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Fanfiction

Harry Potter - es geht weiter - Zusammenbruch

von Mica

Jop, es gibt schon ein neues Kapitel, weil wir heute nur vier Stunden hatten und mir langweilig ist. Viel Spaß! *Popcorn hinstell*
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Harry brachte kein Wort heraus. Einerseits war er erleichtert zu sehen, dass Snape noch lebte, andererseits war er verwirrt ob der Tatsache, dass er in diesem Haus war.
"Was macht ihr hier?",fragte Snape, nicht unfreundlich, aber auch nicht sehr nett.
"Wir - müssen etwas besorgen",sagte Ron mit leiser Stimme.
Snape hob eine Augenbraue. Dann schaute er auf den leblosen Körper des Hauselfen.
"Ich bringe ihn gleich weg",sagte er.
"Was machen sie mit ihm?",fragte Hermine.
Snape zuckte die Schultern. "Die Hauptsache ist, dass er hier nicht gesehen wird."
"Was machen sie eigentlich hier?",fragte Harry und runzelte die Stirn.
"Ich bin auf der Flucht, Potter. Die Todesser sind hinter mir mehr. Hier ist es im Moment sicher."
"Was ist passiert?",fragte Ron. "Alles ist so heruntergekommen..."
"Die Todesser haben uns angegriffen, so wie der dunkle Lord es wollte",sagte Snape, seine Miene völlig emotionslos. "Irgendwann haben wir den Überblick verloren und haben uns zerstreut. Eine Zeit lang haben wir uns nicht wiedergefunden. Das Hauptquartier ist nicht mehr zu gebrauchen, weil irgendein unsäglicher Trottel sich verplappert hat. Natürlich waren die Gefolgsleute des dunklen Lord hier und haben alles durchsucht. Etwas brauchbares gefunden haben sie denke ich nicht. Und so schnell werden sie nicht zurückkommen."
"Und die anderen?",fragte Harry. Er hatte ein wenig Angst vor dem, was er gleich hören würde.
"Dädalus Diggel ist tot. Die anderen hatten nur normale bis kleine Verletzungen wie Knochenbrüche oder Schnittwunden."
Erleichtert atmete Harry aus. Natürlich, Dädalus Diggel war sehr nett gewesen, und er hatte ihn gemocht, doch nach dem Tod von Hagrid und vielen anderen hatte er gelernt, dass man nicht über jeden kleinen Tod unendlich tief Trauern darf, sonst zerbricht man irgendwann daran.
"Ihr habt gesagt, ihr müsst etwas besorgen",sagte Snape.
Harry blickte über seine Schulter zu Ron und Hermine hinüber. Sollte er Snape sagen, was sie suchten?
"Es ist hier. Wir holen es und gehen wieder",sagte Hermine schlicht.
Harry nickte eifrig. An Snapes Schläfe zuckte ein Muskel.
"Hast du nach dem letzten Jahr nichts gelernt, Potter. Ohne meine Hilfe hättest du das Schwert gefunden. Ohne meine Hilfe wärst du vielleicht schon lange tot, in deinem ersten Jahr in Hogwarts hätte Quirrel so viele Gelegenheiten gehabt, dich zu töten, wäre ich nicht gewesen!"
"Aber Dumbledore hat doch -"
"Dumbledore!",Snape spuckte das Wort aus, als wäre es ein Virus. "Dumbledore konnte nie klare Anweisungen geben! Wenn es nach ihm gegangen wäre, hättest du ganz allein die Horcruxe zerstören sollen, ohne Weasley und Granger! Und hättest du das geschafft? Du wärst draufgegangen! Ohne mich und deine kleinen Freunde! Er hat dich geliebt! Und hat er dabei jemals auf andere geachtet? Nein! Dumbledore - ist - ein - Schwein!"
Harry hatte nur mit offenem Mund dagesessen. Jetzt versuchte er etwas zu sagen, doch nichts kam aus seinem Mund. Er hatte sowieso keine Ahnung, was er sagen wollte.
"Dumbledore....",Snapes Stimme war nun nicht mehr als ein heiseres Flüstern, "Dumbledore hat zugelassen, dass Lily stirbt."
Er sank zu Boden, seine Augen waren ungewöhnlich feucht. Völlig entsetzt starrte Harry Hermine an in der Hoffnung, eine Erklärung in ihren Augen lesen zu können. Doch sie schaute nur auf das zusammengesunkene Bündel am Boden, das Snape war, und weinte.
