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Fanfiction

Kann der Mond ohne seine Sonne leben? - Wiederstand gegen das Vergessen

von Selena

@Carly_Snape:
Du bist super, ich liebe es, dass du jedes Mal ein Kommentar hinterlässt. Das Kapitel hat mir selbst richtig gefallen, dagegen ist das hier nicht so gut, aber entscheide selbst;)
@Mik:
Ich bin poetisch, juhu! So ein Kompliment habe ich bisher noch nicht bekommen. UND meine Damen und Herren, wir haben einen Snape Fan! Viel Spaß beim Lesen!
@Severa:
Du bist ja noch da! Ich habe mich schon gewundert, freu mich aber richtig! Ja, ich finde es gerade auch wirklich deprimierend, hör mir die ganze Zeit so Schnulzensongs an, damit ich wirklich so schreiben kann.

Herzliches Willkommen an meine neue Beta-Readerin Sweetdark, die bereits bei diesem Kapitel großartige Arbeit geleistet hat.

HarrysPate danke ich natürlich auch für seine ganze Arbeit, die er mit mir hatte. Du warst wunderbar! *Abschiedsgeschenk reich*


............................................................

Cho empfand die Stille der großen Halle als erdrückend. Immer wieder ging ihr Blick vorsichtig zu Snape, der stur auf seinen Teller starrte, das Essen aber nicht anrührte, ebenso wie sie. Hagrid hatte sich für das Abendessen entschuldigt, von Sybill hatten sie noch nichts gehört.

Seit dem Friedhofsbesuch herrschte eine Verlegenheit zwischen ihnen, noch nie hatte Cho ihren Zaubertranklehrer so fertig erlebt. Dies war eine völlig neue Seite an ihm gewesen und keiner von beiden wusste damit umzugehen.
Schließlich stand Cho auf, zögerte allerdings beim Weggehen. „Gute Nacht, Professor.“ Als Snape nicht antwortete, seufzte sie leise auf und trat den Rückzug an.

Als die schon fast am Ende der Halle angelangt war, vernahm sie ein kaum hörbares Flüstern. „Gute Nacht, Cho.“ Cho blieb erstarrt stehen, drehte sich aber nicht herum. Hatte er sie gerade beim Vornamen genannt?
Bevor sie sich weiter darüber wundern konnte, huschte schon eine schwarze Gestalt an ihr vorbei in Richtung der Kerker.

So konnte sie nur leicht den Kopf schütteln und sich mal wieder über sein Verhalten den Kopf zerbrechen. Müde war sie noch lange nicht, also entschloss sie sich einen kleinen Spaziergang über die Ländereien zu machen.
Es war eine finstere Nacht, der Mond war entweder nicht da oder hinter den Wolken verborgen. Cho hatte längst mit dem Zählen der verstrichenen Tage aufgehört. Fröstelnd schlang sie den Mantel enger um sich.

Die Nacht war zwar finster und ohne Licht, aber Cho fühlte zum ersten Mal seit Cedrics Tod Erleichterung und einen kleinen Schimmer Hoffnung auf ein Leben ohne ihn. Sie hatte gesehen, dass sie nicht der einzige Mensch war, der jemand wichtigen verloren hatte. Wobei ihr Gedanken wieder bei Severus Snape waren. Die Art, wie er vor dem Grab gekniet hatte, wie er geweint hatte, wie sich seine Hand schmerzhaft in ihre gekrallt hatte, all dies hatte gezeigt, dass in diesem Grab jemand lag, den er sehr geliebt hatte.

James und Lily Potter. Cho wusste natürlich, wer sie waren, und kannte wie jedes andere Kind auch ihre Geschichte. Aber was hatte Severus Snape damit zu tun?
Es dauerte einen kurzen Moment, bis Cho bemerkte, dass sie für ein paar Minuten Cedric vergessen hatte. Minuten, in denen der Schmerz in ihrem Herzen endlich mal Ruhe gegeben hatte, in denen sie nicht über einen Selbstmord nachgedacht hatte. Die Erkenntnis kam und entlockte ihr sogar ein schwaches Lachen.

Aber sie durfte ihn nicht vergessen! Jeder hängte Schweigen über das Thema Cedric Diggory, aber sie, seine Freundin, dürfe das doch nicht tun! Sie wollte nicht eines Tages aufwachen und vergessen haben, wie sein Lachen geklungen hatte. Aus diesem Grund rannte sie los, hoch zur Eulerei. Hoffentlich stand ihr Angebot noch.
Die Antwort kam bereits einige Minuten später.

Liebe Cho,
Wir haben dir bereits vor einiger Zeit geschrieben, dass du immer zu uns kommen kannst. Wir würden uns über deinen Besuch sehr freuen. Es gibt so viel, was wir von unserem Sohn in seinen letzten Monaten nicht wissen. Wir wissen nicht, ob es uns helfen wird, aber ein Versuch ist es wert. Komm doch morgen auf einen Tee vorbei.
Mfg Amos und Algebra Diggory


Cho kämmte mechanisch ihr Haar und zog nur widerwillig ihre besten Sachen an. Aber heute würde sie immerhin Cedrics Eltern treffen, da wollte sie einen guten Eindruck machen. Unten in der Halle war es mucksmäuschenstill, die drei Bewohner des Schlosses schliefen wohl noch. So konnte sie in aller Ruhe frühstücken und die neusten Nachrichten lesen.

Besorgt las sie die Artikel über verschwundene Muggel, dachte sich aber nichts weiter dabei. Die Smallvilles, die in ihrer Nähe gewohnt hatten, waren ebenfalls unauffindbar. So über den Tagespropheten gebeugt, merkte sie gar nicht Severus Snapes Anwesenheit. Erst als er sich leise räusperte, da sie sich ausversehen auf seinen Stuhl gesetzt hatte, sah sie auf und zuckte zusammen. „Entschuldigen sie Professor, ich bin sofort weg.“ Sie schnappte sich ihre Tasche, den Tagespropheten und wollte verschwinden.

