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Fanfiction

Gute Mädchen kommen in den Himmel - Du sollst nicht...

von Lufix

12. Kapitel
Du sollst nicht...



„Kannst du mir mal bitte erklären, was hier gerade läuft?“, rief Hermine verwirrt, während sie auf dem Beifahrersitz saß, eine Zigarette nach der anderen rauchte und Draco mit verbissener Miene hinter Ilias Wagen her fuhr.
Ilias wusste wo Monika war.
Er hatte den Täter schon seit einiger Zeit beobachtet.
Warum hatte er sich nicht an das VKS gewendet?
Weil er wissen wollte, ob Draco was auch immer konnte? Verdammt noch mal, wen kannte Draco eigentlich nicht? Es war doch wirklich erstaunlich, dass der Blonde jede Menge Vampire, Hunter und vermutlich auch noch andere zwielichtige Charaktere kannte.
„So langsam wird mir einiges klar“, begann Draco langsam.
Hermine sah ihn abwartend an.
Sie würde ihn nicht unterbrechen.
„Ilias hat schon seit langer Zeit einen Blick auf mich geworfen. Er ist der Meinung, dass ich als Hunter egal, ob beim EHB oder beim VKS völlig falsch aufgehoben bin. Er will, dass ich für ihn arbeite. Wenn es wirklich stimmt, dass er seit Beginn des Falls informiert war, wollte er seine Behauptung vermutlich überprüfen. Ich würde mich nicht wundern, wenn ich nach der ganzen Sache ein Jobangebot von ihm bekommen würde. Ein Meistervampir wie er es ist, würde sich niemals selbst die Hände schmutzig machen. Und es gibt immer böses Blut, wenn er einen seiner Nachkommen zum töten ausschickt. Ich weiß es nicht genau, aber ich glaube, er will mich engagieren, damit ich für ihn seine Feinde eliminiere“, erklärte Draco.
„Mag ja sein, aber warum hat er diesen Verrückten nicht schon längst umbringen lassen?“, fragte Hermine.
„Wenn er sich in Chicago aufgehalten hat, dann befand er sich nicht mehr in Ilias offiziellen Einflussbereich. Er weiß zwar genau, was in Nordamerika passiert, aber überall kann er auch nicht eingreifen. Und der Meistervampir von Chicago gehört nicht gerade zu Ilias Busenfreunden“, antwortete Draco.
„Aber es war doch sein Nachkomme, wie er eben gesagt hat“, behaarte Hermine.
„Vampire denken anders als wir“,erwiderte Draco nur kurz angebunden.
Die Braunhaarige schüttelte den Kopf. Sie würde es nie verstehen.
„Was ist mit dem Helfer des Täters? Diesem William?“, meinte sie stattdessen.
Draco warf einen kurzen Blick in den Rückspiegel.
„Ich weiß es nicht, aber ich bin mir sicher, dass Ilias es weiß“, antwortete er. „Kennst du den Wagen hinter uns? Der folgt uns jetzt schon drei Blocks lang.“
Hermine drehte sich um und sah aus dem Rückfenster.
Eine schwarze Limousine folgte ihnen mit einem gemessene Sicherheitsabstand. Getönte Scheiben, es war nicht zu erkennen, wer den Wagen fuhr. Das war aber auch gar nicht nötig, denn Hermine hatte erst vor ein paar Tagen hinter diesen Scheiben gesessen.
„Das ist Bafello“, sagte sie leise.
„Wird das hier jetzt ein Machtkampf?“, murmelte Draco mit besorgter Stimme.
Es war ihm anzusehen, dass ihm die ganze Entwicklung überhaupt nicht gefiel.
Ilias Wagen bog in Richtung Hafen ab.
Das war auch so klischeehaft. Entweder war es eine Lagerhalle oder irgendeiner der Docks im Hafen. Gab es etwa keine andere Möglichkeit eine Leiche zu verstecken?
„Jetzt weiß ich auch, warum sich Bafello dazu gesellt hat. Wir befinden uns in einem Teil, der von ihm kontrolliert wird“, meinte Draco mit einem Blick aus dem Fenster.
