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Fanfiction

Oh süßer Tod - Liebe oder Macht - es beginnt

von Bl00dyButterfly

Doch die tosende Menge kam jäh zum erstarren, als ein kräftiger Wind den Blick auf das Tor an der Grenze der Ländereien freigab: eine dunkle Masse aus mordlüsternen Todessern versperrte den Weg. Viele hatten sich nicht einmal die Mühe gemacht ihre Masken aufzusetzen und so sahen die jungen Zauberer viele leuchtende Blicke, die sich auf einen Punkt fixierten.
Dumbledore selbst schritt an der jungen Meute vorbei, sein Bart von Schnee vereist, und rief in die Kälte hinaus: „Ihr kommt hier nicht vorbei; schickt mir euren Meister!“
Die Todesser lachten ein grauenvolles Lachen, das in der hellen Nacht widerhallte.
Eine funkelnde Kuppel ergoss sich über das Schloss und dessen Bewohner, Schutzzauber, wie Hermine Neville zuflüsterte.
Die gesamte Lehrerschaft hatte sich auf den Treppen versammelt und ein jeder murmelte einen Verteidungszauber – bis auf Snape, der stumm da stand und das Szenario mit finster funkelten Augen musterte.
Die schwarzen Gestalten vor den Toren wurden unruhig und nur wenige wagten Flüche entgegen den Gitterstäben zu senden, welche klanglos verrauchten.
Ein Murmeln ging durch sie hindurch, doch kaum ein klares Wort drang an Nevilles Ohren.
Doch eines war eindeutig: sie sprachen über den dunklen Lord, denn nicht wenige entblößten das dunkle Mal auf ihren Handgelenken, welches tiefschwarz schimmerte.

Eine eisige Stimme erhob sich aus dem Nichts: „Ihr, die ihr reinen Blutes seid braucht mich nicht zu fürchten! Legt die Waffen nieder und folgt mir und euch wird nichts geschehen!“
Einige junge Zauberer schrien auf, andere wiederum flüchteten zurück ins Schloss – doch viele der ältesten blieben angespannt stehen, bereit sich zu verteidigen.
Auch wenn die Reihen sich lichteten, sie mussten das Schloss verteidigen und Hermine sah Ron zu ihrer Rechten an, dessen Blick fest und entschlossen wurde.
An ihrer Linken erschien Ginny, den geschmeidigen Zauberstab fest umschlossen und funkelnd in die schwarze Meute blitzend.
Luna gesellte sich stumm an Nevilles Seite, sodass Hermine ihr langes blondes Haar im Wind wehen sah und die Rückseite des Capes betrachten konnte: ein goldener Löwe war aufgestickt.
Luna wandte ihren träumerischen Blick Neville zu – ein Blickaustausch folgte und das Mädchen ergiff die Hand des Gryffindors. Seine Hand war steif und zittrig, doch loslassen würde er nicht – um nichts in der Welt.

Neville erhob die Stimme gen der aufgeregten Todessermenge: „Sagt Voldemort, dass keiner von uns sich ergeben wird. Wir werden kämpfen!“ und sein Gefolge stimmte in einen Schlachtruf ein. Dumbledore selbst blieb stumm vor seinen Schützlingen stehen und starrte ins Schneegestöber hinaus.
Ein Stöhnen ging durch die Reihen der Maskierten – so wie es immer geschieht, wenn der Name des dunklen Lord ungeniert ausgesprochen wird.
„Habt ihr es noch nicht kapiert?“, keifte ein Todesser, der nun wütend seine Maske abstreifte und das hasserfüllte Gesicht Lucius Malfoys freigab, „euer Held wird nicht wiederkommen! Ergebt euch oder ihr werdet alle sterben!“
Ein Raunen erfüllte die Luft, Angst stieg empor, fast spürbar hing sie über den verwirrten Zauberern: War Harry schon gefallen? Oder war er gar geflohen und hatte sie alle im Stich gelassen, hatte sie alle verraten? Die Spannung zwischen den Leibern wurde stärker, doch nicht aus Kampfeslust, sondern aus Unsicherheit, Angst, Verwirrung.
Kleine Grüppchen bildeten sich und die Schüler zogen sich spürbar von ihrer Anführergruppe zurück. Nur Neville, Luna, Ron, Hermine, Ginny und Dumbledore standen an der Front, der drohenden Masse dunkler Magier gegenüber.
Dumbledore schritt zurück ins Schloss; langsam und entschlossen.
„Professor!“, rief Neville empört, „wir – sie können nicht einfach...“, doch Hermine legte eine Hand auf seine Schulter und der Blonde wandte seinen Blick auf das, was Hermines Fingerzeig andeutete und Nevilles Augen weiteten sich und gaben einen Blick purer Angst frei.

Die Menge der Todesser teilte sich und Voldemort schritt zwischen ihnen entlang – doch er war nicht allein.
Nahe seiner Rechten folgte ein nur zu bekanntes Gesicht: dunkles, unordentliches Haar, hellgrüne, blitzende Augen in einem hasserfüllten Gesicht und ein Stab aus Stechpalme in der rechten Hand.
Die Gruppe stöhnte auf als Harry Potter Seite an Seite mit dem dunkelsten und gefährlichsten Magier aller Zeiten auf das Tor zu schritt.
Der eisige Schnee schien an Stärke zu verlieren und der Wind war verstummt. Die weißen Flocken schwebten durch die Luft, bildeten sanft flatternde Ströme, die zu Boden sanken und die Gesichter der Jugendlichen benetzten.
Voldemorts Mund verzog sich zu einem schiefen, grauenvollen Grinsen und seine Schritte verstummten vor dem massigen Eisentor. Harry kam kurz hinter ihm zum stehen, sein Blick richtete sich entgegen des schneebedeckten Bodens.
Ron trat hervor und schrie mit hochroten Wangen: „Wenn du ihn vor unseren Augen töten willst, nur zu! Aber wir werden kämpfen, und wenn es das Letzte ist, was wir tun!“
Bei diesen Worten flohen viele Hufflepuffs zurück ins Schloss und die Todesser stimmten ein höhnisches Lachen an.
„Ruft euren Schulleiter zu mir“, ertönte Voldemorts hohe Stimme, „und gebt den Widerstand auf, denn ich vergieße nur ungern gutes Blut.“
Bei diesen Worten umfasste er Harrys Kinn mit seinen dürren, bleichen Fingern und wandte dessen Gesicht dem seinen zu.
Hermine schwang herum und rannte dem Schloss entgegen, ihr Umhang blieb im festen, kniehohen Schnee kleben und sie fiel. Ron hetzte hinterher, um ihr aufzuhelfen, doch sie schlug seine Hand von sich. Ihre Blicke trafen sich und wie durch ein stummes Einverständnis begab sich der Rothaarige zurück auf seinen Posten, doch sein Blick war gebrochen.
Nur dämmernd kam es ihm, weshalb seine einzige Liebe so an diesem schwarzhaarigen Typen hang: es war Liebe. Doch nicht die Art von Liebe, die er für sie hegte, sondern Liebe, die Menschen für einander empfinden, wenn sie Symphatie hegen. Liebe, wie sie ein Bruder seiner Schwester entgegenbringt – bedingungslos, endlos.
Nun war es ihm klar geworden, nun da sie sich dem Ende näherten, dem Ende dessen, was sie gekannt, selbstverständlich anerkannt hatten. Dem Ende, das über alles entschied: Liebe oder Macht.


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