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Fanfiction

Love has sharp teeth - Kapitel 3

von Nathania

Kapitel 3




Erzähler Sicht


Die vier Rumtreiber saĂźen in der GroĂźen Halle am Gryffindortisch.
Gerade war der sprechende Hut mit ans Ende seiner alljährlichen Rede gekommen und nun begannen die Häusereinteilungen für die neuen Schüler.
Professor McGonagall, die Lehrerin für Verwandlung und Hauslehrerin von Gryffindor, rief die Schüler auf, die kamen dann vor, setzten sich auf einen Holzhocker, bekamen den alten sprechenden Hut aufgesetzt und wurden von ihm dann ihn eines der vier Häuser eingeteilt.

Remus hatte seinen Freunden erzählt, dass in diesem Jahr eine neue Schülerin nach Hogwarts wechseln wird, und nun warteten die vier gespannt auf die Neue.
„RAVENCLAW!“, schrie der alte Hut und teilte damit ein kleines blondes Mädchen ein, das nun zum Ravenclawtisch lief.
„ Soweit ich sehen kann ist sie nicht mit den Erstklässlern rein gekommen.“, sagte James, der nun wieder besser gelaunt war.
Die anderen Drei nickten zustimmend.
Sirius grinste „ Das wäre ja auch irgendwie ziemlich peinlich gewesen.“
„Vielleicht wurde sie schon eingeteilt und sitzt schon an irgendeinem Tisch.“, meinte Remus und sah sich in der Halle um.
Auch die anderen drei Jungs schauten, ob sie nicht irgendwo ein fremdes Gesicht unter den SchĂĽlern sahen, doch sie entdeckten niemanden.
SchlieĂźlich kam Remus zu dem Entschluss, dass sie einfach mal abwarten sollten.

Eine halbe Stunde später wurde schließlich der letzte Erstklässer, ein kleiner braunhaariger Junge mit Namen Adam West, nach Slytherin gesteckt.
Der Slytherintisch applaudierte lautstark und als es wieder ruhig in der Großen Halle wurde, meldete sich McGonagall zu Wort: „ So das wars erstmal mit den diesjährigen Erstklässlern. Aber nun müssen wir noch jemanden einteilen der dieses Jahr von einer anderen Schule zu uns nach Hogwarts wechselt.“
In der Halle brach leises GeflĂĽster aus.
„Grey, Jane Darla.“, rief McGonagall laut.
Plötzlich war es mucksmäuschenstill.
Die Rumtreiber und auch der Rest der Schüler sahen gespannt nach oben, als sich plötzlich die Holztür hinter dem Lehrertisch aufging und ein Mädchen die Halle betrat.
Remus sah, wie die MĂĽnder seiner Freunde vor erstaunen aufklappten und auch er war erstaunt, aber hatte sich im Griff.
Der Grund warum seine drei Freunde, und mit ihnen auch einige andere männliche Schüler, mit offenem Mund da saßen, war die äußere Erscheinung des Mädchens.
Sie hatte langes, tief schwarzes, glänzendes Haar, das ihr in leichten Locken über die Schulter fiel, reine relativ helle Haut und Remus konnte selbst aus dieser Entfernung sehen, dass sie strahlende, azurblaue Augen besaß.
Sie war zierlich und hatte eine nahezu perfekte Figur.
Remus fand, dass sie aussah wie diese Schneewittchen aus einem dieser Muggelmärchen.
„Verdammt ist die heiß.“, flüsterte Sirius, der wohl als erster seine Sprache wieder fand, seinen Freunden zu.
War ja klar, dass so was von ihm kommen musste.
Jane war inzwischen vorgetreten, hatte sich auf den Hocker gesetzt und bekam nun den sprechenden Hut aufgesetzt.



