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Fanfiction

What if Love... - Kapitel 10

von Zelda-Angel

Sorry, ist leider etwas kurz geraten.


Kapitel 10

Leandra brauchte noch zwei Tage, bis sie wieder richtig munter war. Schlafmangel bekam ihr gar nicht. Es war Sonntag und Leandra schleppte Tom rüber nach Newmarket auf die Pferderennbahn.
„Sun Chariot läuft im fünften Rennen, noch Zeit. Wie spät ist es?“
„Fast drei.“
„Okay, dann kommt jetzt das dritte Rennen. Komm mit.“
An einem der Stände besorgte Leandra das Programmheft und sie lasen sich das Starterfeld durch.
„Schwierig zu sagen, wer gewinnt. Du wettest doch mit, oder?“
„Wetten?“
„Du kannst zum Beispiel 50 Cents wetten, welches Pferd gewinnt. Aber hier ist das sehr schwer zu sagen.“
Leandra schloss die Augen, piekte mit dem Finger auf die Seite und öffnete die Augen wieder.
„Nummer 8. Okay, setz ich auf die 8. Und du?“
Tom tat es ihr gleich und setzte auf die 5. Die beiden gingen zum Schalter und hatten kurz darauf ihren Wettschein in der Hand.
Bei diesem Rennen gingen sie leer aus, beim nächsten hatte Tom Glück. Die Quote war nicht schlecht, 67:10 (für zehn Pfund Einsatz gab es 67 Pfund zurück). Dann kam das fünfte Rennen, in dem Sun Chariot, Leandras Liebling, lief. Dieses Mal setzte Leandra zehn Pfund auf Sieg.
„Wenn Sun Chariot gewinnt, geb ich dir nachher einen aus“, sagte Leandra.
„Da bin ich ja mal gespannt.“
Sun Chariot gewann (Quote aufgrund des bisherigen schlechten Saisonverlaufs 120:10) und Leandra lud Tom in ihren Lieblingspub an der Rennbahn ein. Die beiden bestellten sich Bier und redeten viel.

Leandra gab fast ihren ganzen Gewinn in diesen Stunden aus, bis sie sich gegen Mitternacht auf den mondbeschienen Rückweg machten, beide doch recht beschwipst, aber Leandra um einiges mehr als Tom, obwohl er mehr Bier getrunken hatte als sie. Aber sie vertrug eben kaum was.
„Wir... wir müssen aufpassen, dass Mum uns nich’ erwischt“, brachte Leandra mühsam heraus. „Die bring’ mich sons’ um.“
„Keine Sorge, das schaffen wir schon“, meinte Tom und legte ihr den Arm um die Schulter, als sie fast das Gleichgewicht verlor.
Ein Prickeln zog über Leandras Arm und dann durch ihren ganzen Körper. Verwirrt sah sie Tom an. Was war auf einmal los mit ihr? Es war ein ganz eigenartiges Gefühl, aber es fühlte sich gut an. Irgendwie.

