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Fanfiction

Harry Potter - es geht weiter - Wiedersehen und Kämpfe

von Mica

"Ich bin es, Kingsley",antwortete eine tiefe, etwas heisere Stimme. Hermine kreischte auf, entriegelte so schnell es ging die Tür und riss sie auf. Die vier starrten den Mann an, als wäre er eine Erscheinung. Kingsley sah schlimmer aus denn je, an allen freien Stellen seines Körpers hatte er lange rote, manche fleischige Kratzer, sein Umhang war wie immer ausgefranst und geflickt, aber auch etwas zerfetzt, er hatte tiefe Schatten unter den Augen und sein Gesicht sah sehr gestresst aus.
"Wa... was ist denn mit dir passiert? Wo warst du?",fragte Hermine entsetzt und mitleidig zugleich. Doch Kingsley packte Harry plötzlich an den Schultern und schüttelte ihn. "Harry, du hast mitbekommen, wie ich Remus letztes Jahr gefragt habe, was Dumbledores letzte Worte an ihn und mich waren. Welche waren es?"
Harry stockte. Was war bloß mit Kingsley los? Verunsichert sagte er:"Irgendetwas mit ´Harry ist unsere letzte Hoffnung, vertraut ihm´, oder?"
Der Mann ließ Harry los. "Tut mir Leid, aber ich musste es überprüfen. Ich erkläre es später.",sagte er.
"Wir wissen es schon, es stand im Tagespropheten.",sagte Harry. Er sah Ron mit gerunzelter Stirn an. Kingsley trat über die Türschwelle und folgte Harry, Ron, Hermine und Luna in den Raum, in dem sich der Orden um diese Zeit normalerweise aufhielt. Sie öffneten die Tür und wieder verstummte alles Gemurmel, was zuvor darin stattgefunden hatte. Die Augen aller Ordenmitglieder wurden Tellergroß und alle sprangen freudig auf um ihn beiden zu begrüßen. Professor McGonagoll war zuerst bei ihm angekommen und umarmte ihn. Harry merkte, dass es ihm etwas unangenehm war. Mrs Weasley kämpfte sich durch die Masse zu Kingsley vor und fing gleich an, ihn mit besorgtem Gesichtsausdruck zu befragen. Ginny tat es ihr nach.
"Ich waren hier und da, habe mich nach etwas Seltsamen umgeschaut. Ihr glaubt nicht, was alles passiert ist.",sagte Kingsley mit seiner beruhigenden Stimme."Es gab viele Angriffe, wenn auch ohne tödliche Folgen. Überall verzauberte Muggelartefakten. Es gab jetzt mehrere Vorfälle, ähnlich die der Brücke letztes Jahr, die einfach eingestürzt ist. Das Ministerium und der Tagesprophet hat mal wieder versucht, alles zu vertuschen, hat viele Gedächtnisse verändert. Aber jetzt, wo es den ersten Todesfall gab, mussten sie doch auspacken. Ich habe natürlich bei Angriffen geholfen, wo ich konnte, und Hexen und Zauberer geschützt.“ Gespannt lauschten die anderen seinen Worten, keiner machte ein Geräusch. Harry konnte die Anspannung fast spüren.
"Aber wieso habt du uns nichts gesagt? Oder wenigstens eine Eule geschickt?",meldete sich Mr Weasley zu Wort, mit ungewöhnlich leiser und zittriger Stimme.
"Es tut mir wirklich Leid Arthur, aber es war zu gefährlich.",sagte Kingsley traurig."sämtliche Briefe werden von Todessern abgefangen und verbrannt. Samt Eule. Und ich konnte leider nicht zu euch kommen, die Todesser wissen, wohin man appariert, und ich hatte keinen Besen oder sonst irgendein Transportmittel zur Verfügung. Einen Patronus auf diese Entfernung zu verschicken ist sehr schwierig, ich habe es mehrmals versucht, aber ich habe es nicht geschafft. Ich bin zu Fuß zurückgelaufen, und das hat gedauert. Aber habt ihr denn nichts von den seltsamen Dingen mitbekommen?"
