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Fanfiction

A new spin on an old story - 11 - Relativitätstheorie

von Nitsrek

Sir Isaac Newton, der Vater der modernen Physik, hat die drei wesentlichen Grundgesetze der Bewegung aufgestellt. Das dritte Gesetz, auch bekannt als ‚das Reaktionsprinzip’ besagt, dass auf jede Aktion eine gleichwertige und gegenläufige Reaktion folgt. Soweit eine überschaubare Sache. Es ergab Sinn. Zusätzlich lief es darauf hinaus, dass die Leute, wenn sie die Grundgesetze der Bewegung widerlegen wollten, es in Wirklichkeit nicht konnten. Immerhin war es aus diesem Grund ja auch ein Gesetz.

Um genau zu sein: Wenn nun ein Teilchen (nennen wir es mal Hermine) auf ein anderes Teilchen (das zweite nennen wir Draco) eine Kraft ausübt, dann wird das zweite, also Draco, gleichzeitig eine Kraft in der selben Größenordnung auf Hermine ausüben, aber in die andere Richtung.

Um es einfach auszudrücken: „Jede Aktion erzeugt eine gleiche, entgegen gesetzte Reaktion.“

Das lässt sich wie folgt übersetzen: Hermine Granger mag Draco Malfoy und er wiederum mag auch sie. Wir müssen also nur abwarten und schauen, was als Nächstes passiert.

*****
Nach ihrem herrlichen Mittagessen und dem köstlichen Kuss von Draco (oder war es das köstliche Mittagessen und ein herrlicher Kuss, man konnte es sehen, wie man wollte) ging Hermine zurück zur Zeitung. Sie erhielt einen Artikel von ihrem geheimnisvollen Schreiberling, der eine Antwort auf ihren Zeitungsartikel in der heutigen Ausgabe war. Er war schnell.

Es war eine rührende Antwort, in der er ihr sagte, sie solle das andere Geschlecht nicht aufgeben, weil Männer nichts dafür konnten, dass sie Männer waren. Sie entschied, dass der Schreiber Recht hatte und sie Draco Malfoy nicht aufgeben würde.

Auf ihrem Nachhauseweg machte sie einen Stopp bei einem Muggel-Lebensmittelgeschäft, um für das Abendessen einzukaufen. Sie wollte, dass es mehr wurde als nur ein ‚Vordate’. Sie wollte, dass es ein ECHTES Date war. Auf dem Weg nach drinnen achtete sie nicht darauf, wo sie hinlief, stolperte und fiel hin. Diese Aktion an und für sich war nicht so peinlich, aber nach dem Reaktionsprinzip war ihr Fall eine Aktion, also musste es auch eine gleichwertige, entgegen gesetzte Reaktion geben. In diesem Fall war die Reaktion, dass circa zweieinhalb Menschen sie auslachten. Die halbe Person war ein Kind. Schließlich half ihr ein Mann auf. Sie hatte einen Kratzer am Knie, eine Laufmasche in ihrem Strumpf und nur noch ein winziges Stückchen Würde übrig.

Sie kaufte zwei Taschen voller Lebensmittel, um für sich selbst und Draco bei ihrem Vordate etwas zu kochen. Auf ihrem Weg ins Haus riss eine ihrer Taschen und all die Lebensmittel rollten die Stufen hinunter auf den Gehweg. Sie setzte die andere Tasche ab, um die Einkäufe aufzusammeln und ging danach endlich nach drinnen

Sie apparierte in ihre Wohnung, da sie das als den sichersten Weg sah. Oben brachte sie die Lebensmittel in die Küche und beschloss, zu duschen, damit sie frisch und hübsch aussah für ihre, wie sie es sah, erste Verabredung. Sie rannte ins Bad, drehte den Wasserhahn auf, damit sie schön heiß duschen konnte, legte Handtuch und Waschlappen auf den Badewannenrand und schälte sich aus ihren Klamotten. Sie zog den Vorhang zu, damit Iggy nicht in Versuchung geriet, im Wasser zu spielen. In der Hinsicht war er ungewöhnlich. Ein Kater, der Wasser mochte. Sie hüllte sich in einen Frottee-Bademantel und entschied, erst zu kochen, bevor sie duschte.

