
von Selena
Hey alle zusammen :)
An dieser Stelle brauche ich euren Rat. Am Anfang hat mir diese Idee von Snape und Cho wirklich sehr gut gefallen, ich dachte, dass es mal etwas Außergewöhnliches sei und deshalb habe ich es versucht.
Aber inzwischen habe ich ernsthafte Zweifel bekommen, ob das so eine gute Idee war. Denn Cho und Snape liegen vom Alter her schon ziemlich weit auseinander. Aber es geht ja nicht darum, was ich denke, ich werde euch entscheiden lassen.
1. Möglichkeit:
Alles bleibt beim alten, sie kommt mit Snape zusammen und Happy End.
2. Möglichkeit:
Sie erkennt mit der Zeit, dass ihre Gefühle gegenüber Snape nur auf Tochter-Vater Basis basieren und sie könnte mit jemand anderem zusammen kommen. z.B. George Weasley oder was ihr auch immer vorschlagt
3. Möglichkeit:
Ich mache ein Crossover, womit ich Cedrics Doppelgänger auftreten lassen könnte. Edward Cullen. Diese Möglichkeit sehe ich nicht besonders gerne, da ich diesen Typen hasse. Aber wenn ich euch damit glücklich mache, dann überlebe ich das ;)
Bitte schreibt mit eine Nachricht oder schreibt in die Kommentarliste. Auch gerne wenn ihr eigene Ideen habt. Bis dahin steht die FF erst mal still, da ich leider keine Ahnung habe, wie ich ohne Ergebnis weiterschreiben soll.
Lg Selena
Re-Kommis gibt's in meinem Thread, da es für dieses Kapitel einfach zu viel Platz wegnimmt :D
@Carly_Snape:
Vielen, vielen Dank. Das hat mir jetzt ein wenig Ermutigung zurückgegebene, auch wenn ich es nach wie vor nicht so gut finde wie die letzten Kapitel. Ich hab mich beeilt und brauche eure Hilfe, wie ihr vielleicht schon gelesen habt, also es wäre nett, wenn du auch dein Kommentar dazu abgibst.
@Mik:
Wohl eher das Gegenteil. Sorry, aber dieses Kapitel war mal wieder ein kleiner Rückschlag für unsere Protagonistin. Aber das hatte ja auch so seinen ZweckAugenzwinkern Tja, algebra, ich weiß ist schon ein etwas komischer Name, aber mir fiel nichts besseres einbreites Grinsen
@Blue:
Oh mein Gott, ich war total erfreut, als ich dein Kommentar gelesen habe, da ich deine Geschichte auch lese und sie jedes Mal zum Brüllen finde. Es freut mich immer, wenn jemand sagt ich habe Talent, weil das nicht besonders oft geschieht, also vielen Dank.
@SasiSnape:
Ich weiß, ich weiß, ich überzeuge alle Cho zu mögen, tut mir furchtbar leid, ich finde das einfach so super. Ich liebe sie inzwischen richtig, da ich ihren Charakter noch so weit ausbauen konnte. Und du weißt ja gar nicht, wie oft ich höre, dass dieses Pairing ungewöhnlich ist.
@sweetdark:
Dir schreib ich kein Re-Kommi, du bist blödAugenzwinkern Gib aber trotzdem bitte deine Meinung zu der Geschichte ab.
@RhiaSlytherin:
Ich würde sagen es ist Mitternacht, du hast zwei Tage lang nicht geschlafen und dann kommt dir da so eine Idee. So ist diese FF entstanden, hoffe ich doch mal Augenzwinkern Vielen Dank, für dein nettes Kommentar, ich hoffe du sagst mir auch, wie ich weitermachen soll.
@Tophifee:
Ich freue mich ja so, dass du da bist. *knuddel* Ich hoffe dir gefällt das neue Kapitel und du sagst mir auch, wie ich weitermachen soll. Ich bin namlich verzweifelt..
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Die Küche der Diggorys war ebenso gemütlich, wie der Rest des Hauses.
Cho setzte sich auf einen der Stühle und sah auf ihre Hände. Zu sehr schmerzte es sie, in die Augen seiner Eltern zu sehen, seine Züge in ihren Gesichtern zu erkennen. „Liebes, alles in Ordnung?“ Cho sah auf, Tränen in den Augen.
Wie konnte Sie sie nur fragen, ob alles in Ordnung war?
Ihr Sohn war gestorben und damit Chos Liebe.
Trauerte sie denn gar nicht?
