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Fanfiction

Love has sharp teeth - Kapitel 4

von Nathania

Kapitel 4





Egal wo ich hinsah, ĂĽberall waren schreiende Menschen.
Sie flohen aus ihren brennenden Häusern.
Kleine Kinder schrien nach ihren MĂĽttern.
Feuer. Ăśberall Feuer.

SchweiĂźgebadet wachte ich aus meinem Alptraum auf.
Ich sah mich um. Im Schlafsaal war es noch dunkel und die anderen Mädchen schliefen anscheinend noch.
Die Uhr, die ich auf meinem Nachtschränkchen stehen hatte, sagte mir, dass es vier Uhr morgens war.
Toll.
Schulbeginn war zwar erst um acht, aber da ich nach einem solchen Traum sowieso nicht mehr einschlafen konnte, entschloss ich mich dazu erstmal ins Bad zu gehen, um zu duschen.
Als ich damit fertig war, zog ich meine Schuluniform an, mit der ich auch eigentlich gar kein Problem gehabt hätte, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass ein ziemlich hässlicher, grauer Rock dazu gehörte.
Ich hasste Röcke.
Ich wusste nicht wieso, aber ich hasste sie.
Na ja egal, es war zu ertragen…

Fertig angezogen ging ich dann ganz leise, um die restlichen drei schlummernden Mädchen nicht zu wecken, aus dem Schlafsaal und setzte mich auf das Sofa, das im Gemeinschaftsraum vor dem prasselnden Kamin stand.
Ich schaute ins Feuer und meine Gedanken drifteten zu dem Traum ab, der mich heute um meinen Schlaf gebracht hatte.
Diesmal war es einer von den relativ harmlosen Träumen gewesen.
Natürlich war es nicht schön Menschen dabei zuzusehen, wie sie aus ihren brennenden Häusern flohen, aber ich hatte schon Dinge geträumt, die um einiges schlimmer waren als das.
Und wie immer wusste ich auch bei diesem Traum nicht, wieso ich ihn hatte oder was er wohl bedeuten mochte.
Nur eins war mir klar, nämlich, dass das so schnell wie möglich aufhören musste.
Ich nahm mir vor schon heute mit meinen Recherchen anzufangen.
Während ich weiterhin ins Feuer starrte und dabei noch immer in Gedanken bei meinem neusten Albtraum war, hörte ich plötzlich Schritte hinter mir.
Ich drehte mich um und sah, dass es Selene war, die gerade die Treppe runter kam.

„Da bist du ja.“, meinte sie während sie auf mich zuging „Lily wollte schon einen Suchtrupp losschicken.“
„Ich konnte nicht schlafen.“
Sie nickte. Wahrscheinlich glaubte sie, dass ich vor Aufregung wegen meinen ersten Schultag nicht schlafen konnte.
Wenig später erschienen auch Lily und Alice und wir machten uns auf den weg in die Große Halle zum Frühstücken.

Da wir so frĂĽh dran waren, wirkte es in der Halle, im vergleich zum gestrigem Abend, etwas ausgestorben. Und das war mir auch ganz recht so.
„Kommt, setzen wir uns hier hin.“, meinte Alice und wir ließen uns am Gryffindortisch fallen.
Lily nahm sich als Erste ein Brötchen und schnitt es auseinander „ Und freust du dich schon auf deinen ersten Schultag hier in Hogwarts, Jane?“
„Ähm… klar.“ Hat das überzeugend geklungen? Ich denke nicht, aber Lily schien damit zufrieden zu sein.
„Was haben wir in der ersten Stunde?“, fragte Selene, die gerade ebenfalls mit ihrem Brötchen kämpfte.
Lily nahm den Stundenplan, den sie gestern Abend noch bekommen hatte, aus ihrer Tasche und schien nicht sehr begeistert „ Also als erstes haben wir eine Doppelstunde Geschichte der Zauberei.“
Alice und Selene stöhnten genervt auf.
Verwirrt sah ich zwischen den dreien hin und her.
Lily versuchte es mir zu erklären „Der Lehrer in Geschichte der Zauberei ist ein Geist.“
„Okay. Und was ist so schlimm daran?“ Irgendwie kam ich noch nicht ganz mit.
„An sich eigentlich nichts.“, meinte Alice „Nur das Professor Binns eine einschläfernde Wirkung auf seine Schüler hat. Wirst es ja sehen.“
Das hörte sich für mich gar nicht so schlecht an. Vielleicht hatte ich da die Chance meinen fehlenden Schlaf nach zu hohlen….
Plötzlich ließ sich jemand auf den freien Platz neben mir fallen.
„Na Grey, wie geht’s?“, fragte Black grinsend.
Oh nein, nicht schon wieder…. Womit hatte ich das verdient?!
„Gut. Danke“, erwiderte ich betont freundlich.

