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Fanfiction

Oh sĂĽĂźer Tod - Her eyes so green

von Bl00dyButterfly

Hey Harry, lass uns spielen…

Hermine schrie, sodass Hedwig verschreckt in den Himmel floh, schrie sich die Seele aus dem Leib und Harry sprang auf, hetzte in seinen Pyjamas die Treppe hinunter und sah die junge Hexe am Boden knien, Blutstropfen klebten an ihren Händen.
Ron stand einen Meter neben ihr, abgewandt, und sein Gesicht war bleich wie das eines Toten. Eine Menschentraube hatte sich um Hermine gebildet und alle starrten auf etwas das Harry nicht sehen konnte.
Er ging langsam um die Menge herum, bis er Hermines Gesicht sehen konnte, dass auch blutverschmiert herabsah, die Erschöpfung ließ sie nur noch schluchzen. Und als er sich einen Weg in den Kreis gebahnt hatte, sah er was alle entsetzte: Krummbein lag zu Hermines Knien, vom Bauch bis zum Kinn aufgeschlitzt wie ein Mastschwein, seine Augen starrten leer ins Feuer. Das sonst rostrote Fell roch schwer nach Tod und schien eine eigenartige gräuliche Farbe angenommen zu haben, als ob es durch ein Fass mit Chlor gezogen worden war.
Niemand sagte ein Wort und Harry betrachtete diese tote Katze, als wĂĽsste er, dass dieser Mord von keinem Fremden begangen worden war.
Das Portraitloch schwang auf und McGonagall gefolgt von Ginny trat ein. Die Menge teilte sich automatisch vor der Autorität und als die Verwandlungslehrerin direkt neben Harry stand und auf das Schauspiel herabsah, schrie Hermine: „Was um alles in der Welt habe ich denn getan?!“, sodass Ron sich dazu durchrang auf die Knie niederzugehen und Hermine zu umarmen, die sich verzweifelt in seine Armbeuge vergrub und schluchzte.
„Nun, es muss nichts gegen sie persönlich sein Miss Granger aber ich möchte sie alle bitten sich nun zu entfernen“, wandte sie sich mit den letzten Worten an die Schaulustigen, wovon die meisten verstanden und die Menge sich auflöste, bis auf Colin Creevey und sein Bruder, der begeistert Fotos schoss. Ginny gab Colin einen Klaps auf den Hinterkopf und die zwei Jungen liefen erschrocken davon, begierig auf die Schnappschüsse, die sie gemacht hatten.
„Kann sich einer von Ihnen daran erinnern, ob ein Schüler sich in letzter Zeit über diese … Katze beschwert hat?!“, sprach sie nun die kleine Truppe von Ron, Ginny und Harry an, wobei Ginny und Ron nur niedergeschlagen die Köpfe schüttelten.
„Mister Potter, was ist mit Ihnen? Geht es Ihnen nicht gut?“, Harry fühlte wie alles Blut in seinem Körper gefror und sein Blick verschwamm. Warum fühlte er sich nur so, als ob diese Katze etwas mit ihm zu tun hatte?!
„Harry?“, flüsterte Hermine, ihre geschwollenen, roten Augen auf den schwarzhaarigen vor ihr gerichtet. Doch er konnte sie nicht ansehen, er wusste, dass wenn er es täte etwas Schreckliches in ihm herausbrechen würde und so wandte er sich schnellen Schrittes dem Ausgang zu und Professor McGonagall und seine eigenen Freunde blieben ratlos zurück. Hermine weinte an Rons Schulter, dessen Blick undefinierbar aber böse aussah.
„Ich werde dem nachgehen Miss Granger, verlassen sie sich darauf!“, sprach McGonagall mit ruhiger aber besorgter Stimme und verließ ebenfalls den Gemeinschaftsraum.