Kaum, dass sie den Gedanken zu Ende gedacht hatte, spürte sie eine Hand auf ihrer.
„Wir alle trauern, mein Kind. Aber das Leben geht weiter. Er hätte bestimmt nicht gewollt, dass du dich so quälst. Er hätte nicht gewollt, dass wir unser Leben vergessen.“
Aber für Cho ging das Leben nicht weiter. Es schien, als steckte sie fest, als könnte sie nicht weitergehen.
Etwas wehrte sich noch immer in ihr,ihn loszulassen.
Es war ihr Herz. Und es sah nicht so aus, als würde sich das in nächster Zeit ändern.
Bevor sie noch vor seinen Eltern in Tränen ausbrach, konzentrierte sie sich lieber auf die Fotoalben, die Amos hervorgekramt hatte.
„Kann ich das mal sehen?“ Amos nickte eilig und legte das Album in ihre Hände, wie einen kostbaren Schatz.
Es war sehr liebevoll gestaltet, mit Sprüchen und Sachen aus seiner Kindheit. Vorsichtig schlug sie eine Seite nach der anderen auf. Es war wie ein Film, der vor ihrem inneren Auge ablief und sie genoss jede Minute davon.
Von einem Kleinkind wuchs Cedric zu einem hübschen Jungen heran, so wie Cho ihn kennengelernt hatte.
Es war faszinierend endlich über sein früheres Leben Bescheid zu wissen, alle Geheimnisse zu kennen. Und trotzdem…geholfen hatte es ihr nicht.
Irgendwie hatte sie gehofft, dass ihr Herz ihn endlich loslassen könnte, das Kapitel Cedric endlich abschließen könnte. Stattdessen waren die Erinnerungen stärker als je zuvor.
Sie erinnerte sich genau an ihren letzten gemeinsamen Tag.
Aus Sorge um Cedric, war sie schon sehr früh aufgestanden, um ihn noch vor der dritten Aufgabe zu erwischen. Er saß mit ein paar seiner Freunde am Hufflepufftisch.
Als sie kam, lächelten sie ihr zu, begrüßten sie und machten Platz, so dass sie neben ihrem Freund sitzen konnte.
Cedric war blass und hatte sein Frühstück nicht angerührt. Cho nahm die Gabel mit etwas Speck und hielt es ihm vor den Mund.
„Du musst etwas essen.“ Sie lächelte und versuchte,ihre Sorgen zu verbergen. Sie musste jetzt für ihn da sein. Und Cedric aß den Speck ebenfalls nur ihr zuliebe.
Sie blendeten ihre Freunde aus und sahen sich einfach nur unverwandt an.
„Ich habe Angst.“, brachte Cho leise hervor.
Cedric hatte zwar die ersten beiden Aufgaben mit Bravour bestanden, was für Cho aber kein Grund zum Aufatmen war.
Jedes Mal fieberte sie mit ihm, hatte bei der Drachennummer fast nicht hinsehen können.
Cedric wusste es, aber er hatte es nun mal begonnen, da wollte er es auch zu Ende bringen.
„Ich habe auch Angst.“, antwortete er wahrheitsgemäß und strich seiner Freundin sanft über die Wange.
Auch er wünschte sich nichts sehnlicher, als dass es vorbei wäre.
Er war zum Trimagischen Turnier angetreten, weil er Ruhm für sein Haus ernten wollte und weil er nach einer Herausforderung gesucht hatte.
Aber er hatte nicht gewollt, dass seine Freundin sich Sorgen um ihn machte. Mehr als Sorgen.
Er wusste, dass es sie beinahe umbrachte, ihn gegen Drachen oder andere Monster kämpfen zu sehen.
Aber Cedric Diggory wäre nicht Cedric Diggory, wenn er sich dieser Herausforderung nicht stellen würde.
Also konnte er nur sein Möglichstes tun. Ihr immer und immer wieder versichern, dass ihm nichts passieren würde. „Egal wie es heute ausgeht, wir feiern heute Abend, okay? Alleine.“ Ein Lächeln erhellte Chos Gesicht.
„ Ja, das machen wir.“
Er hatte gelächelt und ihre Hand genommen.
So waren sie sitzen geblieben, bis die Champions gerufen worden waren.
Es waren nur wenige Sekunden vergangen, weder Amos noch Algebra hatten etwas bemerkt. Cho sah die erste Träne auf die Seiten fliegen und wischte sich schnell über die Augen.
