
von Selena
Hallo zusammen :)
Ja, endlich geht es weiter.
Ich entschuldige mich mal wieder für die lange Versprätung, ich hatte einfach keine Kreativität dafür.
*angekrochen komm und Kekse hinstell*
Verzeiht ihr mir?
Danken könnt ihr der allerbestensweetdark, die mir praktisch in den Hintern getreten hat und meiner wundervollen Beta-Readerin selena_riddle, die auch unbedingt wollte, dass ich weiterschreibe und mich das auch wissen hat lassen.
@Blair Malfoy:
Das mit dem Schnell weiterschreiben hat nich ganz so gut funktioniert, aber ich hoffe, du freust dich trotzdem über das neue Kapitel :)
@Ree:
Wenn Draco dir im letzten Kapitel gefallen hat, dann wird er dir hier noch besser gefallen. Ich warte noch immer auf die Fortsetzung der Potter/Vampir FF und freue mich auf sie *-*
@Andromeda Riddle:
Vielen, vielen Dank für das Kompliment. Jemand neues, Juhu :D Viel Spaß mit dem neuen Kapitel!
@sweetdark:
Sei dir sicher, ich werde Harry so gut wie möglich in meiner FF vermeiden! Du weißt genau warum xD Zwar sollte er eigentlich die Schlüsselperson sein, aber das konnte ich ja jetzt abwenden :D
@Shadow:
Ja *hust* Ich war echt verdammt schnell, nicht wahr xD Trotzdem viel Spaß beim Kapitel :D
@selena_riddle:
Du bist die Beste! Als ich dein Kommentar gelesen habe, musste ich einfach weiterschreiben! Selinas Reaktion, das wird echt noch so ne Geschichte. Ich hab noch keine Ahnung, du wirst mir wahrscheinlich helfen müssen :D
So und zuletzt noch eine Frage an meine werte Leserschaft:
Wen mögt ihr denn lieber? Draco oder Tom? :D
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Selina drehte sich im Schlaf um und kuschelte sich in Dracos Arme.
MOMENT MAL?! DRACOS ARME?
Selina riss die Augen auf. Sie sah in das schlafende Gesicht des Slytherins und lächelte automatisch.
Er hatte die Arme um sie geschlungen und hielt sie fest an seine Brust gedrückt.
Vorsichtig sah sie sich um und erkannte die schwarz-gelben Farben.
Was machten sie bitteschön im Hufflepuff Gemeinschaftsraum? Gerade in diesem Moment kam ein Hufflepuff die Wendeltreppe zu den Schlafsälen herunter und sah sich um.
Er schien nicht überrascht Selina und Draco zu sehen und lächelte die Ravenclaw Schülerin nur an.
Er näherte sich und flüsterte leise, um Draco nicht zu wecken.
„Der Held hier kam gestern mit dir zu uns, du hast geschlafen. Ihr könnt unser Bad benutzen und Klamotten liegen schon dort.“ Er zeigte auf einen Sessel neben Selina, wo ein Klamottenhaufen lag.
„Ihr könnt euch Zeit lassen, der Unterricht beginnt erst in zwei Stunden.“ Er lächelte noch einmal freundlich und deutete eine kleine Verbeugung an.
„Euer Besuch war uns eine Freude.“ Selina sah ihm sprachlos hinterher, lächelte aber, als sie Draco wieder ansah.
Wie war er nur auf diese Idee gekommen? Selina hatte immer gewusst, dass Hufflepuffs freundlich und loyal waren, aber sie hatte nie vermutet, dass Draco einfach zu ihnen ging.
Leise seufzend legte sich Selina wieder neben Draco, genoss seine Hände auf ihrer Taille und beobachtete ihn beim Schlafen. Draco seufzte im Schlaf auf und kuschelte sich tiefer in die Kissen.
Dabei rutschten ihm seine Haare ins Gesicht. Selina hob automatisch den Arm und strich die Haare wieder zurück.
In diesem Augenblick öffnete Draco die Augen und sah sie an.
Selina erstarrte und versteifte sich am ganzen Körper. Doch der Slytherin schloss die Augen wieder und zog sie nur noch enger an sich.
Er war gar nicht richtig aufgewacht.
Selina entspannte sich und konnte seine Umarmung beinahe genießen. Sie schloss für einen Moment die Augen und drückte sich etwas enger an Draco.
