäßig übergeben, was er wohlweißlich vor seinem Ehemann verbarg. Er hatte nicht unbedingt Lust zu einem Heiler oder einer Heilerin geschleift zu werden. Er hatte schon den Krankenflügel gehasst auf dem er, während seiner Schulzeit, Stammgast gewesen war. Poppy, die Krankenschwester, hatte sogar aus einer undefinierbaren Laune heraus den Rahmen des Bettes, in dem er immer lag, mit seinem Namenszug versehen, weil er mindestens einmal in der Woche bei ihr war. Außerdem konnte es schließlich nur ein Virus sein, der schon seit Wochen die Runde machte. Den würde man auch ohne grässlich schmeckende Tränke wieder los werden. Wieso konnten die eigentlich nie einen angenehmen oder zumindest neutralen Geschmack haben? Ein paar seiner Kommilitonen hatte es auch schon erwischt. Da blieb es nicht aus, dass Harry nun an der Reihe war. So glaubte er, sich auch angesteckt zu haben und so zog sich der Tag, aufgrund seines erneuten Unwohlseins, nur so dahin.
Als er schließlich nach der letzten Vorlesung geschafft nach Hause kam, erwartete ihn etwas mit dem er in den letzten drei Jahren nicht mehr gerechnet, beziehungsweise daran gedacht hatte und ihn deshalb verzweifeln ließ. So schlug ihn als erstes, als er mit einer sehr uneleganten Haltung aus dem Kamin trat, eine beängstigende Stille entgegen. Sogleich stieg Sorge in ihm auf. Die Ursache dieses Gefühls konnte er sich nicht erklären, da es nicht das erste Mal war, dass kein leicht lächelnder Severus ihn empfing. Doch irgendetwas war an diesem Tag anders, doch Harry konnte noch nicht sagen was. Es ließ sich nicht greifen und dennoch beunruhigte es ihn. Wie, als wenn sie nicht zu ihm gehören würde, glitt seine Tasche aus seiner Hand und landete mit einem Poltern auf dem Fußboden, wo sie unbeachtet liegen blieb. Seine Füße eilten, wie auf Automatik gestellt, zügig durchs Wohnzimmer zur angrenzenden Tür, hinter der sich Severus Tränkelabor befand. Der ehemalige Gryffindor hatte es vor ihrem Einzug extra für seinen Ehemann einrichten lassen. Wenn dieser sich schon auf Zeit an ihn binden sollte, dann wollte er ihm auch so wenig Unannehmlichkeiten wie möglich bereiten. So war es ein neumodisches voll ausgestattetes Tränkelabor gewesen, dass ein Glitzern in die Augen seines frisch angetrauten Ehemannes gezaubert hatte, als er dieses dem Älteren präsentierte.
Der ehemalige Professor erhielt dieses Labor, damit er weiterhin Tränke brauen und auch forschen konnte. Harry hatte es mit allem Schnickschnack und vielen seltenen Trankzutaten, die er noch nie zuvor gesehen hatte, geschweige denn von ihnen gehört, einrichten lassen. Die Regale waren inzwischen immer wieder von Severus aufgefüllt worden, wobei einige Kostbarkeiten, die Harry ihm geschenkt hatte, noch nicht angerührt waren.
Doch als der ehemalige Gryffindor jetzt das Labor betrat, bestätigte sich sein ungutes Gefühl, da ihn eine gähnende Leere empfing. Jedes Regal war leergeräumt und wie es aussah zuzüglich bis in den hintersten Winkel gründlich gereinigt worden. Kein Krümelchen oder gar Feder, keine Spinnenbeine oder Einhornhaare waren mehr zu finden. Nichts worauf man hätte schließen können, dass in den letzten fünf ein halb Jahren es kaum einen Tag gegeben hatte, an dem hier kein Feuer unter einem großen Kessel gezüngelt und in diesem irgend ein meist sehr komplizierter Trank gebrodelt hatte, dessen Dämpfe sich an der Decke kräuselten.
Dieser Anblick ließ den sonst so mutigen jungen Mann erbleichen und zeitgleich ein sehr sensibles und lebenswichtiges Organ in unendlich viele Kleinstteile zersplittern. So fühlte es sich zumindest an. Seine Beine wurden weich und drohten einzuknicken, weswegen er sich krampfhaft an der Tür festkrallte. Doch da Harry wusste, dass er aus diesem Raum raus musste, bevor er ganz zusammen brach und nicht mehr hoch kam, riss er sich zusammen und begab sich schweren Schrittes in die Küche, wo er sich am Küchentisch nieder ließ. Der Anblick dieses leeren Raumes hatte ihn tief getroffen.
