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Fanfiction

Die Abenteuer von Lily Gordon - Die blutige Faust

von Krone107

Nach diesem peinlichen Zwischenfall, am Morgen, lachten mich alle Slytherins den ganzen Tag lang aus. Am liebsten hätte ich alle, die mich auslachten am liebsten die Fresse poliert. „Beachte die einfach nicht!“, sagte Astoria, als sie meine verärgerten Blicke bemerkte. „Das ist schwierig!“, sagte ich verlies den Gemeinschaftsraum. Als ich die Gänge gedankenverloren entlang spazierte, lief ich in jemanden hinein und landete unsanft auf dem Boden. „Können Sie nicht auf passen!“, schimpfte die Stimme meines Vater. „Tut mir leid!“, sagte ich schnell. „Oh, du bist es, Lily!“, sagte mein Vater schnell. Anscheinend hatte er mich nicht sofort erkannt, denn jetzt half er mir sogar hoch. „Lily ich weiß einfach nicht, was ich mit dir machen soll!“, fing mein Vater plötzlich an. „Was hab´ ich jetzt schon wieder gemacht?“, fragte ich scheinheilig. „Das weißt es genau!“, schnauzte mein Vater. „Hilf meinem Gedächtnis auf die Sprünge!“, sagte ich und stellte mich noch immer dumm. „Der Auftritt von heute Morgen, in der Großen Halle!“, polterte mein Vater jetzt. „Ach so, das!“, sagte ich und lachte dümmlich auf. „Lily, bist du von allen guten Geister verlassen!“, bellte mein Vater. „Nein.“, sagte ich ganz ruhig. „Jeder spricht mich schon auf dein schlechtes verhalten an!“, zischte mein Vater. „Sogar Dumbledore ist aufgefallen, dass du dich seltsam verhältst!“ „Dann ist Dumbledore nicht so senil, wie Draco immer behauptet!“, sagte ich und lächelte selbstgefällig. Mein Vater schreckte etwas zurück und murmelte irgendwas von, nicht meine Tochter. Doch dann fing er sich wieder und sagte plötzlich: „ Morgen Nachsitzen, in meinen Büro, um 10 Uhr in der Früh!“ „Aber morgen ist das Quiddich- Spiel!“, protestierte ich. „Gut erkannt!“, sagte mein Vater selbstgefällig. „Das ist nicht fair!“, rief ich. „Selbst schuld!“, sagte mein Vater. „Morgen spielt Slytherin gegen Gryffindor!“, sagte ich „Du willst das Spiel sicher nicht versäumen!“ „Keine Sorge, ich werde beim Spiel sein!“, sagte mein Vater. „Was soll das heißen?“, frage ich irritiert. „Es soll heißen, dass du Morgen bei Professor Umbrige nachsitzen wirst!“, sagte mein Vater genüsslich. „Das kannst du mir nicht antun!“, rief ich, während sich mein Vater wortlos umdrehte und ging.



Verdammt, dachte ich mir, wie konnte er mir sowas antun. Ich bin seine einzige Tochter und dann sowas! Vor Zorn schlug ich mit der Faust gegen die Wand. „Aua!“, rief ich. Ich sah meine Faust an; sie blutete. Ich setze mich auf die Treppe, die nach oben führte und sah zu, wie das Blut über meine Faust auf dem Boden tropfte. Plötzlich hörte ich Schritte und Stimmen, die immer lauter wurden. Ich versteckte meine Hand in der Umhang- Tasche und sah Malfoy, Zabini, Crabbe und Goyle um die Ecke kommen. „Hey Lily, schon wieder den falschen Typen geküsst, oder was ist los?“, rief Zabini, als er mich auf der Treppe sitzen sah. Alle außer Malfoy lachten. Wortlos stand ich auf und wollte gehen, als Malfoy plötzlich meine Hand ergriff und fragte: „Wo willst du hin?“ „Dumme Frage!“, sagte ich scharf „Weit weg von diesen…“ Ich suchte nach ein verletzendes Wort. Die anderen lachten wieder dumm, als ich keines fand. „Draco ich hab die Schnauze voll, ich gehe!“, rief ich. „Warte Lily, ich gehe mit dir!“, rief Malfoy und rannte mir hinter her. Als er mich eingeholt hatte, sah er meine verletzte Hand und fragte: „Was ist passiert?“ Ich erzählte ihn, dass mein Vater mich zum Nachsitzen verdonnert hatte und, dass ich zu Umbrige musste und das Spiel versäumte. Als ich endete sah mich Draco verständnisvoll an und sagte: „Du kannst doch nicht einfach deine Faust gegen eine Wand rammen.“„Ach, Draco!“, sagte ich. „Was ist?“, fragte er irritiert. „Mach schon!“, sagte ich. „Was?“, fragte er verwirrt. „Wir sind alleine!“, half ich ihn nach. Draco sah mich perplex an und stammelte: „Sie will, dass ich sie küsse!“ Endlich schien bei Malfoy der Groschen gefallen zu sein. Er sah mir tief in die Augen, und beugte sich zu mir herab und küsste mich leidenschaftlich und intensiv.


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Dan ist wirklich gut. Mit ihm zu arbeiten war wunderbar. Armer Junge, er musste so geduldig sein. Ich musste schwafeln und darüber sprechen, dass ich der Meister des Universums bin, dass ich böse bin und dass ich ihn umbringen werde und er musste verschnürt dastehen, sich krümmen und vor Schmerzen stöhnen, während ich einen Monolog führte. Der Monolog des bösen Genies - kein Film ist komplett, wenn er fehlt. Ich liebe es, böse Figuren zu spielen!
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