Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Love has sharp teeth - Kapitel 6

von Nathania

---------

Hey,
Hier kommt das 6. Kapitel. ;-)

LG
- Jane -

@*Whatsername*: Wow, vielen vielen dank für dein langes kommi!! Freut mich total, dass dir meine FF gefällt. ;-)

@Elaina: Hey, vielen danke für dein liebes Kommi! Schön, dass dir mein Schreibstyl so gut gefällt. ;-)

--------








Kapitel 6





Seufzend blätterte ich eine weitere Seite von „Alles über Therianthropie“ um.
Da der Selbe Alptraum den ich gestern Nacht hatte (nur etwas detaillierter, worauf ich gern hätte verzichten können…) mich auch eben wieder aus dem Schlaf gerissen hat, saß ich jetzt wieder im noch leeren Gemeinschaftsraum, auf dem Sofa, das vor dem Kamin stand, und versuchte etwas Hilfreiches in diesem verdammten Buch zu finden.

Gerade, als ich einen besonders langweiligen Absatz über sogenannte Kitsune las (Füchse die sich in Frauen verwandeln können), hörte ich plötzlich Geräusche und flüsternde Stimmen hinter mir.
Es mussten wohl gerade mehrere Menschen durch das Porträtloch in den Gemeinschaftsraum gekommen sein und ich brauchte mich gar nicht erst umzudrehen, um zu wissen wer es war.

„Ich dachte, dass Schüler sich nicht nachts auf den Gängen aufhalten dürfen. Anscheinend gilt diese Regel für die Rumtreiber nicht.“. stellte ich nüchtern fest, ohne von meinem Buch aufzusehen, geschweige den mich zu ihnen umzudrehen.
Für einen Moment herrschte komplette Stille.
Wahrscheinlich hatten sie mich, bevor ich was gesagt hatte, gar nicht bemerkt. Oder sie dachten ich hätte sie nicht bemerkt.
Dann vernahm ich Blacks Stimme „Tja, für uns Rumtreiber ist diese Regel eher eine Richtlinie, als eine Regel.“
Ich blickte von einem Buch auf und sah, dass es nur zwei der vier Rumtreiber wahren „ Und von dieser Richtlinie haltet ihr wohl auch nicht sehr viel.“
„Richtig.“, grinste Potter.
Die Beiden mussten wohl gerade aus der Küche gekommen sein, denn sie waren vollgepackt mit Süßkram jeglicher Art.

„Geh du mal Moony und Wurmschwanz holen.“, hörte ich Black zu Potter sagen.
Daraufhin legte Potter seinen Süßkram auf den kleinen Tisch ab, der vor dem Sofa stand auf dem ich saß, und stiefelte die Treppe zu den Jungenschlafsälen hoch.
Ich wand mich wieder meinem Buch zu.
„Wieso bist du hier unten.“, fragte mich Black und ließ sich auf den Sessel neben mir fallen.
Der Tag fängt ja gut an…
„Ich wüsste nicht was dich das angehen sollte.“, erwiderte ich kühl.
„Hey, ich wollte nur höflich sein.“, meinte er. „ Du musst ja nicht gleich wieder so zickig reagieren.“
Ich atmete einmal tief durch.
Am besten ist es, wenn ich die Idioten einfach ignoriere.
Ja, ich werde mein Buch weiter lesen und sie einfach ignorieren.

Nach einer Weile kam Potter, mit Remus und Pettigrew im Schlepptau, die Treppe runter.
„Oh, hi Jane.“, begrüßte mich Remus, als er mich erkannte „ Was machst du hier unten?“
„Lesen.“, meinte ich nur, aber in einem viel freundlicheren Ton, als eben bei meiner Antwort für Black.
„Nachts?“, fragte Remus, während er sich neben mich auf das Sofa fallen ließ und auch Potter und Pettigrew sich setzten. Und wieder überkam mich dieses eigenartige Gefühl, das ich auch Gestern andauernd in seiner Nähe hatte.
Und dieses Gefühl sagte mir, dass ich lieber abhauen sollte.
Aber da es für mich immer noch ziemlich unsinnig schien, versuchte ich es wieder zu verdrängen und antwortete ihm: „Ja, und? Ihr stopft euch ja auch nachts mit Süßigkeiten voll.“
„Wo sie recht hat, hat sie recht.“, meinte Potter amüsiert.