Janes Sicht


Als ich die Halle betrat waren alle Augen auf mich gerichtet.
Na super.
Ich bemerkte, dass einigen Jungs vor erstaunen der Mund offen stehen geblieben war.
Natürlich wusste ich, dass ich nicht gerade hässlich war und war auch ganz froh darüber, aber so angeglotzt zu werden nervt wirklich.
Nun trat ich vor zu Professor McGonagall vor, die ich schon vorhin kennen lernte, als sie mir erklärte welche Häuser es in Hogwarts gab.
Es gab Ravenclaw, Hufflepuff, Gryffindor und Slytherin und die Aufteilung war eigentlich ganz einfach.
Man bekam einen alten Hut aufgesetzt, der in das innerste eines Menschen sehen konnte und seinen Charakter sah. Dann steckte er alle Klugen nach Ravenclaw, alle Mutigen nach Gryffindor, alle Listigen nach Slytherin und die die ein gutes Herz hatten kamen nach Hufflepuff.
Mir war es völlig egal in welches ich kam.
McGonagall lächelte mir aufmunternd zu und ich ließ mich auf den Holzhocker, der neben ihr stand, fallen.
Jetzt nahm sie diesen alten, schmutzigen Hut und setzte ihn mir auf den Kopf.
Und was hab ich vorhin noch gesagt? Ist das nicht ein SpaĂź?
Ich hoffe man kann den Sarkasmus hören….
Plötzlich hörte ich eine Stimme in meinem Kopf: „Oh, das wird nicht einfach.“
Was war das denn bitte jetzt? Hatte ich jetzt endgĂĽltig meinen Verstand verloren?
„ Nein Miss Grey, sie haben noch nicht ihren Verstand verloren.“, hörte ich die Stimme wieder.
Puhh jetzt bin ich aber erleichtert, die Stimme in meinem Kopf hat mir gesagt, dass ich nicht verrĂĽckt bin.
„Sie sind wohl nicht besonders klug, was? Ravenclaw kann ich also schon mal ausschließen“, meinte die Stimme amüsiert.
Und in dem Moment fiel bei mir der Groschen.
Es war der schmutzige, alte Hut der da in meinem Kopf drin war.
Sehr beruhigende Vorstellung.
Irgendwie schien ich den Hut gerade verärgert zu haben „Miss Grey! Also bitte, ich bin doch nicht schmutzig!“
Äh.. nein natürlich nicht… war nur ein Scherz, dachte ich und hoffte, dass mir der Hut das abkaufen würde.
Und es klappte, denn der Hut schien darauf wieder besänftigt zu sein.
„Also“, fuhr er nun mit seiner Beurteilung fort „ Mhh… ich weiß wirklich nicht genau wo ich Sie hin stecken soll… einerseits sind Sie, obwohl es eben nicht danach aussah, sehr klug, was Sie zu einer Ravenclaw Kandidatin macht…. aber Sie sind auch listig… Slytherin könnte Ihnen da sehr gut weiter helfen…. andererseits sind Sie auch unglaublich mutig und loyal, also würde auch Gryffindor zu Ihnen passen…Was meinen Sie denn dazu?“
Mir ist das egal, dachte ich.
„Wirklich?“, fragte der Hut nach.
Ich bejahte in Gedanken.
„Na wenn das so ist“, meinte der Hut „Dann wurde ich sagen… GRYFFINDOR!“
Der Gryffindortisch brach in tobenden Applaus aus.
McGonagall nahm mir den Hut wieder ab und ich stand auf und ging zu dem Gryffindortisch.
Ein rothaariges Mädchen deutete auf den freien Platz neben ihr und winkte mich zu sich.

Na ja jetzt hatte ich zwei Optionen zur Auswahl: Entweder ich setze mich nach vorne zu den winzigen Erstklässlern, oder ich ging zu der freundlich wirkenden Rothaarigen.
Ich entschied mich fĂĽr letzteres.

„Hi Jane. Mein meine Name ist Lily Evans und ich bin die Vertrauensschülerin von Gryffindor.“, begrüßte sie mich lächelnd.
„Freut mich.“, erwiderte ich freundlich und setzte mich auf den freien Platz neben ihr.
Gegenüber von mir saßen nun ein blondes und ein braunhaariges Mädchen.
Die Blonde stellte sich mir als Selene Jones vor und die Braunhaarige hieĂź Alice Baker.

