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Fanfiction

Oh süßer Tod - Auf Liebe und Verderb

von Bl00dyButterfly

Hochrot waren Hermines Wangen geworden, jedes Mal wenn Ron oder Ginny oder gar Neville ihr am folgenden Tag über den Weg liefen, hochrot aus Scham? Oder aus Reue?!
Harry waren die Anderen völlig egal, mehr interessierte ihn, wie er nur so dumm gewesen sein konnte. Hermine war doch seine beste Freundin, wie eine Schwester, nicht wie ein einfaches Mädchen, das er küssen wollte.
Der Unterricht war ihm weitestgehend ebenfalls egal, bis auf Zaubertränke. Das aufdringliche Interesse seiner neuen Lehrerin brachte Harry völlig aus dem Konzept. Selbst seine Ruhe verschwand, wenn sie sich ihm näherte, sein Herz pumpte, als wenn es die Rothaarige schon ewig kannte und ihr Erscheinen als reine Freude empfand.
Auf irgendeine Weise erschien es dem jungen Zauberer auch so, als wenn er diese unbekannte Dame kennen würde, in seinem Innersten, aus irgendeiner Erinnerung, die ihm noch verborgen blieb.
Zeit wurde für Harry plötzlich ein Begriff von Nichtigkeit, verflog sie nun so schnell wie ein Windhauch, Zeit, die er ohnehin nicht brauchte. Was brachte es ihm, wenn er eine ganze Ewigkeit im Schloss umherirrte nachdem er seine Unterrichtszeit abgesessen hatte und mit niemanden in Kontakt zu treten wagte?
Wieder einmal saß Harry so bei Abendrot am Rande des verbotenen Waldes, über sich und sein altes Ich nachdenkend.
„Harry?“, riss ihn eine vertraute Stimme aus den Gedanken und mit einer wucht, die ihm im Nacken schmerzte wandte er sich in Richtung Schloss, saß er schließlich am Abhang zu Hagrids Hütte.
Hermine stand da, ohne eine Mine zu verziehen sah sie ihn an, fast wie eine leere Hülle. „Harry ich… ich denke wir sollten reden! Irgendetwas stimmt mit uns allen nicht.“, flüsterte sie schon fast.
Ratlos und schweigend saßen sie nun zusammen da, besinnend über die merkwürdige Situation ohne Ron und diesem unangenehmen Abend zuvor.
„Harry ich denke, dass das was da zwischen uns war nicht von uns kam. Ich meine –„ , „Ich weiß was du meinst Hermine, ich habe darüber auch schon nachgedacht. Aber ich kann mir nicht erklären woher das alles kommt.“
Hermine sah ihn von der Seite her an, zögernd ihre Behauptung zu äußern. „Harry, denkst du… ich meine, kannst du dir vorstellen, dass… dass Hogwarts nicht mehr so rein ist wie wir es kennen?“
Ein ungläubiger Blick traf ihren, war Harry denn plötzlich wirklich so begriffsstutzig geworden? „Ich meine, dass Hogwarts mit einer Art Zauber belegt ist. Wenn man darüber nachdenkt, dass auch Ginny und Ron sich eigenartig benehmen…“, „Ginny benimmt sich nicht eigenartig, sie ist nur beleidigt!“, antwortete Harry schnell, woraufhin Hermine die Augenbraue hochzog.
„Bist du dir sicher, dass es nur das ist? Seit wann ist sie denn so anhänglich geworden? Harry, ich denke dass sie auch nicht von diesem Etwas bewahrt ist“, „Weil du eifersüchtig bist!“.
Hermines Blick hin auf Harrys Lippen welche sich nicht zu einem Lächeln verzogen, wie sie es erwartet hätte, sondern ernst und still blieben. „Was willst du damit sagen?“, „Ich will damit sage, dass du eifersüchtig bist, dass Ginny mehr Chancen hatte mich zu küssen als du!“
Diesen Schlag hielt die junge Hexe nicht aus, wie konnte er nur behaupten, dass sie es wirklich gewollt hatte? Sie liebte Harry nicht!
„Ich dachte wirklich, dass du der Einzige bist mit dem ich anständig darüber reden kann, aber da habe ich mich wohl geirrt!“, waren die letzten, giftigen Worte und Hermine stürmte zum Schloss zurück, wutentbrannt und ohne Hoffnung noch einen anständigen Menschen zu finden, der wirklich Interesse daran hatte die Situation zu erklären.