Ich widmete mich wieder meinem Buch und versuchte die Rumtreiber, die sich um mich rum niedergelassen hatten und sich inzwischen köstlich beim Zauber Schnipp - Schnapp spielen amüsierten, zu ignorieren.
Liebend gern wäre ich jetzt woanders, aber ich hatte leider keine andere Wahl.
In meinen Schlafsaal wollte ich nicht zurück, da ich dort niemanden wecken wollte und einfach aus dem Gemeinschaftsraum raus spazieren ging auch nicht, da es, wie schon gesagt, nachts verboten war.

Nach einer Weile merkte ich, dass mich Pettigrew wohl schon die ganze Zeit anstarrt.
Er war ein ziemlich unscheinbarer Junge und passte eigentlich gar nicht zu den andern drei Rumtreibern.
Irgendwie erinnerte er mich an eine kleine, pummlige Ratte.
Und so weit ich das zu diesem Zeitpunkt feststellen konnte, war Pettigrew die art Person, die zur Sorte der Vollpfosten gehörte.
Und er starrte mich immer noch an.
Jetzt reicht es mir aber langsam….
Ich blickte von meinem Buch auf „Sag mal, kann ich dir irgendwie behilflich sein? “ meine Stimme hatte einen leicht genervten Unterton „Oder willst du vielleicht ein Passfoto haben?“
Pettigrew, der inzwischen knallrot geworden war, schaute verschämt zu Boden.
„Äh.. nein… i- ich… woll- wollte nicht…“, stotterte er vor sich hin.
Hab ich`s nicht gesagt? Vollpfosten.
„Schon gut, Wurmschwanz.“, meinte Potter grinsend „Aber beim nächsten mal, solltest du sie etwas dezenter anstarren.“
„Das sagt der Richtige.“, lachte Black.
„Was meinst du damit?“, fragte Potter verwirrt nach.
Black grinste breit „Na ja, du bist doch derjenige, der Evans immer anstarrt als wäre sie Merlin persönlich.“
Ich musste mir ebenfalls ein grinsen verkneifen.
Da musste ich Black nämlich ausnahmst weiße Mal recht geben, denn Potter starrte Lily, wenn sie im selben Raum waren, immer an, als wäre sie ein fremdartiges Alien aus einer anderen Galaxie.
„ Was? Das mach ich doch gar nicht!“, versuchte sich Potter zu verteidigen.
Von Remus und Black kam daraufhin nur ein ziemlich synchrones „Doch, Krone. Das tust du.“

„Sagt mal, wie seid ihr eigentlich auf eure putzigen kleinen Spitznamen gekommen?“, fragte ich sie plötzlich.
Keine Ahnung wieso, aber irgendwie interessierte mich das.
Ich meine, wie kann man einen seiner besten Freunde zum Beispiel den Namen `Wurmschwanz´ verpassen?
Das hörte sich für mich eher nach einer Beleidigung an, als nach einem Spitznamen…
„Tja, das wüsstest du wohl gern.“, meinte Black grinsend.
Ach Gott, ich bereue schon wieder, dass ich nachgefragt habe…
Potter grinste nun ebenfalls „ Ist ein Rumtreiber-Geheimnis, sorry.“
„Aha.“, meinte ich daraufhin nur.
So brennend interessiert hatte es mich dann doch nicht.
Ich schaute wieder in mein Buch.

„Was liest du da eigentlich die ganze Zeit?“, hörte ich irgendwann Remus Stimme.
„Ein Buch.“, erwiderte ich schlicht.
„Das sehe ich.“ Aus seiner Stimme konnte ich hören, dass er das wohl amüsant fand „Ich meinte eher um was es in dem Buch geht. Es muss ja extrem interessant sein, wenn du nachts aufstehst, um darin zu lesen.“
„Ist es auch.“, log ich und zeigte ihm den Buchrücken, damit er den Titel lesen konnte.
„`Alles über Therianthropie´.“, las er vor „ Das ist wirklich ein Interessantes Buch. Hab es auch schon gelesen.“
„Ehrlich?“, fragte ich aufrichtig interessiert.
„ Ja, ich finde das Thema unglaublich interessant.“, meinte er.
„Find ich auch.“ Das Thema fand ich ja auch wirklich interessant, nur das Buch war sterbenslangweilig….
„Was zum Teufel ist den Therianthropie?“, fragte Potter verwirrt nach.
„Gestaltwandlung, die mit Tieren zu tun hat.“, klärte ihn Remus auf.
„Ach so. Stimmt.“, meinte Potter daraufhin grinsend und sah dann zu Black der ebenfalls grinste.
Irritiert sah ich zwischen den Beiden hin und her „Was ist daran so lustig?“
Ein hastiges „Nichts, nichts.“ kam von Black zurück.
Okay, das musste ich jetzt nicht verstehen oder?

