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Fanfiction

Changing Future - Der andere Junge

von Bl00dyButterfly

Die Luft war lau und die Blätter fegten die Straße entlang als lachende Kürbisse, Gespenster und Teufel um die Häuser streiften.
Eine dunkle Gestalt schlich durch die Gassen und Kinder, die ihn bemerkten liefen schreiend davon, obwohl seine Gestalt eine wirklich passende Form zu Halloween hatte.
Seine Hände dürr und bleich, sein Gesicht schlangenähnlich mit Nüstern anstatt einer Nase, rote, drohende Augen – Lord Voldemort würde keine schlechte Figur abgeben, wenn er an einer Tür eines Einfamilienhauses klingeln und „Trick or Treat“ rufen würde; alle Süßigkeiten der Welt würden ihm nur so zufliegen und wenn nicht, würde er sie sich schon selbst holen...
Aber an diesem Abend war Lord Voldemort nicht danach Zuckerstückchen zu sammeln, sondern vielmehr ein großes Problem aus der Welt zu schaffen.
Sein treuester Gefolgsmann Severus Snape lieferte ihm die nützliche Information über eine gewisse Prophezeiung und demnach musste er schnell handeln. Natürlich war dem Dummkopf nur eine Familie eingefallen, die zu der Beschreibung passte – die Potters, aber das wäre zu offensichtlich, wo sie doch ohnehin sehr begabt sind. Oh ja, dachte er, die Potters auf seiner Seite zu haben wäre eine außerordentliche Bereicherung, aber diese Feiglinge verstecken sich lieber hinter Dumbledore als ihm, dem mächtigsten Zauberer der Welt zu gehorchen.
Die Potters sind fürwahr eine Bedrohung, aber die Longbottoms haben ebenfalls einen Sohn und sind auch nicht besonders feige... ja Longbottoms Sohn wäre eine Ironie, aber das ganze Leben ist eine Ironie...
Longbottom wird der Auserwählte, der Feind sein, sei seine Familie noch so unbegabt und töricht...

Der Vorgarten der Familie Longbottom war dunkel und mit allerlei Gewächs geschmückt, die Haustür liebevoll mit Kürbissen und fliegenden Miniaturhexen dekoriert.
Eine kurze, unauffällige Bewegung des Handgelenks und die Tür öffnete sich wie von Geisterhand, lautlos und heimlich.
Frank Longbottom lachte laut auf, als sein einjähriger Sohn Neville sich vor dem lachenden Kürbiskopf erschrak, den Alice verhext hatte, die Wärme dieser Menschen, das Leuchten dieses Hauses widerte Voldemort an und er schritt still in den Türrahmen, des hell erleuchteten Wohnzimmers, das vor Gemütlichkeit nur so strotzte.
Frank schaute von seinem Sohn auf, seine Mimik veränderte sich in Sekunden von einem erfreuten Lachen zu schierem Entsetzen und nur wenige Sekunden hatte er den Mund zu öffnen, bis der hellgrüne Blitzstrahl ihn mitten auf der Stirn traf. Er prallte mit Wucht gegen den Kamin, Knochen brachen und der leblose Körper lag still, während Alice aufschrie, ihren Zauberstab vom Tisch ergriff und sich vor ihren Sohn warf.
„VERSCHWINDE“, schrie sie den dunklen Magier an, der wiederum hell auflachte, ein Lachen, dass noch lange danach in den Ohren eines jeden nachklingt – grausam und doch amüsiert.
Er lachte weiter und warf seinen Kopf in den Nacken, entblößte seine spitzen Zähne als der Fluch die Hexe auf der Brust traf und sie zu Boden sank, noch bevor sie Zeit zu einer Gegenreaktion gehabt hätte.
Dummes naives Mädchen, hast geglaubt ich würde es nicht tun, dachte Voldemort und lachte, seine Augen weiteten sich, sein Mund verzog sich zu einem irren Grinsen als er seinen weißen Stab auf den Kopf des weinenden, blonden Jungen richtete. Dumme Menschen, die noch an Gnade glauben, dachte er während sein Lachen einen schrillen, irren Ton annahm und er den letzten grünen Strahl absandte.
Das Licht erfüllte den gesamten Raum, Fenster zerbarsten, Türen flogen aus den Angeln und ein letztes schmerzerfülltes, entsetztes, schrilles Schreien ertönte.