„Miss Chang!“ Cho drehte sich fragend um, wohl bemerkend, dass sie wieder beim Nachnamen waren. „ Wo gehen Sie hin?“ „Zu einem Freund.“, antwortete Cho trotzig. Was ging es denn Snape an, wie sie ihren Tag verbringen würde? „Professor Dumbledore hat mir die Verantwortung für Sie übergeben. Also sagen Sie mir gefälligst, wo Sie hingehen, damit ich Bescheid weiß.“ Ungerührt sah Cho zu ihrem Professor und dachte gar nicht daran,ihm die Wahrheit zu sagen.

„Wollen Sie mir etwa folgen, wenn ich es Ihnen nicht sage?“ Fragte sie mit einem unschuldigen Unterton und beugte sich über den Tisch zu Snape hinüber. „Wenn Sie es herausfordern.“ Snape stemmte die Hände auf den Tisch und beugte sich ebenfalls vor. Cho spürte seinen Atem in ihrem Gesicht, unerschrocken blickte sie in die schwarzen Augen. Sie sahen sich einige Augenblicke fest in die Augen, keiner rührte sich oder wandte den Blick ab. Schließlich drehte Snape den Kopf weg. „Machen Sie doch, was Sie wollen.“ Und verschwand mit wehendem Umhang.

Das tat Cho dann auch. Sie schnappte sich ihren Besen und flüsterte ihm leise zu, wohin es gehen sollte. Der Zauber dafür hatte sehr lange gedauert, ihr dafür aber auch Punkte in Zauberkunst eingebracht. Fliegen war für sie sowieso kein Problem, schließlich war sie Sucherin im Ravenclaw Team. Zu mindestens noch, denn sie war sich nicht sicher, ob sie dies im neuen Jahr weitermachen würde.

Gedanken konnte man sich gut machen, wenn man so dahinflog, aber leider dauerte kein Flug Stunden. So war Cho irgendwann auch bei den Diggorys angekommen.

Sie stieg mit hochroten Wangen von ihrem Besen. Wie lange ihre Hand über der Klingel schwebte, wusste sie nicht. Als sie dann endlich bereit war zu klingeln, öffnete sich die Tür von selbst und eine sehr kleine, zarte Frau stand in der Tür.
„Hallo, Mrs. Diggory.“ Cho bemühte sich um ein Lächeln für die von Kummer ausgezehrte Frau. „ Cho?“ Die Schwarzhaarige nickte schüchtern. „Oh mein Gott Liebes, komm doch herein.“ Gerührt von der Nettigkeit trat Cho ein.

Zum ersten Mal war sie in Cedrics Haus, erblickte den Ort, wo er die meiste Zeit seines Lebens verbracht hatte. Sie atmete den vertrauten Geruch, seinen Geruch ein und ein kleines Lächeln erhellte ihr Gesicht.

Sie spürte eine Hand auf ihrem Arm und sah zu Cedrics Mutter. Diese lächelte aber nur wissend und deutete mit einer Geste in Richtung Wohnzimmer. Cho prägte sich jede Einzelheit des wunderschönen, gemütlichen Hauses ein, während sie zum Wohnzimmer schritt, wo auch schon Cedrics Vater auf der Couch saß und fernsah. „Schatz, Cho ist da.“ Der Mann sah auf und sein Blick glitt sofort zu dem Neuankömmling.

„Wir haben uns schon gefragt, wann du uns mal besuchen würdest.“ Cho errötete ein bisschen, da sie es als Vorwurf auffasste. „Amos, jetzt lass das Mädchen doch erst mal ankommen. Ich mach Tee und du suchst die Fotoalben raus, ja?“ Amos nickte nur. Fasziniert beobachtete Cho das eingespielte Team. Ihr Blick fiel auf eine Kommode, wo lauter Familienbilder standen. Unbewusst trat sie näher.

Auf jedem einzelnen war Cedric zu sehen. Ein kleiner Junge, der immer größer, immer hübscher wurde. Sie nahm ein kleineres Bild in die Hand, wo er höchstens 4 Jahre alt gewesen war. Seine strahlenden Augen und das gewinnende Lächeln hatte er schon damals gehabt. Es gab Bilder mit seinen Verwandten, seinen Eltern, Freunden, kleinen Cousinen….

Da stoppte sie kurz. Das Bild war im Herbst aufgenommen worden, die Winterkleidung war unabkömmlich. Ein kleines Mädchen mit blonden langen Locken und Cedric schauten grinsend hinter einem Baum hervor. Während die Blonde direkt in die Kamera sah, blickte Cedric sie an, sein Blick war so liebenswürdig, das es Cho beinahe innerlich zerriss.
Sie hatten noch so viel vorgehabt, hatten eigene Kinder haben wollen. Cedric wäre bestimmt ein wunderbarer Vater gewesen. Sie hatten ja Zeit gehabt, das dachten sie zu mindestens.

„Cho, kommst du? Der Tee ist fertig.“ Cho riss sich von dem Bild los und lächelte die Diggorys an. „Sofort.“


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Es ist wunderbar, wie furchtlos und entschlossen Dan sich jeder Aufgabe stellt. Manchmal drehten wir eine Szenenwiederholung nach der anderen, und jedes Mal spürte ich seine Entschlossenheit, es bei der nächsten Wiederholung des Takes noch besser zu machen. Das schätze ich so sehr an ihm: Er setzt wirklich alles daran, um seine beste Leistung zu zeigen.
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