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Fanfiction

Vom Wert der Unschuld - Flucht

von waterloo

A/N: Vielen lieben Dank an Raia, ALi und Bella91 für die tollen Reviews. Auch für die bei den anderen Draco-Blaise-Geschichten ;)
Es ist wirklich schön, wieder bekannte Gesichter zu sehen / Namen zu lesen.
Ich freue mich sehr über euer Lob und hoffe, dass euch diese Geschichte ebenso gefällt.

Ich habe ein wenig ein schlechtes Gewissen, euch wieder ein Kapitel ohne Blaise vorzusetzen, aber wir (bzw. Draco) treffen ihn erst in Kap 3 ...

So, nun aber viel Spaß mit Kapitel 2!
LG, waterloo



Flucht




Als Draco aufwachte, erschien es ihm, als habe er nur wenige Stunden geschlafen. Sein Blick glitt zum Fenster und er sah einen grauen Himmel, sowie die nackten schwarzen Äste eines Baumes. Entschlossen schlug Draco die Bettdecke zurück, bereute es jedoch sofort wieder, als ihm kühle Luft entgegen schlug und ihm die angenehme Schlafwärme raubte.

Mit wenigen Schritten war Draco im Badezimmer, wo er, ohne einen Blick an den Spiegel zu verschwenden, sofort unter die Dusche ging. Zum ersten Mal seit einer langen Woche verspürte er so etwas wie Motivation. Etwas, das ihn trieb.

Nachdem er seine Schuhe zugebunden hatte, holte er tief Luft und griff nach der Klinke seiner Zimmertür. Ja, heute würde er sein Zimmer verlassen. Das Zimmer, das ihm Schutz bot und ihm trotzdem ein Gefühl der Bedrängnis gab.

Es war gar nicht so schwer. Er drückte die Klinke herunter und zog die Tür auf. Der Flur sah genauso so aus, wie er es immer getan hatte. Draco machte einen Schritt und dann noch einen. Er achtete sogar darauf, dass sein Rücken gerade und sein Kopf hocherhoben war.

Als er das Speisezimmer betrat, sah er seine Mutter an dem langen dunklen Holztisch sitzen. Von ihr lagen einige Blätter Pergament, die sie eilig aufstapelte, als sie Draco erblickte.

„Hallo, Mutter“, begrüßte Draco sie, ohne eine Bemerkung über ihre Reaktion zu verlieren.

„Guten Morgen, Draco“, lächelte sie ihn an, wobei ihr Lächeln gar nicht so falsch wirkte, wie Draco es erwartet hätte. „Schön, dass man dich mal wieder sieht.“

Draco wusste darauf nichts zu entgegnen, doch schon sprach seine Mutter weiter: „Setz dich! Möchtest du Frühstück?“

Kaum dass Draco saß, erschien vor ihm ein Tablett mit Frühstück. Die Portionen waren vornehm klein, doch aufgrund der Auswahl war es viel zu viel für eine Person. Den gebratenen Speck, den Obstsalat und das Rührei rührte er nicht an. Stattdessen fing er an, lustlos an einem trockenen Toast zu kauen, während er vorsichtig am heißen Tee nippte.

Seine Mutter stand auf und wollte den Raum verlassen. Draco wusste nicht, wann er das letzte Mal mit ihr allein gewesen war. Ihr war anzusehen, dass ihr die Situation unangenehm war. Wahrscheinlich kam es ihr unhöflich vor, gemeinsam am Tisch zu sitzen ohne ein Gespräch zu beginnen. Bestimmt verstieß es gegen irgendeinen gesellschaftlichen Benimm-Kodex.

„Mutter“, hielt Draco sie noch an der Tür zurück, “ich würde gerne heute nach Hogwarts zurück kehren. Die Feierlichkeiten sind inzwischen zu Ende.“

Seine Mutter schien erleichtert und nickte ihm zu: „Wie du willst.“

Dankbar nickte Draco und beeilte sich, sein Toast herunter zu spülen. Schnell verließ er das Speisezimmer um seine Ankunft in Hogwarts anzumelden.