Er wusste nicht wohin, aber er musste einen Ort finden, an dem ihn niemand finden oder hören konnte. Völlig in Gedanken versunken fand er sich im dritten Stock wieder, woraufhin er drei Mal an einer schmuckvoll bemalten Wand vorbeiging, die plötzlich eine Tür hervorbrachte.
Er schrie, schrie seine Wut und Verzweiflung in den Raum der WĂĽnsche und hoffte er wĂĽrde daran zerbrechen, zugrunde gehen und bĂĽĂźen fĂĽr das, was er getan hatte.
Er wusste, dass Krummbein durch seine Hand den Tod gefunden hatte, er fühlte es auch wenn keine Erinnerung daran zurückgeblieben war. Wunderlich war es an sich, dass der letzte Abend wie aus seinen Gedanken weggewischt schien; er erinnerte sich nur noch an Ginnys Lippen… diese unendliche Wärme.
„Du bist nicht verrückt“, Harry schrak hoch und erblickte hinter sich Kira. Wie konnte sie in diesen Raum gelangen? Woher wusste sie überhaupt davon?
„Du wirst nicht kontrolliert von jenem, dessen Name keiner nennen will.“, sprach sie weiter und trat zu ihm. Ein Teil ihrer Wange war lila verfärbt, als ob sie hart auf etwas aufgeschlagen wäre. „Warum erzählst du solche Lügen über mich? Warum hast du Ron und mich so benutzt? WARUM BRINGST DU MEIN GANZES LEBEN DURCHEINANDER?“, und nun schrie er, seine Wut voll auf dieses Mädchen konzentriert, dessen Augen plötzlich voller Angst zu ihm aufblickten.
„Harry ich… ich bin katholisch verstehst du… ich konnte nicht anders –„, „WARUM HAST DU DAS SELBE DANN NICHT ÜBER RONALD ERZÄHLT“; fiel er ihr ins Wort und sie senkte den Blick. Harry stand zu voller Größer erhoben vor ihr, sein Zauberstab zitterte in seiner Hand als er diese langsam senkte. Er war kurz davor gewesen diesem Mädchen schreckliches Leid anzutun, aber die Erschöpfung ließ ihn dies noch einmal bedenken.
„Ich wünschte, er wäre anders gewesen…“, murmelte sie und ihr Haar schwang klanglos hinter ihr her, als sich die Tür hallend schloss.