Doch hier erwartete ihn nicht ein friedlicher Moment, in dem er das Gesehene verarbeiten und sich eventuell einreden konnte, dass das leere Labor einen simplen und logischen Grund hatte, wie beispielsweise eine Grundreinigung mit in begriffener Umfüllung und Neusortierung der Zutaten und Severus gleich mit einem leichten Lächeln im Gesicht durch die Türe treten würde. Denn die Küche enthielt die nächste niederschmetternde Überraschung für ihn bereit.
Auf dem dunklen Holz des Küchentisches, direkt vor ihm, zeichnete sich ein beiges Pergament deutlich ab und hätte jedem, der diesen Raum betrat, gleich ins Auge stechen müssen. So schließlich auch dem ehemaligen Gryffindor, der mit zittrigen Fingern und einem rebellierenden Magen nach dem Schriftstück griff.
Harry erkannte es sofort. Es war eine Scheidungsurkunde. Aber nicht irgendeine, sondern seine und Severus! Es war die, die sie gleich neben ihren Eheschließungsdokumenten unterschrieben hatten. Nur das Datum hatten sie damals offen gelassen und an diesem Platz prangte das heutige Datum mit Severus unverkennbarer energisch wirkender Schrift geschrieben und daneben der bestätigende Stempel des Ministeriums, der die Urkunde amtlich und die Scheidung als bestätigt gelten ließ.
*Nein! Das darf doch alles nicht wahr sein! Sev kann nach all den Jahren und den gemeinsam erlebten Stunden unser Zusammensein nicht immer noch als Muss angesehen haben, so dass er sich nun scheiden lässt!*, dachte der verzweifelte junge Mann, dem beim lesen des Datums Tränen in die Augen geschossen waren, die nun unaufhaltsam seine Wangen hinab liefen. Es stimmte schon, dass diese Beziehung am Anfang ein Muss für beide gewesen war, doch dachte der Jüngere von beiden, dass sich das im Laufe der Jahre geändert hätte! Zumindest war das bei ihm der Fall gewesen. Er hatte sich in seinen einzigartigen Ehemann verliebt. Zwar hat diese Liebe ihre Zeit benötigt, doch als sie schließlich da war, schlug sie wie eine Bombe in sein Herz ein und er konnte sich nicht mehr vorstellen jemals mit jemand anderen zusammen sein zu können. Nach allem was er durchlitten hatte, war ein Leben ohne Severus für ihn kein Leben mehr, dass sich lohnte weiter zu leben. So sehr liebte er seinen ehemaligen Tränkeprofessor. Durch die Erkenntnis Severus für immer verloren zu haben, fiel Harry emotional in ein ziemlich tiefes bodenloses Loch. Er wollte doch nur Severus und niemand anderen! Für ihn gab es nur einen Mann und niemand anderen, doch dieser eine wollte offenkundig ihn nicht!
Und nun? Nun soll alles vorbei sein! Endgültig aus und vorbei! Nichts anderes sagte dieser Stempel aus. Severus muss es sehr eilig gehabt haben, sich von ihm zu trennen, denn im Normalfall würde es ein paar Tage benötigen bis eine Scheidung im Ministerium durch war. *War ich solch ein schlechter Ehepartner, dass er gleich die Flucht ergreift, wenn die Frist abgelaufen ist?*, fragte sich Harry verzweifelt.
Harry hatte nicht gewusst, dass Severus immer noch daran dachte, dass sie sich ein halbes Jahr nach Voldemorts Vernichtung scheiden lassen und dann getrennte Wege gehen wollten oder eher konnten. Egal wie viele Jahre nach ihrer Eheschließung das gewesen wäre. Da er jede Minute, nein schon jede Sekunde, genoss, die sie zusammen waren und aufgrund der Gesten und Blicke des Anderen, kam ihm gar nicht in den Sinn, dass dieser anders fühlen könnte. Es stimmte schon, dass sie sich nie gegenseitig ihre Liebe gestanden hatten und wenn er darüber nachdachte, wusste er auch nicht, wieso er das nie getan hatte. Er hatte Sev immer gesagt, wie schön er es mit ihm empfand aber nie, dass er ihn lieben würde. Aber wenn der andere ihn lieben würde, dann wäre dieser doch nicht einfach sang und klanglos verschwunden oder? Nein, das wäre er bestimmt nicht. Wenn er ihn lieben würde, wäre er noch da! *Sev ist doch kein Feigling! Er würde das höchstens machen, um mich nicht zu verletzen! Wieso will er mich bloß nicht? Was habe ich falsch gemacht? War ich ein miserabler Ehepartner? War ich zu schlecht im Bett? Er hatte sich doch nie beschwert oder gesagt, dass er es anders haben möchte! Konnte ich ihm nicht das geben was er brauchte? Wieso bin ich bloß solch eine Niete?