Kurz darauf erschienen Lily, Selene und Alice im Gemeinschaftsraum und erlösten mich endlich.
„Wieso sitzt du hier unten bei denen?“, fragte Lily verwirrt nach und man konnte nicht übersehen, dass sie mit `denen´ eigentlich nur Potter und Black meinte.
„Glaub mir, ich sitze hier sicher nicht ganz freiwillig.“, meinte ich „Kommt, lasst und frühstücken gehen.“
Die Drei nickten, ich stand auf und wir verließen den Gemeinschaftsraum.


~*°*~


Gerade als wir uns an den Gryffindortisch gesetzt hatten, kamen die Posteulen reingeflogen.
Vor Lily landete ein großer Uhu, der ihr den Tagespropheten brachte.
Sie bannt gerade die Zeitung vom Bein des Vogels, als vor ihr etwas mit eine lautem klatsch in die Marmelade knallte.
Etwas geschockt sah Lily in die Marmelade und zum Vorschein kam ein kleines braunes Käuzchen.
Ich erkannte das Käuzchen sofort„Oh nein! Humphrey du Idiot!“
Lily sah mich verwirrt an.
„Das ist Humphrey, die bekloppte Eule meines Bruders.“, erklärte ich ihr „Wenn sich so ein Ding überhaupt Eule nennen darf.“
Humphrey hopste unbeholfen auf mich zu und schmiss dabei noch einige Gläser um.
Er ist wahrscheinlich die schlechteste Posteulen der Welt.

Seufzend bannt ich den Brief von seinem Beinchen.
Ich öffnete den Brief und konnte Chris Handschrift erkennen.


Hallo Jane,

Ich weiß, dass es gar nicht so lang her ist, dass wir und gesehen haben, aber ich dachte ich schreibe dir lieber trotzdem schon mal.
Und ich weiß auch, dass du immer noch sauer auf mich bist und ich kann es nachvollziehe.
Aber bitte denk immer daran, dass mir dein Wohlergehen immer am wichtigsten ist und, dass sich daran nie etwas ändern wird.
Ich hoffe du fühlst dich inzwischen etwas wohler in Hogwarts.
Hast du dich vielleicht sogar schon mit irgendjemandem angefreundet?
Wenn ja, dann freut mich das sehr, aber sei vorsichtig. Niemand sollte von deiner `Besonderheit´ erfahren.
Wie sieht’s mit deinen Träumen aus? Besser geworden?

Ich und Diana vermissen dich schon.
Chris

P.S.: Lass dich ja von niemandem provozieren und bleib ruhig. Ach ja, und tut mit leid, dass ich dir Humph schicken musste.


Kopfschüttelnd las ich mir den Brief noch einmal durch.
…aber sei vorsichtig. Niemand sollte von deiner `Besonderheit´ erfahren… hört sich so an, als ob er denkt, dass ich so dumm wäre als Wolf durchs Schloss zu spazieren.
Ich und Diana vermissen dich schon… als ob… die sind doch heilfrohe, dass sie mich endlich losgeworden sind.

Ich holte meinen Zauberstab aus meiner Tasche und richtete ihn auf den Brief.
„Incendio.“, flüsterte ich und ließ den Brief in Flammen aufgehen.
Ich hatte nicht vor Chris zurück zu schreiben und bevor noch irgendjemand diesen Brief in die Hände bekommt und sich vielleicht einen Reim aus den Andeutungen macht, die dort drin stehen, verbrenne ich ihn lieber.
Außerdem fühlte sich es gut an.
Wenn man Dinge in Flammen aufgehen lässt, kann man super Stress abbauen. Ehrlich.

Erst als der Brief vollständig verbrannt war, merkte ich die schockierten Blicke von Alice, Lily und Selene.
„Wieso verbrennst du den Brief?“, fragte Alice schockiert und verwirrt zugleich.
„Der ist von meinem Bruder.“, antwortete ich.
„Und?“
„Ich bin sauer auf ihn.“
„Okay. Was hat er denn gemacht?“, wollte Lily wissen.
Ich zögerte einen Moment und meinte dann „Ist schwer zu erklären.“
Was sollte ich den bitte sonst zu ihnen sagen?
Vielleicht: `Mein Bruder hat angst vor mir und hat mich deshalb auf diese verdammte Schule hier geschickt und das nehme ich im immer noch krumm´?
Ich glaube nicht, dass das so gut ankommen würde…
Lily nickte und auch die andern Beiden schienen zu verstehen, dass ich nicht weiter darauf eingehen wollte.



