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Fanfiction

Don't be scared, I'm with you - Kapitel 9 - Eine freudige Nachricht

von Arphelia

Nach langem Warten gibt es endlich wieder ein neues Kapitel. Ist leider einiges dazwischen gekommen, aber ich versuche nun wieder regelmäßiger zu schreiben.
Zur Geschichte selbst: Das wird vorerst das vorletzte Kapitel mit Aisling und Oliver sein.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!


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Die Sonne lockte, am nächsten Tag, verführerisch mit ihren Strahlen nach draußen. Doch es lag an den Siebtklässlern dieser Verlockung der warmen Frühlingssonne zu wiederstehen, denn die Abschlussprüfungen standen an.
Während Aisling zusammen mit Charleen und Heather den Ravenclawturm verließ, musste sie immer noch an den Abend zuvor denken. Es war einfach unglaublich schön gewesen mit Oliver zusammen den Sonnenuntergang zu betrachten. Außerdem war sie immer noch glücklich, dass er sich für sie und gegen die Siegesfeier im Gemeinschaftsraum entschieden hatte. Vielleicht war dieser Gedanke etwas egoistisch, doch die Spieler aus dem Quidditchteam sahen ihn oft genug, doch für sie hatte er nur zu selten Zeit.
„Jetzt erzähl schon, wie war’s gestern?“, fragte Charleen ungeduldig und grinste. Sie waren gerade dabei die vielen Treppen im Treppenhaus hinabzusteigen. Vom siebten Stock aus hatte man einige Treppen vor sich. Für die zwei Mädchen lange genug, um Aisling über alles ausfragen zu können. Die Braunhaarige grinste leicht und sah zu ihren Freundinnen. „Es war wunderschön. Ich meine natürlich den Sonnenuntergang.“
„Wir haben euch gesehen!“, protestierte Heather und verschränkte ihre Arme vor der Brust. Aisling musste dabei jedes Mal schmunzeln. Der Trotz der blonden Ravenclaw brachte sie oft zum Lachen, auch wenn dieses das gar nicht beabsichtigte. „Keinen weiteren Kommentar dazu.“, meinte Aisling nur, als sie die letzten Stufen in die Eingangshalle hinab gingen, um kurz darauf nach rechts in die Große Halle abzubiegen.
Sehnsüchtig sahen die drei Freundinnen in den verzauberten Himmel der Halle. An solchen schönen Tagen war dieser Himmel einfach zu verfluchen. Er spiegelte das wunderschöne Wetter von draußen wider und lockte noch mehr, als die wenigen Sonnenstrahlen, die durch die Fenster des kühlen Schlosses hinein drangen. Die Mädchen hatten einen bestimmten Stammplatz, auf den sie sich so gut wie immer setzten. Er war in der Nähe des Kamins, auf der Seite des Tisches, dass man die ganze Halle überblicken konnte. Es gab nichts Schöneres für sie, als beim Essen oder Lernen in der Großen Halle, die anderen Schüler zu beobachten. Natürlich lenkte das auch oft ab, doch es war den Spaß wert, fanden sie.
Es war Sonntag und eigentlich ein freier Tag, doch die komplette siebte Klasse musste für die Abschlussprüfungen lernen, davon waren auch die drei Mädchen nicht verschont. Schon am Morgen hatten sie sich in einen kleinen Teil der Bibliothek verschanzt, um dort in Ruhe lernen zu können. Michelle hatte sich dafür mit einem Mädchen aus Hufflepuff zusammen getan. Nun aber hatten sie alle Hunger bekommen und beschlossen, etwas essen zu gehen.
Aisling sah sich prüfend auf dem Ravenclawtisch um, was an diesem Mittag alles angeboten wurde. Außerdem holte sie den Tagespropheten aus der Tasche, sie war an diesem Tag noch nicht dazu gekommen, ihn zu lesen. Sie tat sich etwas Auflauf auf den Teller und begann diesen zu essen. Wenn sie lernte hatte sie meistens nie übermäßigen Hunger. Neugierig befreite sie den Tagespropheten von dem Band, in dem er eingewickelt war und begann ihn zu lesen.
„Und steht was Interessantes drin?“, fragte Charleen, während sie sich über ihren Pudding her machte. Aisling zuckte nur mit den Schultern. „Nichts außer dem, dass Sirius Black immer noch gesucht wird und frei herumläuft.“
„Dass dieser Mörder hier tatsächlich auf Hogwars gewesen sein soll, ist wirklich erschreckend.“, warf Heather ein. „Aber gesehen hat ihn keiner.“, meinte Charleen. Heather zuckte darauf nur mit den Schultern und wandte sich ihrem Obst zu. Aisling musste leicht grinsen. Wenn es auf den Sommer zu ging, fing Heather immer an zu hungern, damit sie auch ihre Figur halten konnte. Eigentlich hatte sie damit keine Probleme, doch sie bildete sich diese Probleme ein. Jede der Freundinnen hatte schon versucht, Heather davon abzubringen, bisher jedoch ohne Erfolg.
