
von Selena
@Carly_Snape:
Hey:) Super, dass du auch dieses Mal ein Kommentar geschrieben hast.
Bei dem Kapitel, das bald als nächstes folgen wird, hab ich auch geheult. Also halte schon mal Taschentüchter breit.;)
@Mik:
Ich freu mich wirklich zu hören, das meine Cho dir gefällt, denn vielen ist dieser Charatker sehr unsympathisch.
Ich gebe zu, es ist ein gewöhnungsbedürfitges Pärchen, aber ich werde es schon noch schaffen, dass ihr sie toll findet.
Ganz großen dank an black.sun, die sich extra für mich angemeldet hat, um Kommentare zu schreiben und für das wunderschöne Titelbild.
Ich liebe dich:D
Und an meinen Beta-Reader.
Vielen Dank für die viele Arbeit, die du dir immer machst;)
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Julius klopfte kurz an und trat dann in das Zimmer.
„Hallo“, sagte Cho und bedeutete ihm mit einer Geste zu ihrer Mutter hin, die eingeschlafen war, leise zu sein. Julius sah seine Frau lächelnd an, hob sie hoch und legte sie auf einen Sessel. Dann ging er wieder zu seiner Tochter, die ihm grinsend zugesehen hatte. „Wo warst du denn solange?“ Julius lächelte sie geheimnisvoll an. „Dad!“ Aufgebracht schlug sie ihrem Vater gegen den Arm, als er nicht mit der Sprache herausrücken wollte. Gespielt verärgert fasste sich Julius an den Arm und begutachtete ihn lange, bevor er seiner Tochter antwortete. „Ich habe gerade mit Professor Dumbledore gesprochen.“ Nun war Cho doch gespannt.
Was hatte ihr Vater mit dem Hogwarts-Schulleiter zu besprechen? „Ich habe ihm unsere Situation geschildert. Also,dass deine Mutter und ich über die Sommerferien arbeiten müssen, wir dich aber auch nicht alleine lassen können, weil sonst so etwas wie heute passiert.“ Julius stockte kurz und sah seine Kleine beinahe schuldbewusst an. „Und deshalb hat er uns angeboten, dass du über die Ferien in Hogwarts bleiben könntest.“ Chos Kopf fuhr ruckartig nach oben und sie sah ihren Vater ungläubig an. Das konnte er doch nicht machen! Sie war kein kleines Kind, das man einfach abschieben konnte, wenn man mit ihm nicht mehr zurechtkam. Aber ein Blick in die Augen ihres Vaters und sie wusste, dass er es für sie tat.
Also lächelte sie kurz und senkte den Kopf. „Okay“, sagte sie leise.
Vielleicht würde es ihr helfen,ganz alleine zu sein. Sicherlich,die Lehrer wären da, aber hoffentlich ließen sie sie in Ruhe. Und ihre Eltern müssten sich nicht immer Sorgen um sie machen. Sie spürte, wie sich Julius' Arme um sie legten und sie ließ sich hineinfallen. Vielleicht würde es helfen. Vielleicht würde es sie aber auch zerstören.
Mit gepackten Koffern stand Cho nun in der Halle. Ihre Eltern hatten sich schon verabschiedet und nun stand sie ganz alleine da. Cho war bewusst, diese Wochen würden eine Bewährungsprobe werden, ob sie stark genug war,nicht dem Verlangen nachzugeben,Cedric in den Tod zu folgen. Denn jetzt war niemand da, der sie aufhalten könnte. Ihre Eltern weit weg, ihre Freundinnen in Urlaub. „Miss Chang. “ Cho wirbelte herum und erkannte Dumbledore, der freundlich lächelnd auf sie zueilte. Beinahe musste sich Cho ein Lachen verkneifen, denn der Schulleiter trug eine Tauchermaske und Badehose. „Da sind Sie ja.“
Er kam zum Stehen und schüttelte ihr eifrig die Hand. „Ich denke, Sie wissen, wo sie ihre Sachen hinbringen sollen. Entschuldigen Sie meinen Aufzug, aber ich muss in zwei Stunden in Hawaii sein und probiere noch ein bisschen rum.“ Cho hob fragend die Augenbrauen „Dann sind Sie gar nicht hier?“ Amüsiert schüttelte Dumbeldore den Kopf. „Ich bin einer der letzten Lehrer, die noch hier sind.“ Hieß das etwa,sie würde ganz alleine in dem großen Schloss sein? Dumbeldore erkannte wohl ihre unausgesprochenen Gedanken und lächelte vor sich hin. „Außer Ihnen sind die Ferien über nur Hagrid, Sybill und Severus da.“ Tolle Gesellschaft, dachte Cho bitter.
Ein Halbriese, eine verrückte Wahrsagerin und ein miesepetriger Tränkebrauer. Großartig. Sie versuchte sich ihren Unmut darüber nicht anmerken zu lassen und wechselte lieber das Thema. „Gibt es irgendetwas, dass ich beachten muss?“ Sie erstarrte, als Dumbeldore ihren Kopf tätschelte. „Versuchen sie einfach das beste daraus zu machen.“ Mit diesen Worten verschwand er eiligst, wahrscheinlich um seinen Koffer zu packen. Auch Cho setzte sich in Bewegung und brachte ihr Gepäck in den Ravenclaw Gemeinschaftsraum.
Sie überlegte gerade, ob sie vielleicht hier schlafen sollte, als ein Hauself neben sie apparierte. „Miss.“ Er verbeugte sich tief vor ihr. „Kann ich Ihnen behilflich sein?“ Amüsiert betrachtete Cho das kleine Geschöpf, das sie aus seinen tellergroßen Augen ansah. „Nein, Danke..“ „Oh Verzeihung. Hefaline, Miss.“ „Danke Hefaline.“ Sagte Cho und der Hauself apparierte mit einer weiteren Verbeugung. Langsam gefiel es ihr doch. Das Schloss war so leer wie noch nie, sie konnte machen, was sie wollte.
In diesem Moment kam eine Eule herein geflattert und ließ zwei Briefe fallen. Seufzend hob Cho sie auf und begann den ersten zu lesen.
Hallo Cho,
Ich habe schon gehört, dass du über die Sommerferien bei uns im Schloss bleibst. Wenn du Lust hast, kannst du gerne mal auf eine Tasse Tee bei mir vorbeischauen. Dann könnte ich dir auch mehr über unser neustes Projekt erzählen.
Grüße Hagrid
Cho lächelte. Das würde bestimmt wieder so ein Gespräch über knallrümpfige Kröter werden, aber Hagrids Anwesenheit war bestimmt noch die angenehmste von den drei übrigen Lehrern hier. Das bestätigte sich auch mit einem Blick auf den nächsten Brief.
Miss Chang,
Ich habe Kunde über ihre Ankunft erhalten. Abendessen gibt es um 7 Uhr.
Severus Snape
Seufzend legte Cho die Karten beiseite und sah auf die Uhr. Sie hatte noch Zeit, also was sollte sie machen? Ich sollte zum Friedhof gehen, sagte sich Cho, aber alles in ihr sträubte sich dagegen. Irgendwann war sie dann doch fertig und bereit zum Gehen.
Nach einer Fahrt mit dem Fahrenden Ritter schwor sich Cho das nicht noch einmal zu versuchen. Sie wollte ja nicht auf Stans Füße kotzen. Aber wenigstens hatte sie ihr Ziel erreicht.
Den Friedhof von Godric Hollow.
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Kann sich jetzt vielleicht zufälligerweise jemand vorstellen, was passiert?
Tipp: Der letzte Satz;)
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