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Fanfiction

Harry Potter - es geht weiter - Theorien und Spiegel

von Mica

Harry wälzte sich hin und her. Seine Decke hatte er von seinem Körper gestrampelt, sein Shirt war schweißnass. Gerade hatte er geträumt, wie seine Eltern ermordet wurden, do ch er hatte nicht überlebt, auch er wurde von Voldemort getötet. Eine Stunde musste er da gesessen haben, erst danach konnte er wieder einschlafen, doch auch die letzten Stunden dieser Nacht verbrachte er nicht traumlos.
Panisch wandte er sich um. Was für ein Glück, es war nur ein Portrait gewesen, das sich geregt hatte. Auf leisen Sohlen schlich er weiter. Zur Überprüfung schaute er kurz auf seine Hände, doch sie waren immer noch nicht zu sehen. Sie hatten das gleiche Muster wie der Teppich unter ihm angenommen. Er ging vorbei an Rüstungen, Portrais, traf einmal auf Peeves, der ihn nicht sehen konnte und erreichte schließlich den Raum, den er gesucht hatte. Langsam öffnete er die schwere Steintür. In dem Raum, der sich ihm eröffnete, erblickte sein eigenes, hübsches Kindergesicht, ein paar hundert mal widergespiegelt. Langsam bewegte er sich weiter. Er suchte nach etwas bestimmtem, fast alles andere hier drin war wertlos. Er machte halt bei zwei kleinen Spiegeln. Sie lagen nebeneinander. Er nahm sie in die Hände und betrachtete sie, sah darin. Doch wieder sah er nur sein eigenes Gesicht...
Harry wachte auf. Erleichtert stellte er fest, dass sein T-Shirt trocken war und er anscheinend nicht geschrien hatte, denn Ron und Hermine wurden nur ganz allmählich wach. Doch sie mussten jetzt wach sein, er musste ihnen über seinen Traum erzählen...
"Ron! Hermine!",schrie er. Mit einem Mal saßen beide aufrecht auf dem Boden.
"Was ist los?",fragte Hermine panisch.
"Nichts",sage Harry. Hermine entspannte sich sichtlich.
"Wegen 'Nichts' hast du uns aufgeweckt?",grummelte Ron.
"Nein, ich muss euch etwas erzählen. Hört mal, ich hab wieder von Riddle geträumt. Er war in Hogwarts, ich weiß nicht, ich glaube, er war elf oder so, und in einem Raum voller Spiegel."
"Ein Raum voller Spiegel?",fragte Hermine und runzelte die Stirn.
"Ja. Er hat nach etwas Bestimmtem gesucht... Dann hat er zwei Spiegel in die Hände genommen..."
Dann durchfuhr es ihn wie einen Blitz.
"Der Zweiwegespiegel!",rief er so unerwartet, dass Ron zusammenzuckte.
"Ihr wisst doch, der Spiegel, den Sirius mir geschenkt hat."
"Was ist damit?",fragte Ron.
Harry wollte sich mit der Hand gegen die Stirn klatschen; begriffen sie denn nicht?
"Der Zweiwegespiegel ist der Horcrux!" Tiefe Aufregung durchfuhr ihn, die jedoch im nächsten Moment von Hermine zunichte gemacht wurde.
"Harry, beruhige dich. Wie kommst du darauf, dass einer der Zweiwegespiegel ein Horcrux sein könnte?"
"Sie waren das einzige, wofür Riddle sich interessiert hat, in diesem Raum voller Spiegel! Das einzige!"
"Das muss doch noch gar nichts heißen; Harry, mach dir bloß keine Hoffnungen!",flüsterte Hermine. "Nur weil es sich dafür interessiert hat, heißt es nicht, dass er es zu einem Horcrux gemacht hat. Außerdem war er erst elf... Vielleicht hat er die im Laufe der Jahre schon wieder vergessen..."
"Ich spüre es, es muss der Horcrux sein!",sagte Harry entrüstet. "Du biegst immer alles so hin, wie es für dich logisch erscheint, denk doch an die Heiligtümer! Da hatte ich auch Recht! Ron!" Er wandte sich an Ron, der nur verdattet dagesessen hatte und nun, da seine Meinung gefragt war, ganz verwirrt schien.
"Ähm ... tja ... also ...",er kratzte sich am Kopf. "Ich finde nicht, dass du großartige Beweise dafür hast... hast du denn noch mehr geträumt?"
"Nein",sagte Harry. "Als Riddle die Spiegel in die Hand genommen hat, bin ich aufgewacht."
"Dann würde ich sagen, wir warten noch, bis wir irgendwelche Vermutungen aufstellen",sagte Hermine.
"Sie hat Recht Harry. Vielleicht plant Riddle irgendwas, oder setzt wieder Legilimentik ein.",sagte Ron.
Harry war ein wenig außer Atem. Er konnte Ron und Hermine verstehen, er hätte sich die Geschichte wahrscheinlich selbst nicht geglaubt, aber er hatte dieses Gefühl... dieser Raum... die Spiegel... das kam ihm alles sehr verdächtig vor.
"Ich denke nicht, dass er beide Spiel zu einem Horcrux gemacht hat, wenn er welche daraus gemacht hätte",sagte Hermine. "Und deiner Harry, ist zerbrochen, das heißt, es kommt nur noch Sirius' in Frage. Und so wie ich dich kenne, hast du keine Ahnung wo er ist. Also, bevor wir uns in Todesgefahr begeben, um danach zu suchen, würde ich sagen, du zeigst uns Beweise."
Harry nickte. Er wusste, wenn er jetzt weiter argumentieren würde, würde ihm das nicht weit bringen. Aber nun, angespornt von diesem Gefühl, endlich weitergekommen zu sein, war er epicht darauf, weiterzumachen. Er würde an dieser Theorie festhalten. Und würde Ron und Hermine vielleicht irgendwann dazu bringen, mit ihm daran weiterzuarbeiten.