Iggy lief in die Küche, legte sich auf die Seite, weil er einfach zu fett war, um sich auf den Rücken zu legen, und bot ihr seinen Bauch an, die ehrlichste Form von Liebeserklärung zwischen einem Kater und einem Menschen. Sie lächelte, rieb seinen fetten Bauch mit ihrem nackten Fuß und öffnete eine Dose Thunfisch mit Ei für ihn. Sie kippte sein Essen auf einen Glasteller (das gab ihm das Gefühl, dass er etwas Besonderes war) und kraulte seine Ohren. Sie vergaß das laufende Wasser in der Wanne. Sie wusste auch nicht, dass sie bei ihrem Versuch, Iggy davon abzuhalten, ins Wasser zu springen, indem sie den Vorhang zuzog, ihren Waschlappen und ihr Handtuch in die Wanne geschubst hatte, wo sie erfolgreich den Abfluss blockierten.

Sie richtete den Braten an und arrangierte Karotten und Kartoffeln außen herum (durch Zauberei, immerhin war sie eine Hexe), als die Muse sie küsste. Sie beeilte sich, das Essen in den Ofen zu stellen, weil sie wusste, was sie in den nächsten Artikel schreiben würde! Warum nicht über die drei Grundgesetze der Bewegung schreiben und sie auf Romantik übertragen? Perfekt! Während ihr Essen im Ofen stand, rannte sie ins Esszimmer, nahm sich ein frisches Stück Pergament und eine Feder und begann zu schreiben.

Iggy pflanzte sich neben ihre Füße. Sie sah unter den Tisch, als er in die Oberseite ihrer Füße biss und schubste ihn weg. Plötzlich erinnerte sie sich daran, dass sie ja duschen wollte und das Wasser hatte laufen lassen. Sie blickte auf ihre Wanduhr. Große Güte, sie schrieb schon seit einer Stunde und hatte es nicht einmal bemerkt.

Sie lief an der Küche vorbei ins Badezimmer und wollte gerade die Tür öffnen, um das Wasser abzustellen, als sie es hörte. Sie hörte Draco Malfoy, wie er „HILFE!“ rief. Anscheinend konnte man durch das Gitter auch ‚außerhalb’ des Badezimmers gut hören, was im anderen Apartment vor sich ging! Wenn sie nur einen Schritt weiter in das Bad gemacht hätte, hätte sie gewusst, warum er schrie.

Sie kniete sich auf den Boden und brachte ihr Ohr nahe an das Gitter, um besser hören zu können. Sie wusste, dass es falsch war, da sie auch schon am anderen Ende einer solchen Aktion gestanden hatte, aber sie wollte keinen ‚Draco’ abziehen und misinterpretieren, was sie gehört hatte. Sie wollte 110 % sicher sein, dass sie wirklich ‚Hilfe’ gehört hatte, bevor sie ihm zur Hilfe eilte, daher der Drang, am Gitter zu lauschen.

Sie spitzte ihre Ohren und hörte es wieder. Diesmal sagte er „Zur Hilfe, verdammt!“

Sie fand, dass das nicht allzu viel Sinn ergab. Was sollte ‚Zur Hilfe, verdammt’ bedeuten? Es spielte keine Rolle, da sie aufstand und selbst nachforschen wollte, als sie deutlich hörte, wie er sagte, „Fahrt doch alle zur Hilfe!“

Das ergab sogar noch weniger Sinn, aber sie nahm sich nicht die Zeit, die Dinge zu überdenken. Sie rannte zu ihrem Zauberstab, und disapparierte, nur in ihrem Bademantel, zur zweiten Etage. Sie probierte, die Tür dort zu öffnen, doch sie war verschlossen, allerdings nur mit einem altmodischen Schloss. Sie sprengte mit Magie die Tür auf und rannte in sein Schlafzimmer.

Vorsichtig lief sie durch sein Zimmer in den Flur, diesen entlang bis zu einem Zimmer, das unter ihrem Badezimmer lag, also nahm sie an, dass es seines war. Sie drückte ihr Ohr an die Tür und hörte ihn „Fuck!“ sagen.

Jetzt war sie etwas verwirrt. Brauchte er Hilfe oder nicht? Sie lehnte sich noch einmal an und hörte diesmal „Dumme Granger!“

Sie musste schon sagen, das war höchst unangebracht. Sie runzelte die Stirn und wollte gerade gehen, als er „HERMINE!“ schrie und dann lautstark an die Decke klopfte.