„Ich muss jetzt gehen.“, brachte sie erstickt hervor und stand so schnell wie möglich auf.
„Vielen Dank, dass ich sie besuchen durfte.“
Dann stürmte sie an ihnen vorbei, packte ihren Besen und rannte nach draußen. Weg von Cedric, weg von ihren Erinnerungen.
Draußen schneite es noch immer.
Cho blickte mit tränenverschmiertem Gesicht zum Himmel hinauf. Ihre Beine zitterten, am liebsten wäre sie einfach zusammengebrochen und nie wieder aufgestanden.
Aber sie hatte sich geschworen, zu kämpfen. Algebras Worte hallten in ihrem Kopf wieder.
„Er würde nicht wollen, dass wir unser Leben vergessen.“
Schluchzend stieg sie auf ihren Besen und befahl ihm aufzusteigen. Dann bekam sie nichts mehr mit.
Den ganzen Weg nach Hogwarts hielt sie sich krampfhaft an dem Besen fest, den Blick gesenkt.
Wie leicht es doch jetzt wäre, sich einfach vom Besen fallen zu lassen. Der Schmerz wäre endlich verschwunden und sie wäre bei Cedric. Aber etwas hielt sie noch immer fest.
Cho sah das Schloss vor sich aufragen und schluchzte wieder auf. Hier war ebenfalls niemand, mit dem sie reden konnte. Es gab einfach niemanden, dem sie sich anvertrauen konnte.
„Ich will das einfach nicht mehr.“, stieß sie hervor und ihr Griff löste sich langsam vom Besen, während Hogwarts immer näher kam.
„Ich will einfach nicht mehr.“ Dann ließ sie den Besen los und fiel.
Sie fiel und fiel und fiel.
Es schien kein Ende zu geben.
Und trotzdem war Cho so erleichtert, sich endlich getraut zu haben. Sie schloss die Augen.
Tränen strömten über ihr erstarrtes Gesicht. Ihre Hände klammerten sich schmerzhaft an ihrem Pullover fest. Sie beschleunigte noch schneller.
Es würde schnell gehen. Sie würden aufschlagen und dann wäre es vorbei. Ohne großen Schmerz, ohne viel Leiden.
Aber dann spürte sie, wie sie immer langsamer wurde.
Ist es schon vorbei? Cho traute sich nicht, die Augen aufzuschlagen. Es war so anders gewesen, wie sie es sich vorgestellt hatte. Kein Licht am anderen Ende, kein schmerzhafter Aufschlag.
Plötzlich spürte sie festen Untergrund unter sich, eine Schicht aus Schnee. Schneite es im Himmel etwa auch?
Dann hörte sie eine Stimme und schlug die Augen auf. Denn diese Stimme war nicht etwa Cedric und dieser Mensch war auch nicht tot, ganz im Gegenteil.
„Nein.“, flüsterte sie nur, da war er auch schon bei ihr. „Was machen Sie denn, verdammt?“
Sie spürte eine Hand an ihrem Kopf, die ihr half sich hinzusetzen. Sie sah in die schwarzen Augen und wieder rollte eine Träne über ihre Wange. Es hatte nicht geklappt. Sie war immer noch hier, sie war immer noch lebendig.
Snape sah sie stocksauer an.
„Was sollte das denn eben?“ Also war er es gewesen, der ihren Fall verlangsamt hatte, damit sie nicht starb. Statt ihm zu danken, schlug Cho seine Hände weg und funkelte ihn ebenfalls zornig an.
„Warum haben Sie das getan? Ich wollte sterben, verstehen Sie das nicht? Ich will bei ihm sein und Sie….
Chos Zorn wich der gewohnten Leere in ihrem Inneren und sie senkte den Blick.
„Warum haben Sie mich aufgehalten?“
Statt einer giftigen Antwort spürte sie schwarzen Saum seines Mantels auf ihren Schultern. Snape saß immer noch vor ihr und zum ersten Mal schienen seine Augen nicht voller Hass zu sein. „ Glauben Sie mir, das ist keine Lösung. Sie müssen loslassen.“
Cho hob den Kopf und sah in seine Augen. Sie wollte sich ihm erklären, aber das konnte sie einfach nicht. Wenn sie noch nicht einmal mit ihrer Familie darüber sprach, warum sollte sie es dann ihrem Zaubertranklehrer erzählen? Also senkte sie nur wieder den Blick und zog den schwarzen Umhang, den er ihr gegeben hatte, fester um sich.
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