"Du bist ein guter Mensch, Severus",flüsterte Hermine so leise, dass Harry sich nicht sicher war, ob der Mann es überhaupt verstanden hatte.
"Du hast mehr verdient als das."
Snape hob langsam den Kopf, wischte sich die Augen trocken und brachte ein Lächeln zu stande.
"Geh",flüsterte Hermine Harry ins Ohr. Als er sie verwirrt ansah, fügte sie hinzu:"Hol den Spiegel." Sie drückte ihm ihre Perlenhandtasche in die Hand. Erleichtert darüber, aus dieser unangenehmen Situation fliehen zu können, stand Harry auf, stieg noch ein Stockwerk höher und betrat den Raum, in dem er den Standort des Spiegels in Erinnerung hatte. Er war genauso dunkel und heruntergekommen wie alle anderen Räume auch, und war genauso leer wie letzten Sommer. Nein, er war leerer als letzten Sommer. Der Spiegel war nicht da. Harry streckte aus purer Enttschäuschung die Arme aus und ging durch den Raum in der Hoffnung, dass der Spiegel vielleicht aus irgendeinem Grund unsichtbar geworden war. Doch seine Finger stießen gegen nichts. Völlig niedergeschlagen machte er sich auf den Weg zu den anderen. Als sie ihn hörten, drehten sie sich erwartungsvoll zu ihm um. Doch als sie seine Miene erblickten, schienen sie ein wenig ich sich zusammen zu sinken.
"Er ist nicht da?",fragte Ron.
Harry schüttelte den Kopf. Snape hatte sich wieder aufgerichtet. Seine Augen waren kein bisschen rot oder aufgequollen, nichts wieß darauf hin, dass er eben noch geweint hatte.
"Sagt es mir. Vielleicht kann ich euch helfen",sagte Snape mit fester Stimme. Er hatte gelernt, seine Trauer zu vebergen.
Harry schaute Hermine an. Sie nickte.
"Kennen sie den Spiegel Nerhegeb?", fragte er.
Snape hob die Augenbrauen.
"Die Todesser haben den Spiegel mitgenommen."
"Verdammt!"rief Ron und trat heftig gegen die Wand, dem folgte ein Schmerzensschrei und Ron hopste auf einem Bein durch den Flur. Harry beachtete ihn nicht.
"Wo sind sie hin?"
"Ich denke, zu Scibbens Haus. Es war schon das ganze Jahr über der Haupttreffpunkt."
"Wo ist das?",fragte Hermine.
"Potter war schon einmal dort",sagte Snape und blickte ihm in die grünen Augen, sah aber sofort wiederweg, als würde es ihm Schmerzen bereiten. "Er kann hinapparieren, wenn er es sich vorstellt."
"Gut",sagte Ron, der sich wieder beruhigt hatte. "Alles klar. Aber zuerst müssen wir wieder zurück."
Hermine nickte. Sie blickte noch einmal auf Kreacher hinab und seufzte. Snape nahm den toten Hauselfen in seine Arme, nickte den dreien kurz zu und disapparierte.
"Was war bloß los mit ihm?",fragte Ron kopfschüttelnd.
"Du beweist mal wieder deine überaus große Menschenkenntnis." Hermine verdrehte die Augen. "Also, dann gehts zurück." Sie konnte die Enttäuschung in ihrer Stimme nicht verbergen.
Harry fasste ihre Hand, Ron tat es ihm nach (er wurde ein wenig rot) und sie verschwanden.
In ihrem altbekanntem Zelt tauchten sie wieder auf. Harry war froh, endlich wieder Luft zu atmen, die nicht verschimmelt roch.
"Das hat uns gerade noch gefehlt",schimpfte Ron. "Es kann noch gar nicht so lange her sein, dass sie Nerhegeb haben, es kann ja erst nach dem Angriff passiert sein."
"Ron, es ist relativ lange her",erinnerte Harry ihn.
"Okay",sagte Hermine. "Sie wollen also den Spiegel schützen. Das bedeutet, wir können uns sicher sein, dass der Spiegel überhaupt der Horcrux ist."
"Schön. Das haben wir uns auch noch gar nicht gedacht."
Hermine ignorierte Rons Einwurf.
"Gut, dann müssen wir uns wohl bald in die Höhle des Löwen begeben."

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Ich hoffe, ich konnte dich für erstmal zufriedenstellen, Sev- ähm... Professor Snape. Persönlich.^^


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