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Fanfiction

Kann der Mond ohne seine Sonne leben? - Ohnmachtsanfälle und nette Lehrer

von Selena

@selenariddle:
Ich ab das Chap auch so geliebt :) Danke für deine Komplimente und die Verbesserungen. Muss ich noch erwähnen, dass ich ohne dich verloren wäre?

@SasiSnape:
Diesmal geht es etwas schneller weiter :)
Ich finde es super, dass du mich bestärkst und bin echt froh, dass Snape nicht zu ooc ist, denn genau das habe ich anfangs auch befürchtet. Vielen Dank und viel Spaß beim neuen Chap :)


Im Moment kostet mich diese FF wirklich alles. Ich habe das Gefühl, dass Cho in meinem Kopf sitzt und mir sagt, dass ich endlich einen Mann für sie finden soll. Meine Entscheidungen werden jedes Mal wieder umgeworfen, wenn ich ein neues Kapitel schreibe und ich könnte als manchmal wirklich verzweifeln.
Aber ich schreibe weiter: Für euch und für Cho :)





Langsam aber sicher ging es aufwärts.
Zuerst bemerkte Cho gar nicht, dass sie plötzlich mehr lachte, bis sie Roger darauf aufmerksam machte.
Er war zu ihrer ständigen Begleitung in den letzten Wochen geworden. Wenn sie genau darüber nachdachte, verbrachte sie mit dem Ravenclaw mehr Zeit als mit ihren besten Freundinnen. Aber dagegen hatte sie nichts.
Er tat ihr gut.
Roger sorgte immer dafür, dass sie genug aß, dass sie auch genug lachte und dass ihr gegenüber keine dummen Bemerkungen fielen.
Er war einfach immer da und gab ihr den Halt, den sie benötigte.
Wie so oft, in der letzten Zeit,saßen die beiden wieder auf dem Nordturm von Hogwarts.
Roger saß gegen die Rüstung gelehnt und hielt Cho in den Armen.
Sie hatte ihren Kopf an seine Schulter gelehnt und die Augen geschlossen.
Das Ganze enthielt keine Romantik. Cho konnte es nicht wirklich beschreiben, aber sie brauchte diese Umarmung. Und Roger verstand das.
Andere Schüler dagegen nicht.
Cho wusste, dass sie hinter ihrem Rücken über sie sprachen. Sie sprachen davon, dass sie Cedric betrügen würde. Dass sie gleich zum nächsten rennen würde, kaum war er tot. Cho verletzten diese Gerüchte mehr als alles andere.
Wie konnten ihre Mitschüler so etwas sagen?
Sie hatten nichts in den letzten Monaten bemerkt.
Gar nichts. Sie hatten nicht die geringste Ahnung, wie kurz davor sie gewesen war, ihr Leben zu beenden.
So knapp davor. Und Snape hatte sie gerettet.
Er war wie aus dem Nichts aufgetaucht und hatte blitzschnell reagiert.

Während Rogers starke Arme sie festhielten, wanderten Chos Gedanken zu ihm.
Sie fing an, ihn immer besser zu verstehen.
Vor ihrem Treffen auf dem Friedhof war Severus Snape in ihren Augen ein kalter, herzloser Mensch gewesen.
Aber dann hatte sie ihn weinen sehen. Hatte eine andere Seite gesehen...
Eine Seite, die ihre Meinung über ihn ins Schwanken brachte.
Es hatte sie hinter seine Fassade blicken lassen und was sie entdeckt hatte, war ihr gar nicht so unähnlich.
Sie hatte einen Menschen gesehen, der sich vor Trauer und Schmerz vor der Welt verschlossen hatte und nur noch von Hass lebte.
Er hatte seine Gefühle verbannt und der Welt abgeschworen.
Die Trauer,einen Menschen zu verlieren, konnte zerstören. Es kann dein Leben zerstören, es kann dich zerstören.
Cho wusste nur zu sehr, wie es sich anfühlte und manchmal hätte sie auch am liebsten aufgegeben.
Aber sie hatte Menschen gehabt, die ihr geholfen hatten.
Menschen, die sie wieder auf die Beine brachten. Hatte Snape diese Hilfe vielleicht nicht gehabt? War er deshalb so geworden?
Je länger sie darüber nachdachte, desto mehr wollte sie die Wahrheit wissen.
Er hatte so viel für sie getan.
Ohne ihn hätte sie nie wieder mit dem Fliegen begonnen. Ohne ihn wäre sie wahrscheinlich bei ihrem Sturz gestorben. Sie hätte sich selbst aufgegeben.
Sie hätte nie wieder so lachen können.
Und alles, was sie nun tun konnte, war zu versuchen es ihm zurückzugeben.
Cho schloss seufzend die Augen und kuschelte sich etwas enger in Rogers Umarmung.
Morgen würde sie vielleicht die Gelegenheit haben, das Mysterium Snape weiter zu erforschen.
Schließlich lag noch immer Nachsitzen wegen des verpassten Zaubertränke Unterrichts vor ihr.

