
von Krone107
Um fünf Uhr, trafen wir uns dann, wie vereinbart bei dem Kerker-Treppen. ,,Und? Wie lautet dein Plan!“, fragte Fred neugierig. ,,Was haltet ihr von der Idee, einen Irrwicht in seinen Büro frei zu lassen?“, sagte ich energisch. ,,Das ist eine großartige Idee!“, rief George begeistert. ,,Wo her nimmst du bloß all diese Einfälle?“, sagte Fred erstaunt. ,,Aber wo bekommen wir einen Irrwicht her?“, fragte ich ernst. ,,Du hast Glück“, sagte Fred ,,den wir wissen zufällig, wo einer ist!“ ,,Großartig!“,rief ich. ,,Ich habe einen Vorschlag.“, sagte George ,,Während wir den Irrwicht fangen, gehst du zu deinem Vater und sorgst dafür, dass er sein Büro verlässt. Während du und deinem Vater dann fort seid, lasse Fred und ich den Irrwicht frei.“ ,,Okay!“, sagte ich ,,Wir treffen uns dann wieder hier!“ ,,Abgemacht!“,rief Fred. Ich machte mich sofort auf dem Weg zu meinen Vater. Als ich vor seinem Büro stand, klopfte ich vorsichtig an die Tür. ,,Herein!“, hörte ich die Stimme meines Vaters rufen. Ich riss die Tür auf und sagte:,, Guten Tag, Daddy!“ ,,Lily, was willst du hier?“,fragte mein Vater schroff. ,,Freust du dich nicht mich zu sehen?“,fragte ich mit gespielten Hochmut. ,,In letzter Zeit nicht so.“, räumte mein Vater ein. ,,Ach, sei nicht so nachtragend!“, sagte ich und zog in mit der Hand aus seinem Büro. Ich kam mir vor wie ein kleines Kind, als ich mit meinem Vater durch den Korridor lief. ,,Nicht so schnell!“, rief mein Vater als ich mit ihm viel zu schnell die Treppen hoch lief und er fast über seinen Umhang stolperte. Kichernd lief ich mit ihm Hand in Hand über das Schloss- Gelände. Neben bei dachte ich mir, wie schön es sei, mal nur mit ihn allein zu sein und nicht nur mit ihm über die Schule zu sprechen. ,,Halt an ,Lily!“,rief mein Vater plötzlich. Ich hielt sofort an. ,,Was ist?“,fragte ich und sah ihn an. ,,Was soll das hier?“, polterte mein Vater. ,,Ich wollte bloß was mit dir unternehmen, du alter Stur Kopf!“, log ich schnell. Das war wieder mal so was von typisch! ,dachte ich mir. Andauern denkt er nur ans lernen und unterrichten, selbst zu Hause, immer nur das Selbe!,,Was unternehmen?“, fragte mein Vater ungläubig. ,,Ja, aber wenn du nicht willst…“,sagte ich und ließ meinen Vater stehen und machte einen dramatischen Abgang. Ich lief so schnell ich konnte zum abgemachten Treffpunkt zurück. Als ich dort ankam, warteten schon die Weasley- Zwillinge auf mich. ,,Wir haben den Irrwicht gefangen und frei gelassen, genau wie du es wolltest!“, sagte Fred zu mir. ,,Danke, Jungs, ich stehe jetzt wohl in eurer schuld!“, bedankte ich mich. ,,Nichts zu danken!“, sagte George. ,, Obwohl wir gerne unsere alte Frisur zurück hätten!“,sagte Fred und sah mich flehend an. ,,Okay!“, sagte ich ,, Ihr habt Glück, dass ihr so süß seid…“ , sagte ich und schwang meinen Zauberstab. Es gab einen hellen Lichtblitz und die beiden hatten wieder ihre natürliche Haarfarbe zurück.
,,Du findest uns also süß?", sagte Fred und grinste. Das hätte er am beste nicht sagen dürfen, denn genau in diesen Augenblick, kam Malfoy, die Treppe hoch stolziert, gefolgt, von seinen Gefolge Crabbe und Goyle und hatte natürlich alles gehört, was Fred sagte. ,,Träum´ weiter Weasley!", blaffte Malfoy und sah mich fixierend an. ,,Mein Traum ist, aber wahr geworden!", sagte Fred ,,Also Malfoy verzieh dich und blondiere weiter deine Haare!" ,,Das hättest du jetzt nicht sagen dürfen und vor allen nicht zu einen Vertrauensschüler! 5 Punkte Abzug von Gryffindor!" ,,Spinnst du, Malfoy?",sagte ich und warf ihn funkelte ihn wütend an. ,,Lily, Lily, Lily, das ist nur zu deinen Schutz!",sagte Malfoy spöttisch. ,,Willst du mich verarschen?", zickte ich ihn an. ,,Ist sie nicht süß?",sagte Malfoy ,,Meine kleine Süße!" ,,Ich bin nicht deine Süße!", blaffte ich ihn an. ,,Ja, aber schon bald! Unterschätze mich nicht!",rief er mir noch zu und ging. ,,Unheimlich!",sagte Fred, als Malfoy fort war. ,,Ist nun mal Malfoy.",sagte ich kopfschüttelnd. Ich verabschiedete mich noch von Fred und George und ging von dannen. Jetzt wartete ich nur noch auf die Reaktion, meines Vaters, wenn er in sein Büro kam!
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