Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Ăśber uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Oh sĂĽĂźer Tod - Darkness is the rule

von Bl00dyButterfly

Wie konnte er nur so dumm gewesen sein! Dieses Mädchen war es doch gar nicht wert und trotzdem hatte er sich hinreißen lassen.
Harry warf sich wütend auf sein Bett und schrie in die Kissen hinein. Gut, eigentlich war es eine sehr schöne Erfahrung, noch schöner wäre sie aber definitiv mit Ginny gewesen… wie würde Ginny nun eigentlich reagieren wenn sie davon erfuhr?
Aber was scherte es ihn eigentlich was Ginny dachte, schließlich hatte sie nun Neville, diesen Tollpatsch. Naja, im Grunde war Kira eine bessere Partnerin, wenn er nun auf seine Triebe hörte, ihre Brüste waren viel größer und wohlgeformter, jedenfalls soweit Harry dies mit Ginnys Wölbung der Kleidung vergleichen konnte, denn angefasst hatte er sie freilich noch nie.
Harry saß aufrecht auf seinen Decken, sich darauf besinnend, was er zuvor erleben durfte, obwohl es ihn nun sehr störte, dass Ron dieses Vergnügen vor ihm gehabt hatte… und wie würde er diese Sache verkraften? An sich war es aber schon sehr ungewöhnlich für ihn sich ein Flittchen zu angeln, vor allem ein so geschicktes… niemand hätte diesem stillen Mädchen zugetraut, dass sie alle Jungen so um den Finger wickelte, obwohl sie es rein optisch sowieso konnte.
Plötzlich stieg die Lautstärke im Gemeinschaftsraum an und entsetzte Mädchenstimmen erreichten die Tür hinter der Harry saß.
Es hätte ihm egal sein können was die Mädchen wieder für neue Probleme hatten, aber die Chance Ginny unter ihnen zu sehen war eine zu große Versuchung und so stieg er die Treppe hinab in den warmen Gemeinschaftsraum mit den zerknautschten Sesseln und gemütlich weichen Sofas.
Doch sobald er das Zimmer betrat wurde es still und nahezu alle Blicke waren ihm zugewandt und Harry spürte die Hitze in seinen Wangen die so plötzlich entflammt war.
„Du mieses Schwein“, schrie Lavender, machte einen Satz in seine Richtung und ein brennen auf seiner linken Wange ergänzte die Röte. „Was –„, begann Harry verwirrt, doch ehe er noch etwas sagen konnte, saß Ron auf seiner Brust und schlug wie wild auf ihn ein, die Brille zerbrach, Blut spritzte aus seiner Nase und die rechte Augenbraue platze auf. Bevor Ron jedes kleinste Stück von Harrys Gesicht zermatschen konnte, hatte Hermine ihn mit einem „Levicorpus“ an die Decke befördert, wo er wild schreiend weiterhin um sich schlug.
Eigentlich hätte Harry bei dem Anblick dieses baumelnden, wilden Körpers laut loslachen können, doch dazu war ihm jetzt überhaupt nicht zumute.
„Bevor er als Häufchen Asche im Krankenflügel landet, sollten wir vielleicht erst einmal seine Meinung zu all dem hören“, begann sie nun, „schließlich ist es Harry Potter, Leute, der Junge, der dem Großteil von euch den Arsch gerettet hat!“
Betretene Stille trat ein bis Ginny hervortrat und den immer noch geschockten Harry entsetzt ansah: „Harry, wie konntest du nur? Das hätte ich dir nie zugetraut“, ihre Stimme brach vor Seufzern und Fred Weasley nahm sie am Handgelenk und zog sie in seine Arme.
„Könnte“, begann Harry und versuchte seine zitternde Stimme unter Kontrolle zu bringen, „mir nun jemand sagen, WAS ich nun so Schreckliches getan habe?“. Er rappelte sich hoch und Hermine räusperte sich verlegen.
„Nun, also es gibt das Gerücht… nein, es gibt da jemanden der behauptet du… hättest sie…“, sie brach ab und sah sich nervös in der Menge um. Wütende Gesichter und unglaubwürdige Mienen stachen in Harrys Herz, wie nie zuvor. Selbst die Zeit in der alle glaubten, er hätte geschummelt um in das Trimagische Turnier zu kommen war nicht dermaßen erdrückend gewesen.
Ironischerweise fiel ihm plötzlich ein wild umher fliegendes Wiesel ein, geleitet von einem Magier mit dem seltsamen Namen Moody, der es selbst gar nicht in der Person gewesen war…
„Das Mädel sagt du hättest sie vergewaltigt!“, stieß Seamus hervor, um diese Situation endlich zu beenden, doch er sah von dieser These nicht überzeugt aus.
„Wer sagt das?“, kullerte es aus Harrys Mund und er sprang auf, sein Herz klopfte wie verrückt. Er ahnte schon was nun kommen würde: Kira…
„Lavellis“, schallte es aus Seamus Mund in seinen Ohren.
