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Fanfiction

Kann der Mond ohne seine Sonne leben? - Zurück ins Leben

von Selena

@SasiSnape:
Du schafst es wirklich immer meine Botschaft perfekt rüberzubringen. Ab jetzt wird es für unsere Cho wieder aufwärts gehen, Schritt für Schritt. Und ja, Harry kann einem wirklich leidtun, ich dachte auch lange nach ob ich das wirklich schreiben soll, aber es ist ja die Wahrheit. Sie fühlt für ihn nunmal nicht so stark. Schnell hab ich zwar nicht weitergeschrieben, aber das lag daran,dass ich ein kleines Problem mit Snape hatte. Nun ist das neue Kapitel da und ich hoffe es gefällt dir.

@selena-riddle
Wow, ich bin mal wieder überrascht von deiner Korrektur, die immer so perfekt ist, dass ich weiß, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, indem ich dich nochmals gefragt habe. Kein Problem da, das ich etwas länger warten musste, realife geht vor. Ich wünsch dir viel Glück bei deinen Prüfungen!





Cho war in diesen Tagen jedoch zu sehr beschäftigt, als dass sie sich mit Voldemort hätte beschäftigen können.
Die Lehrer begannen sie mit Hausaufgaben zu bombardieren, die Quidditch Saison hatte wieder angefangen, man konnte sagen, dass der Alltag von vorn anfing.
Cho hatte generell nichts dagegen, immerhin war es eine willkommene Ablenkung und sie hatte endlich wieder ihre Freunde um sich.
Aber es offenbarte auch einige ungelöste Probleme.
Dazu zählte unter anderem auch ihr Platz als Sucherin bei den Ravenclaws. Schon vor den Sommerferien war dieser in Gefahr gewesen, da sie sich nicht mehr richtig konzentriert hatte. Nun aber schien es sehr wahrscheinlich, dass sie austreten musste. Und wenn die Schwarzhaarige ganz ehrlich war: Seit Cedrics Tod hatte sie keinen richtigen Spaß mehr beim Fliegen.
Es war ihr nicht mehr wichtig. Aus diesem Grund stimmte sie Roger Davies auch zu, als er meinte, dass es sicher das Beste für sie sei, vorerst nicht mehr zu spielen.
Da dem Kapitän aber doch sehr viel an seiner Sucherin lag, beschloss er die neue Besetzung für diesen Posten gemeinsam mit ihr auszusuchen.
Dafür wurde ein Casting für alle Ravenclaws angesetzt.
Cho saß nun gemeinsam mit Roger vor ein paar sehr nervösen Drittklässlern.
Sie schenkte ihnen ein aufmunterndes Lächeln, bevor sie diese einwies.
„Okay, dann stellt euch mal hier in einer Reihe auf. Ich werde den Schnatz loslassen und ihr fangt ihn dann so schnell wie möglich wieder ein. Roger stoppt die Zeit. Und los!“
Wenn Cho ganz ehrlich war, dann musste sie zugeben, dass ein paar wirklich gute Quidditch Spieler dabei waren, allerdings keine Sucher.
Auf dieser Position versagten einfach alle und ließ Cho und Roger nach einer Stunde das Ganze genervt abbrechen.
Gemeinsam ging sie zurück zum Schloss.
„Du warst wirklich die Beste Sucherin, die wir je hatten.“
Cho lächelte geschmeichelt, wiegelte aber sofort ab.
„Ach Quatsch. Diese Milly war doch ganz gut…“
Rogers entsetzter Blick ließ sie auflachen.
„Okay, du hast gewonnen. Sie war schrecklich.“
Danach herrschte eine ganze Weile Schweigen zwischen ihnen.
Cho lächelte ab und zu, aber auch ihr fiel kein Gesprächsthema ein.
„Wie geht’s denn Fleur?“, fragte sie schließlich mit einem Grinsen auf den Lippen.
In ihrem fünften Jahr, während des Trimagischen Turniers, war Roger mit Fleur zum Ball gegangen, Cho mit Cedric. Zwar löste alleine die Erinnerung an diesen Abend Schmerzen in ihr aus, aber sie ignorierte sie, so gut es ging.
Roger verdrehte lachend die Augen.
„Ich glaube ihr geht’s gut. Jedes Mal, wenn ich mich melde, spricht sie aber nur von so einem komischen Typen der, glaube ich, zu den Weasleys gehört.“
Cho grinste zurück. Ja, es hatte den Anschein eines total normalen Gespräches. Es war sogar eines. Das erste, in dem es nicht um ihre Trauer und ihren Schmerz ging.
Roger behandelte sie völlig normal, nicht so, als ob sie jeden Moment zerbrechen könnte. Und dafür war sie ihm mehr als dankbar.