"Nein", sagte Mr Weasley verwundert, "Im Moment haben nur wenige zueinander Kontakt, ich glaube, viele haben immer noch Angst. Und das wohl nicht ohne Grund."
"Das wundert mich nicht. Die Todesser suchen sich gezielt ein Opfer und biegen es so hin, dass keiner dabei ist, wenn sie es töten, und dass keiner das Opfer vermisst weil es keiner zu kennen scheint.", sagte Kingsley.
"Du sagtest, die Todesser würden wissen, wohin man appariert?",fragte Professor McGonagall nach einer Weile unbehaglichen Schweigens.
"Ja“, erwiderte Kingsley ernst, "Ich weiß nicht, was es ist, oder wie sie es tun, aber es ist wie letztes Jahr, als auf Voldemorts Namen ein Tabu lag."
"Das heißt, wir dürfen nicht mehr apparieren?",fragte George ungläubig.
"Wenn es wirklich wieder so gefährlich ist in dieser Zeit, nein.“, sagte Mrs Wealsey streng. Ihr Gesicht sah auf einmal sehr gestresst und ängstlich aus. Sie fing jetzt an Kingsleys Wunden mit irgendeinem Zeug zu betupfen, das unglaublich stank, was der Mann aber abwehrte. Alle Hexen und Zauberer in diesem Raum hatten traurige oder ängstliche Blicke aufgesetzt.
"Das heißt, der Tod der ganzen Leute letztes Jahr, der ganze Aufwand, alles war umsonst? Voldemort ist wirklich nicht tot?“, fragte sich Harry in bitterem Tonfall.
„Das hat niemand gesagt Die Todesser können auch ohne ihren alten Herren auskommen!“,sagte Dädalus Diggel, der nicht vermeiden konnte, dass seine Stimme hoffnungsvoll klang. Viele senkten ihre Blicke, doch Hermine sagte:"Harry, Ron, kommt, ich muss mit euch reden." Und sie gingen leise hinaus, schlichen noch leiser an Mrs Blacks Portrait vorbei und gingen in ihren Schlafraum. "Was ist?",fragte Ron. "Vielleicht hat der Tagesprophet Recht. Entweder, die Todesser haben einen neuen Herren an den sie sich klammern, oder sie kommen auch ohne jemanden, der über ihnen allen steht, gut zurecht. Allerdings...wenn Voldemort leben sollte, "sie betonte das wenn, "dann kann es nur eins bedeuten. Es gibt weitere Horkruxe." Bestürzt sahen Harry und Ron Hermine an. "Aber es könnte doch auch noch andere Gründe haben.",sagte Ron ausweichend,
"Ach ja, und die wären?", sagte Hermine grimmig, worauf Ron kurz überlegte, dann aber sagte: "Es könnte doch sein, dass V...Voldemort einen Stein der Weisen hat, oder Einhornblut getrunken hat, oder..." "Ron", warf Harry ein, "Es gibt keinen Stein der Weisen mehr, und keiner weiß wie man ihn herstellt. Und Einhornblut zu trinken, ohne das man danach einen Stein der Weisen in die Finger bekommt, wäre ziemlich dumm, weil man sein ganzes Leben lang verflucht ist, wenn man ein Einhorn tötet." Eine kurze Pause trat ein.
"Was sollen wir tun?",fragte Harry besorgt. "Riddles Tagebuch ist zerstört, der Ring, das Medaillon, Huffelpuffs Becher, Nagini, Rawenclors Diadem und das Stück Voldemorts Seele in dir, Harry, auch.",sage Hermine und zähle es an ihren Fingern ab.