„HOL MICH RUNTER DU DUMME KUH“, schrie Ron von oben herab.
Harry wandte sich dem Panoramafenster hinter ihm zu und sah auf die goldenen Ländereien, wieso geschahen die schlimmsten Dinge immer bei Sonnenuntergang?
„Und ihr glaubt ihr also“, kam es klanglos aus seiner Richtung. Viele der jüngsten Schüler sahen sich ratlos an, nicht sicher welcher Meinung sie sein sollten, da es ja der große Harry Potter war, mit dem man es sich nicht verscherzen sollte.
„Und wieso sollten wir dir glauben?“, fragte Parvati Patil, die immer noch betrübt war wegen des schrecklichen Abends auf dem Ball vor dem Trimagischen Turnier, bei dem Harry sie achtlos dort sitzen lassen hatte.
„Wieso sollten wir jemandem glauben der Du-weißt-schon-wen in seine Seele lässt?“, Harry schwang herum und starrte sie entsetzt an. Woher wusste sie dieses Detail, dass nur der Kern der DA kennen konnte, der mit ihm dort gewesen war?
„Wieso sollen wir jemandem glauben“, fuhr sie fort und trat mit erhobenem Haupt langsam vor, „der als einziger den Todesfluch überlebt hat. Vielleicht bist du ja gar kein Held, sondern ein Werkzeug von Du-weißt-schon-wem“ und ein Aufstöhnen ging durch die Menge.
„Aber Parvati“, begann Dean, „du glaubst doch nicht wirklich, dass unser Harry-„ „EUER Harry, der damals schon bezichtigt wurde der Erbe Slytherins zu sein.“, fuhr Parvati ihm arrogant ins Wort, „Und es ist ja wohl bewiesen, dass diese Tatsache nicht ausgeschlossen ist, kennt ihr denn nicht seinen Stammbaum?“ ein Tuscheln ging durch die Menge.
„Malfoy sagt, er hätte in seinem Stammbaum entdeckt, dass Potters Vater ein dreckiger kleiner Zweig an seinem würdigen Stamme ist und wie jeder weiß sind die Malfoys die älteste und reinste Slytherinfamilie unserer Zeit.“
„LASS MICH RUNTER DU HEXE“, tönte Ron wieder hinunter.
„Nun gehst du zu weit!“, rief Katie Bell, „ du kannst nicht einfach solche Mutmaßungen in den Raum werfen. Und vor allem dachte ich immer du seist ein Gryffindor – wieso verehrst du neuerdings Malfoy“ und es folgte ein zustimmendes Raunen von allen Seiten.
„Geh doch zu ihm, vielleicht kann er ja sogar was mit dir anfangen - dich in eine Kröte verwandeln zum Beispiel“ und wieder folgte zustimmendes Lachen.
Parvatis Augen füllten sich mit Tränen und sie stürmte in die Menge nach draußen.
„So, Harry, nun zurück zu dem was hier wirklich zur Sache steht“, wandte Katie sich dem verwirrten Harry zu.
„WENN ICH HIER NICHT GLEICH RUNTER KOMME, HETZ ICH DIR DEN WABBELBEINFLUCH AUF DEN HALS“, klang es von oben.
„Was auch immer ihr jetzt denkt, es ist sicherlich nicht so. Und wenn ich schon einmal eure Aufmerksamkeit habe“, begann Harry mit zittriger Stimme und klopfendem Herzen, „es ist nicht was ich getan habe, sondern etwas viel Gefährlicheres was unser Schloss unsicher macht.“ Ein Tuscheln setzte ein, doch Harry ignorierte es und starrte zu Boden.
„Eine Kraft, die wir alle nicht bändigen können und die unsere Lehrerschaft nicht wahrnimmt verändert Gefühle, kehrt Liebe zu Zorn und macht Freunde zu Feinden“, wobei er fast den Blick zu Ron hinauf gehoben hätte.
Noch immer war vielen nicht klar was sie nun glauben sollten, doch zumindest Hermine schien von Harrys Anfang begeistert und sie fuhr fort: „Ja, es ist etwas unter uns, das alles verkehrt! Niemand ist davor sicher und wenn wir nicht zu unseren Freunden halten und sinnlose Streitereien unsere Sinne scheiden, wird es uns auseinander treiben. Ihr wisst, dass der Lord wieder zurück ist, ihr wisst, dass er Hogwarts endgültig einnehmen will.“ Doch nun wurde die Menge unruhig, viele der älteren Gryffindor suchten sich gemütliche Plätze am Feuer und gingen wieder ihren eigenen Interessen nach, der Skandal hatte an Gewicht verloren.
„Und was ist nun mit der Sache um dieses Mädchen“, warf George Weasley mit gerunzelter Stirn ein. „Ich mein, Harry könnte es sich doch auch leisten das Mädel ohne Gewalt herumzukriegen, so schlecht sieht er nun wirklich nicht aus“ wandte er sich den anderen zu und viele Mädchen begannen wieder zu kichern.
