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Fanfiction

Kann der Mond ohne seine Sonne leben? - Der Raum der Wünsche

von Selena

@SasiSnape:
Du bist so eine tolle Leserin, wirklich! Du schaffst es immer meine Botschaft zu bemerken. Ich wollte mit dem Kapitel wirklich zeigen, dass Cho vorankommt und du hast es begriffen. Du weißt gar nicht, wie froh ich darüber war! Viel Spaß beim neuen Kapitel :)

@selena_riddle:
Ich musste bei dem Satz auch lachen :D Ich dachte an diesen einen Typen, der den Mond bestiegen hat. Der hat auch so irgendwas gesagt. Aber ich musste ihn einfach nehmen :D
Und danke für deine Komplimente, sie spornen mich an <3


So, damit ist es jetzt eigentlich zu Ende.
Wie versprochen kommt noch ein Epilog, der noch vieles erklären wird :D




Es war schwierig, einfach so weiterzuleben. Einfach so zu tun, als ob alles normal wäre.
Doch das erwarteten die Menschen langsam von ihr.
Sein Tod war nun schon einige Monate her, die Normalität trat wieder ein und so nachsichtig wie jeder war, sie sollte sich doch endlich zusammenreißen.
Und Cho tat es.
Sie lächelte wieder öfter, wurde wieder eine gute Quidditch Spielerin, aber es gab Momente, in denen sie sich einfach zusammenzog und nicht mehr weitermachen wollte.
Roger war immer für sie da, aber manchmal konnte sie seine Nähe einfach nicht ertragen.
Dann flüchtete sie zu Snape, der ihr immer wieder seine Tür öffnete. Er bedrängte sie nicht und er ging auch nicht weiter auf das Thema ein, er ließ sie einfach gewähren.
Doch Cho wollte nicht dieses schwache Mädchen sein, welches noch immer nicht über den Tod ihres Freundes hinweg war. Sie wollte beweisen, dass sie stark genug war, um selbst dieses wegzustecken.

So skurril es auch klang, aber besonders Ginny Weasley verstand sie in dieser Hinsicht.
Ihre große Liebe war zwar nicht tot, schwebte aber ständig in Gefahr.
Die beiden Frauen waren sich in einer Sache sehr ähnlich: Sie wollten beide mit aller Macht Voldemort tot sehen.
Cho aus Rache, Ginny aus dem Wunsch nach einem ruhigen Leben. Aber da waren sie längst nicht die Einzigen. Jedenfalls freundete sie sich mit der Gryffindor immer mehr an und sie wurden schnell unzertrennlich.
Cho war beeindruckt von Ginnys innerer Stärke und wollte unbedingt auch so weit kommen wie sie. Das war noch ein langer beschwerlicher Weg, aber das war es ihr wert. Sie musste einfach weiterleben, das hatte sie ihm versprochen. Und dieses Versprechen würde sie niemals brechen. Sie würde stehen und kämpfen, bis sie starb.
Nur mit dem Gedanken, endlich seinen Mörder tot zu sehen. Sie würde alles dafür geben, dass Voldemort endlich starb. Und danach? Sie wusste es nicht.
Sie würde sich ein Leben aufbauen, vielleicht einen netten Mann finden und endlich glücklich werden.
Jedenfalls hoffte sie das. All diese Gedanken schossen Cho durch den Kopf, während sie durch die Gänge ging.
Plötzlich hörte sie ein Geräusch links von sich.
Sie sah, dass sich eine Tür bildete. Sprachlos blieb die Schülerin stehen und betrachtete das Schauspiel. Als die Tür fertig war, sprang sie auf. Cho trat ein.