„Du, nächstes Wochenende geht es doch nach Hogsmeade. Hättest du Lust, mit mir dort hinzugehen?“
Überrascht sah die Hexe auf und begegnete den blauen Augen des Ravenclaw Kapitäns.
So eine Frage hatte sie von ihm nicht erwartet. Nun war sie etwas unsicher.
Allerdings, warum eigentlich nicht? Sie waren Freunde und er meinte die Einladung sicher nur als Freund, oder?
„Du meinst als ein Date?“ Roger zuckte mit den Schultern und nickte gleichzeitig.
Beide lachten los. Sie hielt sich an seinem Arm fest, bis der kleine Lachanfall vorüber war.
„Tut mir leid, Roger, aber soweit bin ich noch nicht.“
Sie war sich unsicher, ob das wirklich die richtigen Worte waren, aber es war auf jeden Fall die Wahrheit.
Sie konnte noch nicht mit anderen Jungs ausgehen, dafür war es einfach noch zu früh.
Auch wenn es bereits ein paar Monate her war, schien es noch, als wäre es erst gestern gewesen. Aber Roger verstand das.
„Hey, kein Problem. Vielleicht ein anderes mal.“
Er schenkte ihr ein Lächeln.
„Ich muss dann jetzt auch mal zum Unterricht, bye.“
Er drückte ihr einen kurzen Kuss auf die Wange und verschwand dann ziemlich schnell.
Verwirrt sah Cho ihm hinterher.
„Roger, warte! Dein Besen!“ Aber der Junge war schon so weit von ihr entfernt, dass er sie nicht mehr hörte.
Ratlos, mit einem Besen in der Hand, stand sie nun da und wusste nicht wohin. Ihr Blick fiel auf das Quidditch Feld, dann wieder auf den Besen und ein kleines, unbemerktes Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht.
Sie stieg auf den Besen, atmete einmal kurz durch und flog dann zum Feld. Sie hatte nicht erwartet, dass es sich so gut anfühlen würde, endlich wieder in der Luft zu sein.
Sie strahlte richtig. Auch wenn es nur ein paar Runden waren, die sie drehte, fühlte sie sofort das Adrenalin und den Spaß, der wiedergekommen war.
An den Zaubertrank Unterricht war gar nicht mehr zu denken, bis sie plötzlich eine schwarze Gestalt unten auf dem Spielfeld sah. Fluchend zog sie den Besen nach unten und landete elegant direkt vor Snape.
Dieser sah nicht gerade wütend aus, was es nur noch erschreckender machte.
„Miss Chang, ich habe Sie in meinem Unterricht vermisst.“, begrüßte er sie ruhig und beherrscht, aber Cho wollte lieber nichts riskieren.
„Es tut mir leid, Professor, ich habe einfach die Zeit vergessen.“ Ihr Blick ging lächelnd zu Rogers Besen und sie packte ein wenig fester zu.
„Sie fliegen wieder?“, kam die überraschende Frage, statt einer Standpauke.
„Naja, etwas...“, erwiderte die Schülerin schüchtern und wich seinem Blick aus.
Als Snape seinen Zauberstab hob, zuckte Cho zurück, aber er sprach nur für sich eine kurze Zauberformel und zwei Sekunden später lag der goldene Schnatz in seinen Händen. „Dann wollen wir mal sehen, wie gut Sie wirklich sind.“
Cho wusste nicht, was für ein Test das nun schon wieder war, aber sie ließ sich darauf ein.
Sie stieg auf den Besen und stieß sich vom Boden ab.
