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Fanfiction

Kann der Mond ohne seine Sonne leben? - Zerstör dein Leben nicht!

von Selena

@selena_riddle:
Ich schreib auf jeden Fall weiter! Ohne diese Story würde mir echt was fehlen :) Danke für deine Verbesserungen, sie sind echt super gut und ich weiß nicht, was ich ohne dich machen würde. Vielen, vielen Dank! Sie wird glücklich werden, das hoffe ich sehr für sie. Bald werdet ihr das wissen!

@SasiSnape:
Oh ja, ich fand es super, dass du das mit dem Zusammenbruch lustig fandest. Ich musste da auch total lachen, bei dem Satz :D
Viel Spaß beim neuen Chap und sei gespannt :D


Sicher aber langsam nähern wird uns dem Ende. Es kommt noch ein Kapitel, dann der Epilog. Ich hab die Geschichte bereits fertig, also werdet ihr euch nicht mehr lange gedulden müssen.
Küsse Selena <3




Am nächsten Morgen ging es Cho schon viel besser. Die Salbe von Snape hatte sehr gut geholfen und sie trug diese auch nach seinen Anweisungen immer wieder auf.
In der nächsten Zaubertrankstunde bemerkte sie seine Blicke auf ihr.
Sie versuchte es möglichst zu ignorieren, was nicht leicht war.
Am Ende der Stunde packten alle ihre Sachen ein, als Snape plötzlich doch noch etwas zu sagen hatte.
„Miss Chang, Sie bleiben bitte noch einen Moment .“ Roger, Rachel und Juliana sahen sie fragend an.
Cho zuckte mit den Schultern und wartete, bis alle anderen Schüler aus dem Raum verschwunden waren. Dann erst trat sie nach vorne an Snapes Pult. Er sah von seinen Arbeiten auf und sein Blick war zum ersten Mal weich in dieser Stunde.
„Geht es Ihnen besser?“ Cho sah ihn überrascht an.
Sie hatte alles erwartet, aber nicht eine derartige Frage.
Und sie merkte, dass diese Frage mehr meinte, als einfach nur ob sie gut nach oben gekommen war.
Er fragte, ob es ihr wirklich besser ging. Innerlich und physisch. Sie lächelte leicht und nickte.
„Ja, Sir. Vielen Dank, nochmal.“ Sie dankte ihm nicht nur für gestern, sondern für alles. Für seinen Beistand beim Friedhof, dass er ihren Selbstmord verhindert hatte, dass er ihr geholfen hatte, wieder zu fliegen.
Sie wandte sich zum Gehen, da es nicht so schien, als ob Snape noch etwas sagen wollte. Als sie an der Tür war, rief er sie zurück.