„ER-MINNE ICH MUSS NOCH ZU EINEM QUIDDITCH SPIEL, MIT MEINEN MUSKELN ANGEBEN“ stichelte Ron von der Decke.
„Was auch immer dieses Kind erzählt hat“, murmelte Harry, „alles was geschehen ist, war freiwillig, besonders von ihrer Seite. Wenn ich ehrlich bin“, fuhr er betrübt fort und warf einen flehenden Blick auf Ginny in Freds Armen, „ hat sie mich verführt, ich weiß gar nicht mehr wie sie das geschafft hat… Aber ich weiß, dass es ein Fehler war…“
Alle Blicke hingen auf seiner Gestalt und Ginny trat leise hervor. „Aber hast du denn gar nicht an mich gedacht?“, die Sonne glitzerte auf den großen Tränen die ihre Wangen hinunter glitten. Diese rosigen Wangen, die er so gern berührte, dieser zitternde Mund, den er so gerne küsste, dieses feuerrote Haar das nach Rosen duftete.
Und wie von allein sprudelten die Worte aus seinem Munde, wobei sein Blick ihren ganzen Körper zu spüren ersuchte: „Ich denke immer an dich“.
Stille… selbst Ron starrte fassungslos auf seinen ehemals besten Freund und plötzlich RUMMS lag er am Boden, hatte Hermine Ron völlig vergessen und ihr Gesicht in den Händen begraben.
„Harry“, stammelte er mit zerstrubbeltem Haar und rappelte sich auf, „Harry, bitte, lass uns den Streit begraben“ und diese Worte waren wie Musik in Harrys Ohren, ein warmer Klang seiner Stimme, so wie er es früher gewesen war. So blickte er den Weasley an und dieser stürmte vor und umarmte den verdutzten Harry.
Die Menge löste sich auf, als wenn sie diese Situation nicht peinlich gestalten wollten und zurück blieben nur die zu Stein erstarrte Hermine, ihr Gesicht noch immer bedeckt, Ginny die ungewiss auf der Stelle trat und die beiden jungen Männer, in neu erweckter Freundschaft vereint.
Ein letzter warmer Sonnenstrahl fiel goldleuchtend durch das große Fenster und der Raum glühte vor bezauberndem Lichterglanz und dieser strahlenden Liebe, die wieder erwacht war…

HeiĂź brannte die Narbe, der Schmerz drang ihm in alle Knochen und riss ihn aus seinem Traum.
„Harry, alles okay?“ tönte es dumpf an Harrys Ohr. Ron war aufgesprungen und schien mit diesem Verhalten das Vergangene wieder gut machen zu wollen, seine Augen zeigten nichts als Sorge.
„Natürlich ist alles okay“, grummelte Harry und hielt sich den Kopf, der bedrohend pochte als wolle er zerbersten, „ich bin immer okay…“
Ron zögerte wanderte jedoch zu seinem Bett zurück und Sekunden später hörte der Schwarzhaarige ein ohrenbetäubendes Schnarchen. So wichtig war ihm also das Wohl seines „Freundes“, dachte Harry.
Er bedeckte sein schweißgebadetes Gesicht mit beiden Händen und lauschte dem tickenden Geräusch in seinem Kopf, das Ticken seiner Lebensuhr, wie er mit sinkendem Herzen dachte.
Seine Sinne schienen zu schwinden, er fiel in ein unendliches Loch, schwindelnd drehte sich der Raum um ihn, das Fenster zu seiner Linken sprang klirrend auf und die kalte Nachtluft wehte durch sein Haar.
Eine Fratze erschien aus der Dunkelheit, schwebte näher und näher, riss den schiefen, schorfigen Mund auf und ließ ein markerschütterndes Lachen ertönen, erfüllte den Raum mit diesem grausamen Klang, zerriss die friedliche Stille, klirrte wie die Kälte, die dunkel schimmernd um den jungen Zauberer wehte.
Harry riss die Augen auf, warf den Kopf in den Nacken und nun wurde ihm klar, dass dieses Lachen aus seinem eigenen Munde kam, die Fratze, die drohend vor ihm schwebte wurde eins mit ihm und sein Körper erstarrte, wurde träge, und Harry schlängelte von seinem dunkelroten Himmelbett, ließ die Tür hinter sich, schwang sich durch das Portrait der fetten Dame, hinein in die endlose Dunkelheit. Und ein letztes Mal ertönte ein dunkles, unheilvolles Gelächter in den Mauern Hogwarts’.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Wie genau ich auf das Denkarium, eine Verbindung von "denken" und "Aquarium" gekommen bin, lässt sich schwer rekonstruieren, das geschieht nur zum Teil bewusst, manchmal muss man drüber schlafen. Aber in diesem Fall bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.
Klaus Fritz