Sie schlichen sich aufs Grundstück der Fawcetts und Tom zauberte eine Strickleiter ans Fenster von Leandras Zimmer.
„Schaffst du das?“, fragte Tom skeptisch.
„Muss ja.“
Tapfer hangelte Leandra sich die Strickleiter hoch und schaffte es tatsächlich fast heil in ihr Zimmer. Sie blieb nämlich mit ihrem Fuß am Fensterrahmen hängen und fiel dann in ihr Zimmer. „Au.“ Sie rieb sich ihr Knie. Tom kam hereingeklettert.
„Hast du dir weh getan?“
„Geht schon. Hab mich nur mal wieder voll hingelegt.“
Tom sah sie an und fing an zu lachen. Leandra lachte mit. Irgendwann verstummten sie und Tom zog Leandra hoch. Sie stolperte und Tom schob sie sanft rüber auf ihr Bett. Er zog ihr die Schuhe aus und Leandra rollte sich zusammen wie ein kleines Kind.
„Ich trink nie wieder“, stöhnte sie.
„Da bin ich ja mal gespannt.“
„Hör auf, mich zu ärgern. Ich fühl mich total schlecht. Alles dreht sich.“
Sie schloss die Augen und holte ein paar Mal tief Luft. Als sie sie wieder öffnete, ging es wieder etwas besser.
Tom kniete sich vor ihrem Bett hin, damit er auf Augenhöhe mit ihr war. Leandra sah ihm in die Augen, die im silbernen Mondlicht eigenartig funkelten. Tom holte Luft und wollte etwas sagen, dann schloss er den Mund jedoch wieder und sah sie einfach nur an. Es war Leandra, als würde sie von seinen Augen angezogen, als sie langsam den Kopf hob. Tom neigte sich zu ihr. Alles geschah wie in Zeitlupe. Und dann, kurz bevor sich ihre Lippen trafen, sagte Tom leise:
„Wenn du willst, kann ich dich in einen Zauberschlaf versetzen.“
Leandra schrak hoch und brauchte einen Augenblick, um wieder einigermaßen denken zu können. Zauberschlaf? Doch dann kam ein erneuter Schwindelanfall über sie.
„Du kannst das? Ach, wieso wundert mich das eigentlich, du kannst ja alles. Ja, bitte, mach das, ich will nur noch schlafen.“
Tom zog seinen Zauberstab hervor und murmelte einen Spruch. Sofort wurden Leandras Lider schwer und keine fünf Sekunden später war sie eingeschlafen. Sie merkte nicht, wie Tom ihr sanft über die Wange strich, bevor er ging.

Trotz des Zauberschlafs fühlte Leandra sich am nächsten Morgen, als wäre ihr ein Kessel gegen den Kopf geflogen. Alles tat ihr weh und ihr war sterbenselend zumute. Sie schaffte es nicht mal, sich im Bett umzudrehen und duselte immer wieder ein.
Irgendwann klopfte es an der Tür. „Hm?“
Tom steckte den Kopf durch den Türspalt. „Hallo.“
Leandra hob schwach eine Hand.
„Dir geht’s nicht gut, was?“, fragte Tom, kam rein und machte die Tür zu.
„Nicht gut? Mir geht’s beschissen! Mein Schädel dröhnt, ich hatte noch nie in meinem Leben so grausames Kopfweh und ich hab mich noch nie so elend gefühlt.“
Nach diesem Ausbruch sank Leandra stöhnend ins Kissen zurück.
„Mum bringt mich um!“
„Hat deine Mum irgendwo einen Vorrat an Zaubertränken für solche Sachen?“
„Vorratskammer in der Küche“, murmelte Leandra.
„Okay, bin gleich wieder da.“
Während er weg war, fiel Leandra ein, was letzte Nacht passiert war – oder genauer gesagt, was beinahe passiert war. Himmel, sie hätte beinahe Tom geküsst. Und du hast es gewollt!, sagte eine Stimme in ihrem Kopf. Und dann hatte Tom anscheinend im allerletzten Moment kalte Füße gekriegt. Wie sich das wohl angefühlt hätte? Seine Lippen auf ihren? Bei dem Gedanken daran erschauderte sie und ein leichtes Kribbeln machte sich in ihrem Körper bemerkbar.
Aber dann ging die Tür auf und Tom kam mit einem kleinen Fläschchen Zaubertrank zurück.
„Der wird bei euch wohl nicht oft benutzt“, stellte er fest.
„Liegt daran, dass Mum und Dad kaum Zeit haben, sich zu betrinken.“
„Zum Glück werden Zaubertränke ja nicht schlecht, egal, wie lange sie rumstehen. Hier, trink einen Schluck, das müsste eigentlich reichen.“
„Sicher?“
„Dann trink halt zwei, wenn’s dich beruhigt, aber mehr nicht.“
Brav trank Leandra ihre Medizin. Tom brachte rasch den Trank wieder zurück. Als er wieder in Leandras Zimmer kam, fühlte die sich schon besser, wagte es aber noch nicht, aufzustehen. Tom setzte sich auf die Bettkante und sie redeten. Leandra war etwas nervös wegen dem Beinahe-Kuss von Vorabend, aber Tom ließ sich nichts anmerken und so tat sie ebenfalls so, als wäre nichts passiert.