Ein lautes Geräusch riss sie aus ihren Gedanken, es hörte sich an, wie jemand, der gerade appariert war, nur zehnmal lauter. Alle drei sahen sich einen Moment lang gegenseitig an, dann stürmten sie die Treppen herunter, wobei Harry eine Stufe verfehlte und ins stolpern geriet, sich aber wieder fing. Es war inzwischen dunkel geworden. Unten angekommen hatte sich ein kleiner Menschenauflauf vor dem Grimmauldplatz gebildet. Es waren helle Lichtblitze zu sehen. Harry kniff die Augen zu einem Schlitz zusammen und stellte sich auf die Zehenspitzen, um Sehen zu können, was draußen vor sich ging. Dann erkannte er: Es fand ein Kampf statt. Überall kämpften Todesser gegen alle Ordensmitglieder. Ein paar Muggel standen mit aufgerissenen Mündern um sie herum, doch keiner schien auf sie zu achten. Sofort zogen Harry, Ron und Hermine ihre Zauberstäbe und stürzten sich ins Getümmel. Sie sahen, wie Lupin gegen Greyback kämpfte, die Augen zu schlitzen verengt, wie Fred gegen Lucius Malfoy kämpfe, wie Bill gegen Bellatrix kämpfte. Offenbar war niemand sehr erpicht darauf, gegen Harry zu kämpfen, und so feuerte er Flüche ab, zu allen Seiten, ohne wirklich darauf zu achten, wohin, rief: "Stupor! Petrifficus totalus! Expilliarmus!"
Auf einmal spürte er einen stechenden Schmerz in seinem linken Arm, doch er hatte keine Zeit, dorthin zu schauen, er musste weiterkämpfen. Er rannte durch das Getümmel, stieß Menschen mit dem Ellenbogen zur Seite, um zu denen zu gelangen, die Hilfe brauchten. Er sah, wie George mit einem kleinen, aber muskelbepackten Todesser kämpfte, der aber nur Zeit dazu hatte, die Flüche abzuwehren, statt welche abzufeuern. Harry schleuderte einen Fluch auf den Todesser ab, welcher sofort starr zu Boden fiel. Er konnte Leute vor Schmerz schreien hören, aber versuchte, nicht hinzuhören. Neben ihm fiel Professor McGonagall, nachdem sie ungefähr zehn Meter durch die Luft geflogen war, auf den Rücken, sie rappelte sich sofort wieder auf und stürzte kreischend auf einen Todesser zu.
„Harry, du blutest stark!“, vernahm er Rons Stimme von irgendwo her. „Ich habe keine Zeit zum bluten!“,schrie Harry nur und rannte weiter. Er schaute sich um. Er starrte mit zusammengekniffenen Augen durch die kämpfende Menge auf die Straße. Alles war benebelt und verraucht, die Straße war völlig verwüstet, voller Blut, Feuer, Löchern und gespaltenem Asphalt und in diesem Moment fiel ein Baum zu Harrys Freude geradewegs auf einen schlaksigen Todesser. "Der Junge! Kämpft gegen den Jungen!" Hörte Harrys es zu seinem rechten Ohr schallen. Seine Eingeweide versuchten es mit einem Salto. Er rannte, rannte und stieß hie und da verletzte Hexen und Zauberer zur Seite, um sich einen Weg zu bahnen, und dachte nicht mehr an seinen Zauberstab. Auf einmal sah er vor seinen Augen ein weißes Licht, dass immer größer wurde. Langsam fiel er auf die Knie. "Harry, Nein!" rief jemand. Die Worte hallten in Harrys Kopf wieder. "Tötet den Jungen!" Er stützte seine Hände auf den Boden. "Tötet ihn!" Er sackte auf dem Boden zusammen. "Nein, Harry! Bitte! Nein!" Jemand packte ihn am Arm und zog ihn hoch. Für ihn geschah alles in Zeitlupe. Er spürte etwas Heißes auf seiner Wange. Langsam rann es auf seine Lippen und dann in seinen Mund. Es war Blut. Von zwei Händen unter den Armen gestützt, stand er da, er sah jetzt fast nur noch schwarz vor seinen Augen. Er spürte, wie eine kalte, knorrige Hand seine Kehle packte und seinen Kopf in Richtung Himmel zerrte. Er schloss langsam die Augen und öffnete sie wieder. Verschwommen und dunkel sah er das Geschehen vor sich. Jemand schrie: "Nein! Lasst ihn!" Geschwächt nahm Harry war, wie ein großer Mann zum Sprung ansetzte. Im nächsten Moment spürte er einen Ruck und die Hände, die ihn festhielten, waren verschwunden. Für den Bruchteil einer Sekunde stand er wankend da, dann stürzte er zu Boden. Alles um ihn herum wurde schwarz, die Geräusche klangen immer dumpfer...


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