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Das Leben geht weiter - Kapitel 8

von Collin

Als Harry an diesem Morgen erwachte, fühlte er sich wunderbar. Ginny, die an ihn gekuschelt lag, schlief noch friedlich. Aber der schöne Moment wurde von etwas getrübt. Heute waren die Beerdigungen von Fred, Remus und Tonks. In diesem Moment wurde Ginny wach und sah Harry glücklich Lächelnd an. Sie wirkte so glücklich, aber als sie sein trauriges Gesicht sah, verschwand ihr bezauberndes Lächeln von ihren wundervollen Lippen. “Harry, was ist los? Ist was nicht in Ordnung? Oder liegt es an mir?” fragte sie ihn und sah Harry mit ihren rehbraunen Augen durchdringen an. “Nein Ginny, mit dir ist nichts. Diese Nacht war die schönste Nacht meines bisheriges Lebens.
Ich hoffe, es geht dir genau so! Das ist nicht das, was mich betrübt, sondern das, was in einer Stunde statt findet.”
Jetzt wurde ihr Blick auch traurig und sie senkte den Kopf. Er hasste sich dafür, dass ich ihr diesen wundervollen Moment kaputt machen musste, aber er musste es ihr ja sagen. Ginny wollte aufstehen, und als er sie am Arm packte, blickte sie ihn nicht an. Er berührte sie vorsichtig am Kinn und brachte sie damit dazu, dass sie ihn anblickte. “Ginny, wir stehen das gemeinsam durch… zusammen sind wir stark!” Sie beugte sich zu ihm, nickte und küsste Harry dann kurz, aber dafür sehr leidenschaftlich.

Gemeinsam gingen sie in die Kirche. Ginny blieb in Harrys Nähe. Sie hatte die ganze Zeit schon versucht, die Tränen zu unterdrücken, doch als sie den aufgebahrten Fred sah, konnte Ginny nicht mehr. Kingsley und einige Mitglieder vom Orden des Phönix kamen als letztes in die kleine Kirche. Nach der Trauerfeier gingen alle zum Friedhof.

Vorneweg Mrs. Und Mr. Weasley Dahinter der Pfarrer, George Weasley, Angelina Johnson, Lee Jordan und der Sarg von Fred. Hinter ihnen Charlie, Percy, Bill und Fleur, Harry und Ginny, Ron und Hermine und zu Guterletzt der Rest. Als sie am Grab angekommen waren hielt der Pfarrer ein Trauergebet und es wurden ein paar Trauerlieder gesungen. Mrs. Weasley schluchzte in Ihr Taschentuch.

Nun hielt Mr. Weasley seine Rede:
„Leider müssen Wir heute eines unser geliebten Kinder zu Grabe tragen. Doch Wir und besonders Ich bin stolz auf Fred. Er war ein guter Junge, sehr hilfsbereit und immer für einen Spaß zu haben. Leider kann er uns nicht mehr viele Jahre uns alle zum Lachen bringen, und doch genoss ich jeden Tag mit ihm und… “ sagte er und fing an zu weinen doch er hielt seine Rede zu Ende, „und Fred wir werden dich nie vergessen.“ Dann ging er zu seinem Platz und nahm Mrs. Weasley in den Arm.

Jetzt ging Bill nach vorne und begann:
„Liebster Bruder Fred, du fehlst mir sehr. Nicht nur mir, ich glaube du fehlst uns allen sehr. Doch genoss ich unsere gemeinsame Zeit miteinander. Wir haben viel gelacht und du und George ihr habt mir immer geholfen wenn es mir dreckig ging. Nun ja jetzt geht dies wohl nicht mehr, und doch werde ich dich nie vergessen können. Du bekommst immer einen Ehrenplatz in meinem Herzen.“ Er war kurz vorm Heulen und ging zu seinem Platz.

