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Fanfiction

Vom Wert der Unschuld - Licht und Dunkel

von waterloo

Ganz lieben Dank für eure tollen Reviews!

@Bella: Freut mich, dass die Traurigkeit so „gut“ ankommt. Es ist nicht so, dass ich vorhätte, meine Leser runterzuziehen, aber es ist schön, mit seinem Geschreibe Emotionen hervorrufen zu können.
@Raia: Ganz lieben Dank für dein Lob *sich unheimlich freu*
@Li: „jetzt kann der liebe blaise das mal alles wieder hinbiegen“ xD *knuff*
Die Frage ist jetzt nur noch, inwieweit Blaise helfen kann. Und ob Draco sich helfen lässt ...

Ihr seid toll, ich freue mich riesig, dass es euch gefällt.
Lieben Gruß!



Licht und Dunkel





Als Draco am nächsten Morgen erwachte, war er sich den Geschehnissen der letzten Nacht sofort schmerzlich bewusst. Und der schale Geschmack in seinem Mund machte jeden Versuch der Verleumdung zunichte. Ein unerträgliches Gefühl der Scham überkam ihn.

Wie hatte es nur so dermaßen aus dem Ruder laufen können? Es kostete ihn eine übermenschliche Überwindung, seine Augen zu öffnen. Vorsichtig sah er sich im Raum um. Sogleich fiel sein Blick auf Blaise, der auf seinem Bett saß und ihn still musterte.

Draco spürte, wie ihm die Röte ins Gesicht stieg. Unbewusst rutschte er tiefer und drängte sich der Matratze entgegen. Wie lange Blaise da schon saß und ihn ansah, war egal. Er war jetzt da und er hatte gesehen, dass Draco wach war.

Es fiel Draco unheimlich schwer, seinem besten Freund in die Augen zu sehen. Es gelang ihm nicht, den Blickkontakt zu halten.

„Hey“, murmelte er schuldbewusst.

Von Blaise kam keine Antwort und so hob Draco ängstlich den Blick, um ihn anzusehen. Blaise' dunkle Augen ruhten auf ihm, doch er schwieg.

„Es tut mir leid“, wisperte Draco und unter Anstrengung gelang es ihm, Blaise bei diesen Worten in die Augen zu blicken.

Blaise nickte langsam.

„Ich weiß.“

Seine Worte waren nicht lauter als Dracos. Er stand auf und kniete sich neben Dracos Kopfende. Sanft strich er Draco eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

„Wie geht es dir?“, fragte er.

„Gut.“

Die Antwort kam viel zu schnell, um der Wahrheit zu entsprechen und beide wussten dies.

„Nicht so toll“, versuchte Draco es mit einer Antwort, die der Wahrheit schon näher kam.

Er probierte ein scheues Lächeln und ließ zu, dass Blaise ihn in seine Arme zog. Doch wohl fühlte er sich dabei nicht. Vorsichtig löste er sich aus der Umarmung und rückte ein Stück von Blaise ab. Er konnte diese Nähe jetzt einfach nicht ertragen.

Vielleicht hatte Blaise das gespürt, denn er zog sich kommentarlos wieder auf sein eigenes Bett zurück. Sein Gesichtsausdruck verriet nicht, was er dachte.

„Tja“, flüsterte Draco.

„Tja“, echote Blaise.

Für lange Zeit herrschte eine bedrückende Stille.

„Es sieht so aus, als müsste ich eine Entscheidung treffen“, sprach Draco dann endlich die Worte aus, die nun schon lange in seinem Kopf lauerten. Zunächst hatte er sie noch ignorieren können, doch inzwischen hatten sie sich immer stärker in den Vordergrund gedrängt.

Neben ihm auf seinem Nachttisch lag sein Zauberstab aus Weißdornholz. Vorsichtig nahm er ihn in seine Hände. Das Holz fühlte sich glatt und warm an. Nachdenklich starrte Draco auf seinen Zauberstab, der soviel mehr war, als nur ein Stück Holz.

„Lumos“, flüsterte er den unschuldigsten aller Zaubersprüche.

Er erinnerte sich, wie er ehrfürchtig auf seinen Zauberstab gestarrt hatte, als ihm dieser Zauber das erste Mal gelungen war. Das war viele Jahre her und trotzdem lag auch heute noch Faszination in seinen Augen, als er das helle Licht fixierte.

„Nox“, ließ er das Licht erlöschen, nur um es gleich darauf wieder erleuchten zu lassen.