Überwältigt sah sie sich in dem Raum um. Er war voller Bilder, voller Erinnerungen aus ihrem Leben. Da waren so viele Bilder von Cedric und ihr, lachend und freudestrahlend. Aber auch Bilder mit Roger, wo er sie kumpelhaft gegen die Schulter schlug.
Oder ein Bild von ihr am ersten Hogwartstag. Es war ihr ganzes Leben.
Cho nahm ein Bild in die Hand, welches auf den Boden gefallen war.
Sie war fünf Jahre alt gewesen und hatte ihre erste große Zahnlücke gehabt.
Ihr Vater hatte darauf bestanden, sie zu fotografieren.
Das Mädchen lächelte glücklich in die Kamera. Wo war dieses Mädchen geblieben?
Sie hielt zum Vergleich ein Bild vor ein paar Tagen daneben. Das gleiche Mädchen, älter und doch so anders.
Sie war blasser, sie lachte zwar,aber es wirkte traurig und kalt. Sie hatte auch keinen Grund mehr gehabt, zu lächeln. Ihr Blick fiel auf ein Bild von Cedric und sie nahm es.
Ihre Hand begann zu zittern und das Bild flog aus ihrer Hand. Es sank zu Boden und Cho knickte zusammen.
Sie presste ihre Hand gegen ihren Mund und schluchzte lautlos auf. Sie sah den strahlenden Jungen auf dem Bild und fragte sich, wie es so weit gekommen war.
Warum er?
Er war immer so positiv gewesen, immer so inspirierend. Alle hatten ihn gemocht und Cho hatte vom ersten Augenblick an gemerkt, dass er der Richtige war.
Er hatte nicht einmal zu lächeln gebraucht, ein Blick in seine Augen hatte genügt. Die sanften braunen Augen hatten sie verzaubert und bereichert.
Die Schwarzhaarige senkte den Kopf und versuchte einen erneuten Schluchzer zurückzuhalten.
Es gab keinen Grund zu weinen. Nein, denn sie hatte einen wunderbaren Menschen kennenlernen dürfen, der so viel für sie getan hatte. Sie hatte jemanden kennenlernen dürfen, der sich immer mit voller Kraft einsetzte.
Und dafür war sie dankbar. Selbst für diese kurze Zeit mit ihm, sie war so kostbar gewesen.
Sie atmete einmal tief durch und richtete den Blick nach oben. Sie hatte es ihm versprochen.
Mit einer energischen Handbewegung wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht und stand dann auf.
Das Bild legte sie sachte auf die anderen. Sie wollte sich nicht von diesem Raum trennen, nein.
Er war zu schön und voller Erinnerungen. Erst jetzt fiel ihr auf, dass alle Bilder von Cedric und sie als Kind auf der einen Seite standen. Auf der anderen standen Bilder von Roger, Bilder mit ihren Freunden.
Und in der Mitte des Raumes war eine rote Linie gezogen worden. Cho trat an diese Linie und sah sich um. Sollte dies so etwas wie eine Trennungslinie sein?
Hier das alte Leben, dort das neue? Dort ein Neuanfang?
Die Schwarzhaarige sah zum Fenster.
Gerade schien die Sonne herein und erhellte den Raum. Alles wurde in leuchtendes Gelb getaucht.
Cho hob ihr Gesicht in die Sonne und atmete tief durch.
Ja, sie war mehr als bereit. Die anderen hatten Recht.
Die Zeit des Trauerns war vorbei. Sie richtete ihren Blick wieder auf die Linie und beinahe wären ihr wieder die Tränen gekommen.
Aber sie hielt sie zurück.
Die junge Hexe atmete noch einmal tief durch und wagte dann den Schritt über die rote Linie.
Es war nur ein kleiner Schritt für einen Betrachter, aber ein großer Schritt für sie selbst.
Als sie auf der anderen Seite stand, lächelte sie.
Die andere Seite, ihr altes Leben würde nie vergessen sein, nein. Immer würde sie es in Erinnerung behalten und sich gerne daran erinnern.
Aber es war Zeit für einen neuen Abschnitt.
Einen Abschnitt, den sie nicht durch trauern verpasste.
Sie wollte leben und dafür musste sie einiges loslassen. Auch ihn. Und so schwer es war und so sehr sie ihn liebte, das musste sie tun.
Damit sie jemals wieder richtig leben könnte.
Die Schwarzhaarige warf einen Blick zurück.
Die Bilder von Cedric waren noch immer da und sie schienen wundervoller als zuvor.
Aber sie hatte die Linie überschritten und würde nicht mehr zurücktreten. Niemals.
Als sie den Raum verließ, war sie in einer neuen Stimmung. Sie war wirklich glücklich und spürte eine innere Wärme in sich. Sie lächelte leise für sich und ging dann ihre Wege.
Nur eine Frage beschäftigte sie: Wer hatte das für sie getan? Oder war es einfach der Raum gewesen?
Sie war so beschäftigt damit, dass sie nicht sah, wie hinter einer Säule jemand stand.
Dieser Jemand lächelte zufrieden, als er sie so glücklich sah. Sein Plan hatte funktioniert.
Es ging ihr wieder gut. Nun würde er sich um seinen Schmerz kümmern müssen.
Und mit wehendem Umhang verschwand Severus Snape in seinen Kerkern.


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