Sie öffnete schnell die Tür. Er stand mitten in seinem Badezimmer, Wasser stürzte auf seinen Kopf ein, als ob es in dem Raum regnen würde, Wasser um seine Füße, Wasser von der Decke und hier war der Abschuss: Er war völlig nackt.

Sie stand da, bewegungslos, der Mund offen, die Augen noch weiter aufgerissen und ihre Hände bedeckten ihren Mund. Sie fing an zu lachen, während er da stand, ebenso geschockt wie sie, und sagte, „Was ist bitte so lustig?“

„Du bist nackt!“ Sie schloss ihre Augen.

„Normalerweise bringt das die Frauen nicht zum Lachen, und zu deiner Information: Ich dusche für gewöhnlich nackt und wollte gerade nackt duschen, als ich in mein Bad kam und merkte, dass es scheinbar regnet. Weißt du, warum es in meinem Badezimmer regnet, Hermine?“, fragte er herablassend.

Sie öffnete ihre Augen und keuchte. „Oh, Draco! Ich habe meine Dusche seit einer Stunde laufen! Es ist mir gerade wieder eingefallen und ich wollte das Wasser abdrehen, als ich hörte, wie du um Hilfe rufst!“ Sie sah ihm ins Gesicht, dann auf seinen nackten Körper, lachte wieder und schloss ihre Augen. „Zieh dir was an!“

„Nein, das ist mein verfluchtes Badezimmer! Warum bist du überhaupt hier? Was soll das heißen, ich habe um Hilfe gerufen?“

„Ich dachte, du hättest um Hilfe gerufen, weshalb ich jetzt hier bin. Ich wollte dich retten“, sagte sie, die Hände immer noch vor den Augen.

„Warum hast du das getan?“, fragte er entsetzt.

Sie öffnete einen Schlitz zwischen ihren Fingern, um zu spitzen und wiederholte, „Ich dachte, du hättest um Hilfe gerufen!“ Sie lachte.

„Nun, jetzt kennst du den Unterschied zwischen ‚Hölle’ und ‚Hilfe!“ Er sah das Wasser an, das den Boden bedeckte, dann ihr Lächeln. „Hör auf zu lächeln wie ein Vollidiot und hilf mir, hier sauber zu machen!“ Er ging einen Schritt auf sie zu, rutschte im Wasser aus und landete auf seinem Rücken. Im Wasser. Total peinlich und total nackt!

Sie blickte auf ihn herunter. „Willst du jetzt Hilfe?“

Er funkelte sie nur böse an.

Sie konnte nicht aufhören, zu lachen. Sie warf ein Handtuch, das auf einem Ständer hing, über seinen ‚Fahnenmast’ und fragte dann, „Hilft das?“

Er blieb beschämt auf dem Badezimmerboden liegen.

Sie apparierte nach oben und lief in ihr Badezimmer, wo das Wasser über den Wannenrand lief und der Boden überflutet war. Sie lächelte wieder, drehte das Wasser ab, beseitigte das Chaos mit ihrem Zauberstab und rannte dann wieder nach unten.

Sie lief in sein Badezimmer, wo er immer noch auf dem Boden lag. Das Handtuch lag immer noch über seinem Unterleib und seine Arme waren hinter seinem Kopf verschränkt, als hätte er keinerlei Sorgen. Sie sah ihn an. „Ich bin so untröstlich.“

„Nein, du bist so dumm“, sagte er schmollend. Er verschränkte die Arme vor seiner Brust.

„Ja, das habe ich vorhin schon gehört“, fiel ihr gerade wieder ein. „Das ist nicht sehr freundlich, mich zu beleidigen, wenn ich nicht einmal da bin, um mich zu verteidigen. Warum liegst du noch auf dem Boden? Bist du verletzt?“

„Zählt mein Stolz auch?“

„Oh, Draco Malfoy, mir sind schon so viel peinlichere Sachen passiert und die Hälfte davon allein heute.“ Sie kniete sich neben ihn und wollte ihn berühren, doch er wich aus. „Ich bin heute in einem Lebensmittelgeschäft hingefallen und die Leute haben mich tatsächlich ausgelacht.“

„Warst du nackt?“, fragte er von seinem Platz aus.