Nachdem er eine Eule an Professor Snape geschickt hatte, begann er zu packen. Ein offener Koffer stand vor ihm und nachdenklich ließ Draco seinen Blick durch das Zimmer schweifen. Er konnte sich nicht mehr erinnern, was er aus Hogwarts mit hierher gebracht hatte.

Seine Bücher hatte er nicht einmal ausgepackt. So ließ er einfach achtlos Stapel seiner Kleidung in den Koffer fallen. Mit einem lauten Klacken rasteten die Kofferschnallen ein.

Dann begann das Warten. Vollständig angezogen, seinen Koffer neben sich stehend, saß Draco an seinem Schreibtisch und hielt nach einer Eule Ausschau. Liebend gerne wäre er einfach in den Kamin seines Hauslehrers gefloht, doch er wusste nur zu gut, dass Schüler dazu eine Anmeldung brauchten.

Und so saß er da und wusste nichts mit sich anzufangen. Nicht, dass es die vergangene Woche anders gewesen wäre, doch nun war die unterschwellige Anspannung einer Nervosität gewichen, die es ihm kaum erlaubte, still zu sitzen.

Ohne bemerkt zu haben, wann er aufgestanden war, stellte Draco überrascht fest, dass er schon wieder dabei war, Rillen in das Parkett zu laufen.

Der Tag zog sich schleppend dahin und Draco wollte weder essen noch schlafen, obwohl er beides nötig gehabt hätte. Erst als es schon lange wieder dunkel war, flog eine Eule durch das Fenster, das er den ganzen Tag über nicht geschlossen hatte.

Ungeduldig zerrte Draco an dem Pergament an ihrem Bein, was die Eule mit einem Picken rächte. Fahrig entfaltete Draco das Pergament, überflog die zwei Zeilen und griff sich eilig seinen Koffer. Schnellen Schrittes ging er in die Eingangshalle des Manors. Seine Mutter kam ihm entgegen.

„Ich reise jetzt ab“, verkündete Draco und fügte ein „Auf Wiedersehen, Mutter“ hinzu, das in seinen Ohren etwas zu steif klang.

Seine Mutter hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. Schief lächelte er sie an.

„Dein Vater ist leider nicht hier.“

Natürlich, sein Vater war nie da.

„Grüß ihn von mir“, antwortete Draco schnell und ohne wirkliches Bedauern.

Fast fluchtartig drehte er sich herum, griff seinen Koffer und warf das Flohpulver in den Kamin.

Bloß weg aus dem Manor, zurück nach Hogwarts, zurück in sein Zimmer.

In Hogwarts angekommen taumelte Draco aus dem Kamin im Büro seines Hauslehrers.

„Mister Malfoy“, begrüßte ihn Professor Snape schlicht, der ohne eine Gemütsbewegung zu zeigen hinter seinem Schreibtisch saß.

„Guten Tag, Sir“, beeilte Draco sich zu sagen. Unter dem stechenden Blick Snapes begann er, sich unwohl zu fühlen. Womit verdiente er es, so strafend angestarrt zu werden, wie ein auffällig gewordener Erstklässler? Schnell verließ Draco das Büro und machte sich auf den Weg zu seinem Zimmer. Dass seine Flucht aus dem Büro vermutlich etwas überstürzt gewirkt hatte, kümmerte ihn nicht.

Seine Beine wollten schneller, als sein Stolz es zuließ und so musste er den Drang loszulaufen bewusst unterdrücken. Nichts wollte er jetzt lieber, als Blaise wiederzusehen und sich dann in sein Bett legen und schlafen. Er war wirklich verdammt müde.



tbc ...


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Zitat
Ich war völlig panisch. Meine Eltern tanzen beide sehr gut, haben mir das aber anscheinend nicht vererbt. Alle Kids hatten etwa drei Wochen Zeit, um die Tänze einzuüben, aber weil ich so viele andere Szenen drehen musste, blieben mir nur ganze vier Tage. Sobald ich die Schritte halbwegs kapiert hatte, kam ich völlig aus dem Takt. Zum Glück soll Harry gar kein toller Tänzer sein.
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