Tatsächlich sah es am nächsten Tag so aus, als würde sie heute nicht ganz so viel zu tun haben.
Bisher hatte sie ihm auch nur bei ein paar Zutaten helfen müssen und vielleicht etwas aufräumen, aber nicht besonders viel. Auch heute brauten sie zu allererst einen Zaubertrank zusammen.
Cho war nie ein besonderes Talent in Zaubertränke gewesen, aber sie war auch nicht unbedingt die Schlechteste. Trotzdem zog sie sich eine ansehnliche Brandwunde an einem der Kessel zu.
Sie hatte wohl eine falsche Zutat dazugegeben, denn plötzlich spritzte es glühendheißes Wasser. Cho biss sich auf die Zunge, um nicht zu schreien.
Ihre Hand begann immer röter zu werden, aber sie wollte vor Snape nicht als Schwächling dastehen, deshalb sagte sie nichts. Nachdem Snape das Gebräu wieder unter Kontrolle gebracht hatte, drehte er sich zu seiner Schülerin um und sah sie fragend an.
„Alles in Ordnung?“ Cho nickte eilig und verdeckte dabei ihre verbrannte Hand.
Die nächste Stunde war der reinste Horror für die Schülerin. Ihre Hand fühlte sich an, als ob sie bei lebendigem Leibe verbrennen würde und dazu musste sie noch normal weitermachen, als wäre nichts gewesen.
Es war so heiß in dem Kellerraum, dass ihr schwindelig wurde und ein oder zweimal war sie kurz davor umzukippen.
Sie schaffte es dann aber tatsächlich ihre Zeit abzuarbeiten und normal "Auf Wiedersehen" zu Snape zu sagen.
Als sie allerdings die Kerkertür hinter sich geschlossen hatte, musste sie sich gegen diese lehnen, da ihre Beine so sehr zitterten.
Cho atmete tief durch, was nur dazu führte, dass ein heftiger Schmerz durch ihre Hand zog und ihr die Tränen in die Augen traten.
Und ehe sie es sich versah, brach sie zusammen.

