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Fanfiction

Harry Potter - es geht weiter - Kreacher

von Mica

"Okay...",sagte Ron, während er im Zelt auf und ab lief. Hermine und Harry saßen auf zwei Stühlen neben ihm und beobachteten ihn.
"Okay. Also..." Er blieb kurz stehen, kratzte sich das Kinn und begann dann wieder, auf und ab zu laufen.
"Zuerst einmal müssen wir den Spiegel finden",sagte Ron.
"Vielleicht ist er in Hogwarts. Bei Riddle war er in Hogwarts, und als ich ihn gefunden habe, auch",sagte Harry, obwohl irgendetwas in seinem Kopf ihm sagte, dass er Unrecht hatte.
"Aber Dumbledore hat doch gesagt, dass er Spiegel an einen anderen Paltz gekommen ist, wo er sicher ist",sagte Ron und runzelte die Stirn.
"Ich denke auch nicht, dass der Spiegel in Hogwarts ist, Harry",sagte Hermine. "Schließlich sind schon so viele Menschen dahingeschmolzen, entzückt von dem, was sie sahen. Ich glaube nicht, dass Dumbledore verantworten wollte, dass so viele Menschen nurnoch Schatten ihrer selbst sind."
Irgendetwas regte sich in Harrys Gedächtnis. Schatten ihrer selbst... kein richtiger Körper... er hatte seinen Traum gesehen. Ich dem Spiegel. Und das war im...
"Grimmauldplatz!",rief Harry so laut, dass Ron und Hermine zusammenzuckten und ihn verstört ansahen.
"Ich habe den Spiegel in Sirius Haus gesehen. In einem Zimmer, dass ich noch nie gesehen habe, er war vollkommen leer, nur der Spiegel stand da!"
Ron sah begeistert aus, doch Hermine runzelte die Stirn.
"Warum hast du uns nicht davon erzählt?",fragte sie.
"Ich -",Harry stockte, "Ich weiß nicht, ich habe es wohl vergessen."
Er wusste nicht, warum er den beiden nicht von dem Traum erzählte, er wusste nur, dass sie wohl nicht sonderlich angetan davon sein würden.
"Ist doch egal, Hermine",sagte Ron breit grinsend. "Wir brauchen den Spiegel. Wir können ihn uns holen, du kannst ihn in deiner Handtasche mit dir herumtragen. Dann brauchen wir nurnoch etwas, mit dem wir ihn zerstören können."
"Du hast Recht",sagte Hermine. "Die Frage ist nur, wie kommen wir in das Haus, ohne dass uns jemand sieht?"
"Wieso soll und niemand sehen?",fragte Harry ein wenig entrüstet. "Die machen sich doch bestimmt Sorgen um uns, sie würden sich freuen, uns mal wieder zu sehen. Und ich würde mich auch freuen, mal wieder mit Sirius zu reden."
"Das würde die Sache aber nicht gerade erleichtern",antwortete Hermine. "Sie wären in Gefahr. Dann wüssten sie, wo wir sind, vielleicht sogar, was wir vorhaben. Und wenn Riddle das herausbekommt, würde er alles tun, um Informationen über uns zu bekommen. Alles."
Harry sank ein wenig in sich zusammen. Natürlich, Hermine hatte Recht mit dem, was sie sagte. Doch für einen kurzen Moment war die Hoffnung aufgeflackert, sich vergewissern zu können, dass es allen gut geht.
"Gut",sagte Ron. "Dann gehen wir eben unter dem Tarnumhang. Er ist ein Heiligtum, man wird uns nicht sehen können, auch wenn man einen 'Hominum Revelio' spricht."
"Trotzdem",sagte Hermine. "Wir wissen nicht, was los ist. Vielleicht steht das Haus gar nicht mehr",Ein Schauer lief Harry über den Rücken, "Wer weiß, was um den Grimmauldplatz los ist."
"Hermine",stöhnte Ron. "Du machst dir mal wieder zu viele Sorgen. Wir tarnen uns, gehen ins Haus, holen uns den Spiegel und gehen wieder raus. Was soll schon schief gehen?"
Hermine öffnete den Mund, um etwas zu sagen, schloss ihn dann wieder. Für einem Moment sah sie aus, als würde sie sich aufplustern und sagte dann:"Schön",sie stand auf kramte in Harrys Rucksack herum und holte den ordendlich zusammengefalteten Tarnhang heraus. "Schön",sagte sie noch einmal. "Dann gehen wir."
"Jetzt?",fragte Harry und fragte sich, warum Hermine wieder einmal so genervt war.
"Es ist mitten in der Nacht!",fügte Ron hinzu.
"Umso besser",sagte Hermine und der beleidigte Ton war aus ihrer Stimme verschwunden. Sie grinste und sah träumerisch in die Luft. "Je schneller wir Nerhegeb haben, um so besser."
Harry und Ron saßen da und guckten dümmlich zu, wie Hermine mal hier hin und mal da hin wuselte und verschiedene Sachen in ihre Perlenhandtasche packte.
Ron beugte sich hinüber zu Harry. "Frauen",flüsterte er so leise, dass Hermine es nicht hörte.

