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Fanfiction

Oh süßer Tod - Like a Fire

von Bl00dyButterfly

„Du warst bisher sehr aktiv bei der Partnersuche, habe ich jedenfalls gehört“, hauchte Harry als Ginny wach neben ihm lag, in die Stille der Nacht hinein horchend.
Bisher waren weder Neville noch Ron in den Raum gekommen – wahrscheinlich ahnte Hermine wieso Ginny nicht wiederkam und verbot es den beiden. Besser war es allemal, denn wer weiß was Ron mit Harry tun würde, sobald er sie beide hier neben einander liegend fand.
„Nunja, du hast dich doch auch anders orientiert“, gab die Rothaarige trotzig zurück, „Cho war ja noch eine gute Wahl, aber Kira? Naja zumindest hast du dabei mehr Glück gehabt als ich mit... „ verschreckt wandte sie sich von ihm weg und verstummte.
Fast hätte sie es ihm gesagt... schade aber auch, dachte Harry und küsste sanft ihren Nacken..


Als Ginny leise die Treppe zu ihrem Schlafraum hinaufstieg fand sie die beiden Jungen auf den Sesseln dösen.
Einen Moment zögernd schlich sie schließlich zu Ron und gab ihm einen gehauchten Kuss auf die Wange, woraufhin dieser sich zur Seite drehte, in den Sessel kuschelte und etwas von „nich’ jetz Hermine“ murmelte.
Ohne noch einmal nachzudenken wanderte sie weiter zu Neville und gab ihm einen langen Kuss, als wäre sie sehnsüchtig nach seinen Lippen.
Ihre Augen wanderten an seinem Körper hinab, über seine gut gebaute Brust, seine kräftigen Arme zu seinen ausdauernden Beinen und...
Sie setzte sich auf die Sessellehne und schmiegte ihre Wange an die seine. Sie war rau und kratzig durch die Bartstoppeln, die er seit neuestem nicht einmal versuchte zu entfernen.
„Ginny, was - „, flüsterte er, doch seine Lippen wurden durch einen verlangenden Kuss zum Schweigen gebracht.
Ron auf dem Sessel gegenüber murmelte vor sich hin, wachte aber nicht auf, während Ginny sich auf den Schoß des Gryffindors setzte und die Luft erfüllt war von vibrierender Spannung.