~*°*~


„ Also entweder ist das eine Schlange, oder ein Zauberstab.“, meinte ich, während ich in die Tasse schaute „ Könnt aber auch ein Besen sein.“
„Na, was ist es den jetzt?“, fragte Alice amüsiert nach.
„Ich glaube es ist ein Besen. Schlag mal nach.“
Alice und ich saßen inzwischen in Wahrsagen und versuchten uns darin in Teeblättern zu lesen, was irgendwie nicht so ganz hinhaute…
Lily und Selene hatten gerade Alte Runen.
„Also, hier steht, dass der Besen für kommende Unabhängigkeit steht.“, meinte Alice, als sie die passende Textstelle im Buch gefunden hatte.
Ich sah sie zweifelnd an „Vielleicht steht es auch einfach dafür, dass du einen neuen Besen bekommst.“
Sie grinste „Das würde ich gar nicht so schlecht finden. Was siehst du noch?“
Ich schaute wieder in die Tasse und versuchte irgendwas zu erkennen „Äh… keine Ahnung. Ich sehe Teeblätter. Reicht das?“
„Ich glaub nicht.“, lachte Alice „Lass mich mal probieren.“
Sie schaute in meine Tasse und versuchte was zu erkennen „ Sieht aus wie eine Brille oder so… und ich sehe etwas das aussieht wie ein Pfeil.“
Sie sah wieder im Buch nach, was die Beiden Symbole zu bedeuten hatten „ Hier steht, dass die Brille für eine kommende Erkenntnis steht und der Pfeil dafür, dass du dich entweder verlieben wirst oder, dass du eine schmerzvolle Erfahrung machst.“
Wieder sah ich sie zweifelnd an „Tolle Aussichten.“
Alice grinste „Vielleicht bedeutet es ja auch, dass du eine Brille bekommst und Bogenschießen lernst.“
Ich fing ebenfalls an zu grinsen „Bestimmt.“

Langsam bekam ich Kopfschmerzen von der Luft hier drin.
Das Wahrsageklassenzimmer befand sich in einem der Turme von Hogwarts und im ganzen Raum war es widerlich stickig.
Und die Räucherstäbchen, die munter vor sich hin brannten, machten das ganze auch nicht besser. Sie bewirkten eher das Gegenteil.
Wahrsagen wurde von einer gewissen Professor Thompson unterrichtet.
Die Frau war irgendwie seltsam… sie erinnerte mich an einen Hippie.

„Bringen sie mir jetzt bitte die Tassen zurück.“, hörte ich Professor Thompson mit ihrer schrillen Stimme sagen „Und dann werden sie mir ihre Ergebnisse zeigen.“
Ich schnappte mir meine Tasse, stand auf und machte mich auf den Weg zum Regal in das die Tassen kommen.

Gerade wollte ich sie zurück stellen, als mir auf einmal unglaublich schwindlig wurde.
Um mich herum drehte sich alles und ich musste mich an einem der nah stehenden Tischen festhalten, damit ich nicht umkippte. Ich merkte schon gar nicht mehr wie ich die Tasse los ließ und sie klirrend auf dem Boden aufschlug.
`Oh nein… Bitte nicht jetzt. ´, flehte ich in Gedanken, doch es war schon zu spät.

Eine blonde Frau rennt verängstigt durch eine enge Seitenstraße.
Sie stolpert und fällt zu Boden.
Etwas Großes nähert sich ihr.
Sie ließ einen markerschütterten Schrei los.


Keuchend kam ich wieder zu mir.
Ich lag auf dem Boden.
Im Wahrsageunterricht.
Und die ganze Klasse, inklusive Professor Thompson, schaute mich geschockt an.
„Ist alles in Ordnung, Miss Grey?“, fragte die Professorin vorsichtig.

Ich wollte ihr antworte, dass alles okay sei, aber ich war wie gelähmt.
Das mich solche Bilder plötzlich überkommen hatte ich schon öfters, aber nie zuvor hatte ich dabei ein so starkes Gefühl.
Vor wem oder was sie geflohen war, hatte ich nicht erkennen können, aber ich konnte ihre unglaubliche Angst spüren, als wäre sie meine eigene.
Was sollte das? Wieso musste ich das sehen?
Das machte für mich alles überhaupt keinen Sinn…
Alles was jetzt passierte nahm ich nicht mehr wahr.
Ich spürte nur noch die Angst. Die Angst dieser fremden Frau.
Und dann wurde es plötzlich schwarz um mich herum.



