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Fanfiction

Vom Wert der Unschuld - Streit

von waterloo

@Bella: Huhu! Ich finde den Brief nicht sonderlich gelungen ... Er drückt nicht so sehr das aus, was ich wollte (Familiärer Druck, Lucius ist überzeugt von seinem Standpunkt und Prägung und Beeinflussung durch Erziehung), statt dessen ist es ein mieser Abklatsch von anderen Briefen dieser Art, die durchs Fandom kursieren, geworden. Sprich: Super-mega-doll klischeebeladen ... Eindimensional. Aber was soll's, ich hoffe, die Leser verzeihen's mir und blicken darüber hinweg ...
Und nein, soviel verrate ich, Blaise hat nicht die Patentlösung parat, die sich Draco nach einem klärenden Gespräch offenbart. Das wäre zu einfach. Doch in den nächsten Kapiteln dazu mehr =)

@ALi: Entschuldigung angenommen xD Kein Ding, ich freue mich sehr, dass du liest und dass es dir gefällt :) (OK, über Reviews freue ich mich auch sehr :) )
Und Tatatada: Hier ist das neue Kapitel :) Da hast du dann auch Blaise Reaktion. Bin gespannt, wie's dir gefällt. Blaise ist schließlich auch nur ein Mensch.
Und ja, vll ist Draco ein bisschen blöd. Aber das sind wir von Zeit zu Zeit ja alle mal.
Von diesem Kapitel lässt sich glatt sagen, dass es mein Lieblingskapitel ist. Glaub ich zumindest ;)

Vielen lieben Dank euch für die Reviews :)

Und Danke an Cho17! *knuff*

So, ich hoffe, ihr mögt diese Entwicklung ...
Viel Spaß!



Streit




Draco stand zitternd vor Blaise. Seine Schulter hoben und senkten sich in einem schnellen Takt. Er spürte sein Herz rasen und das Blut in seinen Ohren dröhnen. Seine Fingernägel gruben sich hart in das Fleisch seiner Hände.

„Nein, verdammt! Ich möchte nicht reden!“

Die Worte hingen noch immer in der Luft.

Aus zusammengekniffenen Augen starrte Draco Blaise an. Dieser stand gelassen auf und blickte Draco kühl an.

„Ich lasse dich dann mal alleine“, verkündete er distanziert.

Als die Tür zugefallen war, lies sich Draco auf Blaise' Bett sinken. Was war denn das jetzt gewesen? Seine Reaktion war mehr als nur leicht übertrieben gewesen. Er vergrub sein Gesicht in den Händen. Nur eins wusste er sicher: Er hatte es mal wieder versaut.

Draco war zum Schreien zu Mute, zum Schreien und zum Toben. Sein heiseres Brüllen erstickte er im Kissen.

Das Kissen roch nach Blaise. Etwas hilflos hielt Draco es in den Händen und musterte es. Sollte er sich daran festklammern oder es von sich schleudern? Draco entschied sich für die zweite Variante.

Und nicht nur das Kissen wurde in den folgenden Minuten an die Wand geschmettert. Es folgten Bücher, Schuhe und ein Glas, das mit einem Klirren zerbarst und dann in unzähligen Splittern zu Boden fiel.

Ein neuer Schrei krampfte sich seine Kehle hoch. Und Draco dachte diesmal nicht einmal daran, den Schrei in einem Kissen zu ersticken.

„Scheiß drauf“, dachte Draco. Der Kerker hatte dicke Mauern, und selbst, wenn ihn jemand hören sollte...

„Scheiß drauf!“

Mit wenigen Schritten war er bei seinem Schrank. Dieses Mal machte er sich nicht mehr die Mühe, zunächst blind nach den Flaschen zu tasten. Mit einer groben Bewegung beförderte er seine Kleider auf den Steinboden. Doch das Regalfach barg keine Flaschen. Hastig räumte Draco auch die anderen Fächer leer, doch seine gebunkerten Flaschen fand er nicht.

Verwirrt starrte Draco erst auf den Klamottenhaufen zu seinen Füßen, dann auf seine leeren Schrankfächer. Er war sich verdammt sicher, zumindest noch eine Flasche Feuerwhiskey in Reserve gehabt zu haben. Ein leiser Verdacht keimte in ihm auf, doch Draco schob ihn beiseite. Blaise würde nicht an seine Sachen gehen...

Mit fahrigen Bewegungen fegte Draco auch Blaise' Schrankfächer leer. Doch auch hier wurde er nicht fündig.

Draco spürte, dass er nicht mehr allein im Zimmer war und fuhr vor Wut zitternd herum.