Harry war wunderlich ruhig geblieben, wunderte sich nur darüber, wie diese Gedanken überhaupt in seinen Kopf gelangen konnten. Sie hatte doch ausdrücklich gesagt, dass es ihr wie ihm selbst ergangen war.
Schweigend und verloren starrte er in den Sonnenuntergang, ohne Bewusstsein darüber, was noch alles geschehen könnte.
Sterne funkelten am Himmel als Harry erwachte und feststellen musste, dass er bei Hagrids Hütte eingeschlafen war. Mit einem Schrecken stellte er nun in genau dieser Sekunde fest, dass eben dieser auf der Treppe seiner Hütte saß und ihn anstarrte.
„Hagrid! Du hast mich verdammt erschreckt.“, sprach Harry erleichtert, doch sein treuer Freund gab keine Antwort. „Ist alles in Ordnung mit dir?“, flüsterte Harry indem er aufstand und näher an den Riesen herantrat. Fang sprang aus der Hütte und schleckte Harrys Gesicht, sodass seine Brille zu Boden fiel. „Fang lass das… Hagrid! Was ist plötzlich mit euch allen los!“ Mit einem Mal stand der Bärtige auf, erhob sich vor dem viel kleineren jungen Mann und starrte ihn verheißungsvoll an. „Es gibt hier keinen Platz mehr für dich! Verschwinde von hier, so schnell wie es möglich ist, oder ich schwöre, dass du deinem Tod sehr nahe sein wirst!“, zischte Hagrid, sodass Harry zusammenzuckte, zurückwich und nichts mehr sah außer diesen schwarzen, großen Augen des Wildhüters. „GEH!“ und Harry rannte, rannte bis zur anderen Seite der Ländereien um dort wie tot zu Boden zu fallen. Was war mit Hagrid passiert, dass er Harry, den er doch immer zu beschützen versucht hatte, mit dem Tode drohte?
„Harry Potter!“, flüsterte eine strenge Stimme direkt hinter seinem Rücken, die ihm bedrohlich bekannt war.
„Potter, aufstehen! Was fällt ihnen eigentlich ein hier draußen herumzulungern, ich glaube das wird Konsequenzen haben müssen!“.
Harry wand sich um und erblickte die dürre Professorin McGonnagall, mit einem schaurigen aber besorgten Blick.
Wie auch immer er es geschafft hatte überhaupt noch einen Knochen zu bewegen stand Harry nun in Dumbledores Büro, McGonnagall dicht hinter ihm.
„Nun Harry, ich finde es außerordentlich erstaunlich wie sehr du mein Vertrauen missbrauchst und dich des Nachts auf den Ländereien herumschleichst. Wie ich hörte sollst du auch im Unterricht schwer nachgelassen haben.“, sprach er mit seiner typischen leisen aber festen Stimme, die Harry kalt über den Rücken lief.
„Professor, bitte hören sie zu, es geschehen im Moment Dinge die-„, „Ja es geschehen Dinge, Harry. Dinge die ich nicht weiter billigen kann!“, fiel der Schulleiter ihm ins Wort. Wie konnte er nur so ignorant geworden sein.
Eine unheimliche Wut brannte in Harrys Kehle, er verspürte so einen Hass, der ihn fast zwang dem Weißbärtigen einen Cruciatus aufzuerlegen, doch es gab jetzt Wichtigeres und so musste er diese Gefühle einfach unterdrücken.
„Nein, Professor, bitte hören sie zu, es-„, „Es reicht! Geh in den Schlafsaal, ich will nichts mehr von deinen Ausreden hören! Der Extraunterricht wird dir entzogen und das ist nur der Anfang wenn du nicht endlich beginnst zu verstehen wie ernst die Lage ist! Wir haben keine Zeit mehr für alberne Spiele.“ Und damit führte McGonnagall Harry mit festem Druck auf seinem Arm in den Gemeinschaftsraum. „Gute Nacht, Potter!“, flüsterte sie, doch Harry hoffte dass wenigstens sie ihm zuhören würde, bevor sie ging. „Professor McGonnagall, bitte hören sie, es ist wichtig, dass sie etwas erfahren!“. Und zu seiner Verwunderung wand sich die Hexe wirklich wieder zu ihm um und tat eine Geste, dass sie ihm zuhören wolle.