Alice, Lily und Selene hatten mir gestern Abend, nachdem ich das wunderbare Vergnügen hatte Black kennen lernen zu dürfen, noch so einiges über ihn und seine drei besten Freunde, James Potter, Remus Lupin und Peter Pettigrew erzählt.
Sie nannten sich die Rumtreiber und hatten sich gegenseitig kleine, putzige Spitznamen, wie `Tatze´ und `Moony´, gegeben.
Ich meine das sagt doch eigentlich schon fast alles ĂĽber sie aus, oder?
Hörte sich an wie ne Kindergartenbande. Und nach dem was ich so erzählt bekommen hatte, führten sie sich auch manchmal so auf.

Black hatte inzwischen einen Blick aufgesetzt, der wohl verführerisch wirken sollte „Wenn Lust hast, dann könnte ich dich nachher ein bisschen im Schloss rumführen.“
Ich machte gerade den Mund auf, um ihm eine sarkastische Antwort entgegen zu schleudern, als mich eine wutentbrannte Lily unterbrach: „Nein, Potter! Warum raffst du das nicht?! Ich werde niemals mit dir ausgehen!“
„Wieso nicht?“, fragte ein ziemlich mitgenommen aussehender schwarzhaariger Junge, der sich wohl, während Black sich neben mich fallen gelassen hatte, neben Lily gesetzt hat.
Das musste dann wohl James Potter sein.
„Wieso nicht?!“, schrie Lily „Weil du ein arrogantes Arschloch bist!“
Au.. das saß. Hätte nie gedacht, dass hinter kleinen Rothaarigen ein solches Temperament steckte.
Sie starrte ihn noch einen Augenblick wĂĽtend an und ging dann erhobenen Hauptes aus der GroĂźen Halle.
Ich sah fragend zu Selene und Alice, doch die waren schon aufgestanden, um Lily zu folgen und da ich ungern allein mit Potter und Black hier sitzen bleiben wollte, erhob ich mich ebenfalls.
Und ohne einen weiteren Blick an Potter oder Black zu verschwenden, verlieĂźen wir ebenfalls die Halle.

Vor der Halle wartete Lily, die sich wohl inzwischen wieder etwas beruhigt hatte.
„Musste das schon wieder sein, Lils?“, fragte Alice sie genervt.
Lily gab nur einen undefinierbaren Laut von sich.
„Was war denn das gerade?“, fragte ich nach.
Mir war zwar schon gestern Abend klar geworden, dass Lily die Rumtreiber, und insbesondere Potter, nicht gerade leiden konnte, aber das war doch kein Grund ihn so anzuschreien.
„Potter.“, meinte sie nur und spuckte den Namen dabei aus, als wäre er ein Schimpfwort.
„Ja, dass ist mir inzwischen bewusst.“
Selene seufzte „Ich glaube sie meint damit eher wieso du ihn so angeschrien hast, Lils.“
„Weil er einfach nicht versteht, dass ich nicht mit ihm ausgehen will.“, antwortete sie „Er hält sich für den allertollsten Typen von Hogwarts und glaubt, dass alle Mädchen ihm zu Füßen liegen.“
„Na ja, das tun die meistem Mädels dieser Schule ja auch.“, meinte Selene, woraufhin sie sich gleich einen Todesblick von Lily einkassierte.
„Wir müssen zu GdZ.“, stellte Alice fest.
„Zu was?“, fragte ich verständnislos nach.
„Geschichte der Zauberei.“, erklärte mir es Lily.
Oh gut. Auf zur Schlafstunde.