Sie konnte seinen Atem auf ihrem Haar spüren und sie lächelte unbewusst. Seine Wärme tat ihr gut, es war lange her, dass sie einem Menschen - außer Tom - so nahe gewesen war. Und das war es mit der Entspannung.
Tom.
Sie seufzte auf und öffnete die Augen wieder.
Sofort fiel ihr das seltsame Licht auf Dracos Haut auf und merkte, dass es nur eine Spiegelung war.
Ihre Kette, die sie von Tom bekommen hatte, leuchtete rot auf. Erschrocken sah Selina sie an und umfasste sie.
Was bedeutete das? Sie sprang vom Bett auf und zog schnell die bereit gelegten Klamotten der Hufflepuffs an. Schwarz-gelb stand ihr wirklich.
Dann griff sie wieder nach der Halskette.
Bevor sie näher darüber nachdenken konnte, flüsterte sie schon den Spruch, der sie zu ihm bringen würde.
Tom sah nicht gut aus. Er saß seit Tagen in der Ecke und rührte sich nur noch , wenn es nötig war. Er hatte inzwischen Augenringe und fühlte sich auch matt und schwach.
Aber sein Inneres war so in Aufruhr, dass er nichts anderes mehr tun konnte.
Er verstand das alles nicht, er verstand sich selbst nicht.
Wie hatte ihm das alles nur passieren können?
Warum hatte er das Mädchen nicht von Anfang an ignoriert? Wütend schlug der Slytherin gegen die Wand und raufte sich die Haare. Er war nachlässig geworden, hatte sich auf die Besuche der Kleineren gefreut.
Er wusste nicht, was mit ihm geschah.
Dieses Gefühl in ihm, das da wuchs, konnte er nicht zuordnen und es verwirrte ihn.
Dazu kam noch dieser Bengel von Malfoy, der meinte ebenfalls Beschützer spielen zu müssen.
Es wurmte ihn und warum, das konnte er wieder nicht sagen. Er konnte überhaupt nichts mehr sagen.
Er war zu verwirrt.
Tom senkte den Kopf auf seine Beine und schloss die Augen.
Plötzlich spürte er eine Hand unter seinem Kinn und sein Kopf wurde hochgedrückt. Braune Augen trafen Grüne.
„Selina.“, gab Tom kraftlos von sich und die Angesprochene musterte ihn besorgt. Schweißperlen standen auf seiner Stirn und er war viel zu warm.
„Du hast ja Fieber.“, stieß Selina erschrocken aus, was Tom nur mit einem Blick beantwortete.
„Du musst aufstehen, komm!“ Sie zog ihn hoch und für einen Moment stand er auch wirklich.
Dann erschlaffte sein Körper in Selinas Armen.
Diese taumelte erstmal zurück und schaffte es mit dem Slytherin gerade noch bis zum nächsten Sofa. Toms Kopf fiel schlaf zur Seite, er machte jedoch keine Anstalten sich zu rühren. Besorgt nahm Selina sein Gesicht in die Hände. Selbst im Fieberwahn sah er noch unglaublich gut aus, doch darüber konnte sie sich jetzt keine Gedanken machen.
Er brauchte Hilfe und zwar schnell. Selina sah sich um, aber sie konnte in dem Raum nichts finden, mit dem sie etwas anfangen konnte.
Es war absolut keine Vorkehrung für einen Notfall getroffen worden, es gab keine Medikamente oder ähnliches. Langsam stiegen Selina Tränen in die Augen, denn sie konnte Toms Qualen spüren.
Er lag zwar noch ruhig da, aber seine Mimik war schon jetzt angestrengt und er schien schlecht zu träumen.
„Tom.“, sagte sie sanft und strich über seine Wange.
Sie wollte ihm so sehr helfen, aber sie wusste nicht wie. Sie konnte ihn dort, wo er sich gerade befand, nicht erreichen.
Aber vielleicht konnte sie ihn ja doch irgendwie zu ihm gelangen. Ohne groß zu überlegen beugte sie sich vor und gab ihm einen hauchzarten, sanften Kuss.
Sie spürte wieder dieses Gefühl in sich, diese Wärme, dieses Ausbrechen ihrer Gefühle, aber sie unterdrückte es. Hier ging es darum, Tom zu helfen.