„Wie wär’s denn mit etwas Pudding?“, schlug Charleen der blonden Ravenclaw vor. Diese antwortete ihr jedoch nur mit einem bösen Blick.
Aisling blätterte weiter und überflog die nächsten Seiten nur. Der Sport interessierte sie nicht übermäßig. Jetzt wo sie mit Oliver zusammen war, interessierte sie sich schon ein wenig mehr dafür, doch über Hogwarts ging dieses Interesse jedoch nicht hinaus.
Die drei Mädchen waren mit dem Essen fertig und nun hieß es weiter zu lernen. Oliver kam in die Große Halle gestürmt. Er sah sich um und erkannte Aisling, wie sie mit ihren Freundinnen in Richtung Eingangshalle schlenderte. Freudig ging er auf sie zu und grinste sie an. Die Ravenclaw war ziemlich erstaunt, als ihr Freund plötzlich grinsend vor ihr stand. Es war selten, dass er so aufgedreht war. Meistens versperrten sein Ehrgeiz und Perfektionismus diese Gefühle. Doch sie wusste, dass unter dieser Hülle ein verständnisvoller und fröhlicher, junger Mann steckte.
„Hallo Aisling, ich muss dir was erzählen!“, brachte er aufgeregt hervor. Erst jetzt bemerkte sie, dass er in seiner linken Hand ein Pergament hielt. Ob seine Nachricht wohl damit zusammenhing? Auf jeden Fall musste es eine gute Nachricht sein.
„Wir gehen schon mal in die Bibliothek, bis später.“, meinte Charleen und zog die neugierige Heather mit sich, die alles andere davon begeistert war die beiden nun alleine zu lassen. Aisling lachte nur leicht und sah den beiden hinterher. Als die beiden aus der Großen Halle verschwunden waren, wandte sie sich wieder Oliver zu, der es kaum noch erwarten konnte ihr diese großartige Neuigkeit zu erzählen.
„Hey Oliver, was gibt es denn so dringendes?“, fragte die Siebtklässlerin ihren Freund. Er schien schon einige Stunden darauf gewartet zu haben, ihr das zu erzählen, so schnell zumindest hatte er ihr das Pergament vor die Nase gehoben, damit sie lesen konnte, um was es ging. So schnell sie konnte, überflog sie die fein säuberlich geschriebenen Zeilen auf dem Pergament. Darin stand, dass Oliver ausgewählt wurde in der Quidditchmannschaft Puddlemere United mitzuspielen. Zwar nur als Reserve, doch sie war sich sicher, dass er schon bald erfolgreicher werden würde.
„Das ist ja fantastisch.“ Aisling umarmte ihn kurzerhand und gab ihm einen sanften Kuss auf die Wange. „Das freut mich wirklich sehr für dich.“ Die Ravenclaw war wirklich sehr froh, dass Oliver nun sein Hobby zum Beruf machen konnte. Sie war sich sicher, dass er auch nur als Reserve gut durchstarten konnte.
„Ja, ich kann direkt im Sommer anfangen! Das ist die älteste Mannschaft der britischen und irischen Liga.“, erzählte Oliver völlig aufgeregt. Aisling lächelte. Sie dachte daran, dass sie immer noch keine Antwort vom Zaubereiministerium erhalten hatte, bei dem sie sich vor den Weihnachtsferien um eine Stelle beworben hatte. Ihr Traum war es in der Abteilung für die Führung Magischer Wesen zu arbeiten, denn mit magischen Wesen kannte sie sich gut aus, wollte aber nicht allzu weit weg von hier ziehen, weshalb ihr London als Arbeitsplatz als gut erschien. Trotzdem hatte sie vor, bei ihren Eltern auszuziehen. Doch ohne Zusage, wusste sie nicht was sie sonst machen sollte. Sie war zwar auch in anderen Fächern gut, doch sie wünschte sich so sehr mit magischen Wesen zu arbeiten. Schon von Anfang an, war sie von ihnen begeistert gewesen. Oliver schien zu bemerken, dass Aisling in ihren Gedanken versank und versuchte sie wieder in die Realität zurück zu holen. Er legte seine Hand auf ihre rechte Schulter, wodurch sie aus ihren Gedanken gerissen wurde und ihn mit einem Lächeln auf den Lippen ansah.
„Was?... oh entschuldige. Ich würde gerne mit dir feiern Oliver, aber ich muss weiter lernen. Wir sehen uns heute Abend.“, entschuldigte sich die Braunhaarige und gab ihm einen sanften Kuss. Danach rannte sie aus der Großen Halle in Richtung der Bibliothek. Die anderen warteten sicher schon auf sie. Schlechtes Gewissen überkam sie und sie versuchte sich noch mehr zu beeilen, während sie sich in Gedanken ihr Leben nach Hogwarts ausmalte.