„Hören sie“, sprach Harry nun hastig, um ihr keine Zeit zur Umbesinnung zu lassen, „irgendetwas hier im Schloss ist anders. Alle benehmen sich plötzlich anders, auch zwischen Ron und mir entstand ein heftiger Streit, den ich mir nie hätte vorstellen können.“ Die Professorin sah ihn nur ungläubig an und sprach: „Wenn sie Konflikte mit Mr. Weasley haben ist das nicht meine Angelegenheit, wenn das alles ist was sie beschäftigt sollten sie aufhören an höhere Mächte zu denken, die sie streiten lassen“ und sie wand sich zu gehen. „Nein, Professor bitte, sie müssen verstehen! Irgendetwas stimmt hier nicht, gerade eben bevor sie mich fanden hatte Hagrid mir mit Mord gedroht, ist das für sie nicht ein Grund mir zu glauben?!“, stieß Harry verzweifelt aus. Professor McGonnagall warf ihm einen Blick zu der undefinierbar war und ging.
Erschöpft und verzweifelt schwanden Harry die Sinne und er tauchte in eine Welt voller Grauen und Ungewissheit, mit roten, zornigen Augen, grellem Lachen und einer wunderschönen Hermine. Die ersten Sonnenstrahlen weckten ihn, sein Rücken schmerzte, da das Sofa bei weitem nicht so angenehm war wie sein weiches Bett und Harry sprang auf.
Es musste schon sehr spät sein, warum hatte ihn niemand geweckt? Sein Glück, dass heute Samstag war und mit einem Seufzen stieg Harry hinunter in die Eingangshalle. Noch in Gedanken fiel er in eine tiefe Schwärze, in Kälte, in Trauer, die Eingangshalle schien ein Tor in die Hölle geworden zu sein. Erst nach Sekunden wurde Harry bewusst, was für eine Kälte es war, die ihn in seine schlimmsten Gefühle führte – Dementoren!
Er zog seinen Zauberstab, in der Hoffnung einen von ihnen zu erblicken, starr vor Angst, kurz vor der Ohnmacht, rann ihm kalter Schweiß von der Stirn und er wartete.
Wie eine Ewigkeit erschien es ihm als einer der Glückssauger sich wie in Zeitlupe näherte, mit ausgestreckten dürren Fingern, mit einem Rasseln in der Lunge, dass es die Adern gefrieren ließ.
„Expecto Patronum“, stieß Harry aus, doch nur ein dünner silberner Faden löste sich von seinem Stab, verstarb mit einer unendlichen Leichtigkeit, als hätte er niemals Kraft gehabt sich zu halten. Was für einen Gedanken konnte er noch finden, der ihn nun vor seiner Bedrohung schützen könnte? In wilder Verzweiflung suchte Harry nach einem Ausweg, doch der tiefschwarze Raum ließ keine Möglichkeit des Entkommens. Nun schwand auch der Dementor, wurde immer schwacher, bis die Schwärze Harry völlig erfasste und er zu Boden fiel. Unendliche Stille erfüllte die Luft, Harrys Kopf und seine Lebenskraft.
Ein Lichtstrahl erfüllte das Schloss, ein Otter und ein Wiesel wischten die Schwärze fort, schwangen an den Wänden entlang in wilder Hast und einem Leuchten, dass selbst die undurchdringbare Schwärze nichtig wurde, und ließen das Ungetüm fliehen, ganz plötzlich.
„Harry!“, schrie Hermine und rannte zum entkräfteten Freund am Boden. „Harry, oh Gott, bitte wach auf! Er war ihm doch noch gar nicht so nahe, oder?“, Harry regte sich, öffnete langsam die Augen und fand sich umringt von einer Horde Menschen, die sich um ihn rang und ihn unangenehm anstarrte. Genau vor ihm kniete Hermine, Tränen schwammen in ihren Augen und sie wischte ihm über die Stirn. „Macht Platz, sofort!“, rief Dumbledores Stimme, dröhnend und unerbittlich. Er besah seinen Schützling und sein Blick flackerte. „Ruft Madam Pomfrey, sofort, alle Lehrkräfte kommen mit mir! Wir müssen ihn finden!“ und damit stürmte er davon. Nie hatte Harry ihn so lebendig gesehen wie jetzt und was war dieses Flackern gewesen? Angst?