Sie löste sich von ihm und beobachtete, ob irgendeine Veränderung in ihm vorging.
Aber es war nichts zu erkennen. Frustriert griff Selina nach ihrer Halskette, als ihr eine Idee kam. Sie holte Tom eine Decke und deckte ihn damit so gut wie möglich ein.
Dann sagte sie erneut den Spruch und landete eine Sekunde später wieder bei Draco, der inzwischen wach war und sich gerade anzog. Selina stieß einen erschrockenen Schrei aus und drehte sich sofort um.
„Draco!“, rief sie empört und hielt sich sicherheitshalber noch die Augen zu.
Hinter ihr ertönte ein amüsiertes und fröhliches Lachen.
„Ist mein Anblick so abschreckend?“ Selina verdrehte die Augen, drehte sich wieder um und traute sich auch die Augen zu öffnen. Zum Glück hatte auch er inzwischen die Hufflepuff Klamotten angezogen.
Während er sich kritisch im Spiegel betrachtete, kam Selina näher. Sie hob grinsend eine Augenbraue.
„Steht dir.“, antwortete sie und stellte sich neben ihn. Im Moment sahen sie sich so ähnlich wie noch nie. Beide schwarz-gelb angezogen, dieselben blonden Haare und dasselbe Grinsen im Gesicht.
Scherzhaft schlang Draco einen Arm um Selinas Schulter und sie versuchte erst gar nicht ihn abzuschütteln. Sie fand es gerade sehr harmonisch, einzig die Tatsache, dass Tom mit Fieber im Bett lag, störte etwas. Als sie sich wieder erinnerte, verschwand ihr Lächeln und sie sah zu Draco.
„Ich brauche deine Hilfe. Ein Freund von mir ist krank.“ Sofort wurde auch Dracos Gesicht ernst.
„Wer ist es? Doch nicht Potter, oder?“ Selina schlug ihn auf den Hinterkopf und verdrehte die Augen.
„Natürlich nicht. Jetzt komm her.“ Sie zog ihn näher zu sich heran und legte die Kette auch um seinen Hals. Das Band war ziemlich eng, weshalb sie sich sehr aneinanderdrängen mussten, was den Slytherin nicht zu stören schien.
Im Gegenteil. Er legte schamlos die Arme um Selina.
Selina versuchte es zu ignorieren und sprach den Spruch.
Sie kamen wieder bei Tom an. Selina löste die Kette um Dracos Hals und er nahm die Hände von ihrer Taille.
Selina stürzte sofort zu ihm. Er hatte sich von der Decke freigekämpft und seine Bewegungen waren unkontrolliert und er schwitzte noch mehr als vorher.
Selina ließ sich vor dem Sofa nieder und strich ihm durch die Haare.
Draco stand immer noch wie abbestellt da und sah sich neugierig um. „Wo sind wir hier?“ Selina sah verwirrt zu ihm auf.
„In Hogwarts natürlich, wo sonst?“ Draco sah sie an.
„Aber das ist doch nicht unser Hogwarts. Das ist viel früher.“ Selina wusste, dass er Recht hatte. Aber sie hatte Tom nie danach gefragt. Es war einfach nie wichtig gewesen. Also wollte sie das Thema nicht besprechen.
„Draco, bitte. Ich brauche deine Hilfe.“ Endlich löste er sich von seiner Umgebung und schritt auf Selina und Tom zu.
„Wer ist-.“ Bevor er zu Ende sprechen konnte, stoppte er plötzlich. Er war nahe genug gewesen, um Toms Gesicht sehen zu können, als er plötzlich kalkweiß im Gesicht wurde und zurücktaumelte. Er sah so aus, als hätte er einen Geist gesehen. Selina ging sofort zu ihm herüber und fasste ihn vorsichtig am Arm.
„Draco, alles in Ordnung?“ Draco sah immer noch auf den fiebernden Jungen auf der Couch. Dann sah er Selina in die Augen.
„Das ist unmöglich! Das kann gar nicht sein!“ Selina versuchte seinen Redeschwall zu stoppen.
„Draco, was ist los?“
Draco sah sie ernst an.
„Der Junge, da drüben auf dem Sofa, das ist Lord Voldemort, Selina.“
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