Sie kicherte. „Nein, aber ich glaube, ein Mann hat mein Höschen gesehen, weil er gleich ganz aufgeregt angerannt kam, um mir zu helfen. Außerdem möchte ich dich darauf hinweisen, dass du mich nicht nur nackt gesehen, sondern mich auch noch in mein Zimmer getragen und so aufs Bett geworfen hast, und dann hattest du auch noch die Frechheit, zu behaupten, es sei keine große Sache. Das würde ich nie zu dir sagen. Es ist eine große Sache.“

„Wenn du mich hochheben und auf mein Bett werfen willst, hast du meine Erlaubnis.“ Er lächelte vom Boden aus. „Du findest also, mein kleiner Freund ist eine große Sache?“

Sie konnte nicht anders, als einen Moment hinzusehen, auch wenn das Handtuch ihn immer noch bedeckte, und sah ihm dann wieder ins Gesicht. „Ich meine, ich würde nie die Tatsache verharmlosen, dass ich dich nackt gesehen habe.“

„Das hoffe ich. Ich hoffe, dass mein nackter Anblick ein sehr wichtiger Moment für dich ist. Aber eines ist sicher: Wir sind jetzt quitt“, sagte er. Er dachte nicht wirklich, dass es so war, weil sie Recht hatte. Er hatte ihren nackten Körper an seinen gehalten und auch wenn er es zu diesem Zeitpunkt nicht zu schätzen gewusst hatte, gefiel es ihm im Nachhinein sehr. Wirklich.

„Komm her“, sagte er. Sie kniete schon neben ihm, also wo sollte sie denn noch hinkommen? Sie beugte sich über ihn und er packte ihren Arm. „Bist du nackt unter dem Bademantel?“

Sie schlug gegen seine Brust und stand schnell auf. Sie bot ihm ihre Hand als Hilfe beim Aufstehen an.

„Gut, komm wieder her.“

Sie stand direkt neben seiner Brust, beugte sich wieder vor und bot ihm wieder ihre Hand an. Er schlug ihre Hand weg und sagte, „Ich will deine Hand nicht. Ich wollte, dass du näher kommst, damit ich dir unter den Bademantel schauen kann.“

„Du Idiot“, sagte sie, lief rückwärts und trat ihm leicht gegen die Rippen. Er setzte sich auf, das Handtuch immer noch über seiner Körpermitte und lachte.

„Wie konntest du überhaupt vergessen, dass du die Dusche laufen hattest?“

„Ich habe das Wasser angedreht und habe, während es heiß wurde, Iggy gefüttert und hatte dann die Idee für einen Artikel. Ich meine, ich musste einen Artikel editieren und habe die Zeit vergessen.“ Fast hätte sie sich verraten. Er stand auf und sie drehte ihren Kopf.

Er legte sich das Handtuch um die Taille. „Hilf mir aufräumen.“

Sie nahm ihren Zauberstab und begann, das Wasser vom Boden aufzusaugen, wobei sie ihm immer wieder von der Seite Blicke zuwarf. Er hatte so einen schönen Körper. Das hatte sie bisher noch nie gemerkt. Sie wusste, dass er groß und schlank war, aber er hatte auch wohlgeformte Muskeln, eine Brust, die Michelangelos David Konkurrenz machte und sehr schöne Beine. Er war auch nicht sehr behaart. Sie mochte keine haarigen Männer. Er wandte sich ihr zu und erwischte sie dabei, wie sie ihn anstarrte. Sie sah schnell weg, doch er lächelte.

„Du hast also deinen Kater gefüttert, dann hast du einen Artikel geschrieben, ich meine ‚editiert’, und dann hast du mich um Hilfe rufen hören, ja?“, fragte er, als sie weiter aufräumten.

„Ja, stimmt. Naja, ich habe auch… Oh nein!“ Ihr fiel gerade ein, dass sie vor langer Zeit auch mit dem Kochen angefangen hatte.

„Du hast was?“

„OH NEIN!“, schrie sie wieder.

„WAS?“, fragte er alarmiert.

„NEIN, NEIN, NEIN!“ Sie rannte aus seinem Badezimmer, in den Flur, vergaß, dass sie apparieren konnte, und lief in ihre Küche, wo schwarzer Rauch aus dem Ofen stieg. Er war direkt hinter ihr.