Erzähler Sicht


Remus betrat gerade die GroĂźe Halle und hielt suchend nach seinen Freunden Ausschau.
Er war noch mal zurĂĽck in den Gemeinschaftsraum gegangen, weil er da seinen Geschichtsaufsatz vergessen hatte, und hatte seinen Freunden gesagt, dass sie schon mal vorgehen sollen und dass er dann nachkommen wĂĽrde.
Er entdeckte James, Sirius und Peter am Gryffindortisch und ging auf sie zu.

„Lily hat dich mal wieder angeschrien.“, stellte Remus fest, als er James Gesichtsausdruck sah.
Er nickte traurig „Was mach ich den nur immer falsch?“
Remus ließ sich seufzend auf den freien Platz neben ihn fallen „ Du solltest vielleicht erstmal aufhören sie ständig nach einem Date zu fragen.“
„Der Meinung bin auch.“, meinte Sirius „ Am besten fragst du sie gar nicht mehr und vergisst die Zicke einfach.“
James sah Sirius grimmig an. „ Will ich aber nicht. Ich hab sie gern.“
Sirius schüttelte verständnislos den Kopf und murmelte etwas in sich rein das sich stark nach einem „Wie kann man so eine Streber-Furie wie Evans nur gern haben?“ anhörte.
„Müssen wir jetzt nicht zu GdZ?“, fragte Peter plötzlich, um vom Thema abzulenken.
Remus sah auf seine Armbanduhr und nickte „Ja. Wenn wir nicht zu spät kommen wollen, sollten wir uns jetzt besser auf den Weg machen.“
Sirius grinste „Oh ja, es wäre furchtbar, wenn wir auch nur eine Minute von Professor Binns unglaublich informativen und interessanten Unterricht verpassen würden.“
Daraufhin machten sich die vier Rumtreiber auf den Weg zum Geschichte der Zauberei Klassenzimmer.



Janes Sicht


Okay, schlafen im Geschichte der Zauberei Unterricht konnte ich wohl abhaken.
Professor Binns hatte zwar wirklich eine einschläfernde Wirkung, aber gleichzeitig hielt er einen mit seinem monotonen Gequatsche auch von schlafen ab.
So wie ein tropfender Wasserhahn.
Einerseits machte dich das Tropfen irgendwie müde, andererseits nervte dich das ständige Tropfen auch und du kannst nicht einschlafen.
Erst hatte ich sogar versucht aufzupassen. Ehrlich.
Aber inzwischen hatte ich es aufgegeben, saĂź einfach nur noch da und malte auf meinem Block rum.
Plötzlich landete eine Papierkugel auf meinem Block.
Ich drehte mich in die Richtung um, aus der sie gekommen sein musste, und sah das grinsende Gesicht von Black, der mir bedeutete das Papier auseinander zu falten.
Wieder willig faltete ich das Papier auseinander und ein Satz kam zum vor schein:

Du schuldest mir noch eine Antwort.

Jetzt war ich verwirrt.
Er hatte mir doch gar keine Frage gestellt, oder?
Also schrieb ich:

Auf welche Frage?


und warf es ihm zurĂĽck.
Wegen Professor Binns machte ich mir keine Sorgen. Der war so in seinem Monolog über die Koboldaufstände vertieft, dass man sogar einen Elefanten durchs Klassenzimmer hätte schmuggeln könnte ohne dass er etwas davon mitbekäme.
Kurze zeit später flog das Papier wieder zu mir zurück.

Ich hatte gefragt, ob ich dich nachher ein bisschen im Schloss rumfĂĽhren soll?

