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Fanfiction

Love has sharp teeth - Kapitel 9

von Nathania

-------------

Hey, hier bin ich endlich mal wieder mit einem neuem Kapi im Gepäck.

@Teddy-Moon: Hey, vielen vielen dank für dein liebes Kommi!! Freut mich total das dir die Geschichte und mein Schreibstyl so gut gefällt ;-)

So, und jetzt wünsch ich viel Spaß
LG
- Jane -

--------------------



Kapitel 9

Jane



Die derzeitige Situation, in der ich steckte, als verwirrend zu bezeichnen, würde dem wohl nicht ganz gerecht werden.
Es war viel mehr erschütternd und zum verzweifeln.
Tatsache war: Ich hatte gesehen wie diese Rebecca verschwunden war.
Wie und warum ist mir noch immer völlig schleierhaft, aber ich war mir inzwischen absolut sicher, dass ich ihr Verschwinden mit angesehen hatte. Auch wusste ich nicht wer oder was für ihr Verschwinden verantwortlich war, denn ihren Verfolger habe ich bei dieser `Vision´ nie sehen können.
Die wichtigste Frage, die jetzt zu beantworten war, war aber, weshalb ausgerechnet ich das gesehen hatte…
Wie ich das raus finden sollte?
Keine Ahnung… aber irgendwas wird mir schon einfallen.

Gestern Morgen, als ich im Tagespropheten Rebeccas Gesicht sah, war ich geschockt gewesen. Ich hatte Lily und den anderen Mädchen gesagt, dass es mir nicht gut ginge und hatte dann fluchtartig die Halle verlassen und war sofort in die Bibliothek gegangen, um mir selbst das ganze irgendwie plausibel erklären zu können.
Und dort war etwas passiert, dass meine Situation nur noch verschlimmert hat.
Als ich völlig aufgelöst in der Bibliothek saß und verzweifelt so ziemlich jedes verdammte Buch über Gestaltwandlung durchgesehen hatte, hatte mich Remus Lupin gesehen und mich gefragt was denn mit mir los sei.
Was an sich nicht so schlimm gewesen wäre, aber ich blöde Kuh musste ihm natürlich erzählen, dass ich das Gefühl hatte, dass die Grenzen zwischen Traum und Realität langsam verschwinden. Dieses Gefühl hatte ich gestern wirklich gehabt und auch jetzt war es irgendwie noch da, aber das war doch noch lange kein Grund gewesen es ihm zu erzählen.
Ich weiß wirklich nicht was da in mich gefahren war, denn entweder hielt er mich jetzt für geisteskrank, oder er ahnt irgendwie, dass mit mir etwas auf einer anderen weiße nicht stimmte.
Und deshalb, beschloss ich, dass ich ihm ab jetzt aus dem Weg gehen und ausweichen würde.

Inzwischen war also ein Tag vergangen und ich saß, wie jeden Morgen, mit Lily, Selene und Alice beim Frühstück.
„Oh, das wird so toll.“, meinte Selene fröhlich „Glaub mir, Jane, du wirst gar nicht mehr aus dem Staunen raus kommen.“
„Wesalb?“ fragte ich irritiert nach.
„Na wegen dem Honigtopf natürlich. Und Zonkos, und den drei Besen, und der heulenden Hütte…“, zählte die Blonde auf.
Ach so, sie redete schon wieder von Hogsmeade…
Heute war nämlich Hogsmeade Wochenende und Selene schien dieses Dorf regelrecht zu lieben, denn sie schwärmte ständig davon.
Alice, die neben mir saß, schüttelte den Kopf „ Ja, Sel. Jetzt ist mal gut, wir haben es jetzt alle kapiert.“
Selene schenkte Alice einen bösen Blick, sagte aber nichts weiter.
„Mädels, bevor wie nach Hogsmeade gehen, müsste ich noch mal in die Bibliothek. Kommt eine von euch mit?“, fragte Lily als sie ihren Tagespropheten zur Seite gelegt hatte. Alice und Selene verzogen das Gesicht, also erbarmte ich mich Lily zu begleiten.

Als Lily und ich später allein auf dem Weg nach Hogsmeade waren, da die anderen Beiden schon vor gegangen waren, meinte die Rothaarige plötzlich: „Sag mal, Jane, ist bei dir eigentlich alles in Ordnung?“ Ihre Stimme klang besorgt.
„Ja, klar.“, meinte ich und versuchte dabei so überzeugend wie möglich zu klingen „Was sollte denn nicht in Ordnung sein?“
„Na, ja…“, sagte Lily „Irgendwie wirkst du in letzter Zeit ziemlich durch einander.“
„Mh.“, machte ich. Ich hatte nicht erwartet, dass Lily etwas in dieser Richtung auffallen würde, aber anscheinend hatte ich ihre Auffassungsgabe unterschätzt.
„Ich denke eben in letzter Zeit viel nach.“, meinte ich, als ich Lilys bohrende Blicke immer noch spürte.
„Willst du mir erzählen über was?“, fragte sie.
„Über vieles. Aber nichts davon ist sehr wichtig.“, versuchte ich ihr auszuweichen.
Lily nickte und beließ es dabei. Sie merkte wohl, dass ich nicht weiter darauf eingehen würde.
„Mach dich darauf gefasst, dass dich Sel heute durch jedes einzelne Geschäft schleifen wird und von dir auch ja immer staunende Blicke sehen will“, sagte die Rothaarige irgendwann grinsend.
„Oh je.“, erwiderte ich „Wollen wir mal hoffen, dass du dich da täuschst.“

