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Fanfiction

Das Leben geht weiter - Kapitel 2

von Collin

Harry konnte in dieser Nacht kaum ein Auge zu machen. Er war zwar müde, doch jedes Mal wenn er die
Augen schloss, sah er die Menschen vor sich, die er verloren hatte.
Als ein erneuter Versuch einzuschlafen fehlschlug, warf er die Decke zurück und ging zum Fenster im
Schlafsaal. Er schaute zum verbotenen Wald und erinnerte sich an seine Begegnung mit Voldemort und sein Blick glitt hinüber zum See, als er dort eine sehr bekannte Person sitzen sah.

Oft genug hatte er während der letzten Wochen an sie gedacht, auch wenn er nicht wusste, ob er überleben würde. Er wollte doch nur, dass sie irgendwie glücklich wurde..
Er hatte sie verlassen, damit sie nicht in Gefahr war und er war sich sicher , dass es die beste Entscheidung gewesen warJedoch hatte er damals nicht daran gedacht , wie schwer es seinwürde, sie ein Jahr lang nicht zu sehen , zu spüren , ihre Stimme zu hören.

Liebte sie ihn überhaupt noch?? Oder hatte sie einen neuen Freund gefunden??
Diese Fragen schwirrten Harry durch den Kopf, aber er verwarf sie schnell, als ihn seine Füße in Richtung See trugen.

Er hatte kaum darauf geachtet, wo er hinging, aber sein Herz hatte ihn geführt.

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Nur Ginny hatte bemerkt, wie sich Harry, Ron und Hermine aus der großen Halle geschlichen hatten..
Sie wollte unbedingt mit Harry reden, ihm endlich wieder in den Armen liegen.
Aber liebte er sie überhaupt noch??

Sie wollte erst noch einmal über alles nachdenken und so ging sie zum See hinunter.
Als sie dort angekommen war lehnte sie sich gegen einen Baum und schaute auf das Wasser,
dabei fielen ihr die vielen Stunden mit Harry ein, die sie mit ihm hier verbracht hatte.

Würde sie jemals wieder so glücklich sein?? Mit diesem Gedanken schlief sie ein.

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Als Harry am See angekommen war, sah er sofort Ginny.
Die langen roten Haare, die ihr ins Gesicht gefallen waren, stachen ihm sofort ins Auge.

Er hatte sie das letzte Jahr über so sehr vermisst. An manchen kalten und einsamen Nächten in den letzten Monaten hätte er alles dafür gegeben, sie in den Arm zu nehmen und sie einfach bei sich zu haben.




Er näherte sich ihr langsam und kniete sich vor sie , um ihr die roten Haare sanft aus dem Gesicht zu streichen. Fast hatte er vergessen, wie wunderschön sie war. Sie war kein Mädchen, das sich lange aufbrezeln musste, damit sie unglaublich aussah.
Natürlich war sie am schönsten.
Harry war so in Gedanken, dass er nicht bemerkte, wie sie langsam ihre Augen öffnete.
Sie erschrak nicht, weil jemand so nah vor ihr saß, denn sie erkannte direkt Harrys Duft.
"Harry??" fragte sie ganz leise, um ihn aus seinen Gedanken zu reißen. " Ooh, tut mir leid. Ich wollte dich nicht wecken." Er stand auf und blickte verhalten zu Boden. " Ist nicht schlimm, du hast mich nicht geweckt. Konntest du auch nicht schlafen?" Sie versuchte, ihm in die Augen zu schauen, doch er blicke weiterhin auf seine Schuhe, als gäbe es nichts Interessanteres auf dieser Welt. " Ähm. Jaa, irgendwie schon. Ich hab nicht gedacht, dass noch jemand wach wäre. Ich wollte dich nicht stören.

Harry bemerkte, wie er langsam nervös wurde. Natürlich wollte er Ginny alles erzählen und doch hatte er auch Angst davor, dass alles noch mal durchleben zu müssen. Was würde sie sagen und wie würde sie damit zurechtkommen? Und was am schlimmsten war, wie würde sie über Harry denken, nachdem sie seine Erzählung gehört hatte.
Aber jetzt gab es kein Zurück mehr, er atmete tief durch, ergriff Ginnys Hand und schaute ihr tief in ihre rehbraunen Augen. Ginny sah ihn gespannt an, sagte aber zu Harrys Erleichterung nichts.

Bevor sie etwas sagen konnte legte er ihr den Arm um die Schultern und zog sie an sich.
„Ginny, ich weis, dass es dich sehr verletzt hat, das ich dich letztes Jahr verlassen habe. Deshalb möchte ích, dir alles erzählen, was nach der Hochzeit passiert ist, denn ich möchte dich nie wieder aus meinem Leben ausschließen.


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