„Hey, Schlafmütze, wach auf!“, dröhnte Rons Stimme von der Tür her und Harry stöhnte auf.
Die Sonne schickte seine Strahlen direkt auf Harrys Kopf – wie hatte er dabei bloß schlafen können?
Ron stand noch immer in der Tür und schien auf irgend etwas zu warten: „Was ist?“
Doch er gab keine Antwort, sodass Harry sich vom Bett schwang, um kurz darauf mit hastig zitternden Händen die Decke vor seinen Körper zu reißen – er hatte vergessen, dass er noch nackt war.
Rons Augen wurden zu blitzenden Schlitzen und er stieg die Stufen hinab in den Gemeinschaftsraum.
Die Luft hart ausstoßend zog Harry sich an und betrachtete dabei den Staub, der in den Sonnenstrahlen glitzerte – Feenstaub wie er Ginny umgab, wenn er sie sah.
In der Großen Halle tummelten sich so viele laut lachende und schwatzende Schüler, dass Harry fast wieder geflüchtet wäre, doch Draco Malfoy kam in dem Moment, in dem der junge Zauberer sich von der Tür abwandte und stieß ihn lachend hinein („Keine Angst, die beißen nicht, Potter“).
Vor Wut errötend sah er dem Blonden hinterher, der zu seinem Gruppentisch stolzierte – war er etwa wieder das alte Ekel? Besser wärs...
„Hey, Harry“, flüsterte Ginny, als er sich neben sie setzte, doch Neville ihr gegenüber errötete und entschuldigte sich murmeln, als er stolpernd davonlief.
Harry sah das Mädchen verwirrt an, doch es zuckte nur mit den Schultern, als wäre ihm der Grund völlig unbekannt.
Ron saß mit Hermine wenige Meter neben ihm, doch als er zu ihnen hinübersah ignorierten sie ihn – sollte ihm auch eigentlich egal sein, er hatte was er wollte.
Zögernd neigte er seinen Kopf zu Ginnys, die jedoch stumm dasaß, bis seine Lippen ihre Wange berührten.
„Harry, tut mir Leid, ich muss los, ich treff mich gleich mit einigen Freundinnen“, sagte sie unberührt und stand auf.
Mit einem Seufzen lief er ihr nach und mit schnellem Schritt hatte er sie kurz hinter den Toren eingeholt: „Was soll das?“, fragte er genervt.
Ihr Blick streifte den seinen, nichtssagend und kalt, und sie trat hinaus in den Sonnenschein, der die Kälte des Winters für kurze Zeit zu vertreiben schien.
Ihr Haar wehte im Wind, als sie mit vornehmen Blick die verschneiten Wiesen entlang schritt und Harry beobachtete sie – er wollte ihr gar nicht mehr nach, nur ihr Antlitz betrachten.
Ihr Gesicht war dem gefrorenen See zugewandt, doch er wusste, dass ihr Ausweichen kein Zufall war, als er neben ihr saß hatte er es schon gespürt.
Mit wirrem Kopf schritt er kalte Gänge entlang, achtlos wohin es ihn führen würde: Ginnys Wechselhaftigkeit war ihm schleierhaft und Ron ständige Anwandlungen machten es nicht besser.
Als ihm ein flüchtiger Gedanke an Neville in den Kopf kam stieß selbiger gegen ein Hindernis.
Harry hielt sich die schmerzende Stirn und sah die starre Holztür, die ihn an seinen Überlegungen hinderte; ihr Holz war dunkler als das anderer Türen und so wandte er sich um, um zu sehen wohin er gegangen war.
Der Gang war fensterlos und durch die wenigen Wandleuchter nur spärlich erleuchtet, das andere Ende lag im Dunkeln und es schien tatsächlich nur diese zwei Türen zu geben.
Langsam hob Harry die vor Kälte zitternde Hand zum kalten, dunklen Türknauf, der sich ohne großen Aufwand drehen ließ.
Der Raum war von innen ebenso düster wie sein Vorraum, jedoch völlig ohne Lichtquelle, sodass Harry sich um ein Lumos Maxima bemühte.
Kaum berührte der grelle Schein die Wände erschrak der Zauberer: Bilder von gefolterten Menschen (wohlmöglich Muggel, der Kleidung nach zu schließen) hingen an den grauen Wänden, eine eiserne Jungfrau zierte die rechte Ecke, der Boden war bedeckt mit dickem Staub und Rattenkadavern.
Wenn Slytherin die Kammer des Schreckens gebaut hatte, hatte er hier wohl die Einrichtung dafür vergessen, dachte Harry mit offenem Mund.
Ein leises Heulen lies den Jungen zur Tür herumfahren, sodass er sich genau im Richtigen Moment umwandte: ein Windhauch unbekannter Herkunft rüttelte an den einzigen Flammen im Gang und wie ein näher kommendes dunkles Monster kam die Dunkelheit näher.
Harrys Zauberstab flackerte, als würde die Dunkelheit ihm die Kraft rauben und der Schwarzhaarige stolperte Richtung Tür, sein Fuß streifte etwas Lebendiges und er fiel.
Der Staub wirbelte um ihn herum, als der erloschene Stab ausser Reichweite rollte und Harry das Bewusstsein verlor.