Doch wieder schwanden Harrys Sinne, die Erschöpfung war zu groß.
Er wusste nicht wo er war oder wie spät es war, das Einzige was Harry bewusst war als er erwachte war die Tatsache dass er sich grandios blamiert hatte vor einem Dementor in die Knie zu gehen. Er war doch für seinen Patronus bekannt gewesen, war bewundert worden für diese Macht.
„Na wen haben wir denn da? Wie geht es dir?“, ertönte mit einem Mal die quietschige Stimme der Krankenschwester die nun an sein Bett trat. Harry konnte ihre Umrisse nur erahnen, seine Brille hatte man ihm wohl abgenommen, doch jetzt wieder unsanft auf die Nase gerammt, sodass er sich aufsetzen und die roséfarbenen Strahlen der Sonne in den Fenstern betrachten konnte. „Wie spät ist es?“, murmelte er mehr zu sich als zu Madam Pomfrey, die trotzdem antwortete: „Schon kurz nach dem Mittagsmahl, hier, du hast ja heute noch nichts gegessen wie ich erfahren habe.“ Und mit einer Bewegung aus dem Handgelenk tauchte ein Teller voller Sandwiches und eine Kanne voller Kürbissaft auf dem Krankentisch auf. Lange saß Harry in seinem Bett, kaute vor sich hin ohne wirklich zu merken, dass er aß. Lange dachte er an den Morgen und immer wieder kamen ihm dieselben Gedanken: warum hatte ihn niemand geweckt? Und wo waren sie überhaupt alle gewesen? Und vor allem – wo kam dieser Dementor her und wie konnte er das Gelände überhaupt unbemerkt betreten?
Als das Rosa der Sonne sich langsam in sein dunkles Orange wandelte hörte Harry hastige Schritte auf dem Flur und schon wenige Augenblicke darauf schwang Hermine um die Ecke, Ron und Ginny im Schlepptau. Doch darauf hatte Harry nun überhaupt keine Lust, schwang sich aus dem Bett und schlenderte zu einem Fenster, um sich scheinbar die Ländereien anzuschauen, im Rücken jedoch spürte er die brennenden Blicke seiner ehemaligen Freunde. „Harry, ist alles in Ordnung? Wir haben uns furchtbare Sorgen gemacht!“, drang Hermines Stimme an sein Ohr, doch Harry machte keine Anstalten ihr zu Antworten. „Du hast verschlafen und ich wollte dich nicht wecken weil du die letzten Nächte schon kaum Ruhe hattest. Ich weiß das“, Harry senkte den Blick, da er wusste, dass sie Recht hatte, „Dumbledore berief eine Vollversammlung ein, wir waren alle im großen Saal, kaum einige Meter von dir entfernt. Keiner weiß woher dieser Dementor kam, ich weiß nur, dass es mit einem Mal unheimlich kalt wurde. Die Kälte drang nur sehr langsam in den Raum, bis Dumbledore bemerkt haben musste, dass alle die nah an der Tür saßen zu zittern begannen, ich habe gesehen wie sehr sie alle litten. Ich wusste, dass es etwas nicht stimmte und als ich von draußen einen dumpfen Schlag hörte sind Ron und ich aufgesprungen. Es war so schrecklich wie du da lagst, der Gedanke, dass wir es nicht bemerkt hätten bereitet mir unheimlichen Schauder.“ So sehr Hermines Stimme auch zitterte während sie leise und hastig erzählt hatte, Harry störte sich nicht daran. Sie hätten ihn ruhig dort liegen lassen können. Doch wären diese Gefühle wirklich so intensiv gewesen um ihn umzubringen? Freilich hätte der Dementor seine Seele genommen, doch hätte er dabei auch sterben können? Eine plötzliche Sehnsucht erwachte in ihm. Die Sehnsucht nach dem Tode...


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Luna ist auch eine Person, in die ich mich von Anfang an verliebt habe. Sie gibt der Handlung einen wichtigen, neuen Anstrich und sie lässt Harry Dinge anders betrachten. Ich war ihr wirklich von Anfang an verfallen.
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