Kaum war sie weit genug oben, ließ Snape den Schnatz los und er verschwand.
Bereits nach einer Minute hatte sie ihn wieder gefangen und warf ihn zurück zu Snape, der ihn wiederrum nach ein paar Sekunden wieder fliegen ließ.
Cho verlor jegliches Zeitgefühl.
Sie flog lachend durch die Gegend, immer auf der Suche nach dem Schnatz und jedes Mal, wenn sie ihn gefangen hatte, warf sie ihn zu Snape. Dieser plazierte den Ball dann so, dass es für Cho noch schwieriger wurde ihn zu fangen.
Manchmal verpasste er ihm auch einen Schnelligkeitszauber, aber Cho schnappte ihn trotzdem nach wenigen Sekunden.
Nach einem besonders guten Fang hörte sie von unten ein Klatschen. Abgelenkt sah sie nach unten.
Roger stand auf dem Platz, ein paar Meter von Snape entfernt und grinste zu ihr hoch.
Cho senkte den Besen schnell nach unten. Sie kam nicht gerade elegant auf, aber das war ihr völlig egal.
Glücklich fiel sie Roger in die Arme, der sich einmal im Kreis mit ihr drehte.
Endlich hatte sie ihre Krise überwunden.
Sie konnte wieder fliegen und sie war besser denn je. Sie wusste, dass dies ihren Platz im Ravenclaw Team sichern würde.
Plötzlich erschien die Welt in helleren Farben zu scheinen.
„Du warst unglaublich.“, flüsterte Roger ihr ins Ohr, bevor er sie losließ.
„Entschuldige, dass ich einfach so deinen Besen genommen habe.“, erklärte sie reumütig, aber Roger winkte nur ab. „Ich würde sagen, willkommen zurück im Team, Cho Chang.“
Er drückte sie noch einmal freundschaftlich und trat mit ihr den Weg zurück zum Schloss an, als Cho wieder Snape einfiel.
„Oh.“ Sie drehte sich noch einmal um und lächelte sogar ihren Professor an. Heute konnte sie nichts mehr schocken. „Sie haben Nachsitzen, Miss Chang.“
Nicht einmal diese Aussage änderte etwas an ihrer blendenden Laune.
„Danke, Sir.“ Sie lächelte aufrichtig und glücklich. Und bevor sie Snapes Reaktion sehen konnte, ergriff Roger ihre Hand und zog sie mit sich. Hoffentlich verstand Snape, dass ihr Dankeschön nicht für das Nachsitzen galt, sondern für seine Hilfe. Er war wohl wirklich immer in ihren dunkelsten Stunden für sie da.
Cho warf noch einmal einen Blick zurück, aber es war bereits so dunkel, dass sie Snape nicht mehr sehen konnte. Roger verlangte ihre Aufmerksamkeit zurück und sie drehte sich wieder um. Lachend, Hand in Hand, gingen sie zum Schloss zurück.

Snape stand noch eine ganze Weile auf dem Spielfeld. Warum hatte er ihr geholfen? Weil sie so verloren ausgesehen hatte?
Weil sie Hilfe brauchte? Aber sonst tat er so etwas doch auch nicht, egal wie leid ihm jemand tat.
Vielleicht erinnerte ihn ihre Trauer einfach an die Zeit nach Lilys Tod. Oder vielleicht wollte er auch nur für sie da sein, so wie sie für ihn, auf dem Friedhof, dagwesen war.
Und zum ersten Mal wusste selbst Severus Snape nicht, was nun wirklich wahr war, denn ihr Lächeln füllte noch immer seinen Kopf aus und machte es ihm unmöglich zu denken.


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