Während des Essens wanderten die Blicke der Schüler immer wieder mal zu mir.
Ich fĂĽhlte mich wie ein wildes Tier im Zoo.
Keine schöne Erfahrung.
„ Und wo kommst du?“, fragte mich Lily.
„Aus Brighton.“, antwortete ich ihr brav.
Eigentlich hatte ich nicht vor hier irgendwelche Freundschaften zu schlieĂźen.
Schon allein wegen der Tatsache, dass ich ein Wolfsmensch bin, war ich der Meinung, dass ich mich von allen fernhalten sollte.
Ich war nur hier, um Antworten finden.
Aber irgendwie fand ich die Rothaarige sympathisch. Und auch Selene und Alice schienen nett zu sein.
„Und du?“, fragte ich sie schließlich.
„Oh, ich wohne in Edenbridge“, lächelte sie und schaufelte sich noch mehr Kartoffelbrei auf ihren Teller.
Wie kann so ein kleines Mädchen soviel essen?
Na ja das Essen hier war nicht schlecht, aber dadurch, dass ich mich wie ein Tier im Zoo fĂĽhlte, war mir der Appetit vergangen.
„Spielst du Quidditch?“, fragte mich Alice nun interessiert.
„Ähm… nein.“, antwortete ich ihr „Ich hab es aber auch noch nie ausprobiert.“
Jetzt schien Alice ganz euphorisch zu sein „Oh, wenn du Lust hast könnten wir mal zusammen trainieren. Vielleicht hast du ja Talent. Ich spiel als Jägerin in unserer Hausmannschaft.“
„ Äh.. klar.“, erwiderte ich.
Ich mein probieren kann man es ja oder? Auch wenn ich wahrscheinlich jämmerlich versagen werde…
Selene grinste mich an „Aber wenn du keine Lust dazu hast, dann lass dich ja nicht von Alice dazu nötigen. Mich versucht sie schon ewig dazu zu überreden.“
„ Ja und du könnest es ja wenigstens mal ausprobieren. Sogar Lily hat sich getraut.“, meinte Alice und rollte mit den Augen.
Ich sah lächelnd zwischen den beiden hin und her.
Plötzlich merkte ich, dass das das erste Mal seit langer Zeit war, dass ich wieder lächelte und sofort verschwand es wieder.

Als das Essen beendet war ging ich mit Lily, Selene und Alice aus der GroĂźen Halle in Richtung Gryffindorgemeinschaftsraum.
„Pass auf die Treppen auf. Die ändern gern mal die Richtung.“, meinte Lily, als wir im Treppenhaus ankamen.
Ich schaute nach oben und sah wie sich die Treppen bewegten.
Okay, das ist cool.
Ich folgte den drei Mädchen, bis wir vor einem Porträt einer fetten Frau, die ein hässliches rosa (Warum immer rosa?!) Kleid anhatte.
„Passwort?“, fragte das Porträt.
„quietschender Zauberstab“, antwortete Lily, das Porträt schwang auf und dahinter kam ein kleiner Durchgang zum Vorschein.
„ Das Passwort solltest merken“, zwinkerte mir Lily zu, bevor sie durch stieg.
Ich nickte und Selene, Alice und ich folgten ihr.

Der Gemeinschaftsraum sah gemĂĽtlich aus.
Er war ganz in rot und gold gehalten und besaß einen Kamin, vor dem eine Couch, mehrere Sessel und ein kleiner Tisch standen. Auch einige Tische, an denen man seine Hausaufgaben machen konnte, standen hier und auf jeder Seite gab es eine Treppe. Die führten wohl in die Schlafsäle.
„Schön hier.“, meinte ich.
Die Mädchen nickten zustimmend.
„Ja, ich fühl mich hier auch immer sehr wohl.“, meinte Selene.
Lily deutete auf die linke Treppe „ Die führt zu den Mädchenschlafsälen. Du wirst zu uns in den Schlafsaal kommen.“
Alice gähnte „Kommt, lasst uns ins Bett gehen. Ich bin müde.“
„ Gute Idee.“, meinte ich und auch Selene und Lily stimmten zu.