Ja, Voldemort konnte ich vor ein paar Monaten besiegen, wobei ich immer noch jede Nacht Alpträume habe, dessen Intensität, damit Sev nichts mitbekam, ich nur durch Zaubertränke reduzieren konnte. Doch die Bilder der Schlacht überfallen mich auch tagsüber in ruhigen Momenten und machen mich handlungsunfähig.
Aber mein Leben schaffe ich nicht zu meistern und die Liebe meines Lebens kann ich noch nicht einmal halten und für mich gewinnen*, in diese und noch andere Gedanken steigerte sich der junge Mann, der durch die Endschlacht psychisch noch angeschlagen war, hinein und je mehr er grübelte, umso tiefer versank er in das alles verschlingende bodenlose Loch, aus dem er nicht mehr heraus kommen sollte. Die letzte alles entscheidende Schlacht hatte schon gravierende Auswirkungen auf ihn gehabt, die er mit einer Maske der Sorglosigkeit überspielte.
Doch auch diese riss nun ein. Wobei Severus, als er noch da gewesen war, wohl hinter die Maske blicken konnte. So hatte er schon registriert, dass es Harry nicht so gut ging, wie er seine Umwelt weiß zu machen versuchte und hatte immer wieder versucht, Harry zum sprechen zu animieren, was dieser abblockte.
Harry war der falschen Annahme verfallen, dass er Severus erschüttern und vergraulen würde, wenn dieser erführe mit welchen Gedanken sich der Gryffindor herumschlug. Er hatte Angst Severus zu verlieren, wenn dieser zur Ansicht käme, dass Harry mehr Schwierigkeiten und Probleme bereitete als auszuhalten wäre. Außerdem war die „Erziehung“ seiner Verwandten immer noch prägend, weswegen er sich nicht als so wertvoll ansah, dass auch er ein Recht darauf hatte ohne etwas geben zu müssen, glücklich zu werden. Er hatte Angst Severus zu wenig zu geben, so dass dieser ihn als eine zu große Last ansehen würde, wenn er sich ihm gänzlich öffnete und mit seinen Ängsten und Sorgen belästigte, auch wenn dieser nachfragte und ihn dann abwies. So versicherte der ehemalige Gryffindor dem ebenso ehemaligen Professor, dass es ihm gut ginge, in der Hoffnung alleine mit seinen Dämonen zurecht zu kommen. Und in der Hoffnung, dadurch Severus weiterhin um sich haben zu können, da er keine Last für diesen darstellte.
Die Tage darauf ging es Harry immer schlechter. Er steigerte sich in seinen gefühlten Schmerz über Severus Weggang und baute innerlich um seine Emotionen eine dicke undurchdringliche Mauer. Er zog sich von Allem und Jedem zurück und vernachlässigte schließlich sein Studium und aß nur das Nötigste. Seine Freunde ließ er schon gar nicht mehr durch den Kamin oder zu sich apparieren. Sie versuchten immer wieder zu ihm zu gelangen, doch öffnete er nie die Tür und auf Briefe antwortete er nur das Nötigste. Er wollte und konnte sie nicht um sich haben. Er brauchte keine tröstende Hermine, die ihm sagte, dass alles gut wird. Denn er wusste, dass das nie werden würde, denn wenn Severus Snape sich wirklich zu etwas entschloss, blieb er auch dabei! Da konnte Harry noch so sehr seinen berüchtigten Blick aufsetzen, dem so manch einer nichts wiedersetzen konnte und Harry seinen Willen bekam. Und er brauchte keinen Ron, der ihm einen Klaps mit den Worten auf die Schultern gab, dass es abzusehen war, dass sie sich wieder trennen würden und dass das doch vereinbart gewesen war. So sei das Leben und es gäbe schließlich noch andere, jüngere und weitaus hübschere Männer!
Innerhalb eines Monats magerte er an Armen, Beinen und Gesicht ab und tiefe Augenringe zeugten von vielen schlaflosen Nächten, in denen er entweder Voldemort von Angesicht zu Angesicht gegenüber stand oder Severus ihn höhnisch auslachte, ihm mitteilte wie erbärmlich er doch war und es eine Schande sei, mit so etwas verheiratet zu sein um sich dann umzudrehen und Harry alleine im Dunkeln mit Eisenketten an einer Wand gefesselt und eisiger Kälte zurückzulassen, gegen die er sich verzweifelt solange währte bis er schließlich entkräftet in ihnen hing.