Ach ja, stimmt. Bevor Lily ihren Anfall wegen Potter bekommen hatte.
Ich weiĂź nicht wieso, aber irgendwie war mir Black unsympathisch. Vielleicht lags daran, dass er mich gestern vom schlafen abgehalten hatte. Oder vielleicht, weil er auf mich einen unglaublich egozentrischen Eindruck machte. Oder an beidem.
Inzwischen konnte ich Lilys Reaktion vorhin ein wenig nachvollziehen, denn Potter war wohl keinen deut besser als Black.
Also schrieb ich:

Nein.


Kurz darauf kam der Zettel wieder zu mir.

Wie nein?

War der Typ irgendwie schwer von Begriff? Ein nein ist ein nein, oder?

Nein, ich möchte nicht von dir im Schloss rumgeführt werden.

Wieso nicht?


Ach Gott, jetzt reicht es mir aber langsam.

Weil mir sogar eine Acromantula sympathischer wäre als du.

Danach kam der Zettel nicht mehr zu mir zurĂĽck.


Erzähler Sicht

„Krone, sag mal weißt du was eine Acromantula ist?“, fragte Sirius James, der neben ihm saß, leise.
James hatte seinen Kopf auf die Tischplatte gelegt und versucht Professor Binns Gequatsche auszublenden, um schlafen zu können.
Jetzt richtete er sich wieder auf und sah Sirius verwirrt an „ Ein was bitte?“
„Eine Acromantula.“
„Keine Ahnung. Wo hast du das den her?“
Sirius gab James den Zettel, der zwischen ihm und Jane hin und her gewandert war.
James las sich den Zettel durch und meinte dann grinsend: „Ich weiß zwar nicht was das sein soll, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es nichts Nettes ist.“
Sirius schenkte ihm einen bösen Blick und schupste dann Remus an, der ebenfalls neben ihm saß.
„Was denn?“, fragte Remus ein wenig gereizt, da er versuchte bei Binns Monolog mitzukommen.
„Weißt du was eine Acromantula sein soll?“
„Das ist eine riesige, fleischfressende Giftspinne.“, antwortete Remus „Wieso fragst du?“
James, der Remus Antwort gehört hatte, brach in schallendem Gelächter aus.
„Mr. Potter! Ich bitte Sie doch sehr darum meinen Unterricht nicht durch Gelächter zu stören!“, rief Professor Binns, dem das nur aufgefallen war, weil alle Schüler sich nach James umgedreht hatten.
„Verzeihung, Professor.“, entschuldigte sich James, der zwar aufgehört hatte zu lachen, aber jetzt ein breites Grinsen im Gesicht hatte „ Kommt nicht wieder vor.“
Daraufhin schien Binns wieder besänftigt und fuhr mit seinem Monolog fort.
„Was ist denn los?“, fragte Remus leise.
James Grinsen wurde noch breiter „Jane würde lieber mit einer riesigen, fleischfressenden Giftspinne ausgehen, als mit unserem Tatze.“
„Das hat sie gar nicht gesagt!“, verteidigte sich Sirius.
„Aber sie hat gesagt, dass diese Spinne ihr sympathischer wäre, als du. Das bedeutet fast dasselbe.“
Remus sah seine Freunde verständnislos an „Wann hat sie das denn gesagt?“
Daraufhin drückte ihm James den Zettel in die Hand „Lies.“
Als er den Zettel durchgelesen hatte, musste er sich ein ebenfalls Lachen verkneifen „Tja Tatze, da hat Lily wohl recht.“
Sirius sah ihn grimmig an „Mit was soll Evans recht haben?“
Remus grinste „ Damit, dass du wohl noch eine gefunden hast, die deinem Charme wieder stehen kann.“


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Ich wünsche Joanne Rowling, dass sie es schafft, nach den sieben Potter-Bänden eine andere Art von Literatur zu schreiben und dass die jugendlichen Leser mit der Lektüre mitwachsen werden.
Rufus Beck