Gerade als ich als Letzte das Ende der Treppe, die zu den Mädchenschlafsälen führte, erreicht hatte, hörte ich plötzlich eine männliche Stimme hinter mir „Hey Grey, warte mal!“ rufen.
Ich drehte mich wieder willig um.
Unten, am anderen Ende der Treppe, stand ein gutaussehender Junge mit schwarzen, etwas längeren Haaren und grauen Augen.
Er musste ungefähr in meinem Alter sein.
„Was ist?“, fragte ich ihn genervt.
Man ich hatte keine Lust jetzt noch smaltalk zu halten.
Ich wollte nur noch in mein Bett.
„Ich wollte mich nur mal vorstellen. Hatte ja vorhin keine Gelegenheit dazu.“, sagte er mit einem süffisantem Grinsen im Gesicht „Also, mein Name ist Sirius Black. Und ich freue mich sehr Ihre Bekanntschaft zu machen, Miss Grey.“
Oh Gott, ich glaub ich bin im falschen Film!
Dieser Idiot hält mich wirklich deshalb davon ab in mein Bett zu kommen?!
Ich setzte mein schönstes Lächeln auf und meinte dann in einer zuckersüßen Tonlage „ Hi. Ich würde ja jetzt gern sagen, dass es mich auch sehr freut deine Bekanntschaft zu machen… aber weißt du, ich lüge so ungern.“
Jetzt sah mich Black verwirrt an, als ob er erstmal realisieren müsste was er da gerade gehört hatte.
Hinter mir brachen Selene, Alice und Lily, die die Szene beobachtet hatten, in schallendem Gelächter aus.
„ Tja Black, da scheinst du noch eine gefunden zu haben, die deinem unglaublichem Charme wieder stehen kann.“, lachte Lily.
Ohne Black auch nur eines weiteren Blickes zu würdigen, drehte ich mich um und ging mit den drei Mädels, die sich immer noch nicht einkriegen konnten, in unseren Schlafsaal.
Plötzlich hatte ich das Gefühl, dass es hier vielleicht doch ganz lustig werden könnte.



Erzähler Sicht


Ein ziemlich verdatterter Sirius stand noch immer am Fuß der Treppe, die zu den Mädchenschlafsälen führte, und verarbeitete noch das, was er sich so eben anhören musste.
Seine drei Freunde, die das Geschehen aus sicherer Entfernung beobachtet hatten, standen grinsend hinter ihm.
Das war das erste Mal, dass Sirius so eindeutig bei einem Mädchen abgeblitzt war.
„Was sagst du immer zu mir, wenn ich mal wieder bei Evans abgeblitzt bin, Tatze? Ach ja: nimms nicht so schwer.“, lachte James.
Sirius sah James grimmig „ Danke Krone.“
„Gern geschehen Tatze.“
„Hey, ich kann doch nichts dafür, dass die so eine Zicke ist.“, meinte Sirius.
Remus seufzte „ Vielleicht solltest du sie nächstes Mal einfach mal ansprechen, wenn sie nicht gerade schlafen gehen will. Ich glaube da reagiert jede ein wenig gereizt.“
Er konnte Janes Reaktion ein wenig nach vollziehen.
Sirius gab erst ein undefinierbares Brummen von sich, dass sich ein bisschen anhörte wie ein `Ach sei still Moony´, meinte schließlich, dass er müde sei und verschwand Richtung Jungenschlafsäle.
„ Der kriegt sich schon wieder ein.“. meinte James.
Peter und Remus nickten zustimmend.
„Ja. Spätestens morgen früh ist er wieder die Fröhlichkeit in Person“, meinte Remus und die restlichen drei Rumtreiber folgten ihrem Freund in ihren Schlafsaal.

Bevor er einschlief, lieĂź Remus den Tag noch mal Revue geschehen.
Diese Jane war anders, als die Mädchen denen er bis jetzt begegnet war.
Er wusste nicht was es war, aber sie hatte irgendetwas Eigenartiges an sich.
Seine Instinkte sagten ihm, dass irgendwas nicht mit ihr stimmte.


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