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Fanfiction

Never stop fighting - Verwirrende Gefühle

von Selena

@Mik:
Wow, da wird mir ja eine große Ehre zuteil. Allerdings habe ich wirklich keine Ahnung, was ich mir wünschen soll, schreib bitte mehr über Snape;)
@Ree:
Du hast mich gestern gefragt, wann es das neue Chap gibt und hier ist es. Vielen Dank, dass du mich nochmal extra angetrieben hast. Ich hoffe, es gefällt dir!
@Lisa_:
Weil es letztes Mal keinen Tom gab, extra für dich diesmal ganz viel. Ich hoffe, du verzeihst mir;)
@Darkside:
Du hast mich auf eine wunderbare Idee gebracht. Vielen Dank für deine Idee, darauf war ich noch gar nicht gekommen. Was wäre ich nur ohne euch?
@selena_riddle:
Ich freue mich, dass du dies für mein bestes Chap bisher hälst, das bestärkt mich sehr. Bist ne super Beta-Readerin!





Potter ging raschen Schrittes, anscheinend wollte er sie so schnell wie möglich loswerden und dagegen hatte Selina nicht wirklich etwas einzuwenden. Schweigend lief sie ein paar Schritte hinter ihm und dachte nach. Todesser in Hogwarts und der blonde Slytherin war wahrscheinlich einer von ihnen. Sie wollte und konnte es einfach nicht glauben, hatte sie es doch aber mit ihren eigenen Augen gesehen.

Potter war stehen geblieben und Selina wäre beinahe gegen ihn gerannt. „Tschuldigung.“ Erwiderte sie leise und wollte an ihm vorbei zum Porträt, aber eine Hand an ihrem Handgelenk hielt sie zurück. Fragend blickte Selina in die grünen Augen, die sie besorgt musterten. „Was hast du wirklich dort gemacht?“ Selina riss sich los und ihr gelang es sogar, ihn wütend anzublicken, während sie innerlich zitterte. „Was geht dich das an?“ Sie drehte sich um und hielt erst inne, als sie sicher in ihrem Schlafsaal war.

Schweratmend ließ sie sich gegen die Tür sinken und schloss die Augen. Die ganze Zeit hatte sie sich zusammengerissen, aber jetzt brach auch das zusammen. Die Todesser hatten ein Gefühl der Hilflosigkeit hervorgerufen, ähnlich wie die Dementoren. Selina konnte nichts dagegen tun, dieses Gefühl hatte sie bereits seit ihrem ersten Treffen mit den Todessern.

Stefan rannte durch das Haus, hektisch alle Sachen zusammensuchend. Als es an der Tür klopfte, ließ er allerdings alles stehen und liegen und zog seinen Zauberstab. „Wer ist da?“ Keine Antwort kam und er wusste, dass SIE es waren. Plötzlich lief ein kleines Mädchen in den Gang und sah angstvoll von ihrem Vater zur Tür. „Selina!“, rief Stefan panisch und streckte die Hand nach ihr aus. “Komm her, schnell!” In diesem Moment wurde die Tür aufgebrochen und zwei Männer in schwarzen Umhängen deutlich. „Selina!“, rief Stefan erneut, aber das kleine Mädchen konnte sich nicht bewegen, ihre Augen waren vollkommen verängstigt auf die Männer gerichtet. Einer von ihnen trat vor, den Zauberstab auf Stefan gerichtet. „Endlich haben wir dich.“ „Yaxley, lass meine Tochter aus dem Spiel.“ Selina ließ ein Wimmern hören, Yaxley wandte sich ihr zu. Ein grausames Lächeln entstellte seine weichen Züge. Kurzerhand packte er die Kleine an den Haaren, zog sie zu sich heran und hielt ihr den Zauberstab an den Kopf. „Du wirst so leiden, wie diejenigen von uns, die du gefoltert hast.“ Sagte er drohend zu Stefan, der entsetzt zu seiner Tochter sah. Da flog die Tür erneut auf und drei Leute des Ordens des Phönixes standen im Raum. In sekundenschnelle war die Situation unter Kontrolle, aber es dauerte noch lange, bis Stefan Selina beruhigt hatte, welcher der Schrecken noch in den Knochen saß.