Jede Aktion hat eine gleiche, entgegen gesetzte Reaktion. Das war das Wechselwirkungsgesetz und die Wahrheit. Sie hatte ihre Dusche vergessen und es hatte auf Draco geregnet. Sie hatte ihr Essen vergessen und das verdammte Ding verbrannte. Sie vergaß auch einen Topflappen und als sie die Ofenklappe öffnete, verbrannte sie sich ihre Hand ziemlich schlimm. Sie schrie vor Schmerz. Er nahm seinen Zauberstab, löste den Rauch auf, entsorgte den verkohlten Braten und die Kartoffeln, bevor er überhaupt merkte, dass sie ihre verbrannte Hand hielt.

„Wenn ich mich schon nicht verletzte, dann passiert dir sowas.“ Er zog sie zum Spülbecken, wie sie es Freitag Nacht mit ihm getan hatte, drehte das Wasser auf und hielt ihre Hand, die bereits Blasen warf, unter das laufende kalte Wasser. Sie verkniff sich einen Schrei, während er sie beruhigte. „Sch, es ist okay, zu weinen. Ich weiß, dass eine Verbrennung weh tut.“ Er drehte das Wasser aus und richtete seinen Zauberstab auf ihre verbrannte, rote Haut. Aus irgendeinem Grund schloss er seine Augen, als er einen Zauber sprach, den sie noch nie gehört hat und bald waren der Schmerz und die Blasen verschwunden.

Ein weiterer Schrei blieb in ihrem Hals stecken, als er ihre Hand an seinen Mund hob, sie sanft küsste und sagte, „Ich habe sie geküsst und jetzt ist alles besser.“

Was tat er mit ihr?

Er strich ihr eine Träne aus dem Gesicht. „Ich habe dein Badezimmer und unser Abendessen ruiniert“, sagte sie. Er hielt immer noch ihre Hand. Er trug immer noch nur ein Handtuch. Er setzte sie auf einen Stuhl an den Tisch und setzte sich daneben.

„Nichts ist ruiniert. Ich bestell uns etwas zu essen, also mach dir keine Sorgen, und das Badezimmer kommt auch wieder in Ordnung.“ Er hielt immer noch ihre Hand!

„Als ich rein kam, sah es aus, als würde es regnen.“ Sie musste wieder lächeln. Oh, er hielt immer noch ihre Hand. Sie entzog sie ihm.

„Lass mich deine Hand noch mal sehen“, sagte er. Sie hielt sie vor ihr Gesicht und drehte sie ihm zu. „Nein, gib sie mir.“

Sie legte sie auf den Tisch. Er schüttelte seinen Kopf und nahm sie in seine Hände. Er drehte sie herum und fing dann an, jeden Finger einzeln zu untersuchen. Sie war leicht erregt. „Du hast schöne Hände“, sagte er.

„Die Hände mag ich am männlichen Körper am liebsten“, hörte sie sich selbst reden.

Er grinste sie an. „Wirklich? Wieso?“

Sie führte ihre andere Hand zu ihren vereinten Händen, um seine linke wegzuziehen und seine rechte zu untersuchen. Er legte die unnötige Hand flach auf den Tisch.

Hermine drehte seine rechte Hand in ihrer. „Ich mag starke Hände, mit definierten Adern und Sehnen. Ich mag lange Fingerknöchel, aber keine dicken Finger. Ich mag lange, gerade Finger wie diese hier und kurze, saubere Fingernägel. Ich mag eine Hand, die groß genug ist, um meine beiden auf einmal gefangen zu halten.“ Sie sah ihn an, konnte seinen Gesichtsausdruck jedoch nicht deuten. Er wirkte verzaubert, aber mürrisch. Sie ließ seine Hand los und legte ihre beiden in ihren Schoß.

„Gefangen halten?“ Sie konnte ihn nicht ansehen. „Meintest du gefangen halten oder halten?“ Sie konnte ihn immer noch nicht ansehen. „Weil das zwei sehr unterschiedliche Dinge sind. Halten wäre, deine Hand bei einem Spaziergang zu halten, beim Fernseher schauen, weißt du, süß und gefühlvoll. Gefangen halten wäre, sie zu packen und über deinem Kopf festzuhalten, beim Sex oder so.“

Sie fand plötzlich die unechte Holzfaser ihrer Resopal-Tischplatte sehr interessant. Als sie ihre Aussage nicht weiter ausführte, legte er seine Hände auf ihre Schultern. Sie sah zuerst auf seine Hand, folgte dann seinem Arm bis zu seinem Gesicht. „Willst du meinen liebsten weiblichen Körperteil wissen?“

„Mir schaudert bei dem Gedanken“, versuchte sie zu witzeln, bebte jedoch innerlich.