„Suchen Sie nicht nach ihm.“ Sie fuhr herum und sah ihn entsetzt an. Woher konnte er das wissen?
„Das ist meine Entscheidung, Sir.“ Snape kam um sein Pult herum und sah ihr fest in die Augen.
„Wenn Sie ihn aufsuchen, werden Sie sterben!“
Cho schüttelte heftig den Kopf. Sie wollte nach der Türklinke greifen, aber er griff nach ihrem Arm und riss sie herum. „Hören Sie mir zu!!“ Cho schüttelte wieder mit dem Kopf, ihre Augen waren inzwischen voller Tränen. Sie versuchte sich loszureißen und schluchzte leise auf.
Aber er ließ sie nicht los.
„Hören Sie mir zu!“, wiederholte er.
Endlich hielt Cho still und sah ihn schwer atmend an. Tränen rannen ihr über die Wange.
„Irgendwann wird er seine gerechte Strafe bekommen, aber nicht du wirst sie vollziehen. Das ist die Bestimmung von Potter! Du sollst leben, Kinder bekommen und glücklich werden, verstanden? Du darfst nicht dein Leben von ihm bestimmen lassen! Tu dir das nicht auch an!!“
Cho starrte ihn nur sprachlos an. Auch in Snapes Augen schwammen inzwischen Tränen und er konnte sich nur noch schwer kontrollieren. Sein Atem ging schwer und seine Stimme war heißer geworden.
„Ich habe mein Leben von Voldemort zerstören lassen. Mach nicht denselben Fehler.“
Chos Beine gaben nach und sie sank zusammen mit ihm auf den Boden. Die Schwarzhaarige hielt den Kopf gesenkt.
Sie konnte nichts sagen. Sie war zu geschockt und berührt.
„Er hat ihn getötet!! Er hat mein Leben schon zerstört! Es bedeutet mir nichts mehr ohne ihn!“, sie schrie ihn beinahe an und ihre Hände hatten sich zu Fäusten geballt. Sie schluchzte auf und versuchte sich wieder loszureißen. Diesmal ließ er tatsächlich los. Cho stützte ihre Hände auf dem Boden ab und sah zu, wie ein Tropfen nach dem anderen auf den Boden tropfte.
Irgendwann spürte sie eine Hand unter ihrem Kinn, die ihren Kopf nach oben drückte.
Sie blickte in zwei schwarze Augen. Sie waren noch mehr von Schmerz gezeichnet als sonst. Cho biss sich auf die Lippe, um sich zusammenzureißen.
„Er ist tot. Aber dein Leben ist nicht vorbei. Du kannst loslassen und nach vorne sehen. Du kannst es noch. Für mich ist es zu spät.“ Er sah sie beinahe bittend an.
Cho verstand einfach nicht, warum sie ihn so beschäftigte. Es konnte ihm doch eigentlich egal sein, wie es ihr ging.
Das war nicht sein Problem.
„Was kümmert es dich überhaupt?!“, fragte sie leise und wollte den Kopf wieder senken, was er nicht zuließ.
„Es kümmert mich eben.“ Cho lächelte schwach.
Eine andere Antwort hatte sie von ihm auch gar nicht erwartet. Eine einzelne Träne rollte über ihre Wange. Ärgerlich wischte sie sie weg. Sie hatte doch nicht mehr weinen wollen. Aber sie konnte nichts dagegen tun, die Trauer kam immer wieder hoch.
Sie verlor wieder die Fassung. Sie konnte ihre Maske einfach nicht mehr aufrecht halten. Und all die Fröhlichkeit in den letzten Wochen war wieder vergessen.
Sie wollte sich nur noch im Bett verkriechen und heulen. Sie hatte Snape schon wieder beinahe vergessen, als sich eine Hand auf ihren Kopf legte. Er sagte nichts, er war einfach wieder für sie da. Ein paar Sekunden konnte
Cho sich noch halten, dann brach ihre Fassade zusammen. Erst war es nur ein Schluchzer, dann stürzten die Bäche ein. Sie fing an zu weinen und Snape reagierte sofort. Er nahm sie ohne Zögern in die Arme.
Cho spürte den festen Halt und klammerte sich an den Umhang. Sie konnte einfach nicht mehr. Sie hatte nur noch einen Plan gehabt: Voldemort umbringen.
Doch würde ihr das wirklich Frieden bringen? Und er hatte Recht. Harry musste Voldemort umbringen. Sie hatte über all ihren Plänen ihre Trauer vergessen. Sie hatte einfach etwas gehabt, das sie von allem ablenkte.
Es war eine willkommene Abwechslung gewesen.
Doch hier zu sein, mit Snape an ihrer Seite, kam die Trauer wieder durch. All der Schmerz brach wieder auf.
Sie sah ihn wieder vor sich, jedes einzelne Detail. Der Gedanke ´´ Er würde nie wieder zurückkommen´´, hallte in ihrem Kopf wider, war unerträglich.
Sie klammerte sich an ihren Lehrer, der sie gleichermaßen festhielt und sie gewähren ließ. Endlich fand sie wieder einen Halt in ihrem Leben.

Wie lange hatten sie da gesessen? Es war ihr wie eine halbe Ewigkeit vorgekommen. Irgendwann hatte sie sich dann gelöst und die Tränen weggewischt. Sie hatte die Trauer abgeschüttelt und wieder weitergemacht. Sie war aus den Kerkern gerannt und hoch in die Eulerei. Sie hatte einen Brief geschrieben und losgeschickt.

Lieber Amos, Liebe Algebra
Es tut mir leid. Für alles. Ich habe bei dem Besuch neulich einfach die Kontrolle verloren. Ich war einfach nicht bereit für das alles. Und ich bin es noch immer nicht. Ich kann ihn nicht vergessen und ich kann auch nicht mein Leben leben. Ich wünsche euch, dass ihr es könnt!
Cho


Danach stand die auf dem Turm und sah über die Landschaft von Hogwarts.
Sie brauchte ein paar Minuten alleine. Snape hatte einfach Recht. Sie durfte nicht nach ihm suchen, ihr Leben nicht herausfordern. Harry musste das tun, es war schließlich seine Bestimmung. Er würde sie nicht enttäuschen.
Er hasste ihn noch mehr als sie, immerhin hatte er seine Eltern an ihn verloren.
Nein, Harry würde alles tun, um ihn zu töten.
Und sie würde ihn dabei unterstützen.
Sie hatte es ihm bereits gesagt, dass sie für ihn da sein würde. Als eine Freundin, so wie Roger für sie. Ein unsicheres Lächeln glitt ihr übers Gesicht.
Ja, das sollte sie tun. Ihre Trauer würde immer dableiben, das begriff sie nun. Sie war ein Teil von ihr. Aber sie musste nicht ihr Leben zerstören, wenn sie es nicht zuließ.


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Wir müssen lernen, mit Menschen auszukommen, die anders sind als wir. Wenn sie das Herz auf dem rechten Fleck haben, spielt es keine Rolle, woher sie stammen.
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