Damals hatte sie sich nicht bewegen können und genauso war es dieses Mal gewesen. Sie konnte froh sein, dass Potter in der Nähe gewesen war, sonst hätte das ganze schlimm enden können. Selina merkte, dass das Zittern nicht abnahm und ihr Atem immer schneller ging, sie war dabei zu hyperventilieren. Mit zitternden Händen griff sie nach der Kette um ihren Hals. Sie umklammerte sie und flüsterte: „Dum spiro, spero.“

Als nichts geschah, schloss sie die Augen und versuchte sich zu entspannen, aber es funktionierte nicht. „Tom!“, bat sie verzweifelt. Der vertraute Sog ergriff sie, der Schlafsaal löste sich langsam auf und im nächsten Moment war sie wieder in dem Korridor des letzten Besuches.

Selinas Atmung erreichte einen kritischen Punkt, verzweifelt versuchte sie Luft zu holen. Und plötzlich lag sie in Toms Armen, eine Hand sanft über ihr Haar streichend. Sie klammerte sich fest an ihn, konnte sich aber nicht beruhigen. Schluchzend vergrub sie ihr Gesicht an seiner Schulter und schlang haltesuchend die Arme um ihn. Tom hielt sie fest an sich gedrückt, so dass Selina beruhigt die Augen schloss. Ihre Anspannung ließ nach, schlaff hing ihr Körper in seinen Armen, ihr Kopf ruhte auf seiner Schulter.

Ihre Atmung ging endlich wieder ruhig, sie wollte sich dennoch nicht von dem wärmenden Körper lösen, der sie festhielt. Sein Geruch umhüllte sie, fesselte ihre Gedanken und verursachte ein angenehmes Schwindelgefühl. „Danke.“, ließ sie leise vernehmen und Tom löste sich von ihr. Und wieder sah sie in diese unglaublich funkelnden Augen und entspannte sich sofort. Tom setzte sich neben sie und drehte dann so den Kopf, dass er sie ansehen konnte. „Was ist passiert?“

Dumbledores Worte fielen ihr wieder ein. Erzähle es niemanden…nicht einmal deinen besten Freundinnen. Aber das hier war Tom. Der Junge, der sie seit Monaten täglich rettete. Wenn sie jemandem vertrauen konnte, dann ihm. „In Hogwarts sind Todesser. Sie sind jeden Tag unter uns und wir bemerken es nicht. Sie könnten uns jeden Moment angreifen.“ Selina konzentrierte sich ganz auf Tom, um nicht wieder eine Panikattacke oder eine Überreaktion zu riskieren.

Toms weiche Züge verhärteten sich, forschend sah er sie an. „Woher weißt du das?“ Verwirrt sah Selina ihn an, antwortete jedoch wahrheitsgemäß. „Ich war draußen und bin ihnen begegnet.“ „Und warum warst du draußen?“ Selina senkte den Blick. Sie hatte Potter angelogen, sie hatte Dumbledore angelogen aber Tom? „Ich bin jemandem gefolgt.“ Sagte sie so leise, dass sie hoffte, er hätte sie nicht verstanden.

Seine Hand schoss hervor und er drückte nicht gerade sanft ihr Kinn hoch. „Wem?“ Seine Augen waren nun kalt wie Stein, aber Selina hatte es sich bestimmt nur eingebildet, dass eine Spur von rot in ihnen für eine Sekunde geflackert hatte. War er eifersüchtig? Selina erwiderte den Blick eher ängstlich und sein Griff lockerte sich, ließ sie aber nicht los. „Ich kenne ihn nicht richtig. Aber sein Vorname ist Draco.“ Die Hand an ihrem Kinn verschwand, Tom sah über sie hinweg und murmelte leise. „Draco.“ Ein kalter Schauer jagte es ihr den Rücken herunter, allein von der Tatsache wie bedrohlich er den Namen Draco aussprach.

„Tom?“ Sie war sich unsicher, aber etwas war anders an ihm als letztes Mal. Er sah immer noch so gut aus, aber trotzdem war dies nicht der Junge von ihrem ersten Treffen. Er wirkte bedrückter, seine Aura schien noch dunkler und erstickender als sonst. „Ist etwas geschehen?“ Überrascht blickte Tom sie an, dann lächelte er. Selina entspannte sich sofort bei diesem Lächeln, es war immer noch so bezaubernd und charmant.

„Machst du dir etwa Sorgen um mich?“, fragte er amüsiert. Selina spürte, wie ihr die Hitze ins Gesicht stieg, sie wandte verlegen den Blick ab. Tom ließ ihr allerdings nicht viel Zeit, sich selbst zu verwünschen, sondern hob wieder ihr Kinn an, diesmal sanft und zwang sie, ihm in die Augen zu sehen. „Zerbrich dir nicht deinen Kopf, mir geht es gut.“ Selina nickte, sah aber, dass dies nicht die ganze Wahrheit war. Denn in seinen Augen lag ein Schatten, den sie so schnell wie möglich vertreiben wollte.

