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Fanfiction

Don't be scared, I'm with you - Kapitel 2 - Weihnachtsmorgen

von Arphelia

Hallo zusammen!
Nun kommt endlich das zweite Kapitel und die Geschichte nimmt weiter ihren Lauf.
Ich hoffe es gefällt euch.

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Aisling sah aus dem Fenster im Schlafsaal, direkt neben ihrem Bett. Passend zum Weihnachtsmorgen schneite es draußen. Über ihre Lippen huschte ein sanftes Lächeln, während sie weiter durch das dicke Glas schaute, das leicht beschlug. Sie mochte den Schnee gerne und besonders an Weihnachten.
Die Ravenclaw wandte sich vom Fenster ab und ging die Steintreppe in den Gemeinschaftsraum hinab. Dort war es ziemlich leer, wie eigentlich üblich während der Weihnachtsferien. Doch einige Schüler saßen an einem Tisch und spielten Zauberschach. Das war eine Beschäftigung der Aisling auch gerne nach ging. Eine Weile blieb sie stehen und beobachtete die schachspielenden Schüler, ging dann aber weiter zum Weihnachtsbaum, unter dem ihre Geschenke lagen. Die Ravenclaw nahm sich ihre Geschenke und setzte sich damit auf das Sofa, das direkt beim wärmenden Kamin stand. Es war ein saphirblaues, sehr gemütliches Sofa, auf dem Aisling schon einige Abende und Nächte mit Freunden verbracht hatte. Lächelnd erinnerte sie sich daran, während sie ihr erstes Geschenk auspackte. Insgesamt hatte sie drei Stück bekommen: Eins von ihren Eltern, eins von ihrer kleineren Schwester und eins von ihren Freundinnen. Das Papier des ersten Geschenks war herunter und sie wusste sofort, dass das Geschenk von ihren Eltern kommen musste. Es war ein neues Zauberschachspiel, sogar eine besondere Ausgabe. Aisling strahlte über das ganze Gesicht. Bisher hatte sie immer nur das Spiel anderer Schüler oder das ihrer Eltern benutzt, doch nun besaß sie ein eigenes. Sie nahm sich vor ihren Eltern später einen Brief zu schreiben und sich zu bedanken für das Zauberschachspiel. Das Mädchen legte das schwere Brett mit den Spielfiguren auf das Sofa neben sich und widmete sich dem zweiten Geschenk, es schien von ihrer Schwester zu sein. Ihre kleine Schwester hieß Lynn und war in der 4. Klasse in Gryffindor. Aisling entfernte das Papier um das kleine Kästchen, das dabei herauskam. Darin befand sich ein hübscher, silberner Armreif mit Ornamenten verziert. Freudig nahm sie den Armreif aus dem Kästchen und streifte ihn über ihre Hand. Er passte ihr perfekt. Sie legte das Kästchen weg und widmete sich nun ihrem letzten Geschenk. Hier hatte sie das Papier am schnellsten weg. Zum Vorschein kam ein kleines, herzförmiges Fläschchen mit einer Flüssigkeit darin, die rosa schimmerte. Kichernd stellte sie das Fläschchen beiseite. Die sind doch verrückt, dachte sie sich schmunzelnd und stand auf um das Papier wegzuräumen. Danach räumte sie ihre Geschenke auf und machte sich auf den Weg hinab in die Große Halle um dort zu frühstücken.
Eine Schuluniform musste sie nicht tragen und so hatte sie eine bequeme Jeans und einen dicken, grünen Pullover angezogen. Besonders im Winter war es in Hogwarts immer ziemlich zugig auf den Gängen und vom Ravenclawgemeinschaftsraum, zu dem man vom 7. Stock gelangte, hinab in das Erdgeschoss zur Großen Halle war man doch eine Weile unterwegs.
In der Halle angekommen sah sie, dass die anderen Haustische, bis auf den Gryffindortisch, nicht gedeckt waren. Es war genau für die Anzahl an Schüler, die noch in Hogwarts waren gedeckt, da dies nicht viele waren, war selbst der Gryffindortisch nicht besonders voll. Aisling setzte sich in die Mitte und nahm sich Rührei. Da es der Weihnachtsmorgen war, gab es mehr als nur das übliche Frühstück, sondern auch einige Süßigkeiten. Die Ravenclaw sah sich um und entdeckte auch Oliver Wood am Tisch. Sofort begann ihr Herz höher zu schlagen. Als die erste Aufregung sich wieder gelegt hatte, musste sie erneut schmunzelnd an das Geschenk ihrer Freundinnen denken. Der Liebestrank war sicher für Oliver gedacht, doch so etwas nahm sie sich nicht zu Hilfe. Sie wollte, dass er sie freiwillig liebte. Als jedoch darüber nachdachte, wie sehr sie schon von Liebe redete, liebte sie Oliver überhaupt, oder war das nur eine Schwärmerei? Diese Frage konnte sie sich im Moment selbst nicht beantworten und widmete sich deswegen wieder ihrem Frühstück, dabei lauschte sie interessiert den Gesprächen der anderen.