„Wer ist dieses Mädchen wirklich?“, Harrys Stimme zitterte vor Zorn als er Dumbledore anfunkelte. Der Ausdruck des Zaubermeisters war niederschmetternd und Harrys Wut klang ab, ließ nur noch Platz für Mitleid und Reue. Dumbledore konnte nichts für die Ambitionen dieser Kanadierin, warum also behandelte er diesen wie einen Verbrecher?!
„Die Umstände“, begann der Alte, „wegen denen dieses Mädchen hier ist, sind sehr kompliziert und ich muss zugeben auch sehr geheimnisvoll. Aber, dass sie Lügen über dich verbreitet und euch gegen einander aufbringt hatte ich nicht erwartet. Sie schien mir eigentlich eher…“, „Unschuldig?!“, ergänzte Harry und mied den Blickkontakt. „Ja, das könnte es treffen. Harry, dieses Mädchen hatte es nicht leicht. Sie wuchs in einem Waisenheim auf, du müsstest verstehen, dass Liebe sucht aber auch in sich geteilt ist und nicht versteht was sie selbst will.“.
Er hatte auch nie „Liebe“ gesucht und andere dabei ausgenutzt, wieso sollte er es dann verstehen…
„Ich bitte dich, halte dich von Miss Lavellis fern und ich werde mir Mühe geben zu klären was sie dazu antreibt“.
Seine Narbe ziepte als Harry die Stufen zum Wasserspeier hinab ging und lief geradewegs in eine rothaarige Gestalt, als er gedankenverloren herumirrte. „Entschuldigung ich habe –„ begann Harry entsetzt als er Professor Lestupido erkannte, die ihren Hut zurechtrückte. „Schon gut Harry, ist ja nichts weiter passiert…“, sie wollte ihren Weg fortsetzen als ihr plötzlich etwas einzufallen schien. „Ach Harry, du solltest vielleicht mal einen Blick bei Professor McGonagall rein werfen, sie sagte etwas von einem wichtigen Brief für dich.
Harry nickte und ging zum Verwandlungsunterricht, dort hatte er sowieso die Möglichkeit mit seiner Lehrerin zu sprechen.
„Also wirklich Mister Weasley, Sie müssen an ihrem Zauber arbeiten!“, sagte Professor McGonagall am Ende der Stunde verzweifelt, als sie eine Maus mit Froschbeinen hochhielt. „Ich geb mir Mühe“, warf Ron ein, „aber ich bin nun mal nicht so begabt wie Sie, ihre Zauber sind der Hammer!“. McGonagall warf ihm ein flüchtiges Lächeln zu und Ron verschwand aus dem Klassenraum, aber nicht ohne Harry scharf anzurempeln.
„Professor, man sagte mir sie hätten einen Brief für mich?“, Harry rieb sich die schmerzende Schulter. „Oh ja Potter“, McGonagall wandte sich um und zog einen großen Umschlag aus ihrer Tasche, „es geht um Sirius’ Black Testament. Wir fanden das Schreiben in seinem Verlies in Gringotts, auf einem Paket, das offensichtlich dazugehört.“, bei Harrys fragenden Blick warum sie denn Sirius’ Verlies ausräumten, setzte sie hinzu“, wir mussten es nach Gegenständen untersuchen die uns im Orden nützlich sein könnten, und da fanden wir das Testament, von dem Professor Dumbledore Ihnen sicher schon erzählte?!“, Harry nickte. „Nun, jedenfalls“, fuhr sie fort, „gebe ich Ihnen nun dieses Paket, das Ihnen laut Testament sofort übergeben werden soll. Das ist alles Potter!“, sie gab ihm ein großes Paket, das in dunkelgrünes Seidenpapier gebunden war und McGonagall verließ mit ihm den Raum.
Vorsichtig zeriss er die Schnur und das Papier, das sich nun mit seinem bordeauxroten Bettlaken stach. Die Schachtel selbst war in Gryffindorfarben gestaltet und vorsichtig hob Harry den Deckel ab und konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken.
In diesem Paket lagen ein Haufen Zauberfotografien und auch einige Muggelfotos, ein Medaillon auf dem eine Lilie prangte und ein einzelner Zauberstab, der aus einem Seidentaschentuch herausragte.
Beim näheren Betrachten erkannte Harry, dass diese Fotos seine Eltern, Sirius und Remus Lupin zeigten. Viele Gruppenfotos ließen Harry lächeln, da auf ihnen die Freude seiner Eltern zu sehen war, die Freude über diese treuen Freunde und über den kugelrunden Bauch Lilys, wie er ihn auf einigen Fotos stolz präsentiert bekam.
Da war noch alles in Ordnung, da hätte sie noch nicht daran gedacht, dass ihr eigener Sohn sie bald umbringen würde, dachte er.
Einige Muggelfotos zeigten eine wahrhaftige Muggelfamilie, aber nicht im geringsten Zaubererfeindlich wie ihm schien. Denn schnell wurde Harry klar, dass diese verblichenen Abbildungen Lily Evans’ Familie zeigte, darunter auch seine Tante Petunia, die oft mit einem giftigem Blick ihre Schwester bedachte.
Doch ein Bild unter den vielen ließ Harry stutzen. Auf ihm sah er eine junge Frau, die er als Lilys Mutter erkannte, und ein junges Mädchen, dessen Haare leuchtendrot zu sein schienen. Doch es war nicht seine Mutter, denn er konnte ihre weichen Züge, die er in dem kindlichen Gesicht auf den anderen Fotos sah in diesem Mädchen nicht finden. Sie sah etwas grober aus und im Vergleich mit dem Aussehen der Mutter, musste sie auch etwas älter als Lily sein.
Im Hintergrund dieses Motivs prangte ein großes weißes Gebäude und wenn Harry seine Nase schon fast auf das Papier drückte, konnte er ein Schild erkennen, auf dem „Heim für Psyc“ zwischen den Bäumen zu lesen war.


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Dan ist wirklich gut. Mit ihm zu arbeiten war wunderbar. Armer Junge, er musste so geduldig sein. Ich musste schwafeln und darüber sprechen, dass ich der Meister des Universums bin, dass ich böse bin und dass ich ihn umbringen werde und er musste verschnürt dastehen, sich krümmen und vor Schmerzen stöhnen, während ich einen Monolog führte. Der Monolog des bösen Genies - kein Film ist komplett, wenn er fehlt. Ich liebe es, böse Figuren zu spielen!
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