Zum Mittagessen stand Leandra dann schließlich auf. Beim Essen bat Mrs. Fawcett Leandra und Tom, den Garten zu entgnomen. Also zogen die beiden nach dem Essen in den Garten.
„Schon mal gemacht?“, fragte Leandra.
„Nein.“
Leandra ging zielstrebig auf einen Busch zu, langte hinein und zerrte eine Weile an etwas, bis es sich löste. „Loslassen, loslassen!“, fiepte der Gnom, aber Leandra beachtete ihn nicht.
„Das ist ein Gnom. Du packst ihn, dann wirbelst du ihn ein paar Mal im Kreis herum, bis ihm schwindlig wird und dann ab über die Gartenmauer.“
Leandra schwang den Gnom und schleuderte ihn über die kleine Mauer. Das Entgnomen dauerte Stunden und danach waren Leandra und Tom völlig fertig.

Nach dem Abendessen saßen alle im Wohnzimmer herum, spielten Zauberschnippschnapp oder lasen. Tom kritzelte Leandra heimlich einen Zettel: Spaziergang? „Ähm, Tom und ich sehen nochmal nach den Tieren, ja?“ Ihre Eltern tauschten einen vielsagenden Blick. „Macht das.“
Draußen nahmen Leandra und Tom den Weg an der Koppel entlang. Blacky folgte ihnen knurrend, aber sie waren das mittlerweile so gewöhnt, dass sie es kaum wahrnahmen.
„Ging es dir auch gerade so, dass es dort drin auf einmal ziemlich angespannt war?“, fragte Tom.
„Ja. Komisch.“
Sie schwiegen eine Weile, während sie nebeneinander hergingen. Die Sonne war gerade unter gegangen und im Osten wurde der Himmel langsam nachtblau.
„Und, ich nehme mal an, bei uns sind die Ferien besser als im Waisenhaus?“
„Auf jeden Fall. Das sind die besten Ferien, die ich je hatte.“
Leandra lächelte. „Freut mich.“
Die beiden unterhielten sich leise über alles mögliche.
Später gingen sie in Leandras Zimmer und sie spielte Klavier (weil Tom sie so lange genervt hatte, bis sie nachgegeben hatte). Tom saß neben ihr und sah ihr zu.
„Du spielst wirklich gut“, sagte er irgendwann. „Komponierst du auch?“
„Ich hab’s ein paar Mal versucht, aber bin grandios gescheitert. Vielleicht fehlt mir die Inspiration.“
„Ich glaube, wenn es soweit ist, schreibt sich die Melodie von ganz allein.“
„Denkst du wirklich?“
„Ja, sicher.“ Leandra lächelte ihn an.

Zwei Tage später sagte Tom: „Ich denke, ich sollte zurück. In zwei Wochen fängt die Schule wieder an und ich hab meine ganzen Sachen noch im Waisenhaus.“
Sie hatten gerade am Abend nochmal die Hühner gefüttert.
„Wir können deine Sachen auch einfach holen, wenn du lieber bleiben möchtest“, sagte Leandra.
„Nein, ist schon gut. Ich weiß doch, dass ich euren Alltag durcheinander bringe. Die zwei Wochen waren wirklich super.“
„Danke. Ich werde dich vermissen. War echt eine schöne Zeit.“
„Wir sehen uns doch in zwei Wochen wieder.“
„Aber nicht hier.“
„Ja, das stimmt allerdings. Komm her.“
Tom umarmte sie. Als sie seine Hände spürte, kam wieder dieses angenehm prickelnde Gefühl in ihr hoch. Was war das nur? Tom ließ sie wieder los und sie trat einen Schritt zurück.
„Ähm... ja, die Pferde müssen wir auch noch füttern.“ Sie hatte keine Ahnung, warum sie plötzlich so verlegen war und ging schnell los in Richtung Pferdestall.