In den nächsten Tagen versuchte er immer wieder, in Voldemorts Geist einzudringen, manchmal setzte er sich hin und dachte an nichts, in der Hoffnung, seine Narbe würde wieder anfangen wehzutun, doch nichts. Er träumte auch kein weiteres Mal von ihm. Immer wieder griff er in seinen Rucksack und holte die Scherbe seines Zwei-Wege-Spiegels heraus. In diesen Momenten wünschte er sich, er hätte in seinem fünften Schuljahr die Beherrschung nicht verloren und den Spiegel nicht zertrümmert, sodass er nun mit Sirius komonizieren konnte. Er hatte immer noch keine Ahnung, wie es ihm ging. Vielleicht war er sogar schon tot, und Harry hatte es nicht mitbekommen, wie es mit Hagrid geschehen war. Beim Gedanken an Hagrids und Sirius' möglichen Tod versetzte es Harry einen Stich in den Magen und er packte die Scherbe schnell wieder in seinen Rucksack.
Wie oft er Ron und Hermine seine Theorie auch erklärte, sie wollten einfach nicht daran glauben. Sie versuchten sogar, Harry den Gedanken auszutreiben und verbrachten mehr Zeit um für die anstehende Prüfung zu lernen, als sie es sonst getan hätten. Doch Harry dachte vor allem in der Nacht immer wieder daran und versuchte sich einen Reim daraus zu machen, was Voldemort, ein kleiner elfjähriger Junge, mit einem Zwei-Wege-Spiegel anfangen wollte. Verwandte hatte er nicht, Freunde in der Muggelwelt auch nicht. Und mit diesen, die nach Hogwarts gingen, konnte er auch ohne Spiegel reden. Außer, er hatte oft Streiche gemacht... Aber hätte ein einfach Spiegel ihm so viel bedeutet, um einen Horcux daraus zu machen? Je öfter und intensiever er über diese Theorie nachdachte, desto abwägiger erschien sie ihm. Und dann, als die drei gerade bei einem üppigen Mal zusammensaßen, gab er es zu.
"Ja, meine Idee war dumm",sagte er unerwartet. Ron und Hermine schienen zu wissen was er meinte und schauten ihn breit lächelnd an.
"Schön, das du es einsiehst!",sagte Hermine offenbar sehr erleichtert. "Dann können wir uns ja wieder auf die Tatsachen konzentrieren!"
"Habt ihr in der Zwischenzeit eine Idee bekommen?",fragte Harry und war nicht überrascht, als Ron und Hermine traurig den Kopf schüttelten.
"Wir müssen uns überlegen, wie wir weiterkommen könnten",sagte Ron.
"Das könnte nicht so einfach werden, oder?",sagte Harry genervt. "Wir wissen noch nicht mal, wo Riddle ist oder was er macht."
"Aber das würde uns doch auch nicht weiterbringen, oder?",sagte Hermine leise. "Wir müssen in seiner Vergangenheit suchen."
"Ja, aber wer sagt denn, dass Riddle alle Horcruxe mit siebzehn gemacht hat? Er wusste, dass wir auf dem Weg sind, alle zu zerstören, dann könnte er einen Neuen gemacht haben, wie wir schon besprochen haben. Und den wird er, um ganz sicher zu gehen, entweder bei sich tragen oder an einem Ort aufbewahren, der seiner Meinung nach der sicherste Ort auf der Welt ist."

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Hach. Das wars für heute.
Ich weiß Sev, zu wenig Snape ^^. Tut mir Leid!
Ich glaube, ich habe in allen vorigen Chaps zusammen nicht so viel Konjunktiv benutzt wie in diesem hier... Aber ich hoffe, es hat euch gefallen.


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