Blaise war zurückgekommen und blickte ihn nun stumm aus großen Augen an. Noch bevor er dazu kam, etwas zu sagen, fuhr Draco ihn auch schon an.

„Verdammte Scheiße!“, schrie Draco. „Warst du bei meinen Sachen?“ Seine Stimme überschlug sich, doch das kümmerte ihn nicht.

Zwischen Blaise' Augenbrauen bildete sich eine steile Falte. Das machte Draco nur umso rasender.

„Was denkst du dir eigentlich?“, schleuderte er Blaise in voller Lautstärke entgegen.

„Und was denkst du dir?“ Blaise sah ihn wütend an. „Denkst du überhaupt?“

„Verfickt, Blaise, ich hab dich was gefragt!“, schrie Draco außer sich.

„Jetzt hör mir mal zu“, funkelte Blaise ihn an. Seine Stimme war bedrohlich leise.
„Ich will dir nur helfen. Aber du lässt mich ja nicht.“ Die Augen zu Schlitzen verengt starrte Blaise ihn an.

„Ich wollte nur helfen“, wiederholte Blaise sich, doch seine Stimme klang nun viel weicher.

Draco schnaubte.

„Ich kann verdammt gut auf mich alleine aufpassen“, zischte er nachdrücklich.

„Na, wenn das so ist.“ Mit diesen Worten warf Blaise ihm noch einen letzten Blick zu und drehte sich resolut um.

Draco starrte auf die Tür, durch die Blaise verschwunden war. Dann musterte er verwirrt das Chaos, das er angerichtet hatte. Und das Chaos im Zimmer war bei weitem nicht das einzige, das er angerichtet hatte ...

~*~

Blaise kam erst am späten Abend wieder. Den Moment, in dem Blaise in der Tür auftauchen würde, hatte Draco ebenso herbei gesehnt, wie gefürchtet.

Nun war es so weit. Blaise' Silhouette stand im Türrahmen, hinter ihm beleuchten Fackel den Gang und ließen Schatten über die unebenen Mauern jagen. Im Zimmer brannte lediglich eine Kerze auf Dracos Nachttisch.

So konnte Draco Blaise' Gesichtsausdruck mehr erahnen, als erkennen. Aber Blaise schien ruhig und gelassen.

„Abend, Draco.“ Auch Blaise' Stimme schien gefasst. Doch Draco wusste nicht, was er antworten sollte und so zog er sich stumm seine Decke über den Kopf. Noch bevor er Blaise' leises Seufzen hörte, war ihm bewusst, dass seine Reaktion wirklich erbärmlich war.

Draco hörte, wie sich die Tür des Badezimmers schloss und anschließend das dumpfe Rauschen von Wasser. Nach einer Weile verstummte das Rauschen und die Tür öffnete sich wieder. Dann folgten klatschende Schritte und das Quietschen der Schranktür.

Es dauerte lange, bis Draco sich traute, seinen Kopf wieder unter der Decke hervor zu holen. Noch immer brannte die Kerze auf seinem Nachtschrank und ließ bizarre Schatten über die Wände zucken.

Draco verschränkte die Hände hinter dem Kopf. Sein Blick verschwamm.

Ein und aus. Ein und Aus.

Blaise' Atem lief im gewohnten Takt. Draco atmete geräuschvoll aus und lauschte.

Ein und Aus. Ein und aus.

Draco atmete nun im selben Rhythmus wie Blaise. Doch während Blaise fest schlief, starrte Draco ins Leere.

Irgendwann hielt es Draco nicht mehr aus, still in seinem Bett zu liegen. Er schob die Decke von sich und stand langsam auf. Neben Blaise' Bett blieb er stehen. Blaise' Gesicht lag fast vollständig im Schatten. Voller Sanftmut betrachtete Draco es. Von Blaise schien eine schon beinahe unnatürliche Ruhe auszugehen.

Die Decke verdeckte nunmehr die Hälfte seines Oberkörpers, so dass Draco das sachte Heben und Senken des Brustkorbs seines Freundes beobachten konnte. Er ließ sich vorsichtig auf der Bettkante nieder und mustere Blaise. Das sanfte Licht der Kerze ließ Blaise' Haut unnatürlich weich erscheinen. Draco konnte nicht den Drang unterdrücken, Blaise berühren zu wollen. Vorsichtig streckte er seinen Arm aus und strich mit seinen Fingerspitzen sacht über Blaise' Brust.

