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Fanfiction

One Dream - Prolog

von Celerion

Prolog

Vor lauter Entzücken schmiss ich meine Schuhe in die nächste Ecke, rekelte meine verspannten Zehen. Die wollenden Socken ließen einen penetranten Geruch durchsickern. Eu, Schweißfüße! Das hatte mir jetzt noch gefehlt.
Grinsend tingelte ich ins Bad, schmiss die stinkenden Socken in die Wäschetruhe und zog ein frisches Paar über meine miefenden Füße. Während ich kritisch in den Spiegel schaute, bemerkte ich mal wieder ein paar Pickel auf meiner achso unreinen Haut. Anstatt die Sache auf sich beruhen zulassen, fingerte ich im Spiegelschrank nach ein wenig Zellstoff und einer Nadel. Vor mich her summend, piekte ich besagte Schandflecke auf und quetschte den weißgelblichen Eiter heraus.
„Joce, du siehst aus wie ein Streuselkuchen.“, redete ich auf mein Spiegelbild ein und musterte meine viel zu tiefen Augenringe und meine viel zu blasse, großporige Haut, auf der immer noch die Reste der Pickel thronten.
Das Telefon klingelte. Augenrollend nahm ich den Hörer ab und begrüßte den anderen in der Leitung mit: „Ja, Mummy, ich hab die Prüfung bestanden. Ja, mir geht es gut. Ja, ich bin immer noch Single…“ und so ging das gesamte Telefongespräch weiter.
Meine Mutter, eine Mitte Fünfzigerin, die keinen Versuch verstreichen ließ, um mich mit einen Typen zu verkuppeln, der eine Frisur wie eine Klobürste hatte und selbst gestrickte Pullis seiner Mami trug.
„Nein, ich werde nicht Henry Bennet ausgehen. Das kannst du dir abschminken, Mummy.“ Meine Mutter bestand außerdem immer darauf, dass ich sie Mummy nannte und nicht Mum, Mama oder nervige Alte. „Vergiss es!“, brüllte ich ins Telefon und lief rot vor Wut an. „Henry Bennet ist wohl das Schlimmste, was einer Frau passieren kann. Wag es dir ja nicht oder ich rede nie wieder ein Wort mit dir…“, drohte ich ihr an und schon hörte ich das Tut-Zeichen. Madam hatte mal wieder beleidigt aufgelegt, da sie es nicht ertragen konnte, dass ihr kleines Mädchen mittlerweile 24 Jahre alt war und ein eigenes Leben führte.
Auch, wenn mein eigenes Leben nur in einem 1-Zimmer-Appartment ablief, in einem versüfften Stadtteil Londons. Als Studentin konnte ich mir nicht viel leisten, vor allem, wenn ich das Geld für die Miete selbst zusammenkramen durfte. Meine Mummy überwies mir zwar regelmäßig Geld, aber das langte gerade so für die Studienbücher.
Yap, ich war Studentin der University of London und studierte Historische Wissenschaften. Staubtrocken denkt man vielleicht zuerst, aber, wer daran Freude hatte wie ich, genoss förmlich die sich langsam hinziehenden Vorlesungen und himmelte seinen Professor für seine Genialität an. Auch, wenn dieser verstaubter wirkte als jede Mumie im British Museum.
Erneut verdrehte ich die Augen, als das Telefon wiederklingelte und niemand anderes als meine Mummy in der Leitung war. „Wieder eingekriegt?“, fragte ich breit grinsend.
„Tut… tut… Tut…“, dröhnte es aus der Hörmuschel. Ja, ich besaß ein altertümliches Telefon, dass der Vormieter (und wahrscheinlich den sein Vormieter) freundlicherweise hiergelassen hatte.
Im Hintergrund liefen die Nachrichten im Fernsehen. Ein Bericht über die erfolgreiche Autorin J.K. Rowling wurde gerade gesendet, was ich halbherzig verfolgte. Ich hatte alle Bücher gelesen und fand sie nett, konnte aber den ganzen Rummel darüber nicht verstehen.
„Der letzte Film ist abgedreht und wird in zwei Teilen ausgestrahlt…“, erzählte ein Journalist eifrig und lächelte gekünstelt in die Kamera, während eine Visagistin ins Bild sprang und dem netten Herrn noch ein wenig Wimperntusche verpasste.
„Der rote Lippenstift fehlt noch.“, fuhr ich meinen Fernseher an und betrachtete nun die seidigen, langen Wimpern des Reporters. „Zu tuntig.“, lautete mein fachmännischer Kommentar.
Ein kurzer Blick in meinen Kühlschrank verriet, dass es heute zum Abendbrot nur Stulle mit Wurst gab. Der Käse wirkte nicht mehr essbar, da sich ein grüner Rand am Ende des Nahrungsmittels festgesetzt hatte.
