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Die Abenteuer von Lily Gordon - Ein meister Streich

von Krone107

Auf dem Weg zurück in den Gemeinschaftsraum, fiel mir Peeves auf, der die vorbei Gehenden mit Kreide bewarf. „Hi, Peeves!“, grüßte ich ihn freundlich. „Hallo Gordy!“, rief er aufgekratzt. „Wie geht’s dir?“, fragte ich ihn. „Ich kann nicht klagen!“, sagte Peeves und warf mit einem Stück Kreide nach Dean Thomas, der ahnungslos vorbei ging. „Wie geht’s dir überhaupt mit deinen besitzergreifenden Vater?“, fragte Peeves und schenkte mir ein höhnisches Grinsen. „Nicht sehr gut, er ist ein richtiger Kontroll- Freak und lässt keinen Jungen ordentlich an mich ran!“, sagte ich verärgert. „Klingt fast so, als hättest du wieder einmal Rachegedanken, Gordy!“, gackerte Peeves. „Du kennst mich wirklich gut Peeves!“, sagte ich grinsend. „Um dich an einen Kontroll- Freak zu rächen, musst du ihn das Gefühl geben, einmal nicht die Kontrolle über etwas zu haben!“, sagte Peeves wichtigtuerisch. „Das ist es!“, rief ich plötzlich laut „Peeves, du bist ein Genie!“ „Klingt so als hättest du wieder eine Idee!“, sagte Peeves. „ Du hast es erfasst!“, sagte ich mit einem gehässigen lächeln auf meinen Lippen. „Schieß los!“, sagte Peeves motiviert. „ Du bist ja dafür bekannt, jedes Geheimnis der Schule durch die Korridore zu posaunen oder?“, fragte ich mit blitzenden Augen. „Ja!“, sagte Peeves und rieb sich die Hände. „Deshalb wirst du in der Schule herum erzählen, dass ich schwanger sei!“ „Was!“, rief Peeves erstaunt „Du bist schwanger?“ „Natürlich nicht, dazu würde ich doch einen Freund brauchen!“, sagte ich und überdrehte die Augen. „Ach so!“, sagte Peeves „Also ist es ein Schwindel!“ „Genau!“, rief ich „Mein Vater wird sich vollkommen hilflos fühlen, den das ist die einzige Sache die er nicht kontrollieren konnte!“ „Du bist echt brillant!“, rief Peeves. „Ich weiß!“, sagte ich hochmütig. „Also, Peeves bist du dabei?“, fragte ich. „Klar!“, rief Peeves begeistert. „Super!“, rief ich überglücklich. „Morgen in der Früh, wirst du die frohe Botschaft verkünden!“, sagte ich zielstrebig. „Okay!“, sagte Peeves und verschwand mit einem lauten Knall. Sehr schön! dachte ich mir, mein Vater wird morgen aus seinen Latschen kippen, wenn er die Nachricht von Peeves hört. Zufrieden ging ich in den Gemeinschaftsraum und machte meine Hausaufgaben zu ende. Danach legte ich mich in den Mädchenschlafsaal und schlief ein.


Der nächste Morgen brach an. Ich konnte es nicht erwarten in die Große Halle zu kommen und die doofen Gesichter, der anderen zu sehen. Als ich die Große Halle betrat brach ein wildes Getuschel aus. Zufrieden, dass mein Streich glatt lief, setzte ich mich an den Slytherin- Tisch, wo Pansy, Astoria und Millicent ihre Köpfe zusammen gesteckt hatten und tuschelten. „Guten Morgen!“, rief ich gut gelaunt. Die drei zuckten zusammen. „Oh, hi Lily!“, sagte Pansy verlegen. „Stimmt es, dass du schwanger bist?“, platzte es plötzlich aus Astoria heraus. Ich sah sie kurz an und fing zum Lachen an. „Wie kommst du darauf?“, fragte ich Scheinheilig. „Naja Peeves hat es durch die Korridore geschrien!“, sagte Millicent. „Ich bin aber nicht schwanger!“, sagte ich gerade so laut, dass es nur die drei verstanden. „Aber, wieso behauptet es Peeves dann?“, fragte Pansy misstrauisch. „Ganz einfach, weil ich es so wollte!“, sagte ich stolz. „Aber wieso?“, fragte Astoria. „Um meinen Vater zu nerven!“, erklärte ich ihnen. „Ach so!“, sagte Pansy. „Schau mal, da kommen Draco und Weasley!“, warnte mich Millicent. „Mist!“, rief ich und versteckte mich unter den Tisch. „Hey Pansy!“, hörte ich Malfoys Stimme sagen „Weißt du wo Lily ist?“ „Ähm, nein!“, sagte Pansy verlegen.„Sollen wir ihr etwas ausrichten, wen wir sie sehen?“, sagte Millicent schnell. „Nein!“, sagte Fred, er neben Malfoy stand. Als Fred und Malfoy fort waren, setze ich mich wieder auf meinen Platz. Mit meinen Streich hatte ich wohl nicht nur meinen Vater verärgert, sondern auch Fred und Malfoy. „Wir müssen los!“, sagte Pansy und zog mich in unseren ersten Unterricht, der ausgerechnet Zaubertränke war.


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Es ist wunderbar, wie furchtlos und entschlossen Dan sich jeder Aufgabe stellt. Manchmal drehten wir eine Szenenwiederholung nach der anderen, und jedes Mal spürte ich seine Entschlossenheit, es bei der nächsten Wiederholung des Takes noch besser zu machen. Das schätze ich so sehr an ihm: Er setzt wirklich alles daran, um seine beste Leistung zu zeigen.
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