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Fanfiction

Prisoner of justice - One Shot - Prisoner of justice

von Bl00dyButterfly

„Komm schon, du kannst es doch besser!“, rief Sirius und seine Stimme hallte in dem Gewölberaum wider.
Bellatrix schrie wütend auf, Harry wandte sich aus der Umklammerung seines Freundes und der Auroren, rannte ohne einen Gedanken an die nachrufenden Stimmen zu verschwenden.
Sirius lachte, als weitere rote Lichtblitze neben ihm herschossen, die Wände explodierten und er nicht auf seine Schritte achtete. Er stolperte rückwärts, als Bellatrix aus leibeskräften Schrie und ein grüner Blitz aus ihrem Stab platzte, bedrohlich auf den fallenden Sirius zuschoss.
„SIRIUS“, schrie Harry und sprang auf seinen Patenonkel zu, als Dumbledore aufschrie und die Todesser lachend verschwanden.
Der Blitz explodierte am Leib des Jungen, als der Sirius' auf dem Boden aufschlug; die Zeit schien still zu stehen, als wenn die Uhren aus dem merkwürdigen Raum sich hier her verirrt hätten.
Harrys Augen waren weit aufgerissen, auf Sirius gerichtet, der wortlos zusah, wie der Körper seines Patenkindes neben in den Staub fiel und sich nicht mehr regte.
Dumbledore schrie einen Schockzauber, doch Bellatrix verschwand lachend durch eine Tür, der Torbogen schien so laut zu flüstern, dass die Zauberschüler glaubten, ihr Trommelfell würde den Wehklagen nicht standhalten.
Sirius schwang sich auf die Knie und hob den leblosen Körper Harrys empor: „Albus!“, rief er hilflos.
Der Schulleiter hatte sich an seine Seite gekniet, die Lacher der Todesser standen noch immer im Raum und alle Kämpfer der guten Seite bewegten keinen Muskel – Tod stand im Raum.
„Albus, tu was!“, fuhr ihn Sirius mit tränenden Augen an, doch dieser berührte nur leicht Harrys Stirn, sah die Narbe, die ihn so viel Unglück beschert hatte. Wenn doch seine Theorien nur stimmen würden, dann...
Doch noch bevor Dumbledore einen weiteren Gedanken fassen konnte, schlug der Junge die Augen auf, sah das verzweifelte Gesicht Sirius': „Sirius...“
Der Animagus zuckte zusammen, sah hinab auf den lebendigen Schwarzhaarigen, der seinem besten Freund so ähnlich sah...
Ein Seufzen ging durch die Menge und Harry schloss die Augen, sein Körper schmerzte als wäre er in tausend Stücke zerbrochen, doch das war nun alles egal – Sirius ging es gut...

„Aber wie konnte das passieren?“, Harry schlug die Augen auf und sah Umrisse, die er als Sirius' und Dumbledores erkannte.
„Ich habe eine Theorie, die sich damit fast schon bestätigt hat und mich nun dazu veranlasst schnell zu handeln.“, erwiderte der alte Mann, doch Sirius hielt ihn davon ab zu gehen. „Was für eine Theorie? Was wird aus Harry? REDE UND SAG MIR WAS HIER VOR SICH GEHT!“
Doch Dumbledore wandte sich aus dem Griff und verließ den Krankenflügel, während Hermine zu Harrys Bett trat und mit tränenerfüllten Augen auf ihn hinabsah: „Oh, Harry, was hast du nur getan?!“
Was hatte er denn getan? Wieso sagte ihm keiner was da passiert war?

Tagelang war Dumbledore in Hogwarts nicht anzutreffen, tagelang wartete Harry auf eine Nachricht von Sirius, doch die blieb aus. Hermine hatte vorsichtig angemerkt, dass Sirius sich verstecken müsse, das Ministerium hetzte mit Hilfe des Tagespropheten die Menge auf ihn, gab ihm die Schuld für Morde und Verschwundene. Doch davon wollte Harry nichts wissen, er wollte seinen Patenonkel einfach nur sehen, mit ihm sprechen.
Die Sommerferien kamen nah und Harry packte seine restlichen Bücher lustlos in den Koffer, während Ron auf seinem Bett saß und Schokofrösche aß. „Keine Sorge, Harry“, schmatzte er, „wir werden bestimmt wieder viel Zeit im Grimmauldplatz verbringen, da siehst du Sirius zu genüge.“

Die Zugfahrt schien unendlich lange zu dauern und Harrys Ungeduld begann auch seine Mitreisenden anzustecken: „Mensch Harry“, fauchte Hermine, „jetzt bleib endlich einmal ruhig sitzen! Das ist ja nicht auszuhalten!“.
Mit grimmigen Gesichtern wartete Familie Dursley am Bahnhof um den unglücklichen Harry ohne jedes Wort ins Auto zu stopfen und ohne Aufsehen zu erregen nach Hause zu fahren.
Mit jedem angebrochenen Tag wurde Harrys Laune schlechter, sogar die Sahnetorte, die Tante Petunia mit Sorgfalt gebacken hatte verschmähte er – Dudley hatte es nötiger als er.
An einem Samstagmorgen war es dann soweit: Harry sprang vom Bett als Hedwig an sein Fenster kratzte, im Schnabel ein Blatt Pergament.
Sirius benachrichtigte ihn über seine Reise am selben Abend und so schmiss Harry all sein Zeugs in den Koffer, nur um dann alles wieder auszupacken und festzustellen, dass er das Schloss so nie schließen können würde.