Snape war gerade dabei gewesenaufzuräumen, als ihn ein Krach vor seiner Tür aufschrecken ließ.
Er zückte seinen Zauberstab und ging auf die Tür zu. Langsam öffnete er sie und stieß gegen etwas.
Was?...
Snape ließ seinen Zauberstab fallen und ging vor der Ravenclaw Schülerin in die Knie.
Für ihn geradezu sanft schlug er gegen ihre Wange, was sie aber nicht aufwachen ließ.
Seufzend legte er einen Arm unter ihren Kopf und den anderen unter ihre Beine und stand auf. Noch nie war eine Schülerin zweimal zusammengebrochen, als er in der Nähe war. Sollte er das jetzt persönlich nehmen?
Das war jetzt jedochseine geringste Sorge.
Zuerst einmal musste er nach seinem Schützling sehen.
Er hatte noch nie einen Schüler seine Privaträume sehen lassen, aber nun ging das wohl nicht anders.
Er legte Cho auf seiner Couch ab und suchte anschließendnach einem geeigneten Zaubertrank.
Er hatte keine Ahnung, was ihren plötzlichen Zusammenbruch bewirkt haben könnte, bis sein Blick auf ihre Hand fiel.
Warum hatte sie denn nichts gesagt?
Prüfend untersuchte Snape die Hand und musste dabei feststellen, dass das heiße Wasser erhebliche Schäden hinterlassen hatte.
Es schien praktisch so, als ob ihre obere Hautschicht abgegangen wäre.
Kein erfreulicher Anblick, aber einen Severus Snape konnte so etwas nicht schocken.
Er trug sanft eine Salbe auf die Wunde auf.
Vielleicht wäre es besser sie noch schlafen zu lassen, denn die Schmerzen konnte er schlecht betäuben.
Also deckte er Cho mit einer Wolldecke zu und machte sich dann an seine so erfreulichen Lehrerarbeiten.
Die nächsten Stunden verbrachte er damit den Kopf zu schütteln und schlechte Noten zu verteilen.
Es war wirklich zum Haare raufen, was Schüler heutzutage zusammenschrieben.
Er merkte gar nicht, dass es dunkel wurde, bis Cho plötzlich ein kleines Stöhnen von sich gab.
Sie hatte mal wieder einen ihrer schrecklichen Albträume, die seit Cedrics Tod in regelmäßigen Abständen kamen.
Sie durchlitt dann schreckliche Höllenqualen.
Auch jetzt liefen ihr wieder Tränen über das Gesicht.
Ihre Hände ballten sich zu Fäusten und sie begann zu schluchzen.
„Ced, nein. Bitte nicht!“
Snape brauchte nur ein paar Sekunden, dann war er an ihrer Seite. Es erschütterte ihn, dass ein so junges Mädchen so sehr leiden musste.
Es erinnerte ihn so sehr an seine ersten Jahre ohne Lily. Doch das hier war anders.
Chos Liebe war erwidert worden, das hatte jeder an dieser Schule sehen können. Und auch wenn es der Zaubertranklehrer nicht zugeben wollte, so war er manchmal neidisch auf das junge Glück gewesen.
Sie war glücklich gewesen und was war jetzt noch davon übrig? Es bestärkte Snape nur in seiner Annahme, dass Liebe etwas Überflüssiges und Schmerzvolles war.
Es verletzte einfach nur.
Und trotzdem half er Cho.
Ob es sein Pflichtgefühl gegenüber den Schülern war oder doch eine gewisse Zuneigung spielte in diesem Moment keine Rolle.
Snape versuchte ihre Fäuste zu lösen, was aber nicht gelang.
Stattdessen hielt sie sich plötzlich an ihm fest und wimmerte weiter. Snape war ratlos.
Er war noch nie mit solch einer Situation konfrontiert worden und das überforderte ihn. Vielleicht würde Reden etwas helfen.
„Lass los. Es ist okay.“, sagte er leise und wischte mit dem Ärmel seines Umhangs ihre Tränen weg.
Und tatsächlich hörte sie auf zu weinen und ihr Körper erschlaffte.
Erleichtert wollte Snape seine Hände lösen, aber sie ließ nicht los. Er versuchte es noch einmal, diesmal weniger sanft, aber ihr Griff war immer noch so fest wie davor.
Da gab er auf und setzte sich seufzend neben sie auf die Couch. Wie lange er so dasaß, wusste er nicht.
Es war ein komisches Gefühl, einer Schülerin so nahe zu sein, aber es war nicht unbedingt schlecht.
Die fremden Hände waren noch kälter als seine, was ihn dazu brachte, sie etwas zu wärmen.
Er hatte somitdie Gelegenheit sie näher zu betrachten und sich zu vergewissern, dass nicht noch so ein Albtraum ihr den Schlaf raubte.
Snape wäre beinahe selbst eingeschlafen, als Cho plötzlich eine unruhige Bewegung machte und die Augen aufschlug. Fragend sah sie in die schwarzen Augen über ihr.
„ Auch mal wieder wach?“, fragte Snape beinahe amüsiert, als er ihre Verwirrung und Überraschung sah.
Cho rieb sich die Augen und ließ dabei auch seine Hände los.
Er konnte ihr die Röte ins Gesicht schießen sehen, als sie bemerkte, dass sie seine Hände gehalten hatte. Wie sonst auch setzte er einen mürrischen Gesichtsausdruck auf.
„Sie sind umgekippt und ich habe Sie etwas schlafen lassen. Ihre Verbrennung ist soweit ganz gut geheilt, Sie sollten allerdings diese Salbe noch ein paar Tage auftragen.“ Dankbar nahm Cho die Salbe entgegen.
Sie wirkte immer noch leicht benommen.
Trotzdem setzte sie sich auf und wollte auch aufstehen.
Sie schwankte und wäre beinahe wieder hingefallen, wenn Snape sie nicht gehalten hätte.
„Vorsicht!“, fuhr er sie an und Cho meinte sogar einen Funken Besorgnis in seinen Augen aufblitzen zu sehen.
Also nickte sie nur freundlich und schaffte es schließlich aus eigener Kraft zu stehen.
„Danke, Professor, dass sie sich so um mich gekümmert haben.“
Sie lächelte sogar ein wenig, wenn auch nur kläglich. Snape nickte nur.
„Kein Problem, ich habe meine Pflicht getan.“
Cho, die keine andere Antwort erwartet hatte, ging zur Tür. Sie wollte gerade gehen, als Snape sie noch einmal aufhielt und ihr ein kleines Fläschchen in die Hand drückte.
„Nehmen sie das, bevor sie schlafen gehen. Hilft besonders gut gegen Albträume.“
Erschrocken sah Cho ihn an, aber in seinen Augen sah sie keinen Spott, sondern Mitleid und Verständnis?
Sollte Severus Snape tatsächlich mal Verständnis zeigen?
Er hatte sich um sie gekümmert, das war richtig und er hatte mehr getan, als ein Lehrer hätte tun müssen. Und dafür war sie ihm dankbar.
„Danke.“, erwiderte sie also mit dem Blick auf den Boden gerichtet und meinte es wirklich ernst.
„Schaffen sie es alleine zum Gemeinschaftsraum oder soll ich jemanden holen?“
„Geht schon.“, antwortete Cho und machte sich auf den Weg.


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