Er führte seine Hand von ihrer Schulter zum Ausschnitt ihres Bademantels. Sie merkte, wie sie sich im Stuhl zurücklehnte, während er sich vorbeugte. Er legte seine Hand vorne an ihren Hals, sein Zeigefinger an ihren Puls. „Ich liebe den Hals einer Frau. Diese lange Säule, die vom Kiefer zur Schulter führt, ist besonders ansprechend. Ich liebe es, meinen Mund über sie zu bewegen.“ Seine Fingerspitzen bewegten sich ihren Hals hoch und runter. Sie schloss ihre Augen.

„Ich habe auch neulich nachts nicht gelogen, als ich gesagt habe, dass ich dein Schlüsselbein, beziehungsweise das einer Frau, liebe.“ Seine Hand glitt in die Öffnung ihres Bademantels, rieb über ihr Schlüsselbein und blieb dann auf ihrer nackten Schulter unter dem Bademantel liegen. Sie war sich schmerzhaft bewusst, dass er weiter offen war, als er es sein sollte. Sie sah nach unten und konnte ihr Dekolletee sehen, was hieß, dass auch er es sehen konnte. Ihr Puls beschleunigte sich. Was war seine gleichwertige Reaktion auf ihren rasenden Puls?

Er stand auf, seine Hand immer noch in der Öffnung ihres Bademantels. Er stellte sich hinter sie, neigte sich nach vorne, strich ihre Haare zur Seite und küsste ihren Hals. Sie schloss ihre Augen und drehte ihren Kopf, um ihm mehr Zugang zu ermöglichen. Seine Lippen glitten von der Stelle direkt unter ihrem Ohr zu ihrer Schulter und öffneten ihren Bademantel noch weiter. Ihre Hände hoben sich an ihren Kragen, um ihn fest zu ziehen, als er ihre beiden Hände in seiner rechten Hand ‚gefangen nahm’, seine linke Hand immer noch an ihrem Hals.

„Schau, eine Hand von mir reicht aus, um deine beiden Hände gefangen zu nehmen.“ Sie blickte ihn an. Er beugte sich vor und küsste sie sanft auf die Stirn.

Er wollte mehr tun, aber wieder einmal musste er sich daran erinnern, dass er nichts tun WÜRDE und KONNTE, was ihre Freundschaft aufs Spiel setzen würde. Oh, er wusste, dass er mehr wollte, aber er wollte auch mit ihr befreundet bleiben, egal, was geschah, also würde er die Dinge nicht übereilen. Es gab sowieso keinen Grund dazu. Sie würde nirgendwo hingehen, und er hatte nicht vor, sie loszuwerden. Er konnte sich Zeit lassen.

Er ließ sie los und atmete tief ein. Er sah nach unten auf sein ‚zeltförmiges’ Handtuch und beschloss, dass er jetzt duschen würde, und zwar kalt. Sie rutschte an den Rand des Stuhls und sah ihn an.

Er neigte sich vor und küsste sie auf den Kopf. „Lass uns duschen.“

Sie stand so schnell auf, dass sie ihren Stuhl umwarf. „Duschen? Zusammen?“

Er lachte. „Lass uns getrennt duschen, du in deinem Badezimmer und ich in meinem.“ Er machte sich gedanklich eine Notiz, dass er wirklich einen Ruhezauber sprechen musste.

+++++
Hallo ihr Lieben, hier nun nach einer Ewigkeit doch mal wieder ein neues Kapitel. Das verdankt ihr übrigens meiner neuen Beta-Leserin Emilia1990, die so hartnäckig nach neuen Kapiteln gefragt hat, dass ich ihr vorgeschlagen habe, selbst als Beta-Leserin zu helfen, weil meine andere sich leider nicht mehr meldet ;)
Vielen lieben Dank also an Emilia für ihre erste, ausgezeichnete Beta-Arbeit. Ich hoffe, dass sie mir auch weiterhin helfen wird :)
Freue mich natürlich nach wie vor über Kommentare :)

Liebe Grüße
Kerstin


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Erst fanden wir das ein bisschen peinlich, aber Daniel hat es mir wirklich leicht gemacht, und dann ist es bestens gelaufen. Mir hat es richtig Spaß gemacht … denn Daniel küsst sehr gut.
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