Wieder und wieder verließen die beiden Zaubersprüche seine Lippen. Geistesabwesend sah er seinen Zauberstab an.

Noch hatte dieser Zauberstab keinem Menschen ernsthaften Schaden zugefügt. Doch es stand außer Frage, dass er dazu fähig war.

Ein weiteres „Lumos“ ließ die Spitze abermals erleuchten.

Noch hatte er nichts getan, das ihn belasten könnte.

„Nox“

Andererseits hatte er aber auch noch nichts getan, auf das er stolz sein konnte.

„Draco.“

Eigentlich war er...

„Draco!“

Überrascht sah Draco auf, als Blaise' Stimme zu ihm durchdrang. Dass er immer noch im Zimmer war, war ihm nicht bewusst gewesen. Peinlich berührt senkte er schnell seinen Zauberstab.

„Hör mal, Draco, wenn ...“, setzte Blaise an. Doch er stoppte mitten im Satz, als Draco nahezu panisch aufsprang.

Draco hätte sich für seine unbeherrschte Reaktion ohrfeigen können, doch nach einem tiefergreifenden Gespräch stand ihm der Sinn nun wirklich nicht.

Doch Blaise wagte vorsichtig noch einen Versuch: „Wenn du reden möchtest, Draco, ich bin für dich da.“

Mehr als ein schwaches Nicken konnte Draco sich nicht abringen. Blaise' Stimme klang so verdammt weich. So warm und so verständnisvoll. Verdammt. Das hatte er nicht verdient. Denn Blaise hatte Recht. Er war immer für ihn da. Er tröstete ihn, er redete mit ihm, er schrieb ihm Briefe, er kümmerte sich um ihn, wenn er betrunken war. Und was machte er? Mit einem Mal wurde Draco bewusst, was für ein schlechter Freund er doch war. Er war nicht im geringsten liebenswert. Er war unfreundlich und egoistisch. Man hätte jeden in Hogwarts fragen können, niemand würde dies verneinen.

Draco schloss die Augen. Er fühlte sich so unendlich schwach. Tief atmete er ein und wieder aus. Als er seine Augen wieder öffnete, stand Blaise vor ihm. Es war nur ein kleiner Schritt vorwärts und schon fand Draco sich in Blaise' Armen wieder. Dracos Finger krallten sich in den dünnen Stoff von Blaise' T-Shirt und er lehnte seine Stirn gegen Blaise' Schulter.

Hier mit Blaise' Armen um seinen Körper zu stehen, war alles, was er wollte. Fast war es so, als könnte Blaise ihn vor allem beschützen, was da draußen vor sich ging. Doch Draco wusste, dass dieser Schutz nur von der Dauer der Umarmung war und so machte er keine Anstalten, seinen Freund wieder los zu lassen. Er spürte Blaise' Herzschlag an seiner Brust, ruhig und regelmäßig. So beständig und zuverlässig, wie Blaise es auch war.

Irgendwann wurde Draco quälend bewusst, dass sie nun schon ziemlich lange so dastanden. Eine tolle Lösung schien es ihm nicht zu sein. Er konnte sich nicht an Blaise klammern und hoffen, dadurch vor allen Übeln der Welt beschützt zu werden.

Und so war es wieder Draco, der die Umarmung löste. Vorsichtig trat er einen Schritt zurück. Der scheue Versuch eines entschuldigenden Lächelns lag auf seinen Lippen, als er Blaise kurz anschaute. Dann blickte er an sich hinunter. Er trug Boxershorts und T-Shirt, das, was er jede Nacht trug. Heute mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass es diesmal Blaise gewesen war, der es ihm angezogen hatte.

Draco behielt seine Schlafkleidung an, zog sich lediglich Jeans und Pullover über. Nachdem er auch seine Schuhe geschnürt hatte, griff er nach seinem Mantel.

Da meldete sich wieder Blaise zu Wort: „Wo gedenkst du hin zu gehen?“

„Raus“, lautete Dracos knappe Antwort. Er wollte allein sein. Er konnte sich schließlich nicht immer an Blaise klammern.

„Du kannst nicht raus“, erklärte Blaise. „Es ist den Schülern verboten worden, sich auf dem Schulgelände aufzuhalten. Zu gefährlich.“

Draco versuchte, sich seine Beunruhigung nicht anmerken zu lassen.

„Irgendeinen ruhigen Platz werd ich wohl finden“, brummte er und mit einem schnellen „Man sieht sich“ verschwand er aus ihrem Zimmer.


Tbc ...


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