Also schnappte sie nach seiner Hand und zog ihn hoch. „Gehen wir wieder in den Raum der Wünsche? Ich habe noch ein paar Stunden Zeit.“ Und zum ersten Mal seit ihrer Ankunft wirkte er wirklich gelöst. „Gehen wir.“ Sagte er einfach nur und bot ihr seinen Arm an. Manchmal schien es ihr wirklich, als stamme er aus einer anderen Zeit.

Selina war zu freundlich, um ihn darauf hinzuweisen, dass man das heutzutage nicht mehr tat. So lächelte sie nur vor sich hin und ergriff seinen Arm. Zusammen stiegen sie die Treppen zum Raum der Wünsche hinauf. Wie beim letzten Mal begegnete ihnen niemand, was Selina nicht unbedingt störte. Die Nähe zu Tom war einfach beruhigend, sie genoss es.

Sie spürte seinen Blick, als sie ein paar Bücher heraussuchte. Sie spürte seinen Blick, als sie las und er wandte ihn selbst nicht ab, als sie fragend aufblickte. „Sag mal, habe ich etwas im Gesicht?“ Tom schüttelte leicht den Kopf, wandte den Blick aber immer noch nicht ab.

„Würde es dir etwas ausmachen, wenn ich kurz die Augen zumache?“ Verwirrt sah Selina ihn an. „Natürlich nicht.“ Er lächelte, gähnte und schloss die Augen. Selina zog die Knie an und wollte weiterlesen, aber ihre Gedanken und ihre Blicke gingen immer wieder zu Tom. Dieser lag ruhig auf dem roten Sofa und rührte sich nicht mehr.

Selina blickte in das friedlich schlafende Gesicht und erwischte sich dabei, wie sie ihn verträumt betrachtete. Der Schatten, den sie davor in seinem Gesicht wahrgenommen hatte, war verschwunden und hatte weichen Zügen Platz gemacht. „Tom?“ Keine Reaktion. Selina legte das Buch beiseite und stand leise auf.

Das Sofa senkte sich unter ihrem Gewicht, aber es weckte Tom nicht auf. Unsicher legte sie ihre Hand an seine Wange, bereit zurückzuschrecken, falls er die Augen aufschlug. Es geschah jedoch nichts. Selina sah lächelnd auf den Jungen hinab und konnte es sich nicht verkneifen, einmal sein Haar zu berühren. Tom ließ ein kleines Seufzen hören und schlug unbewusst ihre Hand weg.

Verschreckt rührte sich Selina einen Moment nicht, aber es kam keine weitere Bewegung von ihm. Selina entspannte sich wieder, versuchte aber nicht noch einmal ihn zu berühren. Ihr Blick fiel auf das Hausabzeichen, das er trug und erstarrte. Slytherin? Aber warum war ihr das noch nicht aufgefallen? Sie war versucht aufzuspringen und zu flüchten, aber ein Blick in das Gesicht des Jungen hielt sie zurück.

Er hatte ihr geholfen, wann immer er konnte. Vielleicht waren nicht alle Slytherins solche Idioten, wie jene die sie kannte, wie auchDraco bewies. Obwohl, bei ihm war sie sich da nicht so sicher. Selina sah auf ihre Uhr. Sie wollte Tom nicht wecken, aber alleine weiterlesen machte keinen Spaß.
Also nahm sie ihre Tasche und wollte den Raum verlassen, kehrte aber nochmal zurück zu Tom, beugte sich über ihn und gab ihm einen flüchtigen Kuss auf die kalte Stirn. „Bis bald.“ Mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen schloss sie die Tür hinter sich, griff nach der Kette und war nach Sekunden wieder in der Realität.

Als die Tür zuschlug, öffnete Tom die Augen. Sprachlos und verwirrt sah er zu der Tür, seine Hand fuhr zu der Stelle, wo ihre Lippen seine Stirn getroffen hatten. Mit einem Kopfschütteln schwang er sich vom Sofa. Er musste mit Draco reden und ihm klarmachen, dass er gefälligst aufpassen sollte, wer ihm folgte und wer nicht. Und dabei würde es sicher nicht bei einem Gespräch bleiben. Malfoy verdiente eine Erinnerung an seine Macht, die er über all seine Todesser hatte.


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