Von Mad Eye Moody, Tonks, Lupin und Mr. Weasley begleitet flog Harry wieder zum ersehnten Platz an dem er den einzigen Mann treffen würde, der ihm fast so wichtig war wie seine Eltern.
Sirius umarmte den Jungen mit einem etwas schiefen Lächeln und geleitete ihn in die Küche, in der Mrs. Weasley ein herzhaftes Mahl angerichtet hatte.
„Dumbledore wird uns heute die Ehre erweisen“, teilte Sirius Harry mit, der sich gerade an einem Stück Hühnchen vergriff. Auf irgendeine Art war Sirius' Lächeln beunruhigend, falsch, aber Harry sorgte sich nun mehr um die Tatsache, dass Dumbledore hier her kommen würde – wenn er kam gab es einen ernsthaften Grund dafür.
Den Abend verbrachte Harry mit Hermine und Ron auf dem Dachboden, wo Seidenschnabel mit Freuden seine Mäuse verspeiste, bis um etwa elf Uhr die Türglocke läutete und Mrs. Blacks Geschrei über Abschaum die Luft erfüllte.
Die drei liefen hinab in die Eingangshalle, in der Dumbledore ruhig entlangschritt und sie mit einem Lächeln bedachte.
In der Küche versammelte sich die gesamte Weasley Familie, entgegen Mollys Wille (!ihr seid noch zu jung, um alles zu erfahren!“) und Dumbledore nahm gegenüber von Harry Platz.
„Die Situation“, begann er mit einer etwas zittrigen Stimme, die ihm gar nicht ähnlich war, „hat sich verschärft, Harry. Dein zweifellos mutiges Eingreifen hat dir einen wichtigen Vorteil genommen, den ich bisher nur erahnen konnte.“
Die Runde war still und Harry wartete darauf, dass der Schulleiter fortfuhr: „Nicht viele von euch werden schon einmal etwas von Horkruxen gehört haben“, die Erwachsenen stöhnten auf, „aber alles was ihr wissen müsst ist, dass sie Seelenstücke eines Menschen sind, die durch Mord erschaffen wurden – Voldemorts Absicherung gegen den Tod.“
Hermine rutschte ungeduldig auf ihrem Stuhl herum: „Aber Professor, was haben V... Voldemorts Seelenstücke mit Harry zu tun? Vielmehr interessiert uns, wieso Harry den Fluch überlebte!“
Dumbledore lächelte leicht: „Miss Granger, ihre scharfsinnige Art greift vorweg. Denn als Harry damals von Voldemorts Todesfluch getroffen wurde, hatte dieser die Absicht zu töten und dazu zuvor schon zwei Morde begangen.... Was du noch wissen solltest ist, dass die abgesplitterten Seelenstücke normalerweise in Gegenstände gebannt werden... Hast du schon einmal darüber nachgedacht, warum du so eine Verbindung zu Voldemorts Gedanken hast, Harry?“
Eine kurze Weile dachte Harry über die grauenhaften Bilder nach, die im Endeffekt genau zu dieser unangenehmen Situation geführt hatten.
„Der Grund“, fuhr Dumbledore einfach fort, „für diese Kommunikation ist eben ein solcher Seelensplitter.“ Wieder fuhr ein Seufzen durch die Menge und Dumbledore bestätigte nun Harrys plötzlichen Gedankengang: „Als Voldemort dich damals angriff bedachte er nicht den Schutz deiner Mutter, die für dich gestorben war. So tat er das Gegenteil seines eigentlichen Plans – er ließ dir das Leben und ein Stück seines Selbst noch dazu – unbewusst natürlich, denn ich glaube nicht, dass er von diesem Horkrux weiß...“
„Also dann“, schloss Hermine mit dem Blick auf Harry, „hat Bellatrix Lestranges Fluch den Horkrux zerstört und der hat so eigentlich Harrys Leben gerettet...“ Dumbledore nickte ihr anerkennend zu: „Ja Hermine, es ist etwas komplizierter, als du es nun sagtest aber so sieht es jetzt aus.“
Der alte Mann erhob sich und wandte sich dem Kaminfeuer zu. „Ich befürchte Harry, dass du mit deiner Rettung deines Patenonkels deine wichtigste Absicherung zerstört hast.“ Er atmete schwer aus und sah Harry direkt an: „Ich glaube auch wenn Hogwarts der sicherste Ort ist, den du hier finden kannst, ist es sicherer für dich wenn du im Schutz eines Bannzaubers bleibst.“
Harrys Herz machte einen schmerzhaften Aussetzer: „Ich darf nicht nach Hogwarts zurück, Sir?“
Dumbledore bewegte keinen Muskel und fügte hinzu: „Du wirst Unterricht durch Lehrer des Institutes erhalten, kein Wort darf an das Ministerium gelangen,“ und er sah Mr. Weasley scharf an, „du wirst hier bleiben, bis ich alle anderen Horkruxe gefunden habe und Voldemort sterblich ist.“
„Aber ich will -“, „Nichts willst du Harry, außer hier bei mir zu bleiben“, fuhr Sirius ihm ernst ins Wort, „Du bist dort draußen nicht sicher und wenn Dumbledore recht hat, wird es für dich gar nicht nötig sein, Voldemort jemals wieder zu begegnen!“

So sah also die brillante Zukunft des berühmten Harry Potter aus, dachte sich Harry als er in dieser Nacht aus dem Fenster seines Zimmer sah, in dem Ron vor sich hin schnarchte.
So wird der berühmte Harry Potter also ein Gefangener der Gerechtigkeit, so wird er hier leben müssen bis Voldemort gestürzt ist... wenn er jemals besiegt werden wird...


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Die Halle der Prophezeiung ist das erste Set in einem „Harry Potter“-Film, das komplett im Computer generiert wurde.
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