Sie standen eng aneinander gepresst da, und Hermine warf den Tarnumhang über sie.
"Wir müssen uns ein bisschen kleiner machen, damit man unsere Füße nicht sehen kann",sagte sie.
Harry knickte seine Knie ein wenig ein.
"Gut",sagte sie. "Falls etwas passiert", sie warf Ron einen Blick zu, unter dem er noch ein wenig mehr zusammensank, "habe ich ein paar Sachen eingepackt, die uns helfen." Sie deutete auf die Perlenverzierte Handtasche.
"Bereit?"
"Bereit",sagten Harry und Ron wie aus einem Mund.
Harry schloss die Augen, und als er sie wieder öffnete, standen sie nicht mehr in dem Wohnzimmer des Zeltes, sondern auf einer breiten Straße, einzig erhellt von den Straßenlaternen. Harry sah sich um.
"Niemand ist hier",flüsterte er.
"Seltsam",sagte Ron.
"Wir werfen einen Schatten. Los kommt",Hermine zog sie hinüber, zwischen die Hauswände der Nummern elf und dreizehn.
'Das Hauptquartier des Orden des Phönix befindet sich in London, Grimmauldplatz Nummer zwölf',dachte Harry in seinem Kopf. Sofort begannen die Häuser sich zu bewegen, und zwischen Nummer elf und Nummer dreizehn endstand Nummer zwölf. Sie gingen die Stufen hoch zu der Haustür. Hermine nahm ihren Zauberstab heraus und berührte die Tür. Nichts geschah. "Das hat doch sonst immer geklappt",zischte sie zu sich selbst.
Harry streckte unter dem Tarnumhang seine Hand aus. Kaum hatten seine Fingerspitzen die Tür berührt, sprang sie auf. Harry riss die Augen auf und sah Hermine an. Sie zuckte nur die Schultern und bedeutete den beiden, weiterzugehen.
Der Flur war völlig dunkel, auch Moodys Zauber schien nicht mehr zu wirken, denn seine Stimme fragte nicht mehr:"Severus Snape?"
"Lumos",nuschelte Ron und die Spitze seines Zauberstabes erhellte den Raum. Er war dreckig, von Spinnenweben überzogen und die Tapete schälte sich von den Wänden. Harry fand keinen großen Unterschied zu den Zeitpunkt, als er dieses Haus das erste Mal betreten hatte. Und es bestürzte ihn als er mekte, was das bedeutete.
"Scheiße",murmelte Harry.
"Das muss nichts bedeuten",flüsterte Hermine. "Wir haben doch ein paar Leute aus dem Orden letztens im Kampf gesehen, wahrscheinlich wohnen sie nur nicht mehr hier..."
"Wo war der Raum?",fragte Ron plötzlich. "Der, in dem Nerhegeb war?"
"Hoch",sagte Harry nur.
Als sie die Treppenstufen betraten, knarzte jede einzelne, und es hätte Harry nicht gewundert, wenn die Treppe unter ihnen zusammengebrochen wäre.
"Sht",machte Ron plötzlich. Sie blieben stehen. "Hört ihr das?"
Tatsächlich. Aus einem Gang, der nach rechts abging, kamen Schritte. Leise, schleppende Schritte. Harry hielt den Atem an. Sie wagten es nicht, sich zu bewegen und wurden immer panischer, je näher die Schritte kamen. Hermine zückte ihren Zauberstab und zielte aufs gerate Wohl in den dunklen Gang. "Petrifficus Totalus!" Ein dumpfer Schlag, und Ruhe kehrte ein. Harry atmete aus. Die drei gingen in den Gang hinein, und was sie da sahen, ließ ihnen beinahe das Blut in den Adern gefrieren. Kreacher, der Hauself, lag am Boden, die großen Augen schreckensweit geöffnet. Er hatte blaue Flecken. An mehreren Stellen war seine Haut aufgeschnitten. Sein Gesicht war übel zugerichtet; viele Narben waren schon verheilt. Er schien nur noch aus Haut und Knochen zu bestehen.
"Kreacher",flüsterte Hermine entsetzt. "Finite!"
Der Elf blinzelte und richtete sich auf. Hermine schlüpfte unter dem Tarnumhang hervor ("Hermine!",rief Ron) und stützte den Rücken des Elfs.
"Kreacher, wer hat dir das angetan?"
"Sie waren hier, Miss",krächzte der Hauself. "Sie haben Kreacher gefoltert, er sollte sagen, wo sich die Leute des Ordens befinden und Harry Potters Aufenthaltsort sagen."
Hermine brauchte nicht zu fragen, wen er mit 'sie' meinte.
"Kreacher hat nichts gesagt",sagte der Elf stolz, aber schwach.
"Das - hast du gut gemacht, Kreacher",sagte Hermine. "Was ist hier passiert?"
"Kreacher kann nicht sagen, was passiert ist, Miss, Kreacher war nicht dabei. Sie haben gekämpft, und alle waren weg."
Hermine schniefte.
"Kreacher ist schon alt, Miss",sagte Kreacher, der veränderte Ton in seiner Stimme ließ Harry aufkeuchen.
"Wenn Sir Harry Potter es erlaubt",er warf einen Blick auf Harry, der ihn anscheinend, obwohl er unter dem Tarnumhang war, sehen konnte, "Möchte Kreacher sterben."
Harry zog langsam den Tarnumhang von sich und Ron. Auf einmal sah er all das Leid in Kreachers Augen, den dringenden Wunsch, es zu beenden.
"Ich erlaube es, Kreacher",sagte Harry ganz leise. Der Hauself lächelte unter seiner Schnauze. Dann schloss er die Augen. Seine Brust hob sich. Und senkte sich nicht mehr.
"Oh Harry",jammerte Hermine, Tränen glitzerten auf ihren Wangen.
"Potter."
Harry fuhr herum und sah geradewegs in die tiefen, schwarzen Augen von Snape.

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@ Sev Snape: Naja, das hier ist ja eigentlich (oder wars zumindest mal) Eine Harry und co fanfic. Snape ist ja mehr ein... vorgestellter Nebencarakter. Ja, wie man hier am Ende schon sehen kann, wird nächstes Kapitel wieder mehr Snape vorkommen. :-) Und es geht mit großen Sprüngen auf DIE Auflösung zu. :-D


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