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Fanfiction

In der Besenkammer - Prolog: Eingesperrt ! & wie es ist...

von Ginnyyy

Lily
Verzweifelt hämmere ich gegen die verschlossene Tür. Nachdem ich alle mir bekannten Tür-öffnungs-Zauber angewendet habe, bleibt mir nur noch eins: rohe Gewalt.
"Vergiss es, Evans. Hier kommen wir erst wieder raus, wenn deine Freundin Alice sich dazu bequemt, uns -"
"Als ob Black nicht genauso da mit dringhängt. Ebenso wie deine anderen tollen Freunde."
"Und Mary."
"Und Mary.", bestätige ich seufzend unter weiterem Gehämmere.
Ich lehne mich an die Tür und schließe die Augen. Innerlich zähle ich bis 3. Dann öffne ich die Augen, in der Hoffnung, aus diesem Albtraum zu erwachen.
Aber nein, das Szenario um mich herum hat sich nicht verändert.
"Kein Traum, ne ?", meint Potter.
"Nein. Leider nicht."
Ich schaue mich um. Wir sind im Raum der Wünsche, das weiß ich, aber er hat sich in eine Besenkammer verwandelt. Eine winzig kleine Besenkammer. Das totale Klischee. Ihr müsst wissen, dass wir, also Potter und ich, keine Freunde sind. Nichtmal ansatzweise. So gar nicht. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht was wir sind.
Es ist so: Potter hat vor einiger Zeit - 2 Jahre, 3 Monate und 5 Tage, fragt mich nicht, warum ich das so genau weiß - wohl beschlossen, er bräuchte eine neue Errungenschaft. Und anscheinend bin ich ihm wohl genau in dem Moment über den Weg gelaufen. Er fragte, nein, er befahl, dass ich mit ihm ausgehen sollte und ich habe zur Überraschung aller Potter-Fanclub-Mitgliederinnen abgelehnt. Seitdem fragte er mich mindestens einmal täglich nach einem Date. Seine Frage war im Laufe der letzten 2 Jahre mal penetranter und frecher, mal kläglicher, mal recht kreativ, hin und wieder resigniert und dann wieder schmeichelhaft. Meine Antwort hingegen wurde nur lauter und blieb natürlich immer diesselbe: NEIN! Wenn ihr euch jetzt fragt, warum ich ihm keine Chance gebe, dann muss ich euch leider enttäuschen und mitteilen, dass Potter das Ganze natürlich nicht ernst meint. Er ist nur verdammt ehrgeizig. Und ein Vollidiot. Ein arroganter, dämlicher, quidditsch- und selbstverliebter Vollidiot. Und jetzt stehe ich hier mit eben diesem in dieser dämlichen Besenkammer und kann nur hoffen, dass mich meine ehemaligen Freunde hier rausholen, bevor ich noch verhungere, verdurste oder - was am wahrscheinlichsten ist - mich oder gleich Potter umbringe. Was habe ich nur für tolle Freunde. Nein, falsch, was hatte ich nur für tolle Freunde.
Ein letztes Mal trete ich gegen die Tür, woraufhin ich das Gleichgewicht verliere und mir wahrscheinlich den Kopf an einem der Regale gestoßen hätte, wenn nicht Potter gewesen wäre, der mal wieder seine schnelle Reflexe unter Beweis gestellt und mich blitzschnell und sicher aufgefangen hat. Etwas, das sich wie ein Stromschlag anfühlt, durchzuckt meinen Körper und ein Kribbeln breitet sich in mir aus. Schnell mache ich mich los und funkele ihn wütend an.
"Was ?", fragt er.
"Nichts.", murmele ich.
"Übrigens: Gern geschehen."
"Hä ?"
"Ich dachte, du hättest Danke gesagt.", sagt er und grinst sein typisches Grinsen.
Ich verdrehe die Augen.
"Und was tun wir jetzt ?", frage ich gereizt, ohne auf seine Aussage einzugehen.
"Woher soll ich das wissen ?"
"Ich dachte, du weißt alles und kannst alles.", murmele ich schnippisch.
"Nein, dass ist eher deine Art, Miss Superschlau."
"Schön, toll.", zicke ich überrascht davon, dass er gekonntert hat und weil mir nichts anderes einfällt.

James

"Wir könnten versuchen uns hinzusetzen. Ich meine, wenn wir hier die ganze Nacht bleiben müssen, dann wird das auf Dauer ungemütlich.", schlage ich vorsichtig vor, damit sie sich nicht wieder aufregt.
"Okay.", murrt sie gleichgültig. Ich weiß nicht, warum sie sich mir gegenüber immer so zickig verhält. Wenn sie mit Mary oder Alice unterwegs ist, verhält sie sich ganz anders. Dann ist sie lebensfroh, lacht viel, und ist nunmal die wahre Lily. Sogar bei Remus ist sie normal und selbst zu Sirius netter als zu mir. Ich verstehe ehrlich nicht ganz das Problem.
Nachdem wir uns gesetzt haben, stelle ich fest, dass das eine dumme Idee war. Jetzt bin ich ihr nämlich noch näher als vorhin. Und wenn sie in der Nähe ist, kann ich meist nicht klar denken. Und dann zickt sie mich noch mehr an und unser Gespräch verwandelt sich in ein Gekeife. Wahrscheinlich wisst ihr, dass ich Lily liebe. Wenn nicht, dann sollte ich euch alles erklären.
Es ist so: Vor einiger Zeit - 2 Jahre, 3 Monate und 5 Tage, natürlich weiß ich das noch genau - hatte ich endlich den Mut sie anzusprechen. Ich hatte mich in der 4. Klasse Hals über Kopf in sie verliebt und fortan war's um mich geschehen. Der Tag, an dem ich sie ansprach, war dann wohl der Anfang vom Ende. Zumindest hat Tatze das einmal gesagt. Ich weiß noch genau, wie ich auf sie zuging und versuchte meine Aufregung zu überspielen. Das war wohl Fehler Nr.1, denn Lily hasst es, wenn ich versuche cool zu tun. Dann kam gleich darauf Fehler Nr.2, als ich mir vor lauter Nervosität meine Haare zerstrubbelte. Schließlich kamen Fehler Nr. 3 und 4 indem ich sagte : "Hey, Evans, heute Abend um 8 am See ?" Zum einen habe ich sie mit ihrem Nachnamen angeredet und außerdem hab ich das ganze wie ein Befehl klingen lassen. Und dann Fehler Nr. 5 : erneutes Haare zerstrubbeln. Natürlich sagte sie nein. Ich hätte auch nein gesagt. Nein, wahrscheinlich hätte ich den kleinen, arroganten Irren - mich - nicht einmal angesehen. Seitdem frage ich sie jeden Tag. Ich hab alles versucht. Ich hab die Dinge gelassen, die sie an mir hasst und versucht ein bisschen erwachsener zu werden. Ich hab ihr kleine Geschenke gemacht und durch zugegebenermaßen dumme Streiche versucht ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn ihr euch jetzt fragt, warum ich nicht aufgebe, dann kann ich nur sagen, dass ich es selbst nicht weiß. Ich liebe sie. Das ist der einzige Grund. Und jeder weiß das. Jeder außer Lily.


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