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Fanfiction

Oh süßer Tod - Snow was falling

von Bl00dyButterfly

„Alle unter euch, die mir folgen wollen, haben nun die Gelegenheit. Kommt zu mir und ich verschone eure Familien.“
Voldemorts Blick war entschlossen und unbrechbar. Harry schien wie erstarrt neben dem Zauberer, der den Tod seiner ganzen Familie verschuldete. Nach Sirius Tod hatte er sich geschworen ihn zu vernichten, doch nun stand er da. Seine Gesinnung hatte sich geändert.
Die Professoren schlossen sich zusammen, warfen Banne gen Himmel, waren bereit bis zum bitteren Ende zu kämpfen.
Lucius Malfoy trat aus der Menge der Anhänger heraus und rief nur ein Wort in das Gestöber: „Draco!“
Das Echo verklang in der Ferne und die Schüler Hogwarts wandten sich um. Draco stand in der hintersten Reihe, hielt sich sein rechtes Handgelenk und starrte zu der Ansammlung schwarzer Magier hinüber. Wieder ertönte die zitternde Stimme seines Vaters und auch Voldemort sah auffordernd in seine Richtung.
Langsam setzte der Blonde Schritt um Schritt nach vorn, den Blick gesenkt.
Voldemort empfing ihn mit einem Schulterklopfen: „Gut gemacht, Draco!“
Dumbledore erschien zwischen seinen Schützlingen, trat hervor. Mit langsamen, festen Schritt näherte er sich den eisernen Toren, niemand wagte es, ihm zu folgen. „Das ist keine Lösung, Tom“, rief er. Doch Voldemort lachte sein schrilles Gelächter, bog sich vor bösartiger Erheiterung. „Draco“, richtete er an den zitternden Schüler, „du kennst deine Aufgabe.“
Draco trat an die Gitterstäbe, erhob seinen Stab, richtete ihn auf Dumbledores Herz. „Draco, du bist ein kluger Mann. Tu es nicht. Deine Seele ist noch rein, noch kannst du die Seite wechseln. Du wirst nichts zu befürchten haben.“
“HALTEN SIE DEN MUND!“, Draco stiegen Tränen in die Augen, sein Stab zitterte, sank wenige Zentimeter. Voldemort räusperte sich, trat neben seinen Schützling, erhob dessen rechtes Handgelenk und presste seinen Zeigefinger auf das Mal. Es flammte auf, so wie es Draco mit einem schmerzerfüllten Schrei tat.
Ein Schauer ging durch die Reihen der Todesser und Voldemort rief erfreut: „Seine Seele? Er hat sich schon entschieden. Und heile Seelen sind überbewertet, sie können niemanden beschützen! Tu es, Draco!“
Draco schluchzte, erhob seinen Stab und schloss die Augen. Ein hellgrüner Blitz schoss durch die Brust des Zaubermeisters und Dumbledore sank zu Boden. Sein weißes Haar wehte im Wind, und seine Gestalt verschwand im Schnee.
Schreie durchdrangen den Abend, Schüler gingen zu Boden und Lehrer fassten sich geschockt bei den Händen. Viele Sekunden lang war es nun völlig still und auch Draco sah entsetzt auf den leblosen Körper. Kein Wort war über seine Lippen gekommen, kein Funken hatte seinen Stab verlassen. Unheilvoll erfasste der glitzernde Wind die Haare eines Zauberers, der mit erhobenem Zauberstab nahe der Schülermenge stand. Seine lange, krumme Nase war alles, was von seinem Gesicht erkennbar war unter dem Gewühl aus Haaren. Nur langsam ergriff die Wahrheit die Köpfe aller.
Voldemort grinste, schüttelte sich und lachte schallend in die weiße Weite hinein. Stumm stand Severus Snape dort, die Kälte erfasste seine Haut, seine Eingeweide, sein Herz.
„MÖRDER!“, schrieen einige Schüler auf und bunte Blitze schossen in die Richtung des ehemaligen Zaubertranklehrers. Doch als sie seinen Körper erreichte, löste er sich auf in schwarzen Nebel, der auf die andere Seite des Geländes hinüberwehte. Der Diener war zurückgekehrt. Ein metallenes Knarzen der Gitter ertönte, als Voldemort seinen Stab schwang. Ein Energiefeld hielt die Flüche auf, die plötzlich von beiden Seiten heranschossen. Wie Peitschen schoss die Kraft durch die Luft, zerschellte an den mächtigen Schutzbannen.
Im Schloss erflammte reges Treiben, Schüler schrieen, liefen wild umher und die Tore der Eingangshalle verriegelten sich wie durch Geisterhand.
„Eure letzte Chance ist gekommen“, ertönte Voldemorts Stimme in den Köpfen aller „folgt mir und euch wird nichts geschehen. Ich gebe euch eine Stunde Zeit.“ Draco trat zurück, bis er neben seinem destinierten Feind stand und fasste dessen Hand. Harry zog sie angewidert fort, doch etwas Kaltes, Festes war zurückgeblieben. Der Blonde war in der Menge verschwunden und Harry sah verstohlen auf ein Amulett, in dem ein schlangenähnliches S eingraviert war. Eine merkwürdige, vibrierende Wärme ging davon aus und wie durch einen Zwang legte er es um seinen Hals. Voldemort zuckte in diesem Moment zusammen, sah sich verwirrt um und besann sich darauf Richtung Hogsmeade davon zu schreiten.
„Zwingt sie sich zu ergeben.“, blaffte er Lucius an und Todesser traktierten weiter das Energiefeld, das Hogwarts noch vor dem Angriff bewahrte. In der Ferne erschwoll ein Grollen - ein Sturm kam auf.
„Harry!“, Hermine stand inmitten des Schneegestöbers und sah verzweifelt zu ihrem Freund hinüber. Er trat aus ihrem Blickfeld, zwischen die dunklen Magier, die ihn trotz allem misstrauisch beäugten. Der Lord hatte ihn zu sich gerufen und sie würden es akzeptieren.
Dunkle Eiswolken überzogen das Schloss, Dunkelheit umarmte die Herzen der Bewohner und sie kamen näher.


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Es gibt wunderbare Sequenzen – von der Spannung beim Trimagischen Turnier bis zum Humor und Herzschmerz beim Weihnachtsball, aber das treibende Element ist der traumhafte Thriller, in dem es ein echter Bösewicht auf Harry abgesehen hat – und nur Harry allein in der Lage ist, ihm die Stirn zu bieten.
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