Am nächsten Abend verabschiedete sich Tom. „Danke, dass ich bei Ihnen wohnen durfte, Mrs. und Mr. Fawcett. Das waren die besten Sommerferien, die ich je hatte.“
„Du bist jederzeit willkommen, Tom. Wie wär’s an Weihnachten?“, schlug Mr. Fawcett vor.
„Ja, genau“, pflichtete seine Frau bei. „Wir würden uns freuen.“
„Vielen Dank für die Einladung. Aber Weihnachten ist noch weit weg. Mal schauen, wie es mit der Schule ist.“
„Dieses Jahr dürfte es nicht so viel sein wie letztes Jahr“, meinte Leandra.
„Lassen wir es einfach auf uns zukommen“, entgegnete Tom und alle nickten.
„Willst du wirklich alleine im Dunkeln vom Tropfenden Kessel bis zum Waisenhaus laufen?“, fragte Leandra.
„Ich gehe oft allein im Dunkeln durch London. Keine Sorge, ich weiß mir schon zu helfen.“
„Na gut. Dann bis in zwei Wochen in Hogwarts.“
„Vielen Dank für alles. Auf Wiedersehen.“
„Wiedersehen, Tom. Es war schön, dich hier gehabt zu haben“, sagte Mrs. Fawcett.
Tom nahm das Flohpulver, lächelte Leandra zu, warf das Pulver ins Feuer und rief: „Winkelgasse!“ Eine Sekunde später war er verschwunden.

Leandras Eltern drehten sich zu ihr um und grinsten sie an.
„Was?“, fragte sie.
Ihre Eltern grinsten noch breiter.
„Mum, Dad! Es läuft doch überhaupt nichts zwischen Tom und mir und da wird auch nie was laufen!“ Glaub ich jedenfalls, fügte sie in Gedanken hinzu.
Jetzt sahen ihre Eltern tatsächlich enttäuscht aus.
„Sag niemals nie“, meinte ihr Vater.
„So ein netter, junger Mann, Schätzchen. Es ist nicht leicht so jemanden zu finden“, sagte ihre Mutter.
„Ich weiß, Mum, aber ich bin doch erst sechzehn.“
„Deinem Vater und mir war schon mit vierzehn klar, dass wir zusammen gehören“, konterte ihre Mutter.
„Ihr wart ja auch beide in einem Haus“, antwortete Leandra leise. „Bei mir und Tom ist das sehr schwierig und weil ich auch noch im Quidditch-Team bin... Die Slytherins wären nicht sehr begeistert, denk ich mal. Ich weiß ja nicht, wie das bei euch war, aber in heutigen Zeiten könnte es schon vorkommen, dass man dafür im Flur verflucht wird.“
„Selbst wenn. So etwas würde euch nur noch fester zusammenschweißen.“
„Sofern es jemals soweit kommt. Ich hab nämlich keine Ahnung, wie Tom die Sache sieht.“
„Immerhin hat er deine Einladung angenommen, oder? Und ihr zwei seid zusammen geklebt wie Pech und Schwefel“, sagte ihr Vater.
„Ja, schon... Ich weiß doch auch nicht.“
„Was dein Dad und ich eigentlich sagen wollen ist, dass wir nichts dagegen hätten, wenn du so empfindest“, schloss ihre Mutter.
„Danke. Schauen wir einfach, wie es in Hogwarts weiter geht. Ich geh nach oben. Gute Nacht.“
„Nacht, Schätzchen.“

Leandra grübelte in dieser Nacht viel nach. Könnte sie sich je in jemanden verlieben, der ein Monster in der Schule losgelassen hatte und damit ein Mädchen getötet hatte? Wenn Tom mit ihr zusammen war, war er ganz anders als sonst in der Schule. Und diese Seite von Tom mochte sie sehr. Diese Seite ließ Leandra oft vergessen, dass er noch diese dunkle Seite hatte und genau das war das Problem. Sie vergaß oft, dass sie es mit dem Erben Slytherins zu tun hatte, der laut ihrer Vision ein sehr mächtiger und auch sehr böser Zauberer werden würde. Es sei denn, sie konnte es irgendwie verhindern. Aber wie sollte sie das anstellen. Hingehen und sagen: „Hallo, Tom, ich hab in die Zukunft gesehen und bitte dich, nicht böse zu werden?“ Na klar, super. Leandra seufzte und schlief schließlich ein.


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