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Fanfiction

Blutspuren führen mich zu dir - V

von LadyLilith

Aufgeregt plappernd liefen Scharen von Schülern zum See und ließen sich von Booten auf die Plattformen in der Mitte bringen. Auch Draco stand auf einer dieser Plattformen und beobachtete, wie die vier Champions untertauchten.
>Ehrlich gesagt, hätten sie uns auch wieder wegschicken können!<, dachte er nach einer halben Stunde als Fleur Delacour aus dem Wasser gezogen wurde. Es war allmählich ziemlich langweilig auf das Wasser zu starren. Bisher hatte sich noch keine Regung gezeigt, bis... Draco bückte sich und zog eine wasserfeste Box aus dem See. Langsam öffnete er den Deckel und starrte auf die Postkarte mit der Zahl '2' und dann auf die einst so wunderschönen, vollen und nun blassen Lippen. Schreiend schmiss er die Box ins Nasse zurück.
"Oh, mein Gott!" - "Seht ihr das?" - "Das ist ein ...Mund!" - "Wie widerlich!"
Schreie und Rufe durchbrachen die Stille, Dumbledore richtete seinen Zauberstab auf sich und rief: "RUHE!"
Blitzartig war alles verstummt. Snape holte inzwischen die Box hervor und half Draco auf die Beine.
"Die zweite Prüfung wird aufgrund von Zwischenfällen verschoben!", erklärte Dumbledore und steckte dann seinen Kopf unter Wasser. Niemand wusste nun, was er sagte, doch anscheinend rief er den Champions zu, sie sollten auftauchen, und den Meermenschen, dass sie die Gefangenen wieder freilassen sollten, denn diese kamen wenige Minuten später an die Oberfläche.


Dumbledore verlangte von den Schülern Stillschweigen zu bewahren, bis die Sache aufgeklärt war. Die zweite Prüfung sollte morgens in aller Frühe stattfinden.
"Das ist einfach nur widerlich!", platzte es aus Harry, als Ron und Hermine gerade Zauberschach spielten. "Ich meine, das mit Malfoy!"
Die beiden nickten. Hermine ließ ihren Blick durchs Zimmer gleiten und dachte nach. "Das ... sind ... die ... fünf Sinne!", fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. "Klar, die Hand zum Tasten ... Das Ohr zum Hören ... Die Nase zum Riechen ... Der Mund zum Schmecken..." "Das sind aber nur vier!", sagte Ron. "Und außerdem woher weißt du das? Wir haben doch nur zwei von diesen Dingern gesehen!"
"Ich hab gehört, wie er Parkinson davon erzählt hat!", log Hermine und errötete kurz. Zum Glück hatte es keiner ihrer Freunde gesehen.
Aber wenn ihre Theorie stimmte, würde Draco noch ein Geschenk bekommen.

Im Büro des Schulleiters fand unterdessen eine inoffizielle Lehrerkonferenz zwischen den Hauslehrern und dem Direktor statt. Dieser untersuchte kurz die abgehackten Lippen des unbekannten Opfers mit seinem Zauberstab und wandte sich dann zu seinen Kollegen. "Ich kann sie beruhigen ", meinte Dumbledore schließlich, "Diese ... Geschenke scheinen nicht von einem unserer Schüler zu stammen. Ich wage sogar, so weit zu gehen, zu sagen, dass der Absender ein nichtmagisches Wesen, ein Muggel, ist!"
Diese Aussage erschaffte einen erstaunten Ausdruck auf den Gesichtern der Professoren McGonagall, Sprout und Flitwick. Nur Snape ließ ein spöttisches Schnauben erklingen.
"Sorry, Albus, nur anscheinend habe ich Sie falsch verstanden. Sie wissen doch genau, dass Muggel dieses Schloss nicht sehen können! Immerhin ..."
Doch Snape konnte seinen Satz nicht zu Ende bringen, denn im selben Moment klopfte es an der Tür und ein junger Erstklässler aus Slytherin trat herein.
"Man hat mir gesagt, ich solle das hier zu Malfoy bringen! Aber Granger" - Er deutete mit dem Finger auf Hermine, die hinter ihm stand - "Sagte sie würden es sehen wollen!", erzählte Timothy McCarthy schüchtern.
"Wer?", hakte McGonagall nach und nahm ihm die Schachtel und den Umschlag ab.
Timothy zuckte mit den Schultern. Währenddessen öffnete Flitwick die Schachtel. Jeder starrte angewidert auf das glasige und eklige Auge. Erst Sprout konnte ihren Blick davon losreißen und holte mit fahrigen Fingern die Postkarte aus dem Umschlag. Die Zahl '1' hatte jemand auf die Vorderseite geschrieben. Und auf dem Bild des Sumpfes stand quer darüber geschrieben:
'Kinder werden für die Fehler ihrer Eltern aufkommen' ...


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Ich wünsche Joanne Rowling, dass sie es schafft, nach den sieben Potter-Bänden eine andere Art von Literatur zu schreiben und dass die jugendlichen Leser mit der Lektüre mitwachsen werden.
Rufus Beck