Weit davon entfernt im stillen Godrics Hollow schlief der kleine Harry Potter gerade ein.

„Beeile dich Harry, es wird Zeit“, rief Lilly ihrem elfjährigen Sohn zu, der seine letzten Habseligkeiten in den großen Schrankkoffer presste.
James trug das Monster hinunter zum Kamin und Harry folgte seiner Mutter dorthin – mit Flohpulver reisen war zwar nicht seine Lieblingsart (viel Lieber jagte er auf dem Besen umher), aber das war die leichteste Art zum Gleis 9 ¾ zu kommen, ohne große Umwege zu machen.
Das grüne Feuer gab keine Wärme ab, aber das wäre auch nicht nötig gewesen, da Harry ohnehin schwitzte vor Aufregung – sein erstes Jahr auf der berühmten Schule für Hexerei und Zauberei.
Auf dem kühlen Gleis traf Familie Potter auf Familie Weasley, die seit jeher engen Kontakt pflegten und nun auch zusammen den Abschied ihrer Kinder erleben konnten.
„Arthur hat wieder einen wichtigen Auftrag, er konnte leider nicht mitkommen“, seufzte Molly, als die Zwillinge sich den Weg zu ihrem Freund Lee Jordan bahnten und Percy seinen neuen Pflichten als Vertrauensschüler nachging.
Ginny hüpfte an der Hand ihrer Mutter auf und ab: „Mum, ich will auch nach Hogwarts“, Molly seufzte und ignorierte das Jammern ihrer Jüngsten.
Der Zug pfiff als Ron und Harry sich aus dem Fenster lehnten, um ihre Eltern zu verabschieden und die Zwillinge lachten auf als Lees Spinne den Gang entlang flüchtete und einige junge Hexen aufschreckte.
„Wir sehen uns bald wieder mein Schatz“, rief Lilly, als Harry eine einzelne Träne die Wange hinablief und der Zug abfuhr.
„Toll, dass wir endlich fahren, oder“, keuchte Ron aufgeregt und Harry grinste zustimmend.
Die Abteiltür knarrte, als sie aufgeschoben wurde und ein großer Busch Haare hineinlugte, zu dem ein recht besserwisserisch drein schauendes Mädchen gehörte.
„Habt ihr eine Kröte gesehen? Neville Longbottom hat seine nämlich verloren!“, die Jungen sahen sich ungläubig an. „Longbottom?“, erwiderte Ron, „du meinst DEN Neville Longbottom, der damals - „ -“Ja den meine ich“, schnitte das Mädchen ihm das Wort ungeduldig ab und schloss die Tür ohne ein weiteres Wort.
„Ich würd den echt mal gern sehen“, flüsterte der Rothaarige und Harry sah ihn skeptisch an: „Also ich weiß nicht... wenn ich an seiner Stell wäre würde ich auch nicht gern beglotzt werden...“

In einem anderen Abteil öffnete das Mädchen die Tür und ließ sich auf einem Sitz gegenüber Neville nieder: „Sie kommt schon wieder.“
Neville seufzte: „Ehrlich, Hermine, es ist gar nicht so wichtig, wenn Trevor nicht wiederkommt... er ist eine Kröte... nichts interessantes oder so“
Hermine stöhnte auf und beäugte fasziniert ihren neuen Zauberstab. „Du kannst das arme Tier doch nicht einfach irgendwo herumirren lassen. Das ist Quälerei.“
Neville lachte kurz auf und sah auf dem Fenster. „Glaub mir, Trevor kommt auch gut allein klar..., er ist stark....“


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