Doch allem Anschein nach nicht sanft genug, denn Blaise erwachte mit einem Aufkeuchen. Sofort saß er aufrecht im Bett. Draco, der sich nun Auge in Auge mit seinem besten Freund sah, fühlte sich ertappt und hatte keine Ahnung, wie er sich aus dieser Situation befreien sollte.

„Draco“ Blaise' Stimme klang heiser. „Alles okay?“

Als Draco die aufrichtige Sorge in Blaise' Tonfall erkannte, fühlte er sich umso schlechter.

„Ich, ähm, eh, ich...“ Mehr als ein verlegendes Stammeln brachte er nicht zustande.

„Was ist los?“, forderte Blaise mit sanfter Stimme zu wissen.

„Ich - Ich wollte dich fragen, ob ich bei dir schlafen kann“, nuschelte Draco, die Worte kamen ihm nur schwer über die Lippen. „Ich mein, du kannst auch nein sagen, wenn du nicht willst. Das wäre auch in Ordnung“, fügte er schnell hinzu und senkte seinen Blick.
„Aber ich ...“

„ - Draco!“, wurde er von Blaise unterbrochen.

„Ja?“ Hoffnungsvoll hob Draco seinen Blick etwas an.

„Hör auf rumzubrabbeln“, wies Blaise ihn an. Seinen Mund umspielte ein leichtes Lächeln. Doch sogleich wurde sein Gesichtsausdruck wieder ernst. Verunsichert blickte Draco ihn an, aber Blaise schlug nur seine Decke zurück und forderte ihn mit einem kurzen Wink auf, sich zu ihm zu legen.

„Komm schon her.“

Draco atmete erleichtert aus und folgte der Einladung nur zu gerne. Schnell kroch er zu Blaise unter die Bettdecke. Blaise' Körperwärme empfing ihn und erst jetzt merkte Draco, dass ihm kalt gewesen sein musste.

Draco wusste nicht, wie er sich legen sollte, unruhig rutschte er auf dem Laken hin und her. Doch die Entscheidung wurde ihm von Blaise abgenommen. Wie selbstverständlich rückte er an Draco heran, um einen Arm um ihn zu legen.

Dankbar schmiegte Draco sich an Blaise' Seite. Doch sein Gesicht versteckte er im Kissen, um ja nicht Blaise' Blick zu begegnen.

„Schlaf gut“, wisperte Blaise an seinem Hals und Draco schloss gehorsam wie ein kleines Kind die Augen. Er murmelte etwas, das wie ein „Danke“ klang, doch er war sich nicht sicher, ob Blaise ihn verstanden hatte.

Eine warme Hand schob sich auf Dracos Bauch und begann, ihn sanft zu streicheln. Draco genoss die Berührungen und doch weckten die sanften Streicheleinheiten Emotionen in ihm, die er lieber verdrängt hätte.

Schnell biss er sich auf die Lippe, um ein Wimmern zu unterdrücken und verspannte sich. Natürlich merkte Blaise, wie Draco sich unter seinen Händen verspannte. Doch er zog seine Hand nicht weg. In ängstlicher Erwartung auf das, was nun folgen musste, hielt Draco den Atem an.

Er spürte, wie Blaise sich auf dem Ellbogen aufstütze und sich über ihn beugte, zweifellos um ihm ins Gesicht zu blicken. Draco kniff seine Augen zusammen.

„Draco.“ Und wieder klang Blaise' Stimme so verdammt sanft. Mit angespanntem Körper und zusammengekniffenen Augen blieb Draco still liegen und rührte sich nicht.

„Soll ich es lieber bleiben lassen?“, fragte Blaise leise.

Doch Draco wollte die Berührungen seines Freundes um nichts in der Welt missen. Mochten sie noch so weh tun, sie trösteten ebenso sehr. Und so wisperte er nur ein leises „Nein“, wobei seine Stimme sehr rau klang.

Blaise sank wieder neben ihm auf die Matratze und seine Hand fuhr damit fort über Dracos Bauch zu streicheln. Draco presste sich umso näher an Blaise. Und auch als sein Bauch weiterhin angespannt blieb, hörte Blaise nicht auf. Es dauerte eine ganze Weile, bis Draco seine Bauchmuskeln entspannen konnte. Und es dauerte eine noch größere Weile, bis er endlich einschlief.

Doch Blaise blieb die ganze Zeit über wach und hörte nicht auf, ihn zu streicheln. Und so war das letzte, was Draco wahrnahm, bevor der Schlaf ihn übermannte, Blaise' Körper dicht neben seinem und Blaise' streichelnde Hand auf seinem Bauch.



tbc


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