Nun kam George nach vorne. Er heulte jetzt schon doch auch er fing an seine Rede zu halten:
„Nun geliebter Zwillingsbruder, hier ist es wohl vorbei. Ab jetzt sind wir getrennt. Ich hier unten auf der Erde und du, du obern im Himmel. Ich hoffe du hast ein Auge von da oben auf uns wachst jederzeit über uns. Wir hatten viele schöne und lustige Jahre hinter uns und auf jeden fall hätten wir noch sehr viel vor uns gehabt. Ich werde dich niemals vergessen können.“

George setzte sich schweigend mit Tränen in den Augen auf seinen Platz und als letzter kam Harry nach vorne:
„Hmm… ja leider müssen wir uns hier und jetzt von einer geliebten Person verabschieden, egal ob als Sohn, Bruder oder als Freund, denn mit der Geburt kommt der Tot. Jeder ist endlich und nicht unendlich, so sehr… so sehr wir uns dies auch Wünschen. Doch Fred Weasley ist für eine bessere Welt gestorben, er ist in der 2.ten Schlacht von Hogwarts gefallen und zwar als Held und deswegen Fred…wir man dich nie vergessen und nun Ruhe in Frieden, “ sagte er und warf die hervorgezauberte Rose in das Grab hinein, danach setzte er sich neben Ginny auf seinen Platz.
Ginny heulte immer noch und lehnte sich an seine Schulter. „Harry das war ein wunderschöne Rede, danke, “ sagte sie. „Ach Ginny ist doch kein Problem, das ist das mindeste was Ich jetzt noch für ihn tun kann, “ antwortete Harry.
Nach etwa 15min verabschiedeten sich die meisten um wieder nach Hause zu gehen, alle auĂźer Harry, Ginny und Ron und Hermine denn sie wollten noch auf Tonks und Remus Beerdigung die auch bald beginnen sollte.


Die vier gingen einige Gräber weiter wo sie schon Mrs. Tonks mit dem kleinen Teddy auf dem arm sahen, dahinter die Särge von Remus und Tonks und ein paar andere Trauergäste. Vor den Gräbern wurde Gebetet. Der Pfarrer hielt nun seine Trauerrede. Danach hielten noch ein paar andere Trauergäste ihre Reden.
Nun wurden die Särge hinab gelassen. Jeder Trauergast zauberte sich 2 weiße Rose und warf sie in die Gräber. Danach gingen sie zu Mrs. Tonks und gaben Ihr, ihr aufrichtiges Beileid.

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Bei Mrs. Tonks zu Hause angekommen apparierten alle außer Harry und Ginny nach Hause. „Harry ich hole Teddy, ihr könnt euch ja schon mal ins Wohnzimmer setzten.“ „Ok, “ sagte Harry und er ging den Flur bis zum Ende, dann ging er durch die offene Tür links und betrat das kleine aber gemütliche Wohnzimmer. Kurze Zeit Später kam Andromeda mit Teddy wieder.

„So Harry hier ist der kleine, “ sagte sie und übergab ihm sein kleines Patenkind. „Na mein Kleiner, ich bin Harry dein Pate, “ sagte Harry glücklich. Teddy lächelte zu Harry und wechselte seine Haarfarbe von hellblau auf schwarz. „Na da freut sich ja einer dich zusehen Harry. Er sieht genauso aus wie du, “ sagte Ginny überglücklich. „Jetzt weis ich das du schon als Kind richtig süß warst. Dabei musste sie daran denken wie es wo sein würde mit Harry, Kinder zu haben. Würden sie genauso wie er aussehen oder wie sie?? Oder eine perfekte Mischung beider??
Als Harry sie mit einem räuspern aus ihren Gedanken wieder holte bemerkte sie das Teddy ihr genaues Ebenbild geworden war. Er hatte den gleichen träumerischen blick wie Ginny, was Harry lächeln ließ. Sie spielten mit Teddy noch ein bisschen, doch da es schon sehr spät geworden war gingen Harry und Ginny wieder zurück in den Fuchsbau. Sie versprachen aber Andromeda das Sie sich gerne einmal um Teddy, kümmern.


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