Doch Lily behielt recht.
In den folgenden drei Stunden schleifte mich Selene mit Lily im Schlepptau ( Alice war mal wieder mit Frank irgendwo unterwegs gewesen) durch jedes gottverdammte Geschäft und erzählte mir begeistert alles mögliche über Hogsmeade, was ich nie wissen wollte.
Schließlich kamen wir irgendwann bei der sogenannten ` heulenden Hütte´ an.
„Wow. Ein vergammeltes, schiefes, altes Haus, das weit hinter einem hohem Stacheldrahtzaun steht. Wirklich äußerst faszinierend, Sel.“, meinte ich sarkastisch, als ich die `heulende Hütte´ sah.
„Man, jetzt lass dich doch mal auf diese Atmosphäre ein, die dieses Haus umgibt.“, erwiderte Selene und sah fasziniert zu dem Haus. Wenn es so etwas überhaupt verdient hatte Haus genannt zu werden.

„Oh ja! Welch wunderbare Atmosphäre einer Müllkippe. Ich kann sogar das verfaulte Holz bis hier her riechen. Ist das nicht fabelhaft?“, sagte ich theatralisch.
Selene sah mich mit einem Todesblick an und wandte sich dann, ohne etwas zu erwidern, der Hütte zu.
Zweifelnd sah ich zu Lily, die bis dahin nur grinsend daneben gestanden hatte „Was soll daran jetzt besonders sein?“
„Na, ja… Sel hat schon irgendwie recht.“, meinte Lily ernst. „Es wird erzählt, dass es da drin spukt, da man manchmal furchtbare Stimmen aus dem Haus hören kann und irgendwie ist es von einer unheimlichen Atmosphäre umgeben.“
Immer noch zweifelnd sah ich zu Lily, aber auch sie wandte sich dem Haus zu.
Das meinten die doch nicht wirklich ernst, oder?
Ich meine, dass ist doch lächer-… moment… was zur Hölle war denn das jetzt wieder?!
Während ich über die Ernsthaftigkeit von dem allem gegrübelt hatte, hatte mich plötzlich ein eigenartiges Gefühl überkommen. Ich sah hinüber zu dem Haus und dieses Gefühl wurde stärker.
Was war denn das nur?!
Die Erkenntnis traf mich wie ein Faustschlag. Es war Furcht.
Mein Selbsterhaltungstrieb hatte sich plötzlich gemeldet und mir gesagt, dass ich am besten rennen sollte. Es war das Selbe Gefühl, dass mich überkam, wenn Remus Lupin in meiner Nähe war.
Nur viel stärker.
„Lily, Sel, können wir bitte gehen?“, sagte ich atemlos.
Die Beiden drehten sich u mir um. „ Stimmt irgendwas nicht?“, fragte Lily besorgt.
„Ja… Nein. Ich möchte nur bitte gehen.“, meinte ich.
Selene nickte „Okay. Wir können ja in die drei Besen gehen.“
Ich nickte ebenfalls und auch Lily stimmte dem Vorschlag zu, wobei sie mich ein wenig misstrauisch ansah.

Auf dem Weg zu den drei Besen dachte ich über das eben Geschehene nach.
Irgendwie war mein Selbsterhaltungstrieb wohl kaputt.
Erst hatte ich angst vor einem harmlosen Jungen… okay, inzwischen war er für mich nicht mehr so harmlos, da er meinem Geheimnis auf die schliche kommen könnte… und jetzt hatte ich auch noch angst vor einem alten, vergammeltem Haus.
Gibt es vielleicht Heiler, die Selbsterhaltungstriebe reparieren können?
Ich muss mich da wohl mal schlau machen….