Seufzend wagte Aisling einen Blick aus dem Fenster. Die Ländereien von Hogwarts waren längst in dunkles Licht getaucht. Der Mond spiegelte sich auf dem schwarzen See nieder. Die Lampen in der Bibliothek gaben inzwischen nur noch schwaches Licht, so dass sie kaum noch einen Buchstaben lesen, geschweige denn ein ganzes Wort aufnehmen und verstehen konnte, denn vor Müdigkeit fielen ihr fast die Augen zu.
„Wir sollten schlafen gehen.“, meinte Aisling zu den anderen beiden Mädchen, die im fahlen Licht betrachtet ebenfalls nicht besonders wach aussahen. Die zwei nickten zustimmend und sie begannen die Bücher und Pergamentrollen in ihre Taschen zu stecken.
„Was machen Sie denn noch zu später Stunde in der Bibliothek?“, erklang eine strenge Stimme zwei Bücherreihen weiter. Die drei Mädchen sahen auf und erkannten Madame Pince. Anscheinend war sie gerade dabei die restlichen Schüler in ihre Schlafsäle zu schicken. „Wir sind gerade schon auf den Weg dorthin.“, meinte Heather etwas genervt. Doch noch bevor Madame Pince sie rügen konnte, standen die drei Mädchen auf, huschten an ihr vorbei und machten sich schnellen Schrittes auf den Weg zum Ravenclawturm.
Die Gänge des Schlosses waren um diese Uhrzeit wie leer gefegt. Die drei Mädchen kicherten und lästerten über einige Hufflepuffs, während die sie Treppen in den siebten Stock hinauf stiegen. Vor dem Eingang des Gemeinschaftsraumes blieben sie stehen, denn der Rabe forderte wie immer die Lösung eines Rätsels. Alle drei waren schon ziemlich müde und fühlten sich zu müde um die Lösung herauszufinden.
„Was machen wir nun?“, fragte Heather. Sie verschränkte ihre Arme ungeduldig. Man sah ihr an, dass sie nur noch ins Bett wollte. Gerade als sie ihren Satz geendet hatte, kam Cho Chang, ein Mädchen aus dem vierten Schuljahr vorbei und sah die drei Mädchen an. „Kommt ihr nicht rein?“, fragte die Chinesin und schmunzelte dabei. Es war nicht selten, dass sich Erstklässler an dem Raben die Zähne ausbissen, doch dass Siebtklässler vor verschlossener Tür standen, war eher selten. Mit Leichtigkeit löste Cho das Rätsel und die vier Ravenclaws konnten eintreten.
Ohne viel zu reden gingen die drei Mädchen sofort in den Schlafsaal hinauf, zogen sich um und legten sich ins Bett. Normalerweise redeten sie immer noch einige Zeit bevor sie schliefen, doch es waren alle so müde, dass sie nur noch schlafen wollten. Gerade als Aisling dabei war einzuschlafen, wurde sie von einem klopfenden Geräusch wieder geweckt. Schlaftrunken öffnete sie die Augen und sah in die Richtung, aus der das Geräusch kam. Sie entdeckte ein Kauz, der ungeduldig am Fenster stand und hereinwollte. Schnell deckte sie sich auf und ging zum Fenster, um den Kauz herein zu lassen. Bereitwillig streckte er ihr seinen Fuß hin und sie nahm den Brief weg. Kurz darauf war er auch schon wieder durch das offene Fenster verschwunden.
Aisling setzte sich wieder auf ihr Bett. Sie holte ihren Zauberstab und murmelte „Lumos.“ Ein Licht erschien und so konnte sie den Brief lesen. Am Briefkopf erkannte sie, dass es der lang erwartete Brief vom Zaubereiministerium. Ihr Herz raste. War es eine Absage oder eine Zusage?


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