~*°*~


Eine weibliche Stimme drang zu mir durch „Miss Grey? Miss Grey, können sie ich hören?“
Langsam öffnete ich die Augen.
Vor mir stand eine etwas pummelige, kleine Frau.
Ich erkannte sie als Madam Pomfrey. Die Krankenschwester von Hogwarts.
Also musste ich wohl im Krankenflügel sein.
Ich sah mich um. Ich befand mich tatsächlich im Krankenflügel.

„Wie bin ich den hier her gekommen?“, fragte ich irritiert.
„ Mr. Lupin war so freundlich sie herzu bringen, Miss Grey.“, meinte Madam Pomfrey.
Erst jetzt merkte ich, dass Remus auf dem Stuhl neben mir saß.
Okay, das erklärt wie ich hier her gekommen bin, aber warum bin ich hier?
„Was… was ist den passiert?“, fragte ich stockend.
„Sie haben im Unterricht einen Kreislaufzusammenbruch erlitten. Wahrscheinlich lag es daran, dass sie zu wenig Schlaf hatten oder, dass sie zu wenig gegessen haben.“, teilte mir Pomfrey mit und hielt mir jetzt einen Becher mit einer eigenartigen blauen Flüssigkeit entgegen „ Trinken sie das, dann geht es ihnen gleich viel besser.“
Ich nahm ihr den Becher ab und sah sie zweifelnd an, doch sie nickte nur.
Wieder willig schluckte ich das blaue Zeug runter und zu meinem Ekel musste ich feststellen, dass es nach Lakritze schmeckte.
Ich hasse Lakritze.
„Sie sollten jetzt noch nicht sofort aufstehen.“, meinte Pomfrey, als sie mir den Becher abnahm „ Bleiben sie bitte noch wenigstens zehn Minuten hier sitzen.“
Nickend stimmte ich zu und sie ging rüber zu ihrem nächsten Patienten.

„ Geht’s wieder?“, hörte ich Remus neben mir sagen.
Ich zögerte einen Moment, um über seine Frage nachzudenken und meinte dann: „Ja, ich denk schon.“
Plötzlich konnte ich mich wieder daran erinnern was geschehen war.
Ich hatte diese Frau gesehen und ihre Angst gespürt.
Und danach bin ich wohl ohnmächtig geworden.
Während des Unterrichts.
Super…
Ich merkte, dass Remus mich tadelnd ansah.
„Was ist denn?“, fragte ich ihn.
„Vielleicht solltest du einfach mal versuchen nachts zu schlafen, anstatt Bücher zu lesen.“, meinte er. „ Dann würde so was vielleicht nicht passieren.“
Musste ich mir jetzt von ihm etwa eine Moralpredigt halten lassen? Er hatte doch gar keine Ahnung.
Ich atmete einmal tief durch und meinte dann: „ Ich werde es mir fürs nächste Mal merken.“
Auf einmal öffnete sich die Tür und eine ziemlich zerzaust wirkende Alice stolperte in den Krankenflügel.
„Jane. Alles in Ordnung?“, fragte sie, als sie völlig außer Atem bei Remus und mir angekommen war.
Grinsend sah ich sie an „Ja. Bist du etwa den ganzen Weg aus dem Wahrsageturm bis hier her gerannt?“
Sie nickte „Ich wusste ja nicht was los ist. Du bist ja einfach umgefallen.“
Irgendwie fand ich es total süß von ihr, dass sie sich Sorgen gemacht hat.
„Schon okay. Mir geht’s gut.“, beruhigte ich sie „ War nur ein kleiner Kreislaufzusammenbruch.“
„Oh okay.“, meinte Alice „ Darfst du jetzt wieder gehen? Dann könnten wir Lily und Selene von Alte Runen abholen.“
Ich nickte und stand von der Liege auf.
Bevor Alice und ich den Krankenflügel verließen, drehte ich mich noch einmal zu Remus um.
„Danke.“, meinte ich ernst zu ihm.
Er sah mich verwirrt an „Wofür?“
„Dafür, dass du mich hier her gebracht hattest.“
„Ach so. Aber das hätte doch jeder gute Vertrauensschüler getan.“, grinste er.
Mit einem „Trotzdem danke.“ Drehte ich mich wieder um und ging mit Alice in Richtung Alte Runen Klassenzimmer.


-----------

P.S.: Liebe Schwarzleser, es wäre super mega toll wenn ihr euch mal dazu aufraffen könntet mir ein kleines Review zu schreiben. ;-)
Das motiviert mich nämlich immer sehr. :-)


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Meine größte Angst ist es, dass man mich immer mit meiner Rolle identifiziert. Ich möchte noch andere Dinge tun.
Emma Watson