Seine Nachbarin, Darleen, die Einzige, die er in seiner unmittelbaren Nähe duldete, wobei er nicht wirklich erklären konnte wieso ausgerechnet sie und niemand anderes, konnte sich dieses Trauerspiel schließlich nicht länger ansehen und brachte ihm einen Heiler ins Haus. Von dem ließ er sich schließlich unter schwachem Protest, da er inzwischen viel zu entkräftet war, untersuchen.
Auch für Darleen war diese Scheidung plötzlich gekommen, da die Beiden doch immer einen so glücklichen Eindruck gemacht hatten. Schließlich wusste sie nichts von der Vereinbarung der Beiden. Doch da sah man es wieder. Man wusste nie genau, als Außenstehender, selbst wenn man 1-2 mal die Woche zu Besuch war, was im Inneren eines Hauses alles geschah. Es hatte fast eine Woche gedauert, bis sie von der Scheidung erfahren hatte. Doch ab dem Zeitpunkt stand sie ihrem jüngeren Nachbarn zur Seite, auch wenn das nicht wirklich leicht war. In seiner Trauer gab er sich vollkommen auf und wie es aussah, war ihm alles egal geworden. Sie wollte schon nach Spinners End reisen um ein ernstes Gespräch mit Severus zu führen, doch Harry hielt sie mit einem bittenden Blick davon ab, der sie erweichen ließ. Doch verlangte sie eine Erklärung wieso sie das lassen sollte? Was sie daraufhin zu hören bekam erschütterte sie. Denn das hätte sie bei Leibe nicht vermutet. Aber sie verstand Harry nun besser. Für Severus war ihre Ehe all die Jahre, wie es schien, ein Pflichtprogramm gewesen, wobei er nach außen hin den glücklichen Ehemann spielte, während Harry wirklich dachte, sein Glück in dieser arrangierten Ehe gefunden zu haben und dass die Abmachung nicht mehr eintreten würde. Wenn er ehrlich zu sich war, hatte er da auch keinen Gedanken mehr daran verschwendet. So wie ihr Leben lief, war es für ihn annähernd perfekt gewesen. Das Einzige was gefehlt hatte, war das Aussprechen von drei kleinen Worten, die eine so große Bedeutung und Einfluss haben konnten. Wieso hatte er sie bloß nie gesagt? Hätte er dadurch Severus halten können?
Darleen hatte Harry nach dieser Erkenntnis tröstend in die Arme geschlossen und ihn solange leicht hin und her gewiegt, bis dessen Tränen dadurch versiegten, dass er eingeschlafen war. Von dem Tag an war sie täglich im Nachbarshaus, wobei sie von Tag zu Tag zusehen konnte wie sich Harrys körperliche und geistige Verfassung verschlechterte. Was sie sich schließlich mit gutem Gewissen nicht mehr mit ansehen konnte und so kam es, dass sie einen Heiler bat zu kommen.
Dieser war erschüttert als er seinen jungen Patienten zu Gesicht bekam. Aber noch überraschter war er über das Ergebnis, was ihm seine Untersuchungen mitteilten und wenn er sich nicht schon Sorgen über die körperliche Verfassung gemacht hätte, so hätte er danach sicherlich angefangen. So steigerten sich seine Sorgen erheblich.
Harry wiederum war über das Ergebnis entsetzt, freudig und auch zugleich traurig gewesen, als ihm bewusst wurde wie falsch die Situation war, denn nicht Severus, sondern Darleen, hielt seine Hand, sprach beruhigend auf ihn ein und strich ihm sanft über seinen Kopf. Er hätte viel dafür gegeben seinen Severus, nein inzwischen war es nicht mehr seiner, bei sich zu haben. Doch er kannte die Sturheit des anderen, weswegen er sich nicht in Träumereien verfing, wie schön es wäre, wenn dieser von allem wusste und bei ihm sein würde.
Als der Heiler wieder aufbrach, hinterließ er strickte Anweisungen und Tränke, die sein Patient von nun an drei Mal täglich nehmen sollte und kam seit dem regelmäßig wieder, wodurch seine Sorgenfalten immer größer wurden. Die Tränke halfen zwar und Harry nahm an der beabsichtigten Stelle zu, doch gab die körperliche Verfassung ihm weiterhin zu bedenken. So vergingen die Tage, Wochen und Monate in denen Harry es immer schlechter ging bis schließlich ...
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Das war es auch schon mit dem ersten Kapitel und jetzt würde mich interessieren was ihr davon haltet?!?!?!
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