In den drei Besen war es brechend voll, als wir dort ankamen.
Lily sah sich suchend im Raum um und steuerte schließlich eine Richtung an. Sel und ich folgten ihr. Doch als ich sah wen sie da ansteuerte, blieb ich stehen. Denn, sie ging direkt auf Remus Lupin zu, der mit seinem Freund Peter Pettigrew an einem, sonst noch leerem, Tisch saß. Sel hatte bemerkt, dass ich stehen geblieben war.
„Komm schon, Jane.“, sagte sie „ Peter ist zwar einwenig eigenartig, aber Remus ist echt nett. Und außerdem sind das die einzigen freien, akzeptablen Plätze.“
Okay, was sollte ich jetzt tun? Ich konnte nicht schon wieder raus rennen. Langsam wird das auffällig. Also muss ich mich dem wohl oder übel stellen.
Langsam ging ich weiter auf den Tisch zu und hörte Lily sagen: „Hey, Remus. Können wir uns zu euch setzen?“
„Klar, gern.“, erwiderte der Gefragte und wir ließen uns auf die Stühle fallen, wobei es mir immer noch nicht gefiel hier sitzen zu müssen.
„Wo hast du denn deine anderen Beiden Chaoten gelassen?“, fragte Selene schließlich an Remus gewandt.
„Oh, die sind schon seit ein paar Stunden bei Zonkos und planen ihren nächsten Streich.“, grinste Remus. „Und was habt ihr so gemacht?“
„Oh, wir waren überall. Erst waren wir beim Honigtopf und dann…“, fing Sel an fröhlich zu erzählen, aber ich hörte ihr nicht mehr zu.
Während Sel Remus und Peter erzählte, was wir heute schon alles Tolles gemacht haben (wobei sie es eigentlich mehr Remus erzählte, da Peter von ihr größtenteils ignoriert wurde),
warf mir Remus immer wieder eigenartige Blicke zu, die ich nicht zu deuten wusste. Und immer wenn er zu mir rüber sah und mich mit seinen goldbraunen Augen regelrecht fixierte, meldete sich mein kaputter Selbsterhaltungstrieb wieder.
Ich versuchte mich darauf zu konzentrieren dieses Gefühl zu ignorieren und starrte auf die Tischplatte.
„Jane, ist alles okay?“, hörte ich irgendwann Lily sagen.
„Äh… klar. Mir ist nur ein bisschen schlecht.“, antwortete ich wenig überzeugend „Vielleicht sollte ich lieber mal an die frische Luft gehen.“ Und mit den Worten stand ich auf und verließ die drei Besen.
Ich hatte versucht es zu ignorieren, aber schließlich war ich meinem doofen, kaputten Selbsterhaltungstrieb unterlegen gewesen und hatte das getan was er von mir wollte.
Ich war geflohen.
Sobald ich draußen war sog ich die frische Luft ein und versuchte mich zu beruhigen.
Ich lehnte mich an die kalte Hauswand und schloss die Augen. Irgendwie lief zurzeit alles aus dem Ruder. Und ich wusste einfach nicht wie ich das alles wieder gerade biegen sollte.
„Jane, was ist los?“, hörte ich plötzlich eine Stimme hinter mir fragen.
Ich drehte mich um und sah direkt in goldbraune Augen. Oh Gott, wie viel Pech kann ein Mensch eigentlich haben?
„Remus… es... es ist nichts. Wirklich.“, versuchte ich ihm auszuweichen, während mein, inzwischen irgendwie zu meinem Feind gewordener, doofer, kaputter Selbsterhaltungstrieb mir wider zu schrie, dass ich abhauen sollte.
Zweifelnd sah er mich an „Das glaub ich dir nicht. Also?“
Wie verdammt noch mal soll ich aus der Sache wider raus kommen? Da blieb mir wohl nur eine Option: Meinem Instinkt folgen und fliehen.
„Ich… Ich kann nicht.“, meinte ich nur mit einem entschuldigenden Tonfall, drehte mich um flüchtete.
Bei meiner übereilten Flucht übersah ich aber leider die Person, die ein paar Meter hinter mir gestanden hatte und lief direkt in sie rein.
„Na, na, nicht so stürmisch, junge Lady.“, hörte ich die Person sagen. Ich kannte die Stimme. Sie gehörte Black.
„Hast du mich etwa so sehr vermisst“, grinste Black sein widerliches Grinsen.
Langsam merkte ich wie Wut in mir hochkam. Ich spürte sie in meinem innerem brodeln. Spürte das Feuer in mir.
„Lasst mich doch einfach alle in Ruhe!“, schrie ich leicht vor Wut zitternd.
Und dann floh ich endgültig.
In Richtung Wald.
Als ich schließlich hinter den Bäumen verschwunden war, ließ ich dem Feuer freien Lauf und wenig später streifte statt mir nun ein großer schwarzer Wolf durch den Wald.
Ich versuchte mich wider zu beruhigen, denn ich wüsste, dass ich übertrieben reagiert hatte, aber es hatte sich eben alles irgendwie aufgestaut.
Eine Weile saß ich nur dort im Wald und beobachtete die kleinen Tiere, die auf dem Bode krabbelten, bis ich plötzlich eine leise Stimme vernahm „Jane… bist du es?“


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