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Fanfiction

Kann der Mond ohne seine Sonne leben? - "Sie kommen nie wieder zurück."

von Selena

Cho ging die vielen Reihen der Gräber entlang, las Namen,ohne sie wahrzunehmen und hielt sich immer wieder fest an ihren Zauberstab. Friedhöfe waren ihr nach wie vor unheimlich, sie war nicht gerne hier. Aber für Cedric, für Cedric würde sie nun einmal alles tun.

Es war nicht schwierig, sein Grab zu finden, denn die Blumen waren noch neu, das Holz makellos und die Erde frisch. Cho zauberte eine rote Rose herbei und legte sie auf den kalten Grabstein. „Hi", sagte sie leise, so dass es nur Cedric hören konnte. „Da bin ich wieder.“

Es war leichter als gedacht hier zu sein, der Gedanke, dass Cedrics Körper unter der Erde lag, war weniger angsteinflößend. Trotzdem konnte sie ein paar Tränen nicht verbergen, die ihr die Wangen hinunterliefen.

„Ich muss dich loslassen, um wieder leben zu können. Verstehst du das?“, fragte sie verzweifelt, aber natürlich antwortete er nicht. Trotz der wärmenden Sonne fröstelte es Cho, sie fühlte sich mal wieder alleine.

Immer wenn jemand da war, wollte sie alleine sein. Wenn sie alleine war, sehnte sie sich nach Gesellschaft. Zärtlich strich Cho über den kalten Stein. Alles war sehr liebevoll gestaltet worden, aber Chos Meinung nach fehlte noch das gewisse Etwas. Sie richtete den Zauberstab auf das Grab und begann leise Worte zu flüstern. Langsam begann sich eine Schrift zu formen. Zufrieden betrachtete Cho ihr Werk, gleichzeitig trieb es ihr noch mehr Tränen in die Augen.

You will never be forgotten

Dieser eine so unbedeutende Satz schien sich in ihr Gehirn einzubrennen. Sie würde gegen das Gefühl des Vergessens ankämpfen. Sie würde alles tun um sein Andenken in Erinnerung zu behalten, alles tun,damit sein Mörder die gerechte Strafe bekam.

Während sie wieder durch die Reihen der Gräber glitt, dachte sie darüber nach. Harry Potter war der einzige gewesen, der Cedric hatte sterben sehen und er blieb standhaft bei seiner Aussage, dass es Lord Voldemort gewesen sei.

Und Cho wollte einfach nicht glauben, dass er log. So kannte sie ihn zu mindestens nicht. Aber das Voldemort wieder da sein sollte, war erschreckend und unmöglich zugleich.

Plötzlich stockte Cho. Vor ihr war ein Grab aufgetaucht, mit einer knienden Person davor. Erschrocken wollte sie zurückweichen, stockte dann aber doch, denn der Mann kam ihr sehr bekannt vor.

Sie meinte ein Schluchzen zu hören, was sie davon abhielt ihn anzusprechen.
Einige Sekunden rührte sie sich nicht vom Fleck, dann trat sie leise heran. Einen Blick auf den Grabstein werfend, ohne dass der Mann sie bemerkte.

James & Lily Potter
Gestorben am 31. Oktober
You are missed and loved


Cho wollte schon den Rückzug antreten, aber beim Anblick der zusammengekauerten Gestalt vor dem Grab entschied sie sich um. Ihre Hand schwebte einige Sekunden über der Schulter des Mannes, bevor sie sie auf sie legte.
Severus Snape stieß sie nicht weg, er rührte sich nicht einmal. Während Cho überlegte, ob sie vielleicht zu weit gegangen war, spürte sie eine leichte Berührung und dann kalte Finger, die ihre Hand festhielten.

Lange Zeit blieben sie einfach so stehen. Keiner wollte die bedeutsame Stille unterbrechen. „Sie kommen nie wieder zurück", ließ Snape leise vernehmen. „Nein", sagte Cho und ließ sich neben ihm nieder. Stumm blickten sie auf den Grabstein.

Sie war sich Snapes Hand in ihrer bewusst, aber sie zog sie nicht weg. Eher drückte sie sie noch ein wenig fester, wie um zu sagen „Ich bin hier.“ Sie hatte Snape noch nie so gesehen. Seine kalte Maske war vollkommen verschwunden, an seine Stelle waren die Tränen getreten.

Sie sah die salzigen Übeltäter über seine Wangen gleiten und spürte ein leichtes Brennen in den Augen. Sie musste wieder an Cedric denken, ihr Herz zog sich vor Schmerzen zusammen, ein dunkler Schleier legte sich über sie.
Wenn man einen Menschen verlor, gab es immer viele offene Fragen.

Warum?, wurde immer gesagt, aber niemals wurde eine Antwort darauf gefunden. Je länger man danach suchte, umso verzweifelter wurde man, umso mehr verlor man sich selbst.

Aber eigentlich ist es egal, was du machst, der Schmerz ging nie weg. Er war immer da, tief in deinem Herzen und wartete nur darauf erneut zuzuschlagen, wenn du gerade wieder einen positiven Gedanken gefasst hattest.

„Es verschwindet nie", sgte Snape und Cho drückte seine Hand noch fester. „Du siehst sie immer wieder vor dir. Ihr Lachen, ihr Weinen und du fragst dich, Warum?“

Nun konnte Cho die Tränen nicht mehr zurückhalten. Sie liefen stumm herunter, aber Snape bemerkte sie trotzdem und zögerlich fand sein Arm die andere Schulter und zog sie sanft zu sich heran.

Wenn jemand in diesem Moment ein Foto von den beiden geschossen hätte, wäre ein Mädchen zu sehen gewesen, welches in den Armen ihres Freundes weinte. Aber wenn man genau hinsah, würde man ebenfalls die Tränen des Mannes sehen.

Man würde auf die Hände des Mädchen schauen und sehen, die sehr sie sich an den anderen festklammerten. Und man würde sehen, wie das Mädchen trotz des Weinens froh war, hier zu sitzen und sich endlich von jemandem helfen zu lassen.

Auf einem Foto konnte man viel sehen, aber nicht was in den Inneren der Personen vorging. Hier jedoch war es nicht schwer zu beschreiben.

Beide hatten einen geliebten Menschen verloren

Beide suchten Trost

Beide trugen diesen unerträglichen Schmerzen in ihrem Inneren, der sie drohte zu zerstören

Beide kämpften.

Und vielleicht können sich die beiden helfen, damit sie im Leben nicht mehr kämpfen müssen, sondern einfach glücklich sein können.


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Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wäre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzählt habe.
Matthew Lewis