Hermine schüttelte den Kopf.
Dieses lose Abkommen, das Bafello und Ilias vor langer Zeit getroffen hatten, wurde jetzt auf die Probe gestellt.
Wer wusste schon, was passieren würde, wenn ein unkontrollierter Nachkomme von Ilias in Bafellos Bezirk für Unruhe sorgte?
Vor allem, wo Ilias anscheinend an Draco interessiert war und Bafello eindeutig Hermine bevorzugte. War ja wirklich süß...
Ilias Wagen bog in eine weiter Straße ab und vor ihnen tauchte eine Fabrikhalle auf. Es war ein Schiffsbauunternehmen. Hermine glaubte sich zu erinnern, dass Bafello hier seine Finger mit im Spiel hatte. Bafello machte Geschäfte. Ilias regierte. So war die Aufteilung.
Sie hielten vor der Halle.
Ilias und sein Leibwächter traten aus dem ersten Wagen. Hermine und Draco aus dem nächsten. Bafello trat alleine aus seiner Limousine. Mannhauser, Juri und Mike hielten mit dem letzten Wagen auf dem Vorplatz.
„Was für eine Versammlung!“, rief Ilias und seine Augen glühten auf.
Hermine schluckte.
Sie hatte das Gefühl, dass Ilias nur einen Fingerbreit von Wahnsinn entfernt war.
Dracos Hand lag auf seiner Waffe. Auch die Anderen hatten ihre Pistolen bereits hervorgezogen und entsichert.
„Was wird das hier, Ilias?“, fragte Bafello.
Lässig lehnte er an seinem Wagen.
Sein Fahrer war nicht zu sehen.
„Ich werde ein Exempel statuieren“, erklärte Ilias lächelnd.
„In meinem Einflussbereich?“, fragte Bafello mit einem harmlosen Ton in der Stimme. Aber seine Augen waren kurz dunkelrot aufgeleuchtet. Hermine war sich sicher, dass er vor Wut kochte.
„Können wir diese Diskussion auf nachher verschieben? Monika ist da drin“, unterbrach Hermine das faszinierende Schauspiel.
„Weil er seine Nachkommen nicht im Griff hat!“, zischte Bafello.
Weder er noch Ilias benahmen sich jetzt noch wie Menschen.
Sie fauchten sich an und belauerten sich gegenseitig.
Nun übernahm Mannhauser die Führung.
„Mister Malfoy, Sie nehmen rechts von mir Aufstellung. Mister Sheen, Sie bewachen die linke Seite, Mister Urbanek, Sie nehmen die rechte Seite“, ordnete er an.
Hermine musste ihm Recht geben.
Wenn die beiden Uralten der Meinung waren, dass sie hier und jetzt ihr Abkommen neu definieren mussten, dann mussten sie eben selbst die Sache in die Hand nehmen.
„Miss Granger, Sie halten sich im Hintergrund“, befahl Mannhauser.
„Miss Granger, wird mit mir gehen“, erklärte Bafello leise.
Alle drehten sich zu ihm um.
„Wird sie nicht“, knurrte Draco.
Bafellos Augen richteten sich mit eisiger Kälte auf ihn.
„Wenn ich sagen, dass sie das tut, dann wird sie das“, zischte er.
Draco wollte etwas erwidern, aber Hermine war es genug.
„Wir machen es so. Monika ist mir wichtiger und ich bin mir sicher, dass Bafello mir nichts tut. Außerdem wird er uns schon längst bemerkt haben“, fauchte sie böse.
Draco schluckte seine Antwort hinunter und nahm seine Position ein.
Ilias führte sie.
Mit eleganten Schritten trat er auf die Halle zu.
„Iluminado, komm heraus. Dein Herr und Meister ruft dich“, rief er mit mächtiger Stimme.
Bafello ließ ebenfalls seine Macht spielen und Hermines Haare stellten sich auf, als das Licht anging. Er konnte den Strom manipulieren! Wer konnte das denn von den Uralten?