Der Stapel Bücher am Fußende meines Bettes war so hervorragend platziert, dass ich mit meinem Fuß hingen blieb und gekonnt und lautstark auf meinen fleckigen Teppichboden knallte. Zudem wurde ich von dem Bücherstapel begraben. Nun klebte auch noch meine Wurst auf dem plüschigen Boden und verursachte einen weiteren Fleck.
„Scheiße…“ Den Tränen nahe kratzte ich die Wurst vom Boden, inspizierte sie und seufzte. „Ab in den Müll damit. Abendbrot fällt aus.“
„Ein Vergnügungspark hat in Florida seine Pforten geöffnet. Alles dreht sich um den bezaubernden Zauberlehrling Harry Potter…“
„Tsz… wenn es dort Feuerwhiskey gibt, kann ich mir ja überlegen, ob ich mich in die Insolvenz stürze, um dort auf einen Hippogreif zu fliegen.“, spottete ich wütend. Die Amis mussten auch aus allem Geld herausquetschen.
In meiner Winzküche entsorgte ich mein Abendbrot, fischte ein paar steinharte Cracker heraus und verspeiste diese. So musste Beton schmecken. Yammi, schmacki!
„Kommen auch Sie und lassen Sie sich verzaubern.“, waren die letzten Worte über die Dokumentation über eine fantastische Figur, die haufenweise Kinder wie Erwachsene den Kopf verdreht hatte.
„Immer doch.“, brummelte ich genervt. Verzweifelt schmiss ich mich auf mein Bett. Mein Digitalwecker zeigte 21:32 Uhr an. Zeit genug noch, um wegzugehen, aber nicht für mich. Ich war ein fauler, bequemer Mensch der jedem sozialen Kontakt aus dem Weg ging.
„Zeit zum Schlafen.“ Gähnend streckte ich mich, sah noch einmal auf den Fernseher, nahm aber nur alles verschwommen wahr. „Was ist denn nun los?“ Ich rieb mir die Augen, aber es wurde nicht besser. Verdammt, ich wurde blind!
Ein gleisendes Licht brach aus meinem Fernseher. Wild schreiend sprang ich aus meinem Bett, wurde aber just umgenietet. Etwas hatte sich auf mein Gesicht gesetzt und fiepte aufgeregt. Verstört schlug ich um mich und schmiss was-auch-immer von mir. Graue Federn klebten an meinen Lippen, die ich angeekelt ausspuckte.
„Pfui…“ Etwas Wildgewordenes flog durch mein Zimmer und fiepte fröhlich. „Was ist denn das, bitte?“ Aus meiner Stimme hörte ich meine eigene Angst.
Ganz vorsichtig verdrückte ich mich meine Küche und ergriff den Besen. Ich war gewappnet für die bevorstehende Schlacht. Mit den Besen im Anschlag rannte ich zurück und schlug nach dem fliegenden Vieh, das jetzt wütender klang. Treffsicher, wie ich war, versenkte ich das Federvieh, welches angeschlagen auf mein Bett landete und schwer atmete.
„`Ne Eule?“ Wie kam dieses Federvieh in meine Wohnung? Ich hatte kein einziges Fenster offen stehen. Was war das für ein Licht gewesen? Sherlock Holmes mäßig sammelte ich alle Informationen und versuchte aus ihnen schlau zu werden.
Misstrauisch starrte ich meinen Fernseher an, dessen Bildfläche auf einmal ganz grün leuchtete. Na toll, jetzt hatte auch noch die Billigglotze den Geist aufgegeben.
Die Eule japste laut. (Japsen Eulen?) Etwas schäbig kam ich mir schon vor, denn ich hatte ein unschuldiges Flugtier zum Absturz gebracht. Ich nahm das kleine Ding, was selbst jetzt zu schwach war, um mich zu attackieren und rieb ihm den Bauch. „Tut mir leid.“, murmelte ich. Da entdeckte ich das kleine, an den Fuß geknotete Bündel und nahm es der Eule neugierig ab.
„Du gestattest doch.“, wand ich mich an die Eule, keine Antwort erwartend. Etwas Silbernes kam aus dem Ledersäckchen herausgerutscht, was einer Kette sehr ähnelte. Auch, wenn der Anhänger Geschmackssache war. Es sah aus wie eine Sanduhr. Man konnte es drehen. Es vollbrachte eine paar Umdrehungen, als ich es mit dem Finger kraftvoll an stupste.
Skeptisch blickte ich die Eule an, dann die Kette und zuletzt meinen Fernseher. „Du willst doch sicherlich zurück, oder? Wo auch immer du herkommen magst.“ Hatte die Eule gerade genickt?
Jedenfalls erschien es mir so, als würde das Federtier mit seinem Flügel Richtung kaputten Fernseher deuten und dann auf den Gegenstand in meiner Hand. Ich zuckte mit den Schultern, packte beide und ging nichtsahnend Richtung defekte Unterhaltungstechnik.
Urplötzlich spürte ich einen Sog, der mich in den Fernseher ziehen wollte. Entsetzt schrie ich auf und würgte den Vogel. Ein Strudel aus grüner Farbe umgab mich, während ich mich um meine eigene Achse sehr schnell drehte. Mir wurde schlecht.
Scheiße, was ging hier ab?

~Tbc~


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