Ein grollendes Knurren ließ Harry erwachen; er blickte zur vermeintlichen Tür und horchte auf dieses unangenehme Geräusch, seine Glieder schmerzten von dem harten Aufprall, doch er tat alles um das Zittern zu unterdrücken, um sich ja nicht zu verraten.
Fast hätte er laut gekeucht als er die leuchtende, knurrende Gestalt eines gewaltigen, zerzausten Hundes im Türrahmen sah, ein Ungetüm mit gesenktem Kopf, angelegten Ohren und gefletschten Zähnen.
„Sirius“, entfuhr es dem Jungen ohne wirklich darüber nachgedacht zu haben – Sirius war tot und Nick hatte ihm bestätigt, dass er selbst als Geist nicht in dieser Welt bleiben würde.
Verwunderlicherweise erstarb das Knurren mit Harrys Stimme und der Hund hob den Kopf. Seine Pranken hoben sich langsam vom staubigen Boden, hinterließen aber keinerlei Spuren; die leuchtende Gestalt, rötlich schimmernd und fast durchsichtig schien auf deinen Pfoten auf den am Boden liegenden Harry zuzuschweben.
Unter großer Anstrengung stützte Harry auf den kalten Boden und kam in eine aufrecht sitzende Position und die riesige Schnauze des Hundes war nur Millimeter von seiner Nase entfernt; der Hund keuchte, doch kein Atemhauch drang an Harrys Haut.
„Sirius“, hauchte Harry wider, sein Blick stand dem des Monsters entgegen und er hob zögernd die Hand, spürte die eisige Kälte, die von diesem astralen Wesen ausging.
Als seine Haut den gewohnten Schauer eines Geistes erwartete wurde sie überrascht von einer wohligen Wärme, einer unsichtbaren Energie, die Harrys Schmerzen zunichte machten.
Der Hund schloss die Augen und senkte das Haupt, fast hätte Harry geglaubt er würde trauern, denn dieser Anblick erweckte in ihm eine bedrückende Emotion.
„Was tust du hier?“, flüsterte Harry, doch das Wesen rührte sich nicht, sodass der Junge sich erhobt, jedoch ließ sein Blick nicht von der Gestalt ab.
Langsam schritt Harry an dem leuchtenden Tier vorbei, spürte die Wärme seine Beine hochschleichen, und ging aus der Tür.
Kaum hatte er den Hund einen Meter hinter sich gelassen umfing ihn die Kälte wieder, die Dunkelheit nahm ihn für sich ein und Harry blieb stehen – er hatte keinen Zauberstab.
Mit einem Seufzen wandte er sich langsam um, doch anstatt einer Lichtquelle in Form eines großen Hundes fand er sich in weiterer Dunkelheit wieder – er war verschwunden.
Harry besann sich auf den Fakt, dass es möglich war ohne Zauberstab zu zaubern und so beruhigte er seinen Atem, regulierte seinen Herzschlag mit tiefen Atemzügen und konzentrierte sich auf einen Hinweis an Energie in sich.
Starr und angespannt stand er da in der Dunkelheit, Hitze wallte in ihm auf, die mehr von Verzweiflung und Wut geprägt war als von Zauberkraft – Sirius war ihm so nahe gewesen und hatte nicht einmal ein Wort gesagt; noch viel schlimmer war, dass er all die Zeit über hätte Kontakt aufnehmen können, doch er hatte Harry in seiner Trauer versinken lassen.

Sein Körper glühte und Harry befürchtete, dass er verbrennen würde, wenn er diese Energie nicht bündeln würde; impulsiv hob er die rechte Hand und murmelte „Incendio“ in sich hinein.
Das Glühen endete nicht und auch kein Funke erschien, sodass Harry sich vor Wut auf den Boden warf, die Fäuste auf den harten, kalten Stein schlug, der durch den dünnen Läufer kaum gedämpft wurde.
Seine Haut brannte und durch die Augenlider flackerte es hell, sodass Harry die Augen aufschlug: tatsächlich züngelten Flammen an seinen Händen empor, der gesamte Teppich vor ihm erleuchtete in grellem Feuer und erhellte „Slytherins Abstellkammer“.
Harry stand auf, schlich an den Flammen vorbei und schwang sich in den Raum, seine Augen huschten über den Boden und erblickten schnell das begehrte Stück Holz, das auf die Flammen gerichtet da lag.


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Das, was Harry so liebenswert macht, sind, glaube ich, seine charakterlichen Stärken, die wir selbst gerne hätten, und es sind auch seine Schwächen, die wir nur allzu gut verstehen.
Rufus Beck