Wie lange stand sie nun schon hier, ihren Körper gepresst an die kalte Steinwand des Gangs und verstohlen um die Ecke schauend. Aisling beobachtete wie Oliver mit einem Mädchen aus dem Gryffindorteam sprach. Es war Alicia Spinnet, eine Jägerin aus dem Team, sogar eine recht gute, wie man andere ab und zu sprechen hörte. Sie selbst hatte nicht viel Ahnung von Quidditch und der Sport interessierte sie in der Regel gar nicht, doch nun musste sie ja unbedingt für Oliver Wood schwärmen, da kam sie leider um das Thema Quidditch nicht drum herum. Das Gespräch schien zu Ende zu sein, denn Alicia verabschiedete sich mit einem süßen Lächeln von Oliver, der in die entgegengesetzte Richtung ging und damit auf Aisling zu ging. Das Gefühl der Eifersucht kam in ihr hoch, doch sie hatte nicht lange Zeit diesem Gefühl Platz zu geben, denn schon schlug ihr Herz schneller, als er auf sie zukam und nur noch weniger Meter von ihr getrennt war. Schnell entfernte sich die Ravenclaw von der Wand, richtete ihre Haare und tat dann so, als wäre sie diesen Gang gerade erst entlang gelaufen. Ihre Augen trafen seine und sie hoffte, dass ihre Wangen nicht allzu sehr glühen würden.
„Hey Oliver.“, begrüßte sie ihn aufgeregt und lächelte. Natürlich versuchte Aisling ihre Nervosität zu unterdrücken, doch sie vermutete, dass ihr das nicht so ganz gelingen wollte.
„Hallo Aising...“, entgegnete Oliver und sah aus, als hätte man ihm in einem wichtigen Gedankengang gestört. Doch im nächsten Moment schien er deswegen nicht mehr böse zu sein. Sein schwaches Lächeln verwandelte sich in ein charmantes Lächeln um, das Aisling zum schmelzen brachte. Nun wusste sie also wieder, warum sie für ihn schwärmte, doch halt... was sollte sie ihm nun sagen? Sie hatte ihn angesprochen und sein Blick war auch fordernd. Natürlich, wer sprach einen Menschen an ohne etwas von ihm zu wollen. Nach einem Grund suchend, räusperte sich die Ravenclaw nervös. Augen zu und durch, versuchte sie sich gedanklich Mut zu zusprechen und hätte am liebsten selbst ihre Augen geschlossen um kurz danach im Boden versinken zu können.
„Würdest du es mir erlauben beim nächsten Quidditchtraining dabei zu sein? Ich würde euch gerne etwas zuschauen.“, fragte sie zögernd und sah ihn mit freundlichem Ausdruck an. Sie konnte sich denken, dass er es eher ungern hatte, wenn Schüler aus anderen Häusern ihm beim Training zusahen.
Der Gryffindor musterte sie neugierig und überlegte kurz. Dann lächelte er. „Ja du kannst kommen, aber nur wenn du dem Team deines Hauses nichts verrätst.“, antwortete er und grinste leicht.
Aisling nickte eifrig. Natürlich würde sie ihnen nichts verraten, besonders da sie sowieso keine Ahnung davon hatte. Doch sie merkte, dass diese stumme Antwort ihm wohl nicht viel bringen würde, als erhob sie ihre Stimme. „Danke Oliver. Natürlich werde ich nichts sagen.“, antwortete sie. Oliver nickte einmal kurz. „Gut, wir sehen uns nach den Ferien am Dienstagnachmittag.“ Erneut nickte Aisling. Es war ihr fast unmöglich etwas zu sagen, da sie sich innerlich so sehr freute zum Training kommen und dort sehen zu dürfen. „Wir.. wir sehen uns.“, meinte er und verabschiedete sich mit einem kurzen Nicken. „Bis dann.“ Ein letzter Blick und Oliver war an ihr vorbei gelaufen. Noch eine ganze Weile, nachdem er schon weg war, stand Aisling immer noch da und musste an seine Worte denken.

Besser konnte Weihnachten gar nicht laufen, so dachte Aisling. Oliver war in ihrer Klassenstufe und hatte auch die meisten Fächer mit ihr zusammen. In der Schule war er nicht schlecht, doch im Quidditch um einiges besser. Schon seit dem letzten Schuljahr schwärmte Aisling für ihn. Doch zu dem Zeitpunkt war es nur ein bisschen schwärmen gewesen, da hätte sie ihn nie um Erlaubnis gefragt zum Training kommen zu dürfen. Inzwischen schien es sie aber ziemlich erwischt zu haben. Es fiel ihr schwer sich in seiner Nähe noch normal zu verhalten.
Ob Oliver dasselbe für sie empfand, wusste sie nicht. Zwar hatte sie immer mal wieder beobachtet, wie er öfter zu ihr herüber gesehen hatte, doch ob er das nur zufällig oder mit Absicht getan hatte, wusste sie nicht. Ihre Freundinnen waren jedoch der Meinung, dass sie sich durchsetzen sollte gegen die anderen Mädchen aus dem Quidditchteam. Aisling nahm sich das auch vor. So sehr sehnte sie sich danach Oliver näher kommen zu können, doch bisher hatte sie das Gefühl, dass sie beide noch Welten trennte.


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