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Fanfiction

Sweet 15 - Weinachten

von Collin

Im Fuchsbau angekommen, ging ich zusammen mit Hermine in mein Zimmer, um auszupacken. Ron und Harry verschwanden in Rons Zimmer.
Als ich einen Tag vor Heiligabend aufstand und aus dem Fenster sah, dachte ich erst, ich würde noch träumen, denn es war alles weiß.

„Hey Hermine, wach auf, das musst du sehen!“, rief ich und rüttelte sie.

Hermine ging zum Fenster und sah hinaus.

„Cool, weiße Weihnachten“, meinte sie.

Als wir zum Frühstücken gingen, sah ich, dass nur Harry und Ron schon am Tisch saßen.

„Morgen“, grüßte ich und warf Harry eine Kusshand zu.

Dieser nahm sie entgegen, stand auf und gab mir einen echten Kuss.

Ron würgte gespielt und grinste anschließend.

„ Hast du schon ein Geschenk für mich, Schatz?“, fragte ich unschuldig.

„Ach so, ich wusste doch, ich habe was vergessen“, flachste Harry und grinste wie sein bester Freund.

„Blödmann!“

Harry machte ein Gesicht, bei dem Ron so lachen musste, dass er sich an seinem Toast verschluckte.

„Keine Sorge, ich vergesse dich schon nicht, Ginnymaus“, versicherte er.

„Das will ich dir auch geraten haben, Harry“, drohte ich zum Spaß und gab ihm einen Kuss auf die Nase.
Wir sangen Weihnachtslieder und verbrachten den Tag mit Schneeballschlachten und danach gingen wir ins Bett.
Dann war es endlich soweit.

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„ Fröhliche Weihnachten!“, trällerte Mom, als ich am darauffolgenden Morgen ins Wohnzimmer kam.

Wir (Ron, Harry und ich) stürzten uns auf die Pakete und Päckchen und das ganze Papier flog durch die Luft.

„ Danke Mum, danke Dad“, sagte ich glücklich, als ich das neue Buch über Quidditch ausgepackt hatte.

Das nächste war Harrys Geschenk.

Ich öffnete es gleich und zum Vorschein kam eine kleine goldene herzförmige Kette. „Die ist ja wunderschön.“ Ich ging auf Harry zu, um ihn auf die Wange zu küssen.
„Die probiere ich gleich an“, verkündete ich dabei und und legte mir die Kette, auf der „ Harry und Ginny“ stand, um den Hals.

„Bitte sehr, Schatz“, erwiderte Harry.

Ich hatte Harry ein Bild geschenkt, auf dem wir beide zu sehen waren.
Von Ron bekam er wieder Sachen aus Freds und Georges Laden, von Hermine einen Terminplaner geschenkt.

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Am Abend saß Harry auf dem Sofa und legte einen Arm um mich.
„Dieses Weihnachten werde ich nie vergessen“, beteuerte ich und strich mit den Fingern über die Kette.

Harry sah mich an und küsste mich.
Erst war unser Kuss zärtlich, dann wurde er immer leidenschaftlicher. Ich merkte, wie Harry es genoss und sich noch mehr vertiefte. Unsere Zungen umspielten sich gegenseitig, seine Hand glitt über meinen Rücken und unter mein Top. Ich nahm nichts mehr anderes wahr außer Harry. Da, wo seine Hand mich auf dem Rücken berührte, blieb ein Prickeln auf der Haut zurück und die Schmetterlinge in meinem Bauch spielten verrückt. Auf einmal kam Mom ins Wohnzimmer.
„Ähm…. Ginny könntest du mir in der Küche hel…“ Sie stockte und schaute uns beide erschrocken an. Wir hatten natürlich voneinander abgelassen und waren dabei, unsere Sachen zu richten.

Mom schaute immer noch zwischen uns hin und her, aber es hatte ihr irgendwie die Sprache verschlagen. „Ginny, würdest du mir bitte in der Küche helfen?”, wiederholte sie mit einen verwirrten Gesichtsausdruck. „Ja, ich komme sofort.” Mit einen unsicheren Blick in Harrys Richtung verschwand ich aus dem Zimmer und lief meiner Mutter hinterher.
In der Küche angekommen, wies sie mich erst an, was ich tun sollte, und fing dann an, mit mir über Harry zu reden. „Ginny, was war das eben mit Harry im Wohnzimmer?” “Mom, Harry und ich sind zusammen. Wir wollten es dir heute noch sagen, aber das hat sich ja wohl jetzt erledigt, da du ja gesehen hast, wie wir uns geküsst haben.”
“Ja, aber ich dachte immer, Harry sei mit Hermine zusammen, sie haben sich doch so oft umarmt.“


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