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Fanfiction

Harry Potter - es geht weiter - Ein Streit

von Mica

Der Regen klatschte gegen die Fensterscheibe. Es war dunkel, Harry konnte nur die Kerzen erkennen, die sich darin spiegelten. Es war schon traurig, was passierte. Harry glaubte zwar nicht, dass es Todesser waren, die Nevilles Mutter getötet hatten, doch es war unfehlbar, dass die Morde nicht aufgehört hatten. Der Grimmauldplatz schien ihm ungewöhnlich leer und noch trostloser als sonst. Und er kam sich nutzlos vor. Ja, er war im Orden aufgenommen worden. Was tat er dafür? Gut, er war zwei Tage die Woche stationiert. Aber das konnte doch nicht alles sein! Er unterbrach seine Gedanken, als er laute Stimmen aus einem Raum eine Etage über ihm hörte. Dumpf schallten ihm Ron und Hermines Stimmen entgegen.
"Das ist es nicht!",rief Ron.
"Natürlich!" Hermine klang verzweifelt.
"Ich liebe dich!"
"Davon merke ich aber nichts!"
"Ach nein? Glaubst du, ich merke nicht, dass du immer meinen Arm wegstöst? Dass du nicht mehr von mir berührst werden willst? Jetzt versuchst du, die ganze Schuld mir zu geben! Ich hatte immer gedacht, du bist ehrlich und könntest dich durch so etwas nicht verunsichern lassen!" Ron Stimme wurde bei jedem Satz lauter und wütender. "Wer ist der, den du liebst?"
"Ich liebe niemanden anderen!",Hermines Stimme wurde dagegen immer verzweifelter und weinerlicher.
Es gab ein klirrendes Geräusch, und eine Tür wurde zugeschlagen. Trappelnde Schritte waren zu hören, und schlagartig wurde alles ruhig. Harry stand gegen die Wand gepresst und panisch da. Er konnte sich nicht erinnern, dass Ron und Hermine sich je so heftig angeschrien hatten und hatte echte Zweifel, dass die beiden sich je wieder vertragen würden, wie sie es sonst immer geschafft hatten. Harry schloss kurz die Augen. Wie viel konnte an einem einzigen Tag passieren?
Er sah eine braune Wuschelmähne, sie kam wie aus dem Nichts, und wurde plötzlich schmerzhaft umarmt. Es war Hermine, schluchzend klammerte sie sich an ihn.
"Wir haben uns getritten!",schluchzte sie. "Ron und ich haben uns gestritten!"
Schütchtern tätschelte Harry ihren Rücken.
"Ihr werdet euch schon wieder vertragen",sagte er wider seiner Zweifel.
Hermine löste sich von ihm und schaute in Harrys Augen.
"Ich liebe ihn einfach nicht mehr."
"Ich glaube, die wenigsten Lieben halten ein ganzes Leben lang",sagte Harry.
Hermine schniefte. "Mhm",machte sie, lächelte ihn an und ging.
Harry holte Luft, und atmete ganz langsam aus. Um alles für kurze Zeit zu vergessen, ging er heute sehr früh ins Bett.

Doch als er am nächsten Morgen aufwachte, war die Vergangenheit natürlich nicht geändert worden. Ron und Hermine lagen nicht mehr in ihren Betten, und Harry hatte ehrliche Angst, die beiden zu sehen. Trotzdem zog er sich an und ging zum Frühstück. Hermine saß an einem Ende des Tisches, Ron am anderen. Er zog einen Stuhl neben sich von Tisch weg um Harry zu bedeuten, dass er sich dort hinsetzen könne. Das tat er. Doch an diesen Morgen war die Stimmung sehr unangenehm, niemand sagte etwas. Harry war sich sicher, dass auch alle anderen Familienmitglieder Ron und Hermines Streit mitbekommen hatten. Mrs Weasley warf Ron dauernd böse Blicke zu. Harry allerdings konnte Ron verstehen, er hatte am wenigsten damit zu tun. Wenn er sich vorstellte, Ginny würde ihm sagen, dass sie ihn nicht mehr liebte... Er sah kurz zu ihr, sie lächelte ihn an.
Als Harry sein Brötchen aufgegessen hatte, flüchtete er so schnell wie möglich. Vorerst würde er wohl allein dastehen, denn er wollte sich auf keine der beiden Seiten schlagen.
"Hallo, Harry."
Harry wirbelte herum. Hinter ihm stand Luna, ihren Ohren mal wieder behängt mit Radieschenohringen.
"Hallo Luna, ich - wusste nicht, dass du hier bist."
"Ich bin erst sein kurzem hier. Dein Freund Ron hat mich reingelassen. Er sah traurig aus.",sagte Luna.
"Ja, er hat sich mit Hermine gestritten."
"Das finde ich Schade. Sie waren süß zusammen."
"Wer sagt denn, dass sie sich getrennt haben?",fragte Harry überrascht. Luna zuckte nur die Schultern.
"Warum bist du hier?",fragte Harry Luna.
"Warum nicht?",antwortete sie.
"Öhm",war Harrys Kommentar dazu.
"Mir war etwas langweilig, darum wollte ich euch besuchen. Aber es scheint nicht der beste Zeitpunkt zu sein",sagte Luna enttäuscht.
"Du kannst mich immer noch besuchen!" Luna war vielleicht nicht die angenehmste Gesellschaft, doch Harry war nun jede Abwechslung willkommen.
"Das ist schön",sagte Luna mit strahlenden Augen. "Bist du mit deinen Vermutungen über du-weißt-schon-wen weitergekommen?"
"Nein",sagte Harry. Es war so viel passiert, da hatte er keine Zeit gehabt, sich mit Voldemort zu beschäftigen.
"Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er lebt."
Luna nickte. Dann holte sie aus ihrer Tasche drei kleine Zettel. "Die sollte ich euch von meinem Vater geben",sagte sie. "Hätte ich fast vergessen."
"Was ist das?",fragte Harry.
"Das sind die Listen."
"Welche Listen?"
"Auf denen steht, was wir alles für die Prüfungen in einem Jahr können müssen.


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Schon als mir zum ersten Mal klar wurde, dass Bücher von Menschen geschrieben werden und nicht einfach so auf Bäumen wachsen, stand für mich fest, dass ich genau das machen wollte.
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