„Ilias“, ertönte eine düstere Stimme aus einer hinteren Ecke.
Hermine wirbelte herum.
Ihr Herzschlag beschleunigte sich.
Ein großer, gutaussehender Mann mit schwarzem Haar und roten, stechenden Augen sah sie alle an.
Er trug einen Anzug und wirkte im Großen und Ganzen schlichtweg wahnsinnig. Neben ihm saß ein Mann mittleren Alters, der einfach nur unauffällig war. Allerdings hatte er ein gut zu geschnittenes Gesicht und flößte keine Angst ein. Neben ihnen auf dem Boden lag Monika gefesselt und geknebelt.
„Iluminado, hast du dir das immer noch nicht abgewöhnt? Du machst mich traurig“, sagte Ilias kopfschüttelnd.
Mannhauser zielte mit seiner Waffe auf den wartenden Vampir.
„Ich hätte nicht erwartet, dass ich für mein großes Werk so viele Zuschauer habe“, säuselte dieser und ignorierte den großen, bulligen Mann.
Bafello trat langsam vor.
„Du befindest dich hier in meinem Bezirk“, knurrte er.
Ilumando lachte wahnsinnig und warf den Kopf in den Nacken.
„Du solltest dich geehrt fühlen, dass ich deinen Bezirk zum Schauplatz ausgewählt habe“, grölte er.
„Was für ein Schauplatz?“, fragte Draco zischend.
Der wahnsinnige Vampir beugte sich vor und zerrte Monika in die Höhe.
„Sag ihnen, was du getan hast“, schnurrte er.
Seine klauenartige Hand schoss vor und riss ihr den Knebel aus dem Mund.
Monika schluchzte verzweifelt.
„Nein“, wimmerte sie.
Draco hob die Waffe.
Auch die Anderen zielten auf Ilumando.
„Sag es ihnen“, zischte er und griff ihr in die Haare.
„Ich habe meinen Freund erschossen, weil er mich geschlagen hat“, flüsterte Monika.
Sie starrte auf irgendetwas, das vor langer Zeit passiert war.
„Da habt ihr es! Die ganze Welt ist verkommen und niemand will es sehen“, schrie Ilumando und stieß sie auf den Boden.
Hermine sah sich unruhig um.
Der Vampir schien langsam die Fassung zu verlieren.
Ilumando schwebte hinauf auf eine der riesigen Maschinen.
„Gott sprach,du sollst nicht ehebrechen! Und was macht Regina? Sie betrügt ihren Mann!“, schrie er.
Sein Handlanger saß immer noch auf dem Platz, an dem sie ihn angetroffen hatten.
„Gott sprach, du sollst nicht stehlen und Stella ergaunert sich ihre Rolle! Gott sprach, du sollst nicht begehren deines nächsten Weib, Magd und Vieh und alles was sein ist und Mandy verzerrt sich heimlich nach ihrem Schwager. Alle sind sie verkommen. Du sollst Vater und Mutter ehren und Gina belügt und betrügt ihre Eltern. Sie haben ihre gerechte Strafe bekommen“, rief er und sah sie alle an.
Bafello schob Hermine eine Hand auf die Schulter und zog sie zurück.
„Rühre dich nicht vom Fleck. Vermutlich wird er dich als erstes angreifen“, warnte er sie.
Hermines Nacken kribbelte, als sein warmer Atem über ihren Hals strich.
„William, würdest du unseren Gästen ihre Plätze zeigen?“, fragte Ilumando wohlwollend.
Der Mann nickte.
Einen Moment leuchteten seine Augen rot auf. Dann sprang er auf sie zu und vor Schreck wichen sie einige Schritte zurück.
Bevor Hermine noch nachdenken konnte, schossen Ilias, Bafellos und Dracos Köpfe nach oben.
Bafellos riss Hermine herum, während die Anderen mit einem Hechtsprung aus ihrer Falle sprangen. Hinter ihnen befand sich ein großer Container und mit einem lauten Knall viel die Klappe von oben herunter. So schnell würden Mannhauser und die Anderen nicht daraus kommen.
Aber Hermine hatte andere Sorgen.
Sie drehte sich um.
Ilumando hatte Monika an der Kehle gepackt und war mit ihr an die Decke der Halle geschwebt. Er hielt sie im Arm wie ein Geliebte. Auf seinem Zeigefinger befand sich eine Art Fingerhut, der nadelspitz war und auf ihre Brust zeigte.
„Ihr werdet mich nicht aufhalten können. Wenn ich erst hier mein Werk vollendet habe, werde ich die Welt revolutionieren. Wir werden einen Gottesstaat errichten, in dem ich Gottesrichter bin“, rief er völlig außer sich.
Draco sah mit frustrierter Miene nach oben.
Sie konnten nichts tun und Hermine bezweifelt, dass einer der Uralten für Monika einen Finger rühren würden. Sie wollten diesen Verrückten vernichten, nicht das Leben ihrer Kollegin retten...
Im Hintergrund hämmerten Juri und die Anderen gegen die Wände des Containers. Es klang wie die Trommeln der Hölle.
Da kam Hermine eine Idee.
„Du wirst niemals den Himmel betreten, Ilumando. Gott liebt dich nicht“, rief sie hinauf.
Die Männer wirbelten zu ihr herum und starrten sie an.
Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Wenn es nach hinten los ging, was sie vor hatte, dann würde das hier ziemlich böse Enden.
„Was hast du vor?“, zischte Draco wütend.
„Du lügst! Du verstehst sein Wort nicht. Ich befolge seine Worte und Gesetzt und verdamme diese, die nicht seinen Worten folgen“, kreischte Ilumando.
Sein Griff lockerte sich um Monikas Kehle.
Sie schluchzte immer noch verzweifelt und versuchte zu verhindern, dass sie erstickte.
„Du bist selbst verdammt. Glaubst du wirklich Gott, wollen einen Diener, der wie du schon tot ist. Du bist ein Diener der Hölle, egal was du tust“, schlug Hermine ihm entgegen.
Sie hatte keine Ahnung, ob das stimmte, aber sie musste diesem fanatischen Spinner seinen Glauben nehmen.
„Du hast selbst getötet! Wenn du nicht bereust, wird Gott dich niemals lieben. Du bist verloren, egal, was du tust. Von dem Moment, in dem du Ilias Blut getrunken hast, hast du deinen Platz im Himmel verspielt“, rief Hermine bitter.
„DU LÜGST! DU LÜGST! GOTT WIRD MICH IN SEINE ARME SCHLIEßEN!“, brüllte er.
„Was machst du da?“, zischte Draco und wollte sie am Arm packen.
Aber Bafello warf ihm einen warnenden Blick zu.
„Sie hat eine grandiose Idee gehabt. Er wird uns angreifen und Monika vergessen“, erklärte er Hermines Idee.
„Du hast dein Recht auf Gottes Liebe für ein endliches sehr langes Leben eingetauscht. Hast dein Recht auf Vergebung für die Kraft der Vampire geopfert, Ilumando. So wie Esau sein Erstgeborenenrecht für eine Linsensuppe verkauft hat, hast du Gottes Gnade für ein langes Leben und unglaubliche Kraft verkauft“, setzte Hermine noch einen drauf.
Bevor sie wussten, wie ihnen geschah, ließ er Monika los. Hermine stürzte in ihre Richtung.
Bafello und Ilias kauerten sich auf den Boden und sprangen dann gleichzeitig los, während Draco eine gezielten Schuss abgab. Ilumando flog zurück und knallte gegen den unfertigen Bauch eines Schiffes.
Hermine hatte keine Augen für die Anderen.
Monika war schwerverletzt. Allein durch den Sturz hatte sie sich sicherlich einige Knochen gebrochen.
„Hörst du mich, Monika? Wir bringen dich hier heraus“, versprach sie ihr.
Sie wollte sie aufheben, als plötzlich eine Hand in ihrer Haare packte und sie zurück zog.
Entsetzt starrte Hermine in Williams Augen.
„Wo wollten wir denn hin?“, fragte er lächelnd.
Hermine riss ihre Hand in die Höhe und versuchte abzudrücken, aber er schlug ihr die Waffe einfach aus der Hand. Wild um sich schlagend versuchte sie sich aus seinem Griff zu lösen. Er packte sie fester und riss ihre den linken Arm auf den Rücken.
„Lass mich los!“, kreischte sie panisch.
„Schlampe, halt still“, zischte William.
Hinter ihnen kämpften Draco und die beiden Uralten gegen den völlig durchgedrehten Vampir.
Da schaffte sie es ihren Zauberstab zu fassen und rammte ihn nach oben.
Sie dachte gar nicht mehr daran eine Zauberspruch auszusprechen. Stattdessen bohrte sich ihr Stab in Williams rechtes Auge.
Kreischend ließ er sie los.
Hermine wirbelte herum und trat nach ihm.
„Stupor!“, rief sie hysterisch.
Ihre Hand zitterte so, dass sie ihn nicht traf.
Ihr Herz hämmerte wie eine wilde Trommel gegen ihren Brustkorb.
William schlug nach ihren Beinen und Hermine stolperte zurück.
Sie fiel über Monika. Jeder Knochen tat ihr weh, als sie auf dem Betonboden aufschlug. William sprang auf sie zu, doch da ertönte ein Schuss und er flog zur Seite. Einen Moment sah sie die Einschussstelle in seiner Schläfe. Verwirrt sah er sie an, doch bevor er auf dem Boden aufschlug, war er schon zu Staub zerfallen.
„Ist alles in Ordnung?“, fragte Draco mit besorgter Miene.
Er stand mit gezückter Waffe über ihr und sah sie an.
Ein Kreischen ließ sie beide herum wirbeln.
Die beiden Uralten stand einem blutüberströmten Ilumando gegenüber.
„Du bist an allem Schuld. Ich hätte in Spanien bleiben sollen und ins Kloster gehen sollen, so wie ich es wollte“, rief er hysterisch und zeigte auf Ilias.
„Ilumando, ich habe dich zu nichts gezwungen“, erklärte der Beschuldigte mit einem Lächeln.
Es war unheimlich, wie sehr er die Verzweiflung seines Nachkommen genoss.
Auf Bafellos Gesicht war wenigstens eine Spur von Abscheu erschienen.
„Du bist der Teufel! Du hast mich verführt“, heulte der wahnsinnige Vampir. „William, William, töte sie.“
„William ist tot und du wirst ihm bald folgen“, rief Draco und zielte auf ihn.
Aber da trat Ilias vor und berührte seinen Nachkommen an der Schulter.
„Beruhige dich mein Sohn. Erinnere dich daran, wie es war, als ich mich um dich gekümmert habe. Ich habe dir Gotteswort zu verstehen gegeben. Erinnere dich“, sprach er ihn an.
Tränenüberströmt hob Ilumando den Kopf.
„In Santiago. Als ich ins Kloster wollte“, flüsterte er.
„Ja. Und ich habe dir etwas viel besseres geboten“, redete Ilias auf ihn ein.
Ilumando saß völlig aufgelöst auf dem Boden.
Nun kroch er langsam auf Ilias Hände zu.
Der Uralte strich ihm über den Kopf. Bafello trat mit abgewandten Gesicht zurück. Hermine presste ihr Gesicht in Dracos Brust.
„Kehre nun zu deinem Schöpfer zurück“, flüsterte Ilias mit einem grausamen Zug um den Lippen.
Ilumando hob verwirrt den Kopf.
Dann wurde Ilias Gesicht mit einem Schlag gehässig und böse und seine Augen leuchteten auf.
Seine Hände schlossen sich um den Kopf seine Nachkommen und mit einem einzigen gewaltigen Ruck riss er ihm den Kopf von den Schultern.
Es dauerte keine Sekunde, da war er zu Staub zerfallen.
Hermine schüttelte den Kopf, Draco strich ihr über den Kopf.
Es waren nur noch die Hilferufe der Anderen zu hören, die aus dem